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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
05 - Die Meister der Insel
Eintragsdatum:
08.12.2006
Letzte Änderung:
19.03.2017

PR-Heft:
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Folge:

Report in PR-Heft:
350 / 2164
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2151 / 2761
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 24 - 25
Atlan-Lexikon in HC:
12
Encyclopädia Terrania:
Lemurer
Alias
Lemurer

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

(Der Lemurer, des Lemurers, die Lemurer, lemurisch) - Auch als Erste Menschheit bezeichnet. Es handelt sich um die vor mehr als 50.000 Jahren führende Macht innerhalb der Milchstraße, gleichzeitig um die Vorväter der Terraner, Akonen*, Arkoniden*, Springer*, Aras*, Antis* und deren auf anderen Planeten seßhaft gewordenen Abkömmlinge, sowie der Tefroder* und letztlich der Meister der lnsel* in Andromeda. Die Lemurer selbst sind mit großer Wahrscheinlichkeit aus Ganjasen*, die vor rund 200.000 Jahren die verbrecherischen Machenschaften der Takerer auf der Erde beendeten, und den Urmenschen dieser Zeit hervorgegangen. Keimzelle des lemurischen Sternenreichs ist die Erde, damals Lemur* genannt.
 
Die Bezeichnung für das Imperium lautet Tamanium. Im Jahr 50080 v.Chr., als die Großinvasion der Haluter beginnt, ist die lemurische Technik und Wissenschaft so weit gediehen, daß sie jene des Solaren Imperiums des Jahres 2400 überflügelt. Es gibt insgesamt 111 Sternenreiche, Tamanien genannt, die im großen Tamanium unter der politischen Oberhoheit Lemurs zusammengefaßt sind. Jedes von ihnen wird von einem sogenannten Tamrat regiert. Nur Lemur stellt im obersten Regierungsgremium des Imperiums 50 Tamräte, von denen überdies jeder dreifach stimmberechtigt ist. Es handelt sich ausschließlich um Wissenschaftler. Nach dem Sieg der Haluter in einem erbittert geführten Existenzkrieg kann sich ein Großteil der überlebenden Lemurer durch die von ihnen geschaffenen Sonnentransmitter* nach Andromeda in Sicherheit bringen. Dort gelingt es ihnen durch ihre überragende Technik, diese Galaxis innerhalb relativ kurzer Zeit zu erobern und sich die dortigen Völker zu unterwerfen. Die Maahks* werden aus ihrer angestammten Heimat vertrieben, aus den Lemurern bilden sich die Tefroder und die MdI heraus. Andere Überlebende retten sich auf den Planeten Sphinx* (damals Dhorah genannt) und siedeln sich dort an.
 
Aus ihnen gehen die Akonen hervor, aus diesen wiederum die Arkoniden. Mit deren technischer Hilfe gelingt es Jahrzehntausende später der inzwischen auf der Erde herangewachsenen Zweiten Menschheit, ein neues Imperium zu errichten - das Solare Imperium. Diese Zweite Menschheit entwickelte sich aus jenen Lemurern, die auf Lemur zurückbleiben mußten, Atlantis besiedelten und nach dessen Untergang die Kulturen der antiken menschlichen Reiche beein-lußten. Die Haut der Lemurer ist samtbraun, das Haar dunkel. Ansonsten gibt es keine körperlichen Unterschiede zu den Terranern der Jetztzeit.     
 
Erste Menschheit der Erde, von ihnen Lemur genannt. Lemur ist die Keimzelle des Tamaniums der Lemurer, oder Großes Tamanium, dem Imperium der Lemurer. Vor mehr als 51.000 Jahren sind sie die vorherrschende Macht in der Milchstraße. Körperliche Unterschiede zu den Terranern der Gegenwart gibt es so gut wie keine. Die Haut der Lemurer ist samtbraun, die Haare generell dunkel. Der größte Unterschied liegt im Aufbau des Gehirns, genauer in der Paradrüse der Lemurer. Die Paradrüse ist Bestandteil des Kleinhirns und gibt fünfdimensionale Emissionen ab. Es gibt zahlreiche Hinweise auf Parakräfte der Lemurer, die jedoch so sehr ins religiös-mystische geprägte Weltbild der Lemurer eingebettet sind, so dass in Aufzeichnungen kaum darauf eingegangen wird. Bisherige Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass die paranormalen Kräfte, von den Lemurern mit Abjin umschrieben, schwach ausgeprägt waren. Nur die Blockbildung vieler Lemurer führte zu Effekten, die den Kräften der Mitglieder des terranischen Mutantenkorps vergleichbar waren. Besonders bei den Zeut-Lemurern und deren Nachkommen registrierte man eine Vermehrung der in Erscheinung tretenden Abjin-Kräfte registriert. Grund hierfür war das im Planeten Zeut enthaltene PEW-Metall. (Anmerkung: Ausführlicher nachzulesen im PRKommentar PR-2039)
 
Weiterhin ist das lemurische Zwischenhirn um einiges leistungsfähiger, als das der terranischen Nachkommen, daneben verfügen die Lemurer über einen erstaunlichen Geruchssinn (PR-256). Übrigens, die Lemurer kannten die Unsitte des Rauchens nicht (PR-265, Seite 33), die lemurische Schrift verläuft von rechts nach links (PR-267, Seite 24). Obwohl die Lemurer eine hoch entwickelte Technik besitzen, sind sie ein tief religiöses Volk. Ihre Tempel sind architektonische Höchstleistungen (A-90, Seite 53). Das Große Tamanium, unter Vorherrschaft Lemurs, setzte sich aus Sternenprovinzen zusammen, die aus lemurischen Kolonien hervorgingen. Im Sprachgebrauch wurde ein solches Sternenreich, wie auch das gesamte lemurische Imperium, Tamanium, Mehrzahl Tamanien, genannt. Insgesamt gab es 111 Tamanien im lemurischen Imperium.
 
