Roter Khalumvatt
Heft: PR 2237
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Klick auf das Billd führt direkt zu den Heftdaten
Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

Klick auf das Bild führt direkt zur Zeichnung

Verweis:
Verweis 2:
Verweis 3:
Verweis 4:
Verweis 5:
Rubrik:
Wissenschaft
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
05 - Die Meister der Insel
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
09.11.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2205 / 2236 / 2237 / 2289 / 2306 / 2316 / 2438 / 2678
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Hyperkristall
Alias
Hyperkristalle
Weitere Bezeichnung
Hyperkristall

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Unter diesem Oberbegriff werden in der PERRY RHODAN¬Serie solche Minerale auf Quarzbasis zusammengefasst, deren Einschlüsse hyperenergetischer Natur sind, welche als »pseudomaterielle« Struktur mehr oder weniger stabile Stofflichkeit erlangt haben. Chemische und physikalische Messungen führen bei diesen Kristallen stets zu stark schwankenden Ergebnissen; die Einschlüsse lassen sich zudem nicht ins Periodische System der Elemente einordnen. Aus diesem Grund wurden die so genannten Hyperelemente schon von den Arkoniden des zehnten Jahrtausends vor Beginn der terranischen Zeitrechnung als »hyperenergetisch-pseudomaterielle Konzentrationskerne« bezeichnet.
 
Der bekannteste Hyperkristall ist Howalgonium, das vor allem in der Raumfahrt eingesetzt wird: Als nicht synthetisch herzustellende Quarzform hat dieses Ele¬ment überdies ein ungewöhnliches Silizium-Isotopenverhältnis: Es besteht zur Hälfte aus dem Isotop Si-30, das in der Natur nur rund drei Prozent des Silizium-Bestandes ausmacht. Während der Kristallaufbau einem normalen Raumgitter entspricht, kann der eingelagerten »Pseudomaterie« zwar atomähnliche Feinstruktur zugewiesen werden, doch selbst exakteste Messungen erbringen ein zwischen 208 und 513 schwankendes Atomgewicht                                                  Hyperkristalle sind Minerale auf Quarzbasis, deren Einschlüsse hyperenergetischer Natur sind. Sie weisen also eine »pseudomaterielle« Struktur auf, die mehr oder weniger stabile Stofflichkeit erlangt hat. Weil chemische und physikalische Messungen stets zu stark schwankenden Ergebnissen führen (die Bandbreite des festgestellten »Atomgewichts« pendelt beispielsweise willkürlich zwischen 0 und 1024; chemisch zeigt sich edelgasähnliche Reaktionsträgheit neben chlorgleicher Reaktionsfreudigkeit) und sich die Einschlüsse nicht ins Periodische System der Elemente einordnen lassen, definierten die Arkoniden des 10. Jahrtausends v. Chr. diese Hyperelemente als »hyperenergetisch-pseudomaterielle Konzentrationskerne«. Auf dem typischen Technologieniveau raumfahrender Völker sind Hyperkristalle notwendige Bestandteile vieler Maschinen und Geräte, vor allem im Triebwerksbereich.
 
Der bekannteste Hyperkristall ist Howalgonium, das in erster Linie in der Raumfahrt eingesetzt wird: Als nicht synthetisch herzustellende Quarzform hat dieses Element überdies ein ungewöhnliches Silizium-Isotopenverhältnis: Es besteht zur Hälfte aus dem Isotop Si-3D, das in der Natur nur rund drei Prozent des Silizium-Bestandes ausmacht. Während der Kristallaufbau einem normalen Raumgitter entspricht, kann der eingelagerten »Pseudomaterie« zwar atomähnliche Feinstruktur zugewiesen werden, doch selbst exakteste Messungen erbringen ein zwischen 208 und 513 schwankendes Atomgewicht. Neben Howalgonium gibt es noch andere Arten von Hyperkristallen, die seit Jahrtausenden verwendet werden: In absteigender Effektivität ihres nutzbaren hyperenergetischen Potenzials sind dies der violette Criipas, der blaue Mivelum, der grüne Skabol, der gelbe Losol und der rote Khalumvatt. Im Gegensatz zu allen anderen Sorten sind die Mischformen des weißlichen oder bergkristallklaren Kyasoo vielfältig einsetzbar                                          
 
