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Organisationen
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33 - Der Sternenozean
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2025 / 2202 / 2374 / 2718 / 2916
Computer / Kommentar:
2073              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
HC 18
Encyclopädia Terrania:
Kralasenen
Alias
Kralasenen

Beschreibung - Autor: Bernd Labusch

[Atlan 88]: Im Jahre 10.497 da Ark eine Söldnertruppe im Dienst von Orbanaschol III. Sie gehen mit äußerster Brutalität vor und nehmen keine Befehle entgegen. Sie selbst entscheiden ob ein Eingreifen für die Sicherheit des Großen Imperium notwendig ist. Sie sind niemanden Rechenschaft schuldig, nicht einmal dem Imperator. Gegen angemessene Bezahlung nehmen sie jedoch Aufträge von Jedermann an.
 
[Atlan 92]: Vom Imperator werden sie dort eingesetzt, wo mit brutalster Gewalt vorgegangen werden soll. Als Freibeuter morden und plündern sie im Namen des Imperators,  vornehmlich zum eigenen Vorteil. Die Kralasenen besitzen keine Uniform im engeren Sinne. Mit ihrer schwarzen Kleidung aus eng am Körper liegenden Lederkombinationen fallen sie jedoch sofort auf. Ihr Anführer ist bis zu seinem Tod Sofgart der Blinde.
 
[Atlan 112]: Die Raumschiffe der Kralasenen stammen aus allen Ecken der Galaxis Arkonraumer sind in der Minderheit. Zur Flottte gehören Fragmentraumer der Posbis, Kreiselschiffe der Uleb, Kugelschiffe der Tefroder usw. Die Stützpunkte der Kralasenen wurden auf ehemaligen Basen der Lemurer, Barkoniden, Varganen und anderer untergegangener Völker der galaktischen Frühzeit errichtet.
 
[Atlan 116]: Hauptwelt der Kralasenen ist der Planet Glaathan, dessen Position in der Galaxis nur den Kralasenen bekannt ist.
 
[Atlan 288]: Nach dem Tod Sofgarts ziehen sich die Kralasenen zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück und verlassen das Große Imperium schließlich gänzlich. Zurück beleiben nur kleine Handlanger, Spitzel und Ausgestoßene, denen von den Manschaften der Arkonflotte kein Respekt entgegengebracht wird.
 
[PR 2024]: Während der Regentschaft von Bostich I, wird der Begriff von der Tu-Ra-Cel reaktiviert. Die neuen Kralasenen besitzen keine Gemeinsamkeit mit dem Vorbild. Es handelt sich um disziplinierte und bestens geschulte Profikiller    
 
[Lexikon in Atlan Zeitabenteuer 18]: Sie leiten ihre Bezeichnung von Tormana da Bargk ab, der als Wettergott ebenso der von Sturm und Stärke war und in den Archaischen Perioden Kralas genannt wurde und Schutzpatron der Plündererbanden war.      
 
 


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Neben den obligatorischen Einsatzagenten im Undercovereinsatz und den Planungsstäben im Arkon-System selbst unterhält die Tu-Ra-Cel spezielle Elitekommandos, die für ihr äußerst effizientes wie brutales Vorgehen berüchtigt sind - die Kralasenen, auch Bluthunde des Imperators genannt.
 
Insgesamt gibt es nur rund 15.000 Kralasenen, die über eine eigene, kleine Flotte aus äußerst kampfkräftigen Raumschiffen verfügen. Kralasenen gelten durch die Bank als eiskalte Spezialisten. Mordaufträge, insbesondere solche des Imperators selbst, gehen grundsätzlich an Kralasenen, die nicht umsonst als die Treuesten derTreuen gelten.
 
Damit stehen die Kralasenen in einer schon seit Jahrtausenden existierenden Tradition: Zur Zeit von Orbanaschol waren sie die Sonderkommandos des Blinden Sofgart, eines der Mördervon Atlans Vater.
 
(Nachzulesen ist dies in den ATLAN-Büchern, besonders in Band 12, »Der Kristallprinz«.)
 
 
 


Quellen: Glossareintrag in PR 2025 / 2202
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die Kralasenen stellen einen weiteren arkonidischen Geheimdienst neben der Tu-Ra-Cel dar.
 
Allgemeines
Beide arbeiten in freundlicher Konkurrenz, wenn man das von Geheimdienstlern so sagen kann. Die Kralasenen unterstehen direkt dem Begam und sind nur ihm gegenüber verantwortlich. Aufgrund ihrer Treue und Fähigkeiten werden sie oft auch als »Die Bluthunde des Imperators« bezeichnet. Sie gelten als Elitetruppe und gehen in der Regel besonders brutal vor. Als Enzon Normalarkonide spricht man grundsätzlich nur hinter vorgehaltener Hand über die Kralasenen. Ihre Hauptwelten sind Ganberaan und Trumschvaar. (Atlan 112)
 
Die heruntergekommen und verwegen wirkenden Kralasenen waren hart ausgebildete Kämpfer und wurden immer dann eingesetzt, wenn brutale Gewalt vonnöten war. Wenn sie es für notwendig erachteten, plünderten und mordeten sie im Namen des Imperators.
 