In seiner Blütezeit ist das Große Tamanium größer als das Solare Imperium des Jahres 2842 (A-87, Seite 20/21). Jedes Tamanium wird von einem Tamrat regiert. Nur das Tamanium Lemur machte da eine Ausnahme. Es wurde von 50 Tamräten regiert. (Von ihnen werden 49.988 v.Chr. folgende bekannt: Tamrat Orghon, zuständig für Versorgung (Zeitagent der MdI), Tamrat Masin, Chef der Raumüberwachung, Markam, Vorsitzender einer wissenschaftlichen Organisation.) Alle Tamräte waren zugleich Wissenschaftler (Anmerkung: könnte man als Anzeichen dafür werten, dass die Lemurer bis zum Angriff der Haluter überwiegend wissenschaftlich orientiert waren). Den Tamräten standen die Anreden hoher Herr oder Erhabener zu. Als Zeichen seiner Stellung trug jeder Tamrat einen speziellen Umhang. Muster und Farben der bunten Umhänge fielen jedes Mal anders aus. Alle Umhänge waren aus Lebewesen von Mond Darak, den die Lemurer im Jahr 50.188 v.Chr. entdeckten. Bei Abstimmungen im Große Tamanium hatte jeder der 50 Tamräte Lemurs je 3 Stimmen, dass Tamanium Lemur also insgesamt 150 Stimmen. Jedoch hatten die 110 Tamräte der anderen Tamanien jeweils nur eine Stimme, so dass Beschlüsse im Großen Tamanium nur mit der Zustimmung Lemurs möglich waren. Zwischen den Tamanien kam es bis 50.080 v.Chr. immer wieder zu Zerwürfnissen und Kriegen. Meist zwischen Lemur und den anderen Tamanien, hervorgerufen durch die ungerechte Stimmenverteilung der Tamräte. Angesichts der Gefahr durch die Haluter wurden diese Auseinandersetzungen untereinander schnell vergessen, um sich vereinigt dem Gegner zu stellen.
 
Geschichte der Lemurer:
Etwa um 51.000 v.Chr. erforschen die Lemurer Andromeda. Nach dem Kontakt mit den Sonneningenieure veranlassen sie diese dazu die Transmitterstraße zwischen der Milchstraße und Andromeda zu installieren. Um 50.300 v.Chr. siedeln lemurische Siedler in Andromeda, die unter anderem das Tefa-System, die spätere Keimzelle des tefrodischen Reiches kolonisieren, stoßen auf die Maahks. Es kommt zu ersten Auseinandersetzungen. (Quelle: Datensatz Maahks, Autor Michael Thiesen) 50.080 v.Chr. beginnt der Krieg mit den Halutern. Erste Gruppen von Lemurern flüchten vor den aggressiven Wesen nach Andromeda. Aus den Aussagen der entsprechenden Hefte lässt sich herauslesen, dass die Kolonien technisch rückständig sind. Kolonisten des Andromedanebels werden von den Lemurern der Milchstraße mit offen zur Schau gestellter Geringschätzigkeit begegnet.
 
Der Krieg zieht sich über ca. 90 Jahre. In den ersten Jahrzehnten (Lt. Quellen zwischen 10 und 50 Jahren) des Krieges erzielen die Lemurer mit der Gegenpolkanone große Erfolge, und bringen die Haluter damit an den Rand der Niederlage. Nach heutigen Erkenntnissen ist der Grund der Niederlage in der umständlichen Handhabung der Hauptwaffe der Lemurer, der Gegenpolkanone, und in der Wildheit und Reaktionsschnelligkeit der damaligen Haluter zu suchen. Als diese die Wirkungsweise der Gegenpolkanone erforschen und Abwehrmaßnahmen entwickeln, haben die Lemurer nicht mehr viel entgegenzusetzen (PR-277,Seite 27, Aussage Tolots). Gegen Ende des Krieges ziehen sich immer mehr Lemurer über den Sonnentransmitter nach Andromeda zurück. 49.988 v.Chr. umfasst das Tamanium der Lemurer noch mehr als 500 Planeten. Trotzdem haben die wiederholten Angriffe der Haluter die lemurische Vorherrschaft zerbrochen. Immer wieder löschen halutische Landungsunternehmen ganze Planetenbevölkerungen aus. 49.988 v. Chr. ist die 14. halutische Großoffensive angelaufen. Zu diesem Zeitpunkt haben auch die MdI ihre Hände im Geschehen. Durch den Einsatz von Zeitagenten beeinflussen sie die Handlungen der lemurischen Regierung (Anmerkung: siehe Jagd auf die CREST III).
 
