Die Cappins
Nummer : 07
Großzyklusnummer : 03 Zerfall des Imperiums
Erstmals erschienen : 1969 - 1971
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 400 - 499
Heftanzahl : 100
Handlungszeit : 3430 - 3438
Handlungsdauer : 9 Jahre
Zeitsprung : 993 Jahre
Silberbände : 45 - 54
Taschenbücher : 69 / 105 / 222 / 316 / 357 / 376
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe : Band 45 - 54
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige :
Geschichte des Zyklus - Autor:

Die Cappins

    Zyklen-Übersicht

Seit dem teuer erkauften Sieg gegen die Uleb sind 993 Jahre vergangen, man schreibt auf Terra und allen von Terranern besiedelten Welten den Oktober des Jahres 3430. In dieser langen Zeit ist es gelungen, die Verwüstungen im Solsystem zu beseitigen und die Expansion voranzutreiben. Perry Rhodans Frau Mory und seine Tochter Suzan Rhodan-Waringer sind im Jahr 2931 beim sogenannten Panither-Aufstand auf Plophos ums Leben gekommen, und im Jahr 2909 hat die Second-Genesis-Krise das Mutantenkorps dezimiert. Im Jahr 3430 sind neue Machtkonstellationen entstanden, neue galaktische Großmächte, die das Solare Imperium bekämpfen, obwohl die Mehrzahl ihrer Bewohner von Terranern abstammen. Schließlich verbünden sich drei dieser neuen Sternenreiche, nämlich der Carsualsche Bund, das Imperium Dabrifa und die zentralgalaktische Union, um Terra den Todesstoß zu versetzen. Als ihre zusammengelegten Raumflotten in den Raumsektor Terra vorstoßen, leiten terranische Wissenschaftler unter Geoffrey Waringer das "Projekt LAURIN" ein:

Mit Hilfe des Antitemporalen Gezeitenfeldes (kurz ATG) wird das Solsystem um fünf Minuten in die Relativzukunft versetzt. Da in der selben Sekunde Tausende unbemannter Transform-Plattformen zur Explosion gebracht werden, fliegen die Angreifer ins Leere und gewinnen den Eindruck, das Solsystem sei in einer gigantischen Explosion vernichtet worden. Bei Ausgrabungen im Tonga-Graben hat man etwa um diese Zeit eine Station eines fremden Volkes entdeckt, die nach ersten Messungen 200.000 Jahre alt sein muß. In dieser Station finden die Wissenschaftler einen im Tiefschlaf konservierten Neandertaler, Lord Zwiebus. Es gelingt, den Urmenschen zu wecken, doch seine Erinnerungen sind blockiert. Während die Terraner alles daransetzen, das Geheimnis des Solsystems zu wahren, kommt dem Handelsplaneten Olymp eine entscheidende Bedeutung zu. Über einen Container-Transmitter werden auf Olymp eingetroffene Handelsgüter ins Solsystem weitergeleitet, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.

Die Regierungsgewalt auf Olymp hat Anson Argyris, ein auf Siga erbauter Robot vom Typ VARIO-500, inne, der in verschiedenen sogenannten Kokon-Masken auftreten kann. Als Dabrifa die Saparen, die von Terranern abstammen, aber als Folge eines Atomkrieges ihre Abstammung vergaßen, unterjochen will, greift Perry Rhodan erstmals wider ins galaktische Geschehen ein. Ribald Corello, ein mysteriöser Supermutant, treibt sein Unwesen, und im Jahr 3432 tauchen unvermittelt die Raumschiffe der Accalauries in der Milchstraße auf. Diese fremdartigen Wesen stammen aus einem Antimaterie-Universum und gelten lange Zeit als große Gefahr für die normalmateriellen Welten. Die Accalauries entdecken in der Sonnenkorona den sogenannten Todessatelliten und warnen die Menschen vor dieser Gefahr. Ein ungefährlicher Kontakt mit den Accalauries wird erst einige Zeit später möglich, als Prospektoren auf dem Planeten Maverick das Element Ynkelonium entdecken, für das es kein Anti-Element gibt. Durch einen Überzug mit Ynkelonium, das sogenannte Maverick-Cape, können Raumschiffe und auch andere Gegenstände von einem direkten Kontakt mit der Antimaterie geschützt werden. Als Harno wieder auftaucht, erhält Perry Rhodan einen weiteren Einblick in kosmische Zusammenhänge. Das Suprahet war, ebenso wie Harno, vor mehr als 1,8 Millionen Jahren Teil einer gewaltigen Energiewolke im Antimaterie-Universum der Accalauries. Als es dann zur Explosion dieser Wolke kam, gelangte das Suprahet, ebenso wie Harno, ins Normaluniversum.