Truppenstärke
Im 14. Jahrhundert NGZ befanden sich etwa 5000 Kralasenen im aktiven Dienst. Sie waren mit einer kleinen Flotte aus 10 ultramodernen 500 m-Trägerkreuzern ausgestattet. Einer dieser Kreuzer war die LEOTARD unter dem Oberbefehl Shallowains. (PR 2200, PR 2201)
 
Bekannte Kralasenen
  • Desto Argam (Atlan 116)
  • Arunt (Atlan 112)
  • Bracko (Atlan 112)
  • Guurth von Afkunis – auch »Admiral« genannt (Atlan 112)
  • Horkate (Atlan 112)
  • Jaga (PR-Arkon 5)
  • Jotorsch (Atlan 112)
  • Kontake (PR-Arkon 1)
  • Manklux (PR 2024)
  • Mehon da Sannod (PR 2024)
  • Milltonnen (PR-Arkon 8)
  • Onla on Dubes (PR-Arkon 8)
  • Shallowain, genannt »der Hund«
  • Sheama da Zahrt (PR-Arkon 8)
  • Sofgart, genannt »der Blinde«
 
Geschichte
Die Kralasenen traten bereits im Jahre 10.496 da Ark als grausame Söldnertruppe des Imperators Orbanaschol III. in Erscheinung. Ihr damaliger Befehlshaber war der Blinde Sofgart. (Atlan 92)
 
Anfang Juni 1402 NGZ, im Zuge der Ereignisse um den Archaischen Impuls, die Dunklen Befehle und die ARK-SUMMIA-Bewegung gab der von den Dunklen Befehlen übernommene arkonidische Imperator Bostich I. den Befehl, die zwölf Kralasenen, die seine persönliche Leibwache bildeten, ermorden zu lassen. Der Grund hierfür war vermutlich, dass der hinter den Dunklen Befehlen steckende Kerlon da Orbanaschol in diesen erfahrenen Kralasenen eine zu große Gefahr für seine Pläne sah. Als einziger der zwölf Leibwächter konnte Shallowain entkommen. Als Bostichs neue Leibwächter wurden zwölf überwiegend junge, unerfahrene Kralasenen ausgewählt. Diese verhielten sich Bostich gegenüber weiterhin loyal und begleiteten ihn nach Zalit, Archetz und Aralon, obwohl sich Bostich, durch die Dunklen Befehle ferngesteuert, zunehmend merkwürdig verhielt. Auf Aralon zeigte sich dann, dass Bostichs neue Leibwächter nicht die Qualität seiner originalen »Bluthunde« hatten, da sie nicht verhindern konnten, dass Bostich von Shallowain und Ronald Tekener entführt wurde. Im Nachgang zu diesen Ereignissen kam es auch zu unehrenhaften Entlassungen aus den Reihen der Kralasenen. (PR-Arkon 1, PR-Arkon 5, PR-Arkon 6, PR-Arkon 8)


Quellen: PR 2200 / Atlan 92 / Atlan 112 / PR-Arkon 1 / PR-Arkon 5 / PR-Arkon 6 / PR-Arkon 8
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:


Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die "Bluthunde des Imperators"

Seit der Entstehung SEELENQUELLS haben sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Daß Bostichs Entführung von Ertrus Reaktionen hervorrufen würde, war allen Beteiligten klar. Doch ob man wirklich damit gerechnet hat, daß es auf eine solche Eskalation hinausläuft, ist eine andere Frage. Zwar waren die entsprechenden Planungen für Gegenmaßnahmen vorhanden, aber als entscheidender Unsicherheitsfaktor erwies sich die negative Superintelligenz. Mit der Inthronisierung des Roboters »Enzon da Bostich« als neuer Imperator Bostich II. wurde ein aus dem Zugriff SEELENQUELLS befreiter und an der Seite der Terraner auftretender Bostich I. für die Öffentlichkeit »unglaubwürdig«. Die fingierte Ermordung des Imperators diente sogar als »Grund« für die Kriegserklärung und den Angriff auf das Solsystem selbst. Es kann angesichts der Geschwindigkeit dieser Aktion - der Aufmarsch im Orion-Delta-System begann schließlich vor der Kriegserklärung und basierte zweifellos auf genauen logistischen Planungen - davon ausgegangen werden, daß es sich um die Umsetzung eines Szenarios handelte, das Bostich I. schon vor SEELENQUELLS Entstehung ausarbeiten ließ. Eher unwahrscheinlich ist allerdings, daß es für die nahe Zukunft konkret zur Ausführung gelangt wäre, denn Bostich verfolgte im Gegensatz zu SEELENQUELL die »Salamitaktik« der kleinen Schritte.
 