Doch es gibt noch andere Hyperkristalle. Man kann sie über die Effektivität des nutzbaren hyperenergetischen Potenzials anhand der Farbvarietät klassifizieren: Violette Criipas galten als die zweiteffektivste Hyperkristallart nach Howalgonium, gefolgt von blauem Mivelum und grünem Skabol. Gelbe Losol riefen nur katalytische Effekte hervor, während roter Khalumvatt seine Hyperwirkung nach kurzer Verwendung verlor.
Angesichts der erhöhten Hyperimpedanz verloren die meisten Hyperkristalle an Wert, sie erschöpfen sich rasend schnell, verlieren ihre Frequenzwerte, laugen schneller aus und zerfallen. Nur der rote Khalumvatt reagiert auf scheinbar völlig paradoxe Weise: Der ursprünglich minderwertigste Hyperkristall zerfällt nicht mehr, sondern bleibt tendenziell stabil.
 
Von Völkern anderer Galaxien ist bekannt, dass sie auch über weitere, den Galaktikern nicht zugängliche Hyper¬kristalle verfügen, beispielsweise überließ einst Moho¬deh Kaschah den Raumfahrern der SOL einige dieser Objekte
 
Glossareintrag in PR 2678:
Besonderheiten
Den Hyperkristall genannten Mineralien ist gemeinsam, dass es sich zwar um solche auf Quarzbasis (Siliziumdioxid) handelt, ihre Einschlüsse jedoch hyperenergetischer Natur sind und als »pseudomaterielle« Struktur mehr oder weniger stabile Stofflichkeit gewinnen. Chemische und physikalische Messungen führen deshalb stets zu stark schwankenden Ergebnissen.
 
Weil sich die Einschlüsse nicht ins Periodische System der Elemente einordnen ließen, definierten beispielsweise die praktisch orientierten Arkoniden diese »Hyperelemente« als »hyperenergetisch-pseudomaterielle Konzentrationskerne«.
Payne Hamiller beschrieb die Einschlüsse als pseudostabile, »am Rand des Hyperraums« angesiedelte Konzentration von Hyperbarie – jene Hyperenergie, deren Äquivalent im Standarduniversum Masse und Schwerkraft ergibt: Die hyperenergetische Strahlung beruht auf der ständigen Verwandlung von Hyperbarie in (»Pseudo«-) Masse und umgekehrt, weil nicht die gesamte Hyperbariemenge als Masse plus Gravitation auftritt, sondern stets ein Rest – Zufallsgesetzen folgend – im übergeordneten Kontinuum verbleibt.
 
Ein Teil der Emissionen ergibt sich aus diesem Umwandlungsprozess, ein anderer als Resonanz mit den übrigen Mivelum-Hyperbarie-Konzentrationen. Ihr Mitschwingen führt zu Sekundär-»Entladungen« in Gestalt von Hyperjets – Hyperstrahlung, deren Quintronen über Zwischenstufen sehr rasch zu konventionellen Lichtquanten »degenerieren«.
 
Neben der allgemeinen Lichtbrechung am Kristallgitter beruht vor allem hierauf die blaue Farbe – Lichtquanten der Wellenlänge von etwa 470 Nanometern.


Quellen: Glossareintragg in PR 2205 / 2236 / 2237 / 2289 / 2306 / 2316 / 2438 / 2678
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Hyperkristalle werden auch Schwingquarze genannt. Sie wurden das erste Mal im Jahre 49.488 v. Chr. (Oktober 2404) erwähnt, als Perry Rhodan ein alarisches Schiff samt Besatzung und Waren aufbrachte und für seine Zwecke annektierte. Zu dieser Zeit galten Schwingquarze als beliebtes und teures Handelsgut.
 