In die Endphase des Krieges dürfte die Entwicklung der Psi-Bastionen fallen. Trotzdem man mit dieser Abwehrwaffe ein wirkungsvolles Instrument gegen die Haluter hatte wurden die Psi-Bastionen nicht großflächig eingesetzt. Man vermutet, dass ein Machtwechsel im Großen Tamanium den großflächigen Einsatz der Psimaterie verhinderte. Die neuen Machthaber initiierten die Massenflucht nach Andromeda, um die Lemurer zum Zusammenhalt zu zwingen, bzw. sie effektiver kontrollieren zu können (Anmerkung: Es ist durchaus möglich, wenn nicht sogar sehr wahrscheinlich, dass es sich bei den neuen Machthabern um die MdI oder deren Zeitagenten handelt). In der Milchstraße wäre das Große Tamanium nach Kriegsende vermutlich in viele autarke Systemstaaten zerbrochen (Atlan 89, Seite 55,1.Spalte). 49.988 v.Chr. flüchten Milliarden von Lemurern über die Transmitterstraße nach Andromeda.
 
Sie sind in verschiedene Klassen unterteilt, vordringlich wird reinrassigen Lemurern die Flucht ermöglicht. Zur Klasse A gehören Wissenschaftler und Techniker. Viele lemurische Kolonialwelten wurden von ihren Bewohnern verlassen. Zahlreiche andere Kolonisten konnten, oder wollten, ihre Heimatplaneten nicht verlassen. Nach dem Krieg gerieten 1000e ehemals besiedelter hochtechnisierter Planeten in Vergessenheit. Im Jahr 49.488 v.Chr. stößt die CREST III, bei einer kurzen oberflächlichen Erkundung, auf 28 Planeten, dessen Bevölkerungen vom Krieg verschont blieben. Aus den zurückgebliebenen Lemurern der einzelnen Tamanien entwickelten sich ein Großteil der heute existierenden humanoiden Völker der Milchstraße. Zu diesen Tamanien gehört auch Sphinx, dessen Bewohner sich weigerten ihre Heimat aufzugeben. Bis auf die späteren Akonen kam es bei allen noch existierenden Kolonien durchweg zu massiven Rückschritten in Technik und Wissenschaft.
 
Auch nach der Vertreibung der Lemurer von ihrem Heimatplaneten, konnten die Haluter nie einen totalen Sieg über die Lemurer erreichen. Es ist nichts darüber bekannt, dass Haluter Vorstöße durch den Zentrumtransmitter wagten. Über die Gründe für ihr Verhalten kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur Vermutungen anstellen. (Stand PR-277) Auf Lemur zogen sich die überlebenden Lemurer in die unberührten Gegenden, vor allem nach Atlantis, zurück. Trotz des Untergangs der Lemurer haben sich einige der Sitten und Gebräuche bis ins Jahr 2404 hinübergerettet, wenn auch in stark abgewandelter Form (zum Beispiel die Anrede "Erhabener" bei den Arkoniden). Von der Existenz der Lemurer berichten im Jahr 2404 nur noch einige Sagen. Schon auf Atlantis erzählten sich die Einheimischen von einem sagenhaften Kontinent, dessen Bewohner sehr mächtig gewesen sein sollen. In Andromeda verbreiteten sich die Lemurer nach ihrer Emigration in Andromeda. Keimzelle in Andromeda ist der Planet Vario.
 
Die Lemurer nannten ihn, nach ihrem Heimatkontinent, Lemuria. Von dort aus besiedelten die Lemurer in erster Linie die Zentrumszone Andromedas, breiten sich dann aber strahlförmig vom Zentrum her in Richtung der Randzone aus. Es kommt zum ersten großen Krieg zwischen Maahks und Menschen. Die kampferprobten und technisch überlegenen Lemurer blieben diesmal siegreich. Mit ihren überlegenen Waffen schlagen die Lemurer erbarmungslos zu und zerstören immer wieder die Heimatwelten der Maahks. Sie verdrängen die beheimateten Maahks immer weiter, bis diesen um 49.488 v.Chr. nur noch die Flucht in die Milchstraße blieb.
 
Relikte der Lemurer in der Milchstraße:
  • auf Terra eine unbekannte Anzahl versunkener/verschütteter technischer Anlagen und Städte (z.B. die Doppelstadt Marro)
  • ein Museum auf Nemoia (A-99)
  • eine unbekannte Anzahl von Psionischen Bastionen (A-89 - 99)
  • Hinterlassenschaft lemurischer Flüchtlinge auf Eight Wombats, die Dimensionskugel, (PRTb-42)


Quellen: Lexikon III - L-P Seite 24 - 25
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Lemurer sind auch bekannt als die Erste Menschheit. Ihre Heimat ist der Planet Lemur, also Terra, ihre Sprache das Lemurisch.
 
Erscheinungsbild
Die Hautfarbe der Lemurer ist samtbraun, die Haare generell dunkel.
 
Physiologie
Die Physiologie der Ersten und der Zweiten Menschheit ist weitgehend identisch. Im Vergleich zu den Terranern besitzen die Lemurer allerdings einen weitaus leistungsfähigeren Geruchssinn und ein leistungsfähigeres Zwischenhirn (inklusive des ventralen tegmentalen Areals), sowie eine Paradrüse als Bestandteil des Kleinhirns.
 
Gesellschaftsform
Die durch Genexperimente der Takerer im Rahmen des Unternehmens Tranat-System entstandenen Wesen mussten sich im stetigen Überlebenskampf gegen die – ebenfalls bei Genexperimenten enstandenen – Konkurrenten, die Konos (Zentauren, Zyklopen, Pseudo-Neandertaler, Argazaten), durchsetzen. Auch die urzeitliche Tierwelt Lotrons sorgte für eine dauerhafte Bedrohung der Lemurer und somit für den ständigen Evolutionsdruck.
 
