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Risszeichnung / Datenblatt
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Report Nr. :

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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Technik
Unterrubrik 1:
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Erstnennung in Zyklus:
07 - Die Cappins
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
11.02.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
317 / 2028
Glossar in PR-Heft:
Computer / Kommentar:
1922              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
A-E 236 - 237
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Dimesextatriebwerk
Alias
Dimesextatriebwerk

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Fernflugtriebwerk terranischer Konstruktion, das erstmals den Flug von Galaxis zu Galaxis mit beliebigen Unterbrechungen zuläßt und das Dimetranstriebwerk ablöst, mit dem man nur vom Zentrum einer Galaxis zum Zentrum einer anderen gelangen konnte. Das Problem, Normalenergien in die erforderlichen Hyperenergien eines bestimmten hyperenergetischen Spektralbereichs zu transformieren, löst das Waringer-Team im Jahr 3435 mit Hilfe des Sextagoniums, eines durch Quintronenbeschuß aufgeladenen und hyperenergetisch überwertigen Minerals, das das Endprodukt einer Howalgonium-Umwandlung darstellt.
 
Das Dimesextratriebwerk ermöglicht die Fortbewegung innerhalb der Dakharzone. Der Ultraenergieumwandler (Sextagoniumbank) und der vorgeschaltete Pralitzsche Wandeltaster nehmen dimensional normale Energieeinheiten auf und transferieren sie im Wandeltastverfahren in dimensional übergeordnete Energieimpulse der Sextadim-Halbspur und leiten diese an das eigentliche Triebwerk weiter, das das Waringsche Dakkarfeld erzeugt, im Prinzip ein hochgespannter Paratronschirm von pedogepolter Kapazität.
 
Dieses Dakkarfeld kann alle vier-, fünf- und sechsdimensionalen hyperenergetischen Einflüge reflektieren und das Schiff mit vielmilliardenfacher Lichtgeschwindigkeit antreiben. Aufgrund dieser phantastisch hohen Geschwindigkeiten ist das Dimesextatriebwerk für Flüge innerhalb einer Galaxis kaum geeignet. Das erste mit einem Dimesextatriebwerk ausgerüstete terranische Raumschiff ist im Jahr 3437 die MARCO POLO.


Quellen: PR-Lexikon III - A-E Seite 236 - 237
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Fernflugtriebwerk terranischer Konstruktion, das einen Flug von Galaxis zu Galaxis mit beliebigen Unterbrechungen ermöglicht. Das Dimesexta-Triebwerk benutzt zur Fortbewegung die sogenannte Dakkarzone oder Hypersexta-Halbspur, die energetisch zwischen der 5. und der 6. Dimension liegt.
 
Das zentrale Aggregat ist der Pralitzsche Wandeltaster, dessen Energiefeld sämtliche fremddimensionalen Einflüsse abschirmt und eine milliardenfache Lichtgeschwindigkeit ermöglicht. Es löste das raumflugtechnisch weitaus problematischere Dimetrans-Triebwerk ab. Auf Grund der hohen Reisegeschwindigkeit ist es für Flüge innerhalb einer Galaxie kaum geeignet. Das Dimesexta-Triebwerk blieb ebenso wie seine Weiterentwicklungen Septim-Parallelspur-Triebwerk und Transferdim-Triebwerk auf Grund seiner technischen Komplexität nur wenigen Fernraumschiffen vorbehalten.
 
Später verdrängte der technologisch einfachere und universeller einsetzbare Metagravantrieb die spezialisierten Ferntriebwerke. Ein Großteil ihrer Konstruktionsdaten ging während der Monos-Diktatur verloren.
 
Datenblatt in PR 1076 Auflage 1 - Report Nr.82
PR 235 Auflage 4 - Report Nr.82


Quellen: Report 317 in PR 2028
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Das Dimesextatriebwerk ist ein terranisches Fernflugtriebwerk für intergalaktische Flüge.
 
Funktionsweise
Das Fernflugtriebwerk wurde zu Beginn des 35. Jahrhunderts alter Zeitrechung vom Waringer-Team zusammen mit Ovaron entwickelt. Es ermöglicht einem Raumschiff, mit vielmilliardenfacher Lichtgeschwindigkeit innerhalb der Dakkarzone, einem Kontinuum zwischen der fünften und sechsten Dimension, zu reisen. Es erlaubt im Gegensatz zu seinem Vorläufer, dem Dimetranstriebwerk, die Unterbrechung eines Fernfluges in beliebigen Etappenweiten. Eine solche Etappe wird Brückenschlag genannt. (PR 450)
 
Anmerkung: Der Flug von der Milchstraße nach Gruelfin wurde mit vier Brückenschlägen (Etappen) bewältigt. Die erste und die vierte Etappe werden mit jeweils 70 Minuten Flugdauer angegeben. Unterstellt man diese Zeit auch für die Etappen zwei und drei, dann dauerte der Flug (die reine Flugzeit) über rund 36 Millionen Lichtjahre hinweg keine fünf Stunden!
 