Allgemeines
Sie bestehen zu einem Teil aus normaler Materie – beispielsweise kristallinem Siliziumdioxid, also Quarz – und zum anderen Teil aus einer Materie, die auf einem 5- oder höherdimensionalen Energieniveau schwingt und deren Atomgewicht selbst mit genauesten Messungen nur mit großer Schwankungsbreite feststellbar ist. Diese Schwankungsbreite reicht von 0 bis 1024 U (Atomgewicht 1 u = 1,660 538 782(83) × 10?27 kg). Da sie aus diesem Grund nicht in das Periodensystem der Elemente einzuordnen sind, wurden sie von den Arkoniden als hyperenergetisch-pseudomaterielle Konzentrationskerne definiert.
 
Entstehung
Natürliche Vorkommen
Ihr im ganzen bekannten Universum verbreitetes Vorkommen innerhalb von Krusten von Planeten lässt für viele Hyperkristalle mineralogisch ähnliche, also natürliche Bildungsmechanismen vermuten. Dass sie dennoch so selten sind, setzt andererseits sehr spezielle Gegebenheiten voraus.
 
Einige Hyperkristalle scheinen sich durch oder in der Nähe von Hyperstrahlern gebildet zu haben. Da auch Sonnen oder Neutronensterne als Hyperstrahler fungieren können, kann man natürliche kosmologische Effekte, beispielsweise während der frühesten Planetenbildung, als Ursprung von Hyperkristallen nicht ausschließen.
 
Es gibt auch Wesenheiten und Völker, die sich von Hyperenergie ernähren und bei denen Hyperkristalle ein Abfallprodukt ihres Kreislaufes darstellen oder gezielt gebildet werden:
  • Howanetze
  • Nocturnen
  • Taphero con Choth
  • Inyodur
  • ein riesiges schlangenartiges Raubtier des Planeten Ketchorr (akkumuliert Howalgonium in einer Art Gallensteine) (PR 1917)
 
Recycling
Hyperkristalle verlieren bei Gebrauch ihre hyperenergetische bzw. psionische Aufladung. Dies geht mit einer Zersetzung bzw. einem Zerfall des Kristalls einher.
Ein Tentonischer Kristall-Donator ist in der Lage, die höherdimensionale Aufladung eines Hyperkristalls wiederherzustellen. Dabei kann ein Wirkungsgrad von mindestens 96 % erreicht werden. (PR 2466)
 
Anwendungsbereich
Hyperkristalle werden für alle Geräte auf hyperphysikalischer Basis, beispielsweise Hyperfunk oder Überlichtantrieben, benötigt. Sie transformieren normaldimensionale Vorgänge in 5- oder höherdimensionale Vorgänge und umgekehrt.
Im unbearbeiteten Rohzustand können Hyperkristalle in der Regel nicht verwendet werden. Sie müssen wie Edelsteine geschliffen werden. Auch der Schleifstaub findet Verwendung, er wird zur Bedampfung von Folien verwendet.
Die Amöbenraumer der Hegemonie von Pahl setzten Hyperkristalle nicht nur für ihren Antrieb, sondern auch für sogenannte Kristalltorpedos ein. (PR-Stardust 4)
 
Vorkommen
Auf Terra gibt es lediglich sehr geringe Vorkommen von Hyperkristallen. Die verbreitetste Art der Hyperkristallgewinnung ist der planetare Abbau. So verwundert es nicht, dass auch die Terraner hoch spezialisierte Bergbautechniken entwickelt haben, um in fast jeder Umgebung Hyperkristalle zu fördern. (siehe: Gewinnung, Abb. 1) Der eigentliche Abbau des Quarzgesteins erfolgt bei stark reduzierten hyperenergetischen Prozessen zum Beispiel mit halbautonomen Fräs- und Förderköpfen, um Wechselwirkungen mit den Hyperkristallen zu vermeiden. (siehe: Gewinnung, Abb. 3)
In der Atmosphäre des Planeten Jupiter werden Hyperkristalle durch das Syndikat der Kristallfischer gefördert. (Jupiter)
In der Milchstraße gibt es keine bekannten Lagerstätten von sechs- oder höherdimensionalen Hyperkristallen. Allerdings ist das PEW-Metall ein Howalgonium-Sextagonium-Zwitter.
Seit der Erhöhung der Hyperimpedanz zeigen die meisten Hyperkristalle eine Tendenz zum beschleunigten Zerfall. Lediglich der bisher als minderwertig eingestufte Khalumvatt bleibt stabil.
Es ist denkbar, dass sich einige konventionelle Materialien durch die Hyperimpedanz verändert haben, und seitdem als Hyperkristalle nutzbar sind. Bislang ist allerdings kein derartiges Material bekannt.
 