Hierdurch waren die Lemurer gezwungen, schnellstmöglich eine leistungsfähige und geschlossene Gesellschaft aufzubauen, die straff organisiert war und aus den vorhandenen Mitteln das Maximale zu erzeugen vermochte. Das Wohl der stark wissenschaftlich orientierten Gemeinschaft galt zugleich auch als Wohl des Einzelnen. Bedingt durch den Wegfall der Konos-Gefahr konnten die Lemurer expandieren, blieben aber zunächst immer noch traumatisiert.
 
Ein Untergang des lemurischen Volkes sollte um jeden Preis verhindert werden. Deshalb schufen die Lemurer eine nahezu ideale Gesellschaft, in der niemand darben musste. Innere Konflikte gab es nicht. Solidarität wurde in dieser Gesellschaft groß geschrieben, was durch die Verwendung des Wortes insbesondere im politischen Bereich seinen Niederschlag fand. Die Erinnerung an das Trauma wurde allerdings von den so genannten Chronisten immer wach gehalten.
 
Durch diese permanente Erinnerung erklärt sich auch das große Interesse der Lemurer an ihrer Herkunft. Zahllose Expeditionen - so genannte Glazialforscher - suchten auf Lemur nach Zeugnissen aus ihrer Geschichte und fanden - großteils unter den Eismassen versunken - Relikte und Artefakte der Takerer.
 
Gegen die Bewegung der Sternensucher, welche die Expansion in den Weltraum propagierte, gab es teilweise heftige Gegenwehr, da für diese Pläne sehr viele Ressourcen verwendet wurden, die man lieber auf dem sich in einer Kälteperiode befindenden Planeten Lemur zur Verbesserung der Lebensumstände verwendet gesehen hätte.
 
Nur langsam setzte sich die Erkenntnis durch, dass die lemurische Gesellschaft aufgrund ihres Traumas und ihrer Bemühung, eine geschlossene Einheit zu bilden, zu erstarren drohte und langfristig untergehen würde, wenn sie nicht weiter expandierte und den Planeten verließ, um Kolonien zu bilden.
 
Nachdem sich die Idee der Besiedelung anderer Planeten durchgesetzt hatte, kam es zu einer rasanten Expansion außerhalb Lemurs. Die Lemurer besiedelten in der Folge nahezu die gesamte Milchstraße und errichteten ihre 111 Tamanien. Begünstigt wurde die Expansion dadurch, dass es keine ernst zu nehmende galaktische Hochkultur außer den Lemurern gab. Diese trafen vereinzelt auf die Ruinen untergegangener Hochkulturen. tbc
 
Kultur und Wissenschaft
Die Lemurer kannten die Unsitte des Rauchens nicht.
Die lemurische Schrift verläuft von rechts nach links.
Die Mathematik der Lemurer beruhte auf dem Duodezimalsystem.
Bei der öffentlichen Erinnerung an die Niederlage und die Vertreibung durch die Haluter ist es Brauch, das Gesicht zu verziehen und auf den Boden zu spucken.
 
Abstammungen – Die Lemuriden
Lemuriden ist die Sammelbezeichnung für die Lemurer und alle direkt und indirekt von Ihnen abstammenden Völker.
 
Geschichte
ab ca. 196.000 v. Chr.
 
Die takerischen Genexperimente mit Steinzeitmenschen und den Nachfahren der Shuwashen führten zur ersten Intelligenzbildung. (PR 1716)
 
56.400 v. Chr. (0 dha-Tamar)
 
Beginn der lemurischen Zeitrechnung. Diese Zeitrechnung - »dha-Tamar«, lemurisch für »seit Reichsgründung« - wurde auf das Erscheinen Vahraátos zurückgeführt.
 
52.288 v. Chr. (4112 dha-Tamar)
 
Die Kämpfe gegen die Konos traten in die Endphase. Erst der Sieg gegen die Konos ermöglichte den Lemurern ihre Ausbreitung.
 
Die in dieser Zeit gestrandete erste terranische Nullzeitdeformatorexpedition leistet durch die Zerstörung der takerischen Anlagen auf Genetika, welche die Fortpflanzung der Konos regeln, einen wichtigen Beitrag. (PR 429) Es wurde nach dieser Erfahrung das 1. Gesetz der Dissoziativen Ausbreitung postuliert. Hemmungslose Expansion und Ausbreitung war die Folge. Großfamilien von zehn und mehr Kindern waren völlig normal, dazu wurden Aufzuchtprogramme massiv eingesetzt. Die Lemurer breiteten sich zunächst hauptsächlich über Lemuria und teilweise über die eisfreien Bereiche Lemurs aus und entwickelten eine Hochkultur.
 
52.000 v. Chr. (4400 dha-Tamar)
 
Die Lemurer entdecken die Ruinen der Cappinstadt Matronis auf Lemuria. Der technische Fortschritt der Lemurer wurde durch das Auffinden takerischer Artefakte beschleunigt.
 
51.900 v. Chr. (4500 dha-Tamar)
 
Levian Paronn gelangt aus dem Jahr 49.983 v. Chr. mit dem Zeittransmitter von Torbutan in das Jahr 4500 dha-Tamar. (Lemuria 5) Es erfolgt die erste bemannte Suenlandung durch eine dreiköpfige Expedition. Beim Start des Raumschiffes findet das erste Treffen zwischen dem angehenden Chronisten Deshan Apian und Levian Paronn statt. (Lemuria 3) Innerhalb von 30 Jahren wurde eine bemannte Station auf Suen errichtet.
 
51.898 v. Chr. (4502 dha Tamar)
 
Levian Paronn nimmt Deshan Apian als persönlichen Chronisten in seine Dienste.
 