Aus dem zurückbleibenden Teil entwickelten sich die Accalauries. Es besteht also eine Art Verwandtschaft zwischen den Accalauries, dem Suprahet, Harno und dem von Blues verwendeten Molkex. Als sich das Molkex durch die Anti-Molkex-Bomben veränderte und wieder ins Antimaterie-Universum zurückkehrte, sahen sich die Accalauries veranlaßt, Nachforschungen nach seinem Herkunftsort anzustellen. Nach längerer Suche gelangten sie in die Milchstraße. Einige Zeit später verlassen die Accalauries diese wieder, begleitet von Harno, um in ihr Universum zurückzukehren. Die greise "Hexe" Tipa Riodran, Anführerin der von den Terranern abstammenden "Piraten", veranlaßt die Jagt auf Ribald Corello, der mit seinen Superparafähigkeiten ganze Raumflotten lahmlegen kann. Perry Rhodan folgt der Spur zum Planeten Astera, und es gelingt, die Einwohner, die Marionetten des Mutanten, zu befreien. Ausgelöst durch das Wirken Corellos erinnert sich Atlan an die schrecklichen Tage des Jahres 2909. Damals wurden durch die Second-Genesis-Krise acht Mitglieder des Mutantenkorps vom Wahnsinn befallen. Schließlich wurden sie durch ein Gift, das ihnen der Ertruser Nos Vigeland zugeführt hatte, ermordet. Vigeland erbeutete vier der Zellaktivatoren der ermordeten Mutanten. Drei davon gingen an das Triumvirat von Carsual, der vierte an Imperator Dabrifa. Ein weitere Zellaktivator gelangte in den Besitz von Tipa Riordan. Außer den Mutanten Kakuta, Noir, Sengu, Okura, Ishibashi, Yokida, Marten und Toufry starben bei den Kampfhandlungen John Marshall, die Woolver-Zwillinge und Allan D. Mercant.

Wenige Monate nach diesen schrecklichen Stunden wurde Ribald Corello als Sohn von Kitai Ishibashi und einem Anti-Mädchen, der Báalol-Priesterin Gevoreny Tatstun, geboren. Verbrecherische Antis verankerten in ihm eine hypnosuggestive Blockade, durch die er zum erbitterten Feind der Menschheit wurde. Der Doppelkopfmutant Iwan Iwanowitsch Goratschin stirbt im Kampf gegen einen Agenten Corellos. Als Folge davon bleiben dem Solaren Imperium nur noch drei Mutanten: Gucky, der Teleporter, Ras Tschubai, sowie der Telepath und Orter Fellmer Lloyd.

Als Corello durch energetische Experimente des Hyperphysikers Waringer zum Planeten Last Hope gelockt wird, haften sich Terraner an seine Fersen. Corello fliegt zum Planeten Gevonia, auf dem sich sein Hauptquartier, das Tapurium, befindet. Dort hat er die Gerätschaften, die er benötigt, um seinen verunstalteten Körper mit dem Riesenschädel zu versorgen.
Ein Stoßtrupp unter Atlans Kommando entführt Corello, und es gelingt, ihn von der Gehirnblockade zu befreien. Corello wird damit zu einem wichtigen Helfer der Menschheit. Nach einem mißglückten Einsatz gegen den Todessatelliten in der Sonnenkorona dreht Lord Zwiebus durch und muß zur Behandlung zum Medo-Center auf Tahun gebracht werden. Dort erinnert er sich an die Zeit vor rund 200.000 Jahren, aus der er stammt. Damals hatten sich auf der Erde zwei humanoide Rassen gebildet, die sich durch ihre Intelligenz vom Tierreich abhoben: die Vorzeitmenschen bzw. Neandertaler, und die Neuzeitmenschen oder auch Cro-Magnons. Zu dieser Zeit landeten Cappins, menschenähnliche Wesen, auf der Erde, welche die Fähigkeit besaßen, mittels Pedostrahlung Kontakt mit anderen Lebewesen aufzunehmen und diese geistig zu übernehmen. Allerdings funktionierte diese Übernahme nur bei Wesen mit ähnlichem Körperbau und ähnlicher

