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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Technik
Unterrubrik 1:
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Erstnennung in Zyklus:
01 - Die Dritte Macht
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
08.03.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
286
Auflage:
1

Folge:
9

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
Computer / Kommentar:
1620              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
F-K 15
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Fiktivtransmitter
Alias
Fiktivtransmitter

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Vervollkommnete Variante des Materietransmitters; er benötigt zum zeitlosen Transport von Personen oder Gegenständen durch ein übergeordnetes Kontinuum keinen Empfänger (Gegenstation). Die Zielkoordinaten werden am Sendegerät eingestellt. Nach Aktivierung baut sich am Zielort gleichzeitig mit dem Eintreffen des Transportobjekts (als Strukturmuster) und energetischer Impuls) ein energetisches Feld auf, das die Rematerialisation herbeiführt.
 
Um in den Anfangsjahren der Dritten Macht die Menschheit vor überlegenen galaktischen Mächten schützen zu können, erhält Perry Rhodan von ES zwei Fiktivtransmitter, die im Laufe der nächsten Jahrzehnte verloren gehen. Wie sich erst viel später herausstellt, stammen sie aus dem gewaltigen Arsenal unter dem Dom Kesdschan. Ein Gerät, das 1971 den Arkoniden in der Theorie bekannt ist, dessen Prinzip jedoch niemals praktisch ausgewertet wurde. Es arbeitet auf dem Prinzip fünfdimensionaler Dimensionsgeometrie - mechanische Teleportation mit steuerbaren.
 
Erfassungs-Impulsstrahlen. Damit wäre es theoretisch möglich, Dinge zu teleportieren, die sich beliebig weit entfernt aufhalten. Derjenige, der sich transmittieren lassen will, muß nicht an einem bestimmten Platz sitzen oder stehen oder mit dem Gerät verbunden sein. Im Jahr 1982 erhält Perry Rhodan von ES auf Wanderer zwei solche Geräte. Sie können materiell stabile Körper mit einem übergeordneten Entmaterialisierungsfeld erfassen, um sie in der Form einer sechsdimensionalen Energieeinheit zu einem vorherbestimmten Ort abzustrahlen.
 
Er benötigt kein eingepoltes Empfangsgerät der gleichen Art. Er verwandelt das zu transportierende Objekt an Ort und Stelle in eine feste, körperliche Verbindung zurück. Es entsteht aber der gleiche Entzerrungsschmerz wie bei einer Transition. Die Rückkehr in die körperliche Verstofflichung geschieht dagegen schneller und abrupter. Es ist, als wäre nichts geschehen. Interessant bei den Geräten von ES ist zudem, daß der Sender, also der Abstrahlfokus, offenbar eine wesentlich höhere Reichweite besitzt, als der Teil des Gerätes, der für den Rücktransport zum Fiktivtransmitter verantwortlich ist.
 
Dies ergibt sich aus der Handlung um das Jahr 1984 beim Flug mit der GANYMED ins Arkonsystem. Denn obwohl es dort möglich ist, eine Gazelle vom Planeten Naat in die Atmosphäre von Arkon I zu transportieren, ist der umgekehrte Weg nicht möglich. Rein physikalisch betrachtet, bohrt der Fiktivtransmitter ein Loch in jene Wand, die den fünfdimensionalen gegen den vierdimensionalen Raum abgrenzt. Im Normalfall hat man sich das Gebiet des fünfdimensionalen Kontinuums, das es mit Hilfe des FTM zu durchqueren gilt, als Kugel vorzustellen.
 
Der Transmitter bahnt sich einen Weg hindurch, erstellt quasi einen Tunnel von hüben nach drüben, wobei "drüben" identisch ist mit dem Normalraum. Vergeblich wurde von terranischen Wissenschaftlern versucht, nach der Zerstörung eines der beiden FTM im Jahr 2044 das letzte verbleibende Gerät nachzubauen. Obwohl man inzwischen selbst herkömmliche Materietransmitter verwendet, gelang es nicht. Man vermutet, daß dies letztlich an Komponenten des FTM liegt, deren Wirkungsweise so hoch entwickelt ist, daß man sie noch nicht einmal ansatzweise begreifen kann (sechsdimensional).


Quellen: PR.Lexikon III - F-K Seite 15
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Ein Fiktivtransmitter, auch Fiktiv-Materietransmitter (kurz FMT), ist ein sechsdimensional funktionierender dreipolarer Materietransmitter, mit dem ein Materietransport direkt von einem Ort zu einem anderen ohne Gegenstation durchgeführt werden kann. Diese Technik wird von keinem der galaktischen Völker beherrscht.
 
Verwendung
Ein Fiktivtransmitter dient dem einfachen Transport von Material von einem Ort zum anderen oder zum Beispiel dem Transport von Sprengkörpern in das Innere feindlicher Raumschiffe. Das Einsatzgebiet ist damit ähnlich dem der späteren Transformkanonen. Es können Raumschiffe erfasst und an einen anderen Ort transportiert werden, im Notfall soll es sogar möglich sein, ganze Planeten zu bewegen. (PR 38)
 
Fünfdimensionale Dimensionsgeometrik
Diese Wissenschaft beschäftigt sich mit der »mechanischen Teleportation mit Erfassungs-Impulsstrahlen von Objekten, die sich beliebig weit entfernt aufhalten können«. Dieses Prinzip, das sich ein Fiktivtransmitter zunutze macht, wurde schon von den alten Arkoniden theoretisch beschrieben. (Monolith 1)
 