Gewinnung
Die Trennung von der umgebenden normalen Materie erfolgt in der Milchstraße durch zwei Verfahren: (Datenblatt in PR 2596)
Transitions-Resonanz-Trennung (Abbildung 2)
 
Dieses Verfahren funktioniert trotz erhöhtem Energiebedarf auch nach der Erhöhung der Hyperimpedanz, da Transitionen und Transmitter auf kurzen Strecken von wenigen hundert Metern keine Ausfälle zeigen. Die ursprünglich arkonidische Methode der Transitions-Resonanz-Trennung wurde schon im 21. Jahrhundert alter Zeitrechnung von terranischen Wissenschaftlern für die Gewinnung sogar kleinster Mengen von Hyperkristallen verbessert. Hierbei kommen Strukturfelder zum Einsatz, die jenen von Transmittern und Transitionstriebwerken gleichen. Sie sind auf die Eigenemissionen von Hyperkristallen justiert und gestatten deren hyperphysikalische Abtrennung und separate Verstofflichung.
Während der »hypertaube« Abraum im ersten Empfangskäfig wieder erscheint, materialisieren zeitgleich in einem zweiten »Substrat«-Empfänger die abgeschiedenen Hyperkristalle.
Der Reinheitsgrad so gewonnener Kristalle ist wesentlich von der Justierqualität des Substrat-Empfängers abhängig.
Hyperladungs-Trennungsverfahren (Abbildung 4)
 
Die Informationen für dieses Verfahren wurden aus Daten der Terminalen Kolonne TRAITOR gewonnen. Terra war ab zirka 1430 NGZ in der Lage, dieses Verfahren in reduzierter Güte einzusetzen.
Bei diesem Vorgang werden die im Gestein enthaltenen Hyperkristalle künstlich »hypermagnetisch« aufgeladen und können durch entsprechende Filter auf diese Weise angezogen und von der Normalmaterie getrennt werden. Die Masse muss allerdings zuvor großräumig von Intervallstrahlern in fein granulierten Materialschutt verwandelt werden.
Da die Hyperkristalle hier keinen hochkomplexen Strukturfeldern wie in der Transitions-Resonanz-Trennung ausgesetzt werden, kann dieses Verfahren vor allem für hochwertige Hyperkristalle eingesetzt werden, die in mikro-dimensionierten Formen (kleiner 1 µm, zum Beispiel in Beschichtungen für Linearkonverter) zur Anwendung kommen.
Eine synthetische Herstellung von Hyperkristallen ist mit der Technik des Jahres 1332 NGZ nicht möglich.
 
Bekannte Hyperkristalle
5-Dimensionale Kristalle
 
Zalos-Metall
Die einzige bekannte Lagerstätte für dieses Metall ist der Planet Zalit, welcher auch für die Namensgebung herhielt. Die n-dimensionale Nutzbarkeit kann nicht erheblich sein, da es trotz seiner Seltenheit für profane Zwecke genutzt wurde. Peter Kosnow besaß im Jahre 2040 ein edles Zigaretten-Etui aus dem wegen seiner Seltenheit wertvollen Metall. Unter anderem wurden auch Dienstplaketten für den arkonidischen Geheimdienst aufgrund der Unverwechselbarkeit daraus gefertigt. (PR 50, PR 2201)
 
Das Metall fluoresziert grünlich. (Traversan 4)
 
Das Bodenmosaik der Prunkhalle des Imperators im Kristallpalast bestand teilweise aus Zalos-Metall. (Blauband 14, S. 82)
 
Losol / Lytrila
Der gelbe Losol, in Hangay als Lytrila bekannt, ruft lediglich katalytische Effekte hervor. Bekannte Fundorte sind der Planet Caiwan und die Wüste von Foor auf Hallie-Loght.
 