Entscheidend für die Funktionsfähigkeit ist die Verwendung eines durch Quintronenbeschuss aufgeladenen und hyperenergetisch überwertigen Minerals, des Sextagoniums. Zusammen mit den vorgeschalteten Pralitzschen Wandeltastern nimmt die Sextagoniumbank (Ultraenergieumwandler) dimensional normale Energieeinheiten auf, um sie im Wandeltastverfahren in dimensional übergeordnete Energieimpulse der Sextadim-Halbspur umzuwandeln und dadurch das Waringsche Dakkarfeld zu erzeugen, welches gleich einem pedogepolten Paratronschirm das Raumschiff während der Transmission von allen vier-, fünf- und sechsdimensionalen Einflüssen abschirmt. Dadurch soll eine vielbilliardenfache Lichtgeschwindigkeit erreicht werden, was den Einsatz innerhalb von Galaxien unmöglich macht. (PR 450)
 
Die so genannte Absprunggeschwindigkeit in den Dakkarraum beträgt 2,35967 % der Lichtgeschwindigkeit. (PR 500, S. 30)
 
Geschichte
Im Jahre 3418 beauftragte das Solare Parlament die lunaren Werften mit dem Bau der MARCO POLO. Die MARCO POLO wurde mit dem in den Jahren 3434 bis 3437 entwickelten Dimesextaantrieb für ihren Flug nach Gruelfin ausgestattet und im Jahre 3437 fertiggestellt. Später gelang es der MARCO POLO mit ihrem Dimesextaantrieb, den Schmiegeschirm des Schwarms zu durchbrechen.
 
Der Experimentalschlachtkreuzer HAMPTON T wurde für seinen Flug zur Bergung der alten CREST IV, die seit über 1000 Jahren von Menschen verlassen nahe der Galaxie M 87 trieb, mit diesem Triebwerk ausgestattet.
 
3438 griffen die Takerer mit tausenden Sammlern das Solsystem an. Alle Sammler verfügten über Dimesextatriebwerke, die 200.000 Jahre nach ihrem Bau noch einwandfrei funktionierten.
 
Auch alle drei Teilkomponenten der SOL wurden mit Dimesextatriebwerken versehen, mit denen die SOL 3540 zur Suche nach der Milchstraße aufbrach. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp zehnmilliardenfacher Lichtgeschwindigkeit.
 
Das NEI stellte von 3500 bis 3580 einige Ultraschlachtschiffe mit Dimesextatriebwerken in Dienst (darunter die OMIKRON), die später von der LFT als Rechtsnachfolger des NEI übernommen wurden.
 
Dimesextatriebwerke wurden in der terranischen Geschichte nur in wenigen Großraumschiffen eingesetzt. Sie erreichten nie eine Serienfertigung wie etwa der Linearantrieb.
 
Das Naupaumsche Raytschat verwendete Cenprokton-Triebwerke die in ihrer Arbeitsweise dem terranischen Dimesextatriebwerk entsprachen.
 
Die Zgmahkonen setzten dimesextaartige Triebwerke ein, um von ihrem Dakkardimballon aus die Dimensionstunnel in die Galaxien des Hetos der Sieben zu befahren. (PR 731)
 
Laut Aussagen von Galto Quohlfahrt gab es 3581 mit der BOX-1278 und der BOX-3691 zwei Fragmentraumer der Posbis mit Dimesextatriebwerk. (PR 753)
 
Weiterentwicklung ab 3582
Durch Einsatz ihrer 7D-Technik konnten die Kelosker an Bord der SOL das Dimesextatriebwerk zu einem Septim-Parallelspurtriebwerk umwandeln, das erstmals 3582 beim Rückflug der SOL von der Milchstraße in den Mahlstrom der Sterne seine Anwendung fand. Die SOL brach am 17. Februar 3582 auf und erreichte am 2. April 3582 nach einem Zwischenstopp im Rasterstopsystem den Mahlstrom.
 
Bei dem Transferdim-Triebwerk der BASIS handelte es sich wohl um eine aphilische Weiterentwicklung des Dimesextaantriebs.
 
Ausfall der Dimesextatechnik
Angeblich gingen während der Monos-Diktatur sämtliche Konstruktionsdaten verloren. Das dürfte aber nicht auf die Archive des Zentralplasmas zutreffen und die ursprüngliche Entwicklung des Dimesextatriebwerks erfolgte sehr schnell von 3434 bis 3437.
 
Vielmehr scheinen schleichende Veränderungen der hyperphysikalischen Verhältnisse der Dimesextatechnik ein Ende gesetzt zu haben. So stellte es sich als unmöglich heraus, weiterhin Sextagonium herzustellen. Der Chefwissenschaftler des Göttlichen Imperiums, Aktakul, bestätigte 1311 NGZ, dass auch arkonidische Bemühungen erfolglos blieben.
 
Unklar ist der Beitrag, den die Rückkehr des Kosmonukleotids TRIICLE-9 im Jahre 429 NGZ an seinen angestammten Platz zu den veränderten Bedingungen geleistet hatte. Die Milchstraße ist dadurch wieder in den Einflussbereich des nur 7.285.000 Lichtjahre entfernten Kosmonukleotids DORIICLE-4 geraten. Mit dem DORIFER-Schock im Jahre 448 NGZ gab es eine weitere Veränderung der lokalen physikalischen Gegebenheiten. Die seit dem Jahr 50.027 v. Chr. erhöhte Psikonstante im Bereich des Einflussgebietes von DORIFER normalisierte sich schon 447 NGZ wieder.
 
Jedenfalls erfolgte die Umrüstung der BASIS und der SOL auf den Metagravantrieb schon vor diesen kosmischen Zäsuren. Über die Situation der Dakkartechnik in Gruelfin wurde bisher nichts bekannt.
 
Darstellung
Datenblatt: »TRIEBWERKSENTWICKLUNGEN: Dimesextatriebwerk« (PR 1076 – Report, PR 235 IV) von Günter Puschmann


Quellen: PR 450, PR 500, PR 731, PR 753
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:


Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Peter Terrid: Dimesexta

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Quellen: PR-Heft Nummer 1922
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