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Volk
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Erstnennung in Zyklus:
28 - Die Heliotischen Bollwerke
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-
Letzte Änderung:
29.01.2018

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1963              
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Gestalter
Alias
Gestalter

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Ursprünglich gehörten zur Familie der Gestalter 322 Individuen, durch den Tod eines Mitglieds später nur noch 321. Mit dieser Mitgliederzahl, so fühlen es die Gestalter, hatte die Familie die ideale Größe erreicht. Ist ein Gestalter seines Daseins müde, so kann er sich teilen, in eine höhere Ebene übergehen und gleichzeitig junges Leben hervorbringen. Für den sich teilenden Gestalter bedeutet es den Tod, für das neue Familienmitglied ist es der Anfang eines sehr langen Lebens. Durch diesen "Geburtsvorgang" hat sich die Familie der Gestalter also faktisch nicht vergrößert.
 
Die Gestalter ziehen in einem Verbund durch das Universum, der einem Asteoridenschwarm gleicht. Zusammen teilen sie das Gemeinsame Feld, eine Art Aura aus psionischer Energie, die den Schwarm zusammen hält. Aus der Energie dieses Feldes speist sich auch der Abstoßpol, der es jedem Gestalter ermöglicht, sich aus seinem Schwarmkörper zu lösen, große Entfernungen mit Sprüngen zu überbrücken und in die Körper anderer Wesen zu schlüpfen. Rückblick in ferne Vergangenheit: Gabrel Gurth, ein altes Familienmitglied der Gestalter, wird in der Galaxis Pharaus wiederholt mit der DORIFER-Pest konfrontiert. Das mit DORIFER-Pest bezeichnete Phänomen breitet sich unaufhaltsam in Pharaus aus und rafft mehr und mehr Zivilisationen dahin. Es gibt bisher kein Gegenmittel das die Pest aufhalten kann und es wird spekuliert, das sie sich über den Rand Pharaus hinaus ausbreiten und später auf andere Galaxien übergreifen wird. Gabrel Gurth ist in den Körper eines Sphanken geschlüpft.
 
Die Sphanken sind friedliebende Wesen, die jedoch nicht über die technischen Möglichkeiten der Raumfahrt verfügen und von der nahenden DORIFER-Pest nichts ahnen. Der Gestalter lebt eine Weile mit den Sphanken zusammen und beschließt dann sich zurückzuziehen, ohne die Wesen über den bevorstehenden Untergang zu unterrichten. Nachdem die Gestalter der DORIFER-Pest entkommen sind, entschließt sich der Schwarm die Galaxis Karakhoum anzusteuern, eine Galaxis mit der die Gestalter auf besondere Weise verbunden sind, denn sie war einst ihre Heimat. Einer der Gestalter, der noch relativ junge Juhrn Anha, fühlt eine seltsame Wandlung mit sich vorgehen. Obwohl noch längst nicht dazu bereit, fühlt er den Drang aufsteigen sich zu teilen. Für Juhrm Anha bedeutet die Teilung den Tod und das Zeugen eines Nachkommen. Als Juhrn Anha sich schließlich dem Teilungsdrang nicht mehr entziehen kann und bereits im Koma liegt, geht Aba Ossaq, "Das Licht der Sterne" aus ihm hervor.
 
Normalerweise dauert ein Teilungsprozess etwa 150 Jahre, doch diesmal läuft alles anders ab. Aba Ossaq entwickelt sich nicht wie die übrigen Familienmitglieder. Als die Gruppe einem schwarzen Loch zu nahe kommt, setzt Aba Ossaq gegen den Befehl der Sippe seine besonderen Fähigkeiten ein, entzieht dem Schwarzen Loch Energien und kann so die Familie retten. Dieser Versuch verbreitert jedoch die Kluft zu den anderen Gestaltern noch mehr und sie beginnen ihn zu fürchten. Verschiedentlich schlüpft Aba Ossaq in die Körper anderer Wesen und findet Geschmack an der Macht. Als er einmal in den Körper eines vogelähnlichen Wesens schlüpft, wird er Shaba Ossaq genannt, da sein Name für die Vogelähnlichen unaussprechlich ist. Als sich schließlich alle Mitglieder der Familie gegen ihn wenden, verläßt er den Schwarm fluchtartig und schlüpft in den Körper eines Wesens, mit dem er in den Weiten der Galaxis Karakhoum untertaucht.
 