Kyasoo
Der Hyperkristall tritt in weißen bis bergkristallklaren Varianten vor, und findet Einsatz in vielen Funktionen. Das Verhältnis von Hyperelement zu normalem Quarz liegt hier bei 1 bis 10 %. Nach Verbrauch der hyperenergetischen Einschlüsse bleibt der reine Kristall zurück.
 
Luurs-Metall
? Lexikonbegriff: Luurs-Metall.
 
Skabol
Das hyperenergetische Potential des grünen Skabol ist geringer als das des Mivelum. Einer der Fundorte war Caiwan.
 
Mivelum
Dieser blaue Hyperkristall hat ein geringeres hyperenergetisches Potential als Criipas. Einer der Fundorte war Caiwan.
Ein an Mivelum erinnernder Hyperkristall wird auf dem Planeten Faland gefunden. Er kann als abschirmendes Element in einer Netzstruktur, von den Favadarei auch »FATROCHUN-Netz« genannt, eingearbeitet sein. (PR 2606)
 
Criipas / Tlysiniim
Criipas (Jülziish: Tlysiniim) ist ein violetter Hyperkristall mit sehr hohem hyperenergetischem Potential. Einer der Fundorte ist Caiwan. 1344 NGZ gelingt es den Gatasern, Criipas-Kristalle mittels des von jungen Blues erzeugten B-Hormons so weit zu stabilisieren, dass 54,3 Prozent des Prä-Hyperschock-Wirkungsgrades erreicht werden können. Der so veränderte Kristall wird als Tlynosiim bezeichnet.
 
Khalumvatt / Tlysizyt
Allgemeines
Bis zur Erhöhung der Hyperimpedanz war der rote Khalumvatt (Jülziish: Tlysizyt) ein minderwertiger Hyperkristall, der bei der Anwendung sehr schnell zerfiel. Die Caiwanen, die nichts von der minderen Qualität dieser Kristalle wussten, konnten den Arkoniden die Schürfrechte für diese Kristalle abringen. Durch die Erhöhung der Hyperimpedanz wurde der Khalumvatt zu einem stabilen, hochwertigen Hyperkristall, der sogar anstelle von Altrit zur Erschaffung neuer Mobys verwendet werden konnte.
 
Im Jahre 1344 NGZ ist es zu einem der wertvollsten Güter in der Milchstraße aufgestiegen. Der durchschnittliche Preis liegt bei 10 Mio. Galax pro Gramm – Howalgonium wird zur selben Zeit mit zwei Galax pro Gramm gehandelt.
Den Gatasern gelingt es, Criipas- und Khalumvatt-Kristalle mittels des von jungen Blues erzeugten B-Hormons so weit zu stabilisieren, dass 54,3 Prozent des Prä-Hyperschock-Wirkungsgrades erreicht werden können. Der so veränderte Kristall wird als Tlynosiim bezeichnet.
 
Khalumvatt-ähnliche Hyperkristalle
Die Terminale Kolonne TRAITOR verwendet Hyperkristalle, die dem Roten Khalumvatt ähnlich sind. Am 17. Juli 1342 NGZ findet die Besatzung der SOL in einem abgestürzten TRAI-Versorger auf Rothger eine Ladung solcher Kristalle. (PR 2331)
Um das Jahr 1518 NGZ entdeckten die Jülziish in der Hapatash-Wolke eine Stelle, an der ein dem Khalumvatt ähnlicher Schwingquarz auskristallierte und den sie Tashazyt nannten. (PR 2808)
 
Glort-Kristalle
Glort-Kristalle sind mit Howalgonium vergleichbar und werden daher in der Raumfahrt als Ersatz für Howalgonium verwendet. Die Lebensdauer und die Speicherfähigkeit von Glort-Kristallen sind deutlich niedriger als die von Howalgonium. Ein bekannter Fundort war Taatlon in der Yolschor-Dunstwolke. (PR 762, S.7)
 