Individual-Ausstrahlung. Um die Eignung der damaligen Menschen noch zu verbessern, installierten sie den Sonnensatelltiten, der die Sonnenstrahlung variabel gestaltete und so die Erde mit starker radioaktiver Strahlung überschwemmte. Es kam zu Mutationen größeren Ausmaßes.

Der Sonnensatellit konnte auch damals schon die Sonne in eine Nova verwandeln. Die Cappins hatten aus Angst vor Aufdeckung ihrer Manipulationen eine Todesschaltung eingebaut, die dann ansprach, sobald sich Wesen hoher Intelligenz dem Satelliten näherten. Aus diesen Erkenntnissen kann man auch ableiten, was Alaska Saedelaere passiert ist. Saedelaere hatte im Jahr 3428 einen Transmitterunfall, als er sich von Bontong nach Peruwall abstrahlen ließ. Erst nach vier Stunden tauchte er auf und hatte ein strahlendes Gebilde in seinem Gesicht, das bei anderen Lebewesen in kurzer Zeit Wahnsinn hervorruft. Nur mit einer Plastikmaske vor dem Gesicht kann er sich seither in die Öffentlichkeit wagen. Wie man nun eruieren kann, ist Saedelaere damals mit einem pedotransferierenden Cappin zusammengestoßen und hat einen Teil der fremden Körpersubstanz zurückbehalten. Geraume Zeit später tauchen zur allgemeinen Überraschung Cappins im Solsystem auf und sorgen mit ihren Fähigkeiten für Panik unter den Menschen. Den Terranern gelingt es aber nach harten Auseinandersetzungen, sie in den Sonnensatelliten zurückzudrängen, denn dort müssen die Cappins, um zu überleben, den Mechanismus abschalten, der Sol zur Explosion bringen soll. Um diese Gefahr, die vom Sonnen-oder Todessatelliten ausgeht, zu bannen, wird eine Expidition mit dem Nullzeitdeformator vorbereitet. Doch das Ziel, 200.000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen, wird nicht erreicht.

Man gelangt nur 55.000 Jahre in die Vergangenheit; in eine Zeit, da die Lemurer von den Präbios, den Zuchtergebnissen der Cappins, bedroht werden. Wieder zurück in der Realzeit des Jahres 3433 mißlingt es, mit den Cappins im Todessatelliten zu einer Einigung zu gelangen. Diese werden kurze Zeit später von der Automatik des Satelliten durch Zwangspedotransferierung ermordet. Zuvor erfahren die Terraner jedoch von ihnen, wie der Zeitläufer zu überwinden ist. Zur Herstellung der erforderlichen Geräte ist aber Sextagonium erforderlich, das von Corello hergestellt wird. Bei der erneuten Zeitexpidition gelangt das Einsatzteam unbeschadet 200.000 Jahre in die Vergangenheit. Dort treffen die Terraner auf die Cappins Ovaron und Merceile und den Pferdemutanten Takvorian, einen Zentauern, der als Movator Zeitabläufe beeinflussen kann. Nach Bereinigung anfänglicher Mißverständnisse treffen Rhodan und Ovaron ein Abkommen. Ovaron weilt auf der Erde, um die Umtriebe der verbrecherischen Gruppe von Cappins zu erforschen. Das Einsatzteam tritt die Rückreise in die Realzeit an, denn man hat erkannt, daß man dem Todessatelliten mit herkömmlichen Mitteln nicht beikommen kann.