Am 10. Februar 1304 NGZ verkünden nun Perry Rhodan und Bostich gemeinsam den »Pakt gegen SEELENQUELL«, weil sich die negative Superintelligenz nur bei breitester Unterstützung besiegen lassen wird - wenn überhaupt. Daß Bostich zu dieser Zusammenarbeit überhaupt bereit ist und bei erfolgreichem Vorgehen sogar den Abzug der kristallimperialistischen Verbände aus dem Solsystem zugesagt hat, läßt sich ausschließlich durch den für ihn »in Aussicht« gestellten Zellaktivator erklären. Immerhin war die relative Unsterblichkeit seit jeher sein geheimer Traum. Aber ein unsterblicher Bostich? Für viele dürfte das zu Recht eine grauenvolle Vorstellung sein! Bis auf weiteres ist man allerdings auf den Arkoniden angewiesen - und ob Lotho Keraete die unverschämte Forderung überhaupt erfüllen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Bis dahin kommt es also zu einer Zusammenarbeit, selbst wenn diese dem altterranischen Ausspruch »den Teufel mit dem Beelzebub bekämpfen« ziemlich nahe kommen dürfte.
 
Bostich war für lange Zeit als Herrscher auf dem Kristallthron eine Marionette - und nachdem er sich »freigeschwommen« hatte, behielt er sein grundsätzliches Mißtrauen und traf entsprechende Vorkehrungen. SEELENQUELL mag viele Hände haben, die offiziellen Zugriffs- und Berechtigungs-Kodes werden inzwischen geändert sein - nicht aber jene Dinge, die ausschließlich Bostich allein bekannt sind. Die Hoffnung ist hierbei, daß für SEELENQUELL dieses Wissen mit Bostichs Befreiung ebenfalls verlorenging oder erst gar nicht im Detail erfaßt wurde. Erster Ansatzpunkt für Bostich ist die Truppe der Kralasenen, mit deren Hilfe er bereits sein Marionetten-Dasein überwunden hatte: 1277 NGZ starb der alte Leiter der Tu-Ra-Cel, die zur Dachorganisation der Celista-Geheimdienste geworden war, eines unnatürlichen, auf Machtkämpfe zurückgehenden Todes. Damals wagte es Bostich erstmals offen, die Empfehlungen seiner »Ratgeber« und damit letztlich auch den Willen der Khasurnmeisterin Dimeria Ta-Senkara zu ignorieren.
 
Niemand widersprach, als er in eigener Herrlichkeit Sargor da Progeron zum neuen Leiter berief. Dieser hatte sich in Geheimgesprächen, in Erinnerung an die gemeinsame ARK SUMMIA-Zeit, aber auch aus persönlichem Ehrgeiz, von vornherein auf Bostichs Seite gestellt - war er doch inzwischen der mächtige und gefürchtete Anführer der Kralasenen geworden, die anfangs »nur« seine persönliche Garde stellten, ab etwa 1295 NGZ aber zu den »Bluthunden des Imperators« wurden, von denen sogar abgebrühte Celistas hinter vorgehaltener Hand sprachen. Wer sich mit der arkonidischen Geschichte beschäftigt, weiß, daß die Kralasenen eine lange und durchaus wechselvolle »Tradition« haben. Ihre eigentlichen Ursprünge reichen bis in die Epoche der Archaischen Perioden zurück, als zwischen etwa 3000 und 3760 da Ark (entspricht etwa 16.885 bis 15.986 vor Christus) galaxisweite, aus dem galaktischen Zentrum hervorbrechende Hyperstürme nahezu die gesamte Hypertechnik lahmlegten und die Kontakte zwischen den Welten des Tai Ark'Tussan unterbanden.
 
Auch auf Gos'Rantons selbst, der Kristallwelt, die damals noch nicht ins System der Drei Welten umgruppiert war, herrschten nach dem Zusammenbruch der interstellaren Raumfahrt katastrophale Zustände. Die Chroniken zahlreicher Khasurn berichteten von Essoya-Aufständen, Speicher-Besatzern, Hungerkarawanen, Adel-Massakern, marodierenden Söldnertrupps und Plünderbanden jeglicher Coleur. Vor allem jene als »Kralasenen« bezeichneten Horden galten als die Schlimmsten - sie hatten ihren Namen von Kralas abgeleitet, der für Sturm und Stärke stehenden Inkarnation des She'Huhan-Wettergottes Tormana da Bargk. In den folgenden Jahrhunderten und Jahrtausenden gab es immer wieder Arkoniden, die sich auf diese Kralasenen beriefen. Ihren eigentlichen »Ruf« erhielten sie allerdings, als in Atlans Jugendzeit einer der Mörder seines Vaters, der frühere Oberschaffungsmeister und spätere Blinde Sofgart, aus ihnen eine »Elitetruppe« machte, deren Hauptwelt Trumschvaar war (siehe ATLAN 18).
 
Auch spätere Imperatoren griffen auf diese Truppe zurück, gründeten sie neu, gliederten sie in die Celista-Geheimdienste ein oder verboten sie aus mannigfaltigen Gründen. Unter Sargor da Progeron und Bostich I. erlangten sie abermals Bedeutung - und wie die Ereignisse auf Trumschvaar zeigen, gelten sie weiterhin nicht umsonst als die Treuesten der Treuen

Quellen: PR-Heft Nummer 2073
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