Geschichte
Ferne Vergangenheit
Die Baolin-Nda wurden damit beauftragt, Fiktivtransmitter zu bauen, und lieferten diese im Auftrag der Ritter der Tiefe an eine unbekannte Superintelligenz. (PR 1900)
 
Delorian Rhodan benutzte einen Fiktivtransmitter, um die Leiche von ALLDAR aus NIMMERDAR zu stehlen. (PR 2696)
 
20. bis 22. Jahrhundert
Die Terraner kamen das erste Mal 1975 während des Galaktischen Rätsels mit Fiktivtransmittern in Berührung. Zwei Geräte befanden sich in der vom Roten Palast auf Ferrol aus per Käfigtransmitter erreichbaren Maschinenhalle und waren Teil zweier der von ES gestellten Aufgaben. Das auffälligste Merkmal an beiden war jeweils eine vielfarbig schillernde ovale Linse. Nach Abschluss der Tests wurden sie mitsamt der Halle automatisch vernichtet, während die Terraner wieder zurück in die Zeitgruft befördert wurden. (PR 14) Kurz darauf stieß man in dem Berg auf dem Wega-Planeten Gol, der Ziel eines weiteren Tests war, wieder auf einen Fiktivtransmitter. Dieses Gerät besaß einen Zielregler und einen Zielbildschirm. Es beförderte die Expedition zurück an Bord der STARDUST II und das ganze Raumschiff über circa 2400 Lichtjahre in die Nähe von Tramp. (PR 16)
 
Als 1982 das Solsystem von Springern bedroht wurde, erbat Perry Rhodan von ES auf Wanderer einen Fiktivtransmitter und erhielt gleich zwei Geräte, die in die STARDUST II eingebaut wurden. Über ihr Aussehen ist nichts bekannt. Ihre Einzelteile wurden von 50 arkonidischen Robotern an Bord gebracht und unter Anleitung Homunks innerhalb von zwei Wochen montiert. Die Terraner konnten so Bomben im Innern der Springerschiffe materialisieren lassen und schlugen die Gegner vernichtend. (PR 32) Als Perry Rhodan danach weitere Geräte holen wollte, hatte ES Wanderer offenbar versteckt. (PR 34)
 
Im Lauf der Zeit wurden die beiden Geräte immer wieder in unterschiedliche terranische Schiffe eingebaut, darunter die GANYMED (PR 39), die SAMBO, die DRUSUS sowie das Beiboot K-13 (PR 58), die SOTALA, die KUBLAI KHAN (PR 75) und die THEODERICH. (PR 128)
 
1984 konnte die terranische Expedition Arkon I nur dadurch erreichen, dass mit einem der Fiktivtransmitter eine Gazelle von Bord der GANYMED in die direkte Nähe des Planeten abgestrahlt wurde, so dass die arkonidische Abwehrflotte umgangen werden konnte. (PR 39)
 
2042 waren Fiktivtransmitter vonnöten, um mit zwei Gazellen zu dem im Halbraum gestrandeten Planeten Wanderer zu gelangen. (PR 69)
 
Der erste der beiden Fiktivtransmitter ging 2044 bei der Zerstörung der KUBLAI KHAN über Topsid verloren, nachdem die topsidischen Daten über die Vorgänge im Wega-System im Jahr 1975 verändert worden waren. (PR 83)
 
Das letzte Gerät wurde 2044 dazu eingesetzt, das terranische Kommando zur Vernichtung des Robotregenten nach Zalit einzuschleusen. (PR 84)
 
Einige Zeit war es die wichtigste Waffe der Terraner gegen die übermächtigen Fragmentraumer der Posbis. Das verbliebene Gerät wurde 2113 bei einem Treffer auf die Polkuppel der THEODERICH während eines Posbi-Angriffs beim Planeten Everblack zerstört. (PR 133, PR 134)
 
425 NGZ
Es stellte sich später heraus, dass die Technologie der Fiktivtransmitter aus den Gewölben unter dem Dom Kesdschan stammte. (PR 1056)
 
1514 NGZ
Bei seinem ersten öffentlich bekannt gewordenen Einsatz mit dem Tefrodischen Mutantenkorps stellte sich heraus, dass der Mutant Lan Meota die Fähigkeit hatte, Gegenstände in der gleichen Art und Weise im Raum zu versetzen wie ein Fiktivtransmitter. Sein Aktionsradius betrug dabei etwa vier Meter. (PR 2708)
 
Später übernahm Gucky die Fähigkeit von Meota und setzte sie zum ersten Mal während der Eroberung der CHUVANC ein. (PR 2798)
 
1517 NGZ
Am 24. März 1517 NGZ lernte Perry Rhodan auf dem Planeten Shyor in der Galaxie Larhatoon den Kelosker Gholdorodyn kennen. Dieser schloss sich der terranischen Expedition an und stellte ihm einen selbst entwickelten Fiktivtransmitter zur Verfügung, den er »Kran« nannte. (PR 2775)


Quellen: PR 14, PR 16, PR 32, PR 34, PR 39, PR 60, PR 69, PR 83, PR 84, PR 133, PR 134, PR 1056, PR 1900, PR 2696, PR 2708, PR 2775, PR 2798 / Monolith 1
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:


Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Kurt Mahr: Völkerwanderung per Fiktivtransmitter

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Quellen: PR-Heft Nummer 1620
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