Der junge Gestalter Aba Ossaq hat sich erfolgreich von seiner Familie abgesetzt und ist in den Körper eines Yac-Reals geschlüpft. Schon bald erkennt Aba Ossaq, das der ausgewählte Yac-Real nur einen niederen Rang innerhalb der Schiffshierarchie belegt und sucht sich einen neuen Körper. Über den Chef des Landekommandos bemächtigt sich Aba Ossaq schließlich des Kommandanten Asfa-Xak. Zur großen Überraschung des jungen Gestalters bleibt die Übernahme nicht unbemerkt. Ein kleiner Yac-Real mit schwarzer Schuppenhaut scheint seine Gegenwart zu spüren. Der Schiffs-Magister hat offenbar die Fähigkeit, seine Präsents zu spüren oder zu erahnen. Wie Aba Ossaq bald herausfindet ist der Magister das einzige Wesen an Bord des Schiffes, das ihm gefährlich werden kann.
 
Als Aba Ossaq im Körper des Kommandanten befiehlt, sich von einer laufenden Raumschlacht zurückzuziehen und auf der Welt der Yac-Real landet, wird er vor ein Ehrengericht gestellt und zum Tode verurteilt. Wieder ist es der schwarze Magister der während des Prozesses und der Hinrichtung gegenwärtig ist. Noch bevor Aba Ossaq den Körper Asfa-Xaks verlassen kann, wird die Strafe vollzogen und der Kommandant enthauptet. Während Asfa-Xaks Körper stirbt, gelingt es Aba Ossaq unter schwerem Schock in den Körper des Henkers überzuwechseln. Er spürt, das die psionische Macht der Schwarzen-Magister stärker als befürchtet ist und er allein kaum dagegen ankämpfen kann. Auch Aba Ossaqs Familienangehörigen sind nicht untätig. Angeführt von Gabrel Gurh, setzen die Gestalter die Suche nach dem "Licht der Sterne" fort.
 
Die Gestalter nennen ihren jüngsten Sprößling nun "Sha Bassa", "Im Dunkel der Sterne", als sie auf seine Spuren stoßen. Als sie ihn schließlich auf dem Planeten der Yac-Reals finden, kann sich Sha Bassa dem Willen der Gestalter nicht mehr entziehen und muß in den Schoß der Familie zurückkehren. Dort wird er sofort "reduziert" und ihm werden etwa 80% seiner Energie entrissen. Noch immer stark genug um sich zu wehren, kapselt sich Sha Bassa ein, während die Gestalter damit beginnen, Frieden zwischen den Yac-Reals und ihren Feinden zu stiften.
 
Auf Grund ihrer friedensstiftenden Aktionen erscheint ein Heliote und verkündet den Gestaltern, das sie zum ersten Volk Thoregons ernannt wurden. Der Heliote eröffnet den Gestaltern die Agenda Thoregons und kündigt an, das sie wegen ihrer besonderen Fähigkeiten maßgeblich an der Entstehung und Erhaltung des PULSES beteiligt sein werden. Danach zieht sich der Heliote zurück und gibt den Gestaltern 10 Jahre Bedenkzeit. So vergehen mehrere Jahrhunderte in denen Sha Bassa zurückgezogen, neue Kräfte sammelt und seine Energie und Macht Stück für Stück zurückgewinnt.
 
Als Sha Bassa sich wieder aus dem Verbund der Familie lösen kann und einen Körper übernimmt, trifft er auf einen seltsamen Roboter mit mächtigen Fähigkeiten. Der Roboter stellt sich als Cairol der Zweite vor und macht Sha Bassa das Angebot für Tor Samaho, gegen die Koalition Thoregon zu arbeiten. Als Sha Bassa ablehnt, kommt es zum mentalen Zweikampf  zwischen Cairol dem Zweiten und dem Gestalter, in dem Sha Bassa unterliegt. Cairol holt sich Sha Bassas Wissen über Thoregon mit Gewalt und stößt dann den jungen Gestalter von sich. Geschockt zieht sich dieser zu seiner Familie zurück.
 