Jiquola
Die Jiquola-Kristalle haben eine ähnliche Qualität wie Howalgonium, emittieren aber eine für Lebewesen gefährliche Strahlung. Sie kommen nur auf Persienne vor, einem Planeten des Beryll-Systems im Halo der Milchstraße.
Im 5. Jahrhundert NGZ wurde Jiquola von der Tempelton Mining Corporation abgebaut. Es kamen einheimische Arbeitskräfte zum Einsatz, weil diese billiger waren als Roboter. Sie wurden von Überschweren überwacht. Der Abbau erfolgte im Rahmen des von Galbraith Deighton in Auftrag gegebenen Projekts VIRTUS, das von Ager Catomen (Monos) geleitet wurde. Die Jiquola-Kristalle wurden zur Errichtung des Funkwalles benötigt.
 
Homer G. Adams und Stalker, die Kenntnis von dem Projekt erhalten hatten, dessen Hintergründe aber nicht kannten, erkundeten die Kristallmine im März 493 NGZ. Die Mine war zu diesem Zeitpunkt bereits erschöpft. Die Kristalle sollen am 13. März von der Kogge GRAKARU abgeholt werden. Der Hanse-Raumer wurde jedoch von einem Buckelschiff der Cantaro vernichtet, das die Hyperkristalle raubte und verschwand. Was aus den Jiquola-Kristallen nach der Deaktivierung des Funkwalles wurde, ist nicht bekannt. (PR-Extra 14)
 
Tau-Reihe
Als Tau-Reihe werden Hyperkristalle vom Syndikat der Kristallfischer bezeichnet. Sie werden in der Atmosphäre des Planeten Jupiter gewonnen und aufbereitet. Dabei scheint es sich bei Tau-eins bis Tau-sechs um bekannte aufbereitete Kristalle zu handeln, die in der Industrie eingesetzt werden. (Jupiter)
 
Tau-sieben ist leistungsfähiger als Khalumvatt. Es scheint entweder die erste gelungene künstliche Herstellung von Hyperkristall durch die terranische Chefwissenschaftlerin des Syndikates, Anatolie von Pranck, zu sein oder ein alternatives Verfahren zur Aufwertung. Das Wissen konnte durch den Tod der Wissenschaftlerin und den Untergang der Faktorei MERLIN nicht gesichert werden. Nach 1461 NGZ steht kein Tau-sieben mehr zur Verfügung.
 
Tau-acht hat die Konsistenz von feinem Kristallpulver und schimmert opalisierend vom Blauen ins Grüne. Tau-acht entstand durch Verbindung von Psionen mit den natürlich vorkommenden Hyperkristallen in der Atmosphäre von Jupiter. Ob diese Entwicklung natürlichen Ursprunges ist oder von der Wesenheit Phalguwan künstlich herbeigeführt wurde, ist unklar. Dieser ebenfalls synthetisierte Hyperkristall wirkt auf Lebewesen als psi-stimulierende Droge. Sie führt zur Ausbildung von unterschiedlich stark ausgeprägten Psi-Fähigkeiten. Alle normalen fünf Sinne des Körpers werden darüber hinaus ebenfalls geschärft. Die Nebenwirkungen sind fehlendes Schlafbedürfnis, herabgesetztes Urteilsvermögen und starkes körperliches Abhängigkeitsgefühl, das zur immer stärkeren Dosierung und damit zum Tod führt. Außerdem führt die Einnahme Droge zum Verlust der Fähigkeit Mitgefühl oder Zuneigung für andere Menschen zu empfinden. Sollte ein Süchtiger nach einer Phase der Entwöhnung wieder Tau-acht konsumieren, wirkt dies sich in jedem Fall tödlich aus. Der Betroffene erlebt einen Rausch, bei dem seine Paragaben extrem stimuliert werden, außer Kontrolle geraten und ihn formlich »ausbrennen«. Nach 1461 NGZ steht kein Tau-acht mehr zur Verfügung. (Jupiter)
 
Howalgonium
? Lexikonbegriff: Howalgonium.
 