51.895 v. Chr. (4505 dha Tamar)
 
Levian Paronn ist Leiter der Forschungsgruppe Impetus und somit zuständig für den Raumstationenbau. Deshan Apian forscht über Ungereimtheiten in Paronns Vergangenheit nach.
 
51.891 v. Chr. (4509 dha Tamar)
 
Erstes Auftreten Levian Paronns als Verkünder in der Maske des angeblichen Heroen Vehraáto, der vor einer Auslöschung der Lemurer durch Feinde aus dem All warnt. Die bisherige Solidargemeinschaft, basierend auf dem Trauma der Beinahe-Ausrottung durch die Konos, differenziert sich aufgrund der Gründung der von Vehraáto angeführten Sternensucher, aus.
 
51.879 v. Chr. (4521 dha Tamar)
 
Es werden erste Forschungen über das Neutrino-Antriebssystem unternommen. Der erste Prototyp des neuen Antriebssystems explodiert. Apian fällt auf, dass Paronn nicht altert, und spricht ihn darauf an. Es gelingt Levian Paronn, ihn zu beruhigen.
 
51.875 v. Chr. (4525 dha Tamar)
 
Deshan Apian hat den Verdacht, dass Verhaáto und Levian Paronn ein und die selbe Person sind, und stellt Paronn zur Rede. Es gelingt Levian Paronn, ihn zu täuschen.
 
51.860 v. Chr. (4540 dha Tamar)
 
Paronn wird vom koordinierenden Konzil der Tamanen die inoffizielle finanzielle Unterstützung des Raumfahrsolidars (Projekt EXODUS) vorgeworfen und in der Folge die Leitung von Impetus entzogen. Levian Paronn gibt sich kurz darauf als Vehraáto zu erkennen.
 
51.848 v. Chr. (4552 dha Tamar)
 
Offizielle Startphase des Projekts EXODUS, mehrere Anschläge auf Paronns Leben.
 
51.845 v. Chr. (4555 dha Tamar)
 
Levian Paronn übergibt Deshan Apian den ersten selbst hergestellten Zellaktivator.
 
51.840 v. Chr. (4560 dha Tamar)
 
Ein beschädigtes halutisches Schiff dringt in das Apsu-System ein. Es handelt sich um ein Schiff, das mit dem Zeittransmitter von Torbutan aus dem Jahr Jahr 49.983 v. Chr. in die Vergangenheit geschleudert wurde. (Lemuria 5) Das Schiff zerstört beim Versuch der Kontaktaufnahme drei lemurische Raumschiffe. Entgegen des ausdrücklichen Befehls des 1. Solidartamans setzt Levian Paronn die ersten beiden EXODUS-Schiffe, die AKAN HATA und die HENTECK AVRAM zur Zerstörung des Halutschiffes ein. (Lemuria 3)
 
51.838 v. Chr. (4562 dha Tamar)
 
Der 1. Solidartaman versucht, die Sternensucher und damit den weiteren Bau der Generationsraumschiffe des Projekts EXODUS zu verbieten. Hintergrund sind die steigenden Kosten, sowie der Vorwurf, dass eine friedliche Kontaktaufnahme mit dem halutischen Schiff verhindert wurde. Es erfolgt der Start des ersten Generationsraumschiffes, der AKAN HATA unter der Kommandantin Amelga Dalianta. Kurz vor dem Start erhält sie, wie alle weiteren Kommandanten, von Levian Paronn einen Zellaktivator.
 
51.836 v. Chr. (4564 dha Tamar)
 
Der 1. Solidartaman versucht, Paronn zu töten. Aufgrund des Prototyps eines Schirmfeldgenerators wird der Anschlag vereitelt und der 1. Solidartaman von den restlichen Solidartamanen entmachtet. Beginn einer wieder enger werdenden Zusammenarbeit im koordinierenden Konzil.
 
51.811 v. Chr. (4589 dha Tamar)
 
Der erste Test von neu entwickelten Andruckabsorbern findet statt. Alle zukünftigen EXODUS-Schiffe werden damit ausgerüstet.
 
51.779 v. Chr. (4621 dha Tamar)
 
Auf Anunna wird ein außerlemurisches Artefakt gefunden. Bevor eine Entscheidung über eine Erforschung oder Zerstörung getroffen wird, verschwindet es wieder. (Lemuria 3) Deshan Apian stellt Paronn aufgrund seines »halboffiziellen« Status als Vehraáto erneut zur Rede. Dabei zeigt ihm Levian Paronn, dass auch er nur durch einen Zellaktivator unsterblich ist. Er erläutert ihm, dass er nicht alles Wissen, welches er hat, preisgeben darf.
 
51.747 v. Chr. (4653 dha Tamar)
 
Erster Test eines Überlichtantriebs. Damit wird das Projekt EXODUS abgeschlossen und läuft mit dem 47. Schiff, der ACHATI UMA, aus. Kommandant dieses Schiffes wird Levian Paronn. Als Kommandanten des vorletzten Schiffes, der GALAN BAL, setzt er Deshan Apian ein.
 
zwischen 51.747 und 51.400 v. Chr
 
Im Rahmen der Ausbreitung im Sonnensystem werden auf Zeut weitere Hinterlassenschaften (Projekt Proconis) der Takerer entdeckt. Dadurch wird der technische Fortschritt weiter beschleunigt.
 