Kurz nachdem der Heliote zurückkehrt und die positive Entscheidung der Gestalter empfängt, fühlt Sha Bassa wieder die unheimliche Präsenz von Cairol dem Zweiten. Bevor sich der Gestalter wehren kann, wird er von Cairol mitsamt seinem Asteoridenkörper aus dem Schwarm entfernt und entführt - ohne das seine Familienmitglieder etwas davon bemerken.


Quellen: Glossareintrag in PR
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Das Volk der Gestalter stammt ursprünglich aus der Galaxie Karakhoum und ist auf unbekannte Weise mit der dortigen Superintelligenz Zero verwandt.
 
Erscheinungsbild
Sie sind Entitäten, die Asteroiden als Körper benutzen, jedoch auch in der Lage sind, über große Entfernungen andere Lebewesen zu übernehmen. Sie haben seit je her diese Fähigkeit eingesetzt, um die Anführer großer Staatengebilde zu steuern und so für Frieden zu sorgen.
 
Bekannte Gestalter
  • Anha, Juhrn
  • Azao, Jorim
  • Bassa, Sha
  • Gharehn, Emor
  • Gurh, Gabrel
  • Ossaq, Aba
 
Geschichte
Das komplette Volk der Gestalter bestand ursprünglich nur aus 322 Individuen. Diese Anzahl wurde von ihnen als ideal angesehen. Wird ein Gestalter seiner Existenz überdrüssig, meist im Alter von 14.000 bis 15.000 Jahren, ist er in der Lage, in einem circa 150 Sternenjahre andauernden Teilungsprozess einen mentalen Ableger zu erschaffen. Etwa 80 bis 100 Jahre später tritt dann der Tod ein, und der Nachfolger übernimmt den Körper.


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:


Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die Gestalter

Da ist es nun, das erste Thoregon-Volk: die »Gestalter« ! Viel wissen wir noch nicht über diese Wesen, und dieses wenige gibt zu reichlich Fragen und Spekulationen Anlaß. Wir erfahren, daß es sich um non-organische Geschöpfe handelt, die äußerlich an Asteroiden erinnern, rund 15.000 Sternenjahre alt werden und vor ewigen Zeiten aus einer Wesenheit hervorgingen, die die Namenlose oder die Vergessene genannt wird; überdies sind die Gestalter Parabegabte, die als Schwarm über beachtliche Distanzen teleportieren und per Seelenwanderung in andere Lebensformen schlüpfen und somit deren Gestalt annehmen können. Gestaltwechsel ? Deshalb also Gestalter? Es sieht so aus. Vor allem letztere Fähigkeit benutzen die Gestalter im positiven Sinne; sie sind Friedensstifter, und das war einer der Gründe, weshalb sie von der Koalition Thoregon angeworben wurden. Im Universum sind Wesen, die nicht auf einer organisch-biologischen Basis »beruhen«, so die Erfahrung der Terraner, eindeutig in der Minderheit. Aber man hatte schon mit solchen zu tun: Einmal sei an die auf PEW-Metall beruhende »Paradox-Intelligenz« des Parabio-Emotionalen Wandelstoffes erinnert, zum anderen war die Urform der Gys-Voolbeerah - auch als Molekular- oder Molekülumformer, die MV's, bekannt - eindeutig anorganischer Natur.
 
Da non-organische Wesen keinen Stoffwechsel und keine Sinnesorgane normaler Art besitzen, scheint bei ihnen die Ausprägung psionischer Fähigkeiten und Kräfte fast zwangsläufig zu sein, Dinge also, die mit dem Geist, der Seele, dem Bewußtsein ohnehin verbunden sind, aber nicht bei allen Lebewesen über das latente Vorhandensein hinaus aktiv genutzt werden können. »Psi« wird, wie wir wissen, dem ultrahochfrequenten Bereich des hyperenergetischen Spektrums zugeordnet, wobei von psionisch, mental oder paranormal meist im Zusammenhang mit Lebensformen gesprochen wird, während paramechanisch eine künstliche/technische Umsetzung umschreibt. Im Zusammenhang mit diesen Kräften ist paranormal (»neben dem Normalen«) eine weitgehend wertfreie Formulierung, und bezüglich der »Seelenwanderung« der Gestalter dürfte der Begriff transpersonal (»über die Person hinaus(gehend)«) die gleiche Bedingung erfüllen. Denn auch in dieser Hinsicht sind die Gestalter kein Präzedenzfall: Ernst Ellert war als Parapoler in der Lage, sein Bewußtsein wandern zu lassen, die Individualumformer (IVs) konnten ihren Individualkörper verlassen und das eigene Bewußtsein gegen das anderer austauschen (die Opfer waren für diese Zeit im IV-Leib gefangen und zur Handlungsunfähigkeit verdammt), und die Cappins schließlich waren als Pedotransferer ebenfalls zur Übernahme von anderen Wesen fähig. Sieht man von Unterschieden in den Details ab, ist das Grundprinzip das gleiche.
 