Neo-Howalgonium
Der Kristallplanet Monol in M 87 besteht aus Neo-Howalgonium. Dieses scheint sich von Howalgonium durch eine andere Schwingungsfrequenz zu unterscheiden. Es kommt daneben noch im Sand des Planeten Baykalob in der Kleinen Magellanschen Wolke, der Heimatwelt der Baramos, vor. Diese benötigen das Neo-Howalgonium für ihre Fortpflanzung.
 
Howalkrit
? Lexikonbegriff: Howalkrit.
 
Modul-Quarz / Modul-Kristall
? Lexikonbegriff: Modul-Quarz.
 
Uyfinom
? Lexikonbegriff: Uyfinom.
 
n-Exagonium
Das n-Exagonium hat im Gegensatz zu Howalgonium eine höhere Schwingfolge und eine höhere Dichte. Es ist in der Rangfolge über den gewöhnlichen Hyperkristallen einzuordnen.
 
5-6-Dimensionale Zwitterkristalle
Altrit / Atem der Schöpfung
? Lexikonbegriff: Atem der Schöpfung.
 
Aufgrund der besonderen Eigenschaften, u. a. der Lebensverlängerung, muss Altrit höherwertig sein.
 
CV-Embinium
? Lexikonbegriff: CV-Embinium.
 
HyBoost-Kristalle / Drokarnam
Diese Hyperkristalle (lemurisch: Drokarnam) (Monolith 5) sind in winzigen Mengen im Gesteinskern des Planetoiden Ceres zu finden.
 
Bei Kontakt mit atomaren Prozessen strahlen sie sich selbst in den Hyperraum ab. Der Abbau der HyBoost-Kristalle gestaltet sich schwierig, da Hyperfelder zu so genannten Resonanzerscheinungen führen, die technische Störungen und Wahnvorstellungen bei den Eisgräbern hervorrufen. Die Arbeiter erzählen von der Anwesenheit fremder Intelligenzen. (Monolith 5)
 
PEW-Metall
? Lexikonbegriff: PEW-Metall.
 
Yddith
Das Yddith, auch Quinta-Erz genannt, ist ein Howalgonium-Sextagonium-Zwitter, ähnlich dem PEW-Metall. Es ist die Basis für die Paradim-Technologie in der Galaxie Tradom. Der ergiebigste bekannte Fundort war der Planet Linckx, der allerdings Ende Dezember 1311 NGZ durch Deflagration explodierte.
 
Tiovam
? Lexikonbegriff: Tiovam.
 
Kristalle des UHF Spektrums
Eclisse
Allgemeines
Eclisse ist ein grünlich leuchtendes, hyperstrahlendes Mineral mit einer Dichte von 90 Gramm pro Kubikzentimeter. Chemisch handelt es sich beim Grundmaterial von Eclisse um basisches Kupfercarbonat, ähnlich dem Malachit. Der Kupferanteil besteht ausschließlich aus dem Isotop 65Cu. Verantwortlich für die Hyperstrahlung und die hohe Dichte ist die eingelagerte Pseudomaterie, deren Atomgewicht zwischen 63 und 945 variiert, und deren Gehalt in Eclisse bis zu 71 % ausmacht.
Die Strahlungsmaxima im Hyperspektrum liegen bei 5,3×1013 und 3,8×1015 Kalup; in diesem SHF-Bereich eine Ausdehnung von 0,97 bis 5,47×1015 Kalup.
 
Geschichte
Der einzige bekannte Fundort von Eclisse ist die Hochschwerkraftwelt Satyat, die Heimat der Urths in der Milchstraße. Nur mit Eclisse als Energiequelle waren die Lemurer von Scimor in der Lage, die Kontrafeld-Strahler zu bauen, welche die halutischen Paratronschirme auflösten. (PR 379)
 
Eclisse wird als Quintronen-Quelle im Quintatron-Speicher von VRITRA-Geschützen eingesetzt. Hier dient besonders die Strahlungswirkung des 2. Maximums dazu, Schutzschirme im UHF-Bereich (z. B. von Traitanks) zu destabilisieren. (PR 2340)
 
6-Dimensionale Kristalle
Sextagonium
Allgemeines
Sextagonium ist ein violettes im sechsdimensionalen Bereich des Hyperspektrums strahlendes Material und stellt die Grundlage der Dakkartechnik der Cappins dar. Das Material muss synthetisch hergestellt werden, natürliche Funde sind nicht bekannt.
 