Durch die Hyperstrahlung der von den Lemurern verwendeten Gerätschaften entsteht auf dem PEW-Metall (lemur.: Drokarnam)-haltigen Planeten Zeut die Paradox-Intelligenz oder Megaintelligenz ZEUT. Die lemurische Zivilisation verbindet sich symbiotisch mit der Megaintelligenz ZEUT. Die Volksgruppe Zeut-Ellwen verfügte wegen einer erhöhten Konzentration dieses Metalls in ihrem Blut und ihrer Paradrüse über schwache Psi-Kräfte und dient als Kontaktpersonen zu ZEUT.
 
51.400 v. Chr. (5000 dha-Tamar)
 
Das Große Tamanium (lemur.: Kar'Tamanon) wird proklamiert.
 
50.950 v. Chr. (5450 dha-Tamar)
 
Erste primitive Sonnenzapfer kommen zum Einsatz. Sie decken den Energiebedarf, um Zeut, den fünften Planeten des Sonnensystems, in eine neue Umlaufbahn zu zwingen. Davor umlief er die Sonne in einer stark elliptischen Bahn, deren Umlaufdauer über 200 Jahre betrug. Dieses Projekt, das durch die Megaintelligenz ZEUT forciert wird, führt zum Aussterben der einheimischen Flora und Fauna Zeuts, wie z.B. Arcker, Croccisoren und Spicoulos.
 
50.840 v. Chr. (5560 dha-Tamar)
 
Zeut erreicht endgültig seine neue, kreisförmige Umlaufbahn mit einer mittleren Sonnendistanz von 425 Millionen Kilometern und einer Umlaufdauer von 2,98 Jahren.
 
50.700 v. Chr. (5700 dha-Tamar)
 
Als Folge der Messungen lemurischer Wissenschaftler wird das 38. Tamanium Kharagtam mit seinem Zentrum im Kugelsternhaufen Omega Centauri (lemur.: Hol Annasuntha) gegründet. Hol Annasuntha ist der übrig gebliebene Kern einer Kleingalaxie, die mit der Milchstraße kollidierte. Die lemurischen Wissenschaftler vermuten, dass fehlende Sonnensysteme des Kugelsternhaufens in den Halbraum oder den Hyperraum ausgelagert worden sind.
 
Gemäß des 1. Gesetzes der Dissoziativen Ausbreitung wird schließlich fast die gesamte Milchstraße von den Lemurern besiedelt. Die Tamanien 82 bis 111 liegen alle in der Eastside der Milchstraße.
 
50.547 v. Chr. (5843 dha Tamar)
 
An Bord der ACHATI UMA stellt Levian Paronn speziell auf die Zellschwingungen von Perry Rhodan ansprechende Datenträger über die Geschichte des Projekts EXODUS her. Es mehren sich die Hinweise, dass er das Wissen um die Zukunft von Icho Tolot erhalten hat.
 
50.500 v. Chr. (5900 dha-Tamar)
 
Im 21. Tamanium werden auf Atrut (Hayok) Hinterlassenschaften der Oldtimer entdeckt.
 
50.373 v. Chr. (6027 dha-Tamar)
 
Selaron Merota (unter seinem Pseudonym Lesal Atorem) entdeckt im Apsuhol-Zentrum ein Sonnensechseck und erforscht es.
 
50.350 v. Chr. (6050 dha-Tamar)
 
Selaron Merota (wieder als Lesal Atorem) benutzt erstmals offiziell mit dem Schiff LEMUR die Transmitterstraße nach Andromeda.
 
50.270 v. Chr. (6130 dha-Tamar)
 
Drorah wird von den Lemurern besiedelt und die Hauptwelt des 87. Tamaniums.
 
Anmerkung: Eine andere Quelle legt die Entstehung des 87. Tamaniums in die Zeit nach dem Jahr 6153 dha-Tamar. (PR-TB 411, S. 73)   50.250 v. Chr. (6150 dha-Tamar)
 
Der Cyno Sardaengar wird Hoher Tamrat auf Lemur.
 
Im 38. Tamanium Kharagtam wird mit dem Bau des Kharag-Sonnendodekaeders begonnen.
 
50.247 v. Chr. (6153 dha-Tamar)
 
Das 87. Tamanium wird mit dem Beginn des Ökoforming-Programms auf mehreren Planeten des Akon-Systems gegründet.
 
50.220 v. Chr. (6180 dha-Tamar)
 
Die 111 Tamanien des Großen Tamaniums sind konstituiert.
 
50.197 v. Chr. (6203 dha-Tamar)
 
Selaron Merota entdeckt als Arsoen Atorem auf dem Planeten Darak die Lebenden Umhänge, die Krish'un. Diese werden in der Folge von den Tamräten des Großen Tamuniums als Zeichen ihrer Macht und zur zusätzlichen Hochrangidentifikation getragen.
 
50.140 v. Chr. (6260 dha-Tamar)
 
Der Tamrat Scimor errichtet im Scorch-System seine geheime Forschungsstation auf dem nach ihm benannten Planeten Scimor. Er plant eine (unblutige) Revolution gegen die seiner Ansicht nach auf Grund ihres dreifachen Stimmrechtes im Rat nahezu diktatorisch regierenden Hohen Tamräte von Lemur.
 
50.110 v. Chr. (6290 dah-Tamar)
 
Die Sternengarde, die Raumflotte der Lemurer, wird weiter aufgestellt.
 