Bei den Gestaltern ist die Übernahme von Fremdwesen entweder vom Schwarm und dem Asteroidenkörper aus möglich - dann spielen Entfernungen offensichtlich keine Rolle - oder es bedarf des Körperkontakts, um »weiterspringen« zu können> Weil die auf andere Lebewesen übergegangenen Gestalter als Friedensstifter aktiv werden, fällt es den Piloten der Virtuellen Schiffe nicht sonderlich schwer, die Spur aufzunehmen und den Kontakt herzustellen - obwohl es zunächst eher nach einer Sisyphusarbeit aussieht, Einzelgeschöpfe in einer ganzen Galaxis zu finden. Durch ihren Informationsaustausch beim Treffen in Karakhoum wissen die VIRTUA-Piloten, daß die Gestalter jene geheimnisvollen K-Faktoren sind, die in die Bassins aufgenommen werden müssen. K - wie »kosmisch«! Banal, trivial? Mag sein. Seelenwanderung und Friedensstiftung jedenfalls machten die Gestalter zu Ausgewählten, und was es mit dem »entscheidenden Beitrag zur Entstehung und Erhaltung des PULSES« im Einzelnen auf sich hat, muß sich erst in DaGlausch herausstellen ... Ein ganz beachtliches Para-Potential scheint nun mit jenem jungen Gestalter verbunden zu sein, der zunächst den Namen Aba Ossaq erhielt - »Licht der Sterne«. Schon seine Entstehung und Geburt verlief unter denkwürdigen Umständen: Juhrn Anha prallte auf der Reise zur Galaxis Karakhoum mit etwas zusammen, das ihm als völlig fremde Geistesmacht erschien, verbunden mit dem Eindruck des Bösen, und diese Begegnung leitete die Teilung ein - im für einen Gestalter viel zu jungen Alter.
 
Berücksichtigen wir die weitere Entwicklung von Aba Ossaq, stellt sich die Frage, ob wir es hier mit einem Zufall zu tun hatten oder der »Zusammenprall« nicht vielmehr ein planvoller Anschlag gewesen war, somit durchaus einer - auf organische Lebensformen übertragen - Vergewaltigung vergleichbar! Die Antwort steht ebenso aus wie jene, ob Jorim Azaos Handeln die Entwicklung des »Lichts der Sterne« nicht maßgeblich zum Negativen hin beeinflußt hat. Gabrel Gurh jedenfalls gibt seinem »Ziehsohn« zunächst den Namen Sha Bassa, »im Dunkel der Sterne«, und schließlich verflucht er ihn sogar, nennt ihn hierbei wegen seines Machtstrebens »den Schatten über den Sternen« - Shabazza! Das ist ein Augenblick zum innehalten: Haben wir es wirklich mit jenem unbekannten Gegner der Koalition Thoregon zu tun? Jener, der soviel Leid und Terror über mehrere Galaxien gebracht hat - ein Gestalter? Jorim Azao weist Alaskas Überlegung empört zurück. Ein Gestalter tötet nicht ... Es bleibt aber die Tatsache, daß der Schwarm statt 320 Mitgliedern nur noch 319 aufweist, und das fehlenden Mitglied ist - Sha Bassa alias Shabazza !  
 
Apropos 1963:
Deutsche Erstaufführung des mit sieben Oscars ausgezeichneten Spielfims »Lawrence von Arabien«; Gordon Cooper umkreist mit der FAITH II 22mal die Erde; Papst Johannes XXIII. stirbt; US-Präsident John F. Kennedy besucht Berlin - und wird wenige Monate später ermordet; beim »Wunder von Lengede« werden am 7. November die letzten elf überlebenden Bergarbeiter des Grubenunglücks vom 24. Oktober gerettet

Quellen: PR-Heft Nummer 1963
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