Während das Sextagonium aus Cappinproduktion eine Halbwertszeit von 80.000.000 Jahren hatte, zerfiel das terranische Sextagonium einer Bombe, die von einer Zeitexpedition auf Zeut in den Todessatelliten eingebaut wurde, innerhalb von 200.000 Jahren.
 
Das etwas später für den Bau des Dimesextatriebwerks der MARCO POLO produzierte terranische Sextagonium erreichte eine mit dem Sextagonium der Cappins vergleichbare Stabilität.
Laut Aussagen des arkonidischen Wissenschaftlers Aktakul im Jahre 1311 NGZ lässt sich Sextagonium seit langem in der Milchstraße aufgrund ungeklärter Änderungen der kosmischen Verhältnisse nicht mehr herstellen.
 
Geschichte
Die Dakkartechnik der Cappins in der Galaxie Gruelfin basierte schon 200.000 v. Chr. auf der Anwendung des Sextagoniums.
 
3433: Sextagonium konnte erstmals in den Jahren 3433 bis 3435 durch Wissenschaftler unter Geoffry Abel Waringer auf Last Hope durch Quintronenbeschuss in einem Quintatron aus Howalgonium hergestellt werden. Diese Synthese erwies sich allerdings als instabil, das Material zerfiel innerhalb von Millisekunden. Trotz technischer Informationen durch die auf dem Todessatelliten gefangenen Takerer war zunächst nur der Supermutant Ribald Corello durch seine Quintadimtrafer-Fähigkeiten in der Lage, das hergestellte Sextagonium zu stabilisieren. (PR 430, PR 431, PR 435) Das erste terranische Sextagonium wurde erfolgreich zum Bau des Dakkar-Tastresonators nach takerischen Plänen verwendet, um die temporale Rücksturzpolung des Zeitläufers zu überwinden. (PR 436, PR 437)
 
3434: Beim Einsatz in einer Sextagoniumbombe im Todessatelliten zerfiel das terranische Sextagonium allerdings innerhalb von 200.000 Jahren. (PR 444)
 
3437: Mithilfe der Unterstützung von Ovaron gelang es den Terranern in den Jahren 3434 bis 3437, die Sextagoniumproduktion zu meistern und ausreichend stabiles Sextagonium für das Dimesextatriebwerk der MARCO POLO herzustellen. (PR 450)
 
430 NGZ: Im Jahre 430 NGZ führte eine Hanse-Karawane in die Mächtigkeitsballung Estartu unter der Leitung von Anson Argyris Sextagonium als Handelsgut mit. (PR 1355, S. 24, 58)
 
1311 NGZ: In der Milchstraße gibt es 1311 NGZ keine bekannten Sextagoniumvorräte. Seit langem scheint die Herstellung von Sextagonium in der Milchstraße nicht mehr möglich. Es gibt zum Beispiel von Seiten Aktakul Spekulationen darüber, dass dies mit der Normalisierung von DORIFER und/oder dem Loslösen des Frostrubins und seiner Rückkehr als TRIICLE-9 an seinen angestammten Platz und der dadurch bedingten Normalisierung der Einflusssphären der vom Frostrubin verdrängten Kosmonukleotide zu tun hat. (PR 2115) Es ist unbekannt, ob Sextagonium noch in Gruelfin existiert oder dort produziert werden kann.
 
Kristalle des SHF Spektrums
 
Schaumopal
? Lexikonbegriff: Schaumopal.
 
Salkrit
? Lexikonbegriff: Salkrit.


Quellen: PR 278, PR 279, PR 379, PR 762, PR 1112, PR 1355, PR 2205, PR 2236, PR 2306, PR 2325, PR 2466, PR 2508, PR 2808 / PR-Stardust 4 / Blauband 14 / Traversan 4, Obsidian 1 / Ara-Toxin 6 / Jupiter
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :



Der Fund
Heft: PR 2331 Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt








Alle Seiten, Datenbanken und Scripte © PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2017)