50.080 v. Chr. (6320 dha-Tamar)
 
In ihrer Expansionswut werden die Lemurer schließlich durch die Bestien/Haluter gestoppt. Ihre Herren, die Uleb, waren durch Zeitexperimente der Meister der Insel, der Wissenschaftler auf Scimor oder des Luna-Klubs auf den Plan gerufen worden. Es beginnt der lemurisch-halutische Krieg, der über hundert Jahre andauert und zur Vernichtung des Großen Tamaniums, sowie schlussendlich zum fast vollständigen Exodus der Ersten Menschheit führt.
 
Der völlig überraschende erste Angriff der Haluter auf Lemur wird 50.080 v. Chr. (6320 dha-Tamar) durch das Eingreifen der Megaintelligenz ZEUT zurückgeschlagen.
 
Anmerkung: Andere Quellen sprechen von einem Beginn der halutischen Groß-Offensive im Jahre 50.100 v. Chr. und einer Kriegsdauer von 92 Jahren. (PR 379, Seite 60, rechte Spalte, oben, PR 380, Seite 8, rechte Spalte unten.)
Bereits zu Beginn der Auseinandersetzung mit den Bestien bietet Moira einigen Tamrätem, die sie mit der STYX entführt hatte, eine Kostprobe ihres Könnens dar, indem sie sich den Bestien zum Nahkampf stellt. Allerdings lehnen die von der Grausamkeit der Kämpferin abgeschreckten Lemurer die Hilfe der Ayindi ab. In der Folge beobachtet Moira lediglich den Genozid, ohne für die eine oder andere Seite einzugreifen.
 
50.068 v. Chr. (6332 dha-Tamar)
 
Die Haluter zerstören am 23.10. 50.068 v. Chr. den Planeten Zeut mit der Megaintelligenz. Aufgrund der Instabilität des PEW-Metalls löst er sich fast vollständig auf. Eine PEW-haltige Staubwolke führt zu einer Eiszeit auf Lemur und schützt aufgrund der Hyperstrahlung Lemur weitgehend vor Angriffen der Haluter. Allerdings zerstört ein durchbrechender Halut-Raumer mit einer HHe-Bombe die einzige lemurische Großtransmitteranlage, von der aus man unmittelbar ohne den Umweg über Kahalo zum Sonnensechsecktransmitter gelangen kann. (PR 265) Somit bleibt nur noch die gefahrvolle Evakuierung mittels Raumschiffen über Kahalo nach Andromeda. Mangels Tonnage werden die Lemurer in Klassen eingeteilt. Evakuiert wird daher in den letzten Kriegsmonaten lediglich die Elite der Lemurer. (PR-TB 411) Eine Beseitigung der Staubwolke und damit die Verhinderung der Eiszeit ist duch die permanente Bedrohung durch die Bestien/Haluter nicht möglich.
 
50.066 v. Chr. (6334 dha-Tamar)
 
Zeitpunkt der dritten halutischen Großoffensive
 
50.064 v. Chr. (6336 dha-Tamar)
 
Zeitpunkt der vierten halutischen Großoffensive
 
50.027 v. Chr. (6373 dha-Tamar)
 
Das Kosmonukleotid DORIFER erhöht nach der Ankunft der NARGA SANT aus dem Tarkanuniversum die PSI-Konstante in seinem Einflussbereich. Dadurch wird für die Lemurer die Herstellung der Psi-Materie u.a. für die Psionischen Bastionen erleichtert.
 
50.025 v. Chr. (6375 dha-Tamar)
 
Eine Flotte von 22.000 Schiffen verschwindet beim Transport von dem Nysoor-Sonnenfünfeck (Gercksvira) nach Kahalo. Diese Schiffe werden 3460 im Mahlstrom entdeckt.
 
Selaron Merota lässt als Hoher Tamrat Noral Atorem den Mikrozwerg Kobold, dessen Hyperspektrum mit dem von Sol identisch ist, im Tergham-Sonnendreieck (Archi-Tritrans) platzieren.
 
50.000 v. Chr. (6400 dha-Tamar)
 
Die Versuche der Lemurischen Sternengarde zur Trennung von Bewusstsein und Körper werden von Touja Kehoe intensiviert und vorangetrieben. Zudem übernimmt das 103. Tamanium eine immer wichtigere Rolle bei der Evakuierung der lemurischen Elite nach Andromeda, da es durch die Sternengarde besonders vor halutischen Angriffen geschützt ist. (PR-TB 411)
 
49.989 v. Chr. (6411 dha-Tamar)
 
Die Haluter zerstören das Ulbradan-Sonnendreieck im 21. Tamanium durch einen Paratronaufriss. Auch Atrut (Hayok) wird weitgehend zerstört.
 
49.988 v. Chr. (6412 dha-Tamar)
 
Zeitpunkt der vierzehnten halutischen Großoffensive
 
Die CREST III wird 2404 durch die Zeitfalle Vario in das Jahr 49.988 v. Chr. versetzt und über das Andromedasonnensechseck nach Kahalo in der Milchstraße transportiert. Ihr gelingt kurze Zeit später über den Zeittransmitter auf Pigell im Wega-System ein Sprung über 500 Jahre in die Zeit nach dem Ende des lemurisch-halutischen Krieges. Das von Reginald Bull entsandte Hilfskommando der DINO III kann die CREST III daher nicht mehr erreichen. (PR 264, PR 270, PR 276)
 
Der lemurische Wissenschaftler Levian Paronn bekommt von einem Unbekannten einen Zellaktivator und die Pläne, um weitere Zellaktivatoren zu bauen. (Lemuria 5)
 
49.985 v. Chr. (6415 dha-Tamar)
 
Die Hauptsiedlungswelten des Großen Tamaniums werden evakuiert.
 
49.983 v. Chr. (6417 dha-Tamar)
 
Icho Tolot benutzt im Jahr 1327 NGZ unfreiwillig den Zeittransmitter auf Gorbas IV und landet im Jahr 49.983 v. Chr. (6417 dha-Tamar) in dem Zeittransmitter auf Torbutan in einem Stützpunkt des Luna-Klubs. Die Wissenschaftler des Luna-Klubs sind bei einer Raumschiffreise verschwunden. Anscheinend ist auch der Meister der Insel Regnal-Orton an den Geschehnissen beteiligt.
 
Anmerkung: Die Wissenschaftler wurden mit ihren Familien im Auftrag der Meister der Insel nach Greenish-7 in Andro-Beta deportiert. Die überlegene Technik des Zeittransmitters weckt Zweifel, ob es sich um eine Eigenentwicklung des Luna-Klubs oder um ein Fundstück des Luna-Klubs handelt.
 
Icho Tolot verteidigt den Zeittransmitter gegen angreifende Althaluter. Levian Paronn lässt den Zeittransmitter und Icho Tolot nach Lemur transportieren. Ein von den Halutern in der Gefangenschaft konditionierter Lemurer informiert die Haluter über die Zeitmaschine. Levian Paronn entkommt den angreifenden Halutern durch den Zeittransmitter in das Jahr 4500 dha-Tamar.
 
Die Haluter bringen den erbeuteten Zeittransmitter und Icho Tolot auf eine Stützpunktwelt. Der Haluter sabotiert einen Testlauf des Zeittransmitters, bei dem ein von ihm insgeheim beschädigtes halutisches Schiff in das Jahr 4560 dha-Tamar versetzt wird. Dabei wird der Zeittransmitter beschädigt, und Icho Tolot gelingt die Flucht mit einem halutischen Raumschiff. (Lemuria 5)
 
Icho Tolot fliegt die Sternenarchen des Projekts EXODUS an, tritt als Hüter auf und gelangt schließlich mit dem halutischen Schiff an Bord der Sternenarche LEMCHA OVIR zurück ins Jahr 1327 NGZ.
 
Die Althaluter legen angesichts der Pazifizierung durch die Psychogen-Regeneratoren mehrere Arsenalwelten an, um den Kampf gegen die Zeitverbrecher in der Zukunft gegebenenfalls weiterzuführen. Der von den Halutern reparierte Zeittransmitter wird auf der Arsenalwelt Gorbas IV deponiert. Einige Sternenarchen werden mit Hypersendern präpariert, die die Arsenalwelten aktivieren sollen. (Lemuria 6)
 
zwischen 49.988 v. Chr. und 49.488 v. Chr.
 
Ein Kommando mit Gus Barnard und Rog Fanther versucht, die 500 Jahre durch einen Dilatationsflug einer in GOOD HOPE umgetauften Korvette des Flottentenders DINO III zu überbrücken (Unternehmen Vergissmeinnicht). Dabei stoßen sie auf Scimor-Lemurer aus dem Scorch-System. Zusammen mit diesen beginnen sie den Bau von OLD MAN. (PR 276, PR 378 - PR 380)
 
49.488 v. Chr. (6912 dha-Tamar)
 
Aufgrund von ausgestreuten Memosendern entdeckt die CREST III die DINO III auf einer Parkbahn im Profus-System. Mittels der konservierten Kalups an Bord der DINO III fliegt die CREST III nach Andromeda und kehrt dort über Vario - damals nach dem untergegangenen Heimat-Kontinent »Lemuria« getauft - in die Relativgegenwart des Jahres 2404 zurück. (PR 277 - PR 279)
 
Flucht nach Andromeda
 
Die Lemurer fliehen durch den zentralgalaktischen Sonnentransmitter nach Andromeda, ohne von den Halutern nach Andromeda verfolgt zu werden. In Andromeda siedeln sie sich auf den Planeten Lemuria und Tefrod an. In der Folge vertreiben die Lemurer die dort dominierenden Maahks. Diese fliehen in die Milchstraße. Ohne Konkurrenten bauen die Lemurer ihr neues Reich auf. Sie nennen sich bereits teilweise Tefroder und beginnen zu degenerieren, Forschung und Wissenschaft gelten ihnen als sinnlose Bemühung. Nach der Machtergreifung der Meister der Insel unter Agaia Thetin werden die Lemurer-Nachkommen von Lemuria evakuiert. In der Folge nennen sich alle Nachkommen der Lemurer Tefroder. Der Planet Tefrod avanciert zur Zentralwelt des Reiches der Tefroder.
 
Schicksal der Archen
 
Im Jahr 1327 NGZ werden die im Rahmen des Projekts EXODUS hergestellten Sternenarchen von Terranern und Akonen gefunden und ihre Geschichte aufgeklärt. Um den Siedlern einen Neuanfang zu ermöglichen, stellen die Akonen ihnen mehrere besiedelbare Welten zur Verfügung. Levian Paronn bricht mit drei befriedeten Bestien auf, um die noch nicht aufgefundenen Archen zu suchen und die Kolonisten zu den neuen Welten zu führen. Der Standort der Kolonien ist nicht bekannt. Über das weitere Schicksal der Lemurer liegen bisher keine weiteren Informationen vor.


Quellen: PR 264, PR 270, PR 276, PR 277, PR 278, PR 279, PR 378, PR 379, PR 380, PR 1716 / PR-TB 411 / Lemuria 3, Lemuria 5, Lemuria 6
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