Ovaron, der mit in die Realzeit gekommen ist, unterbreitet einen Vorschlag. Eine erneute Zeitexpidition startet und erreicht den Saturnmond Titan, auf dem sich Ovarons Geheimdepot befindet. Dort besorgt man stabiles Sextagonium, um eine Bombe im Todessatelliten damit zu bestücken. Auf Titan begegnet Ovaron sich selbst und erkennt seine wahre Herkunft. Ovaron ist der Führer der Ganjasen, der sogenannte Ganjo. Die Ganjasen sind ein Teilvolk der Cappins, ebenso wie der Takerer.
Bevor man wieder in die Realzeit startet, kommt es zu einer unerwarteten Begegnung, denn auf Titan entdeckt man Roi Danton, Rhodans Sohn, der seit den Tagen des Kampfes gegen die Uleb als tot galt. Wie man nun von ihm erfährt, war er damals von einem Gurrad mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit abgestrahlt worden und auf Umwegen nach Titan gelangt. Dort traf er den Frequenzwandler Merkosh, der aus einer fremden Galaxis stammt. Die beiden reisen zusammen mit dem Einsatzteam in die Realzeit zurück. Kurze Zeit später erhält Roi Danton den Zellaktivator Goratschins.

Obwohl der Sonnensatellit zur Sprengung bereit ist, zögert Rhodan noch, da Imperator Dabrifa mit einer Raumflotte das Gebiet anfliegt, an dem sich das Sonnensystem befinden müßte. Durch die Sprengung des Todessatelliten würde das Solsystem aller Wahrscheinlichkeit nach in die Realzeit zurückkehren, da das Antitemporale Gezeitenfeld dann in sich zusammenfällt. Aber Dabrifa wird von einem Roboter getötet, und bald darauf kehrt wieder Frieden zwischen Terra und den Imperien der Terra-Abkömmlinge ein. Der Todessatellit wird gesprengt und, wie erwartet, stürzt das Solsystem in die Gegenwart zurück. Doch vor seiner Zerstörung hat der Todessatellit Impulse ausgestrahlt, die an einen unbekannten Empfänger gerichtet waren.

Ovaron, der inzwischen den Zellaktivator Dabrifas erhalten hat, befürchtet eine gegen die Menschheit gerichtete Invasion der Takerer aus der Galaxis Gruelfin, seiner Heimatgalaxis. Um sich Gewißheit zu verschaffen, startet Perry Rhodan im Jahr 3437 mit dem neuen Fernraumschiff MARCO POLO eine Expidition nach Gruelfin. Die Verhältnisse in dieser fremden Galaxis sind verworren, Tod und Zerstörung an der Tagesordnung. Auf einigen Planeten trifft man auf Cappins, aber erst das Treffen mit den Olkonoren bringt neue Erkenntnisse, denn diese plündern die Planeten aus, die von den Takerern verwüstet wurden. Die MARCO POLO stößt weiter ins Zentrum der fremden Galaxis vor. Ein Funkspruch der Moritatoren führt die Terraner zum Archivplaneten Molakesch, auf dem die Daten über die letzten 200.000 Jahre gespeichert sind. Der Versuch, die Identität Ovarons mit dem von den Ganjasen als Befreier erwarteten Ganjo zu beweisen, schlägt fehl, und bald darauf wird der Planet von Takerern vernichtet. Die MARCO POLO muß wieder fliehen und wird von gegnerischen Flottenverbänden immer mehr eingekreist. Als man zwecks Auffüllung der Wasservorräte den Planeten Leffa anfliegt, entpuppt sich dieser Planet als Forschungs- und Industriewelt der Takerer, auf dem unter anderem auch Pedopeiler hergestellt werden, eine technische Einrichtung, zur Unterstützung der Pedotransferierung über große Entfernungen. Durch Ovarons Einsatz kann die MARCO POLO Leffa wieder verlassen und den Planeten First Love anfliegen. Dort taucht ein geheimnisvolles Wesen auf, das die Terraner einigen Prüfungen unterzieht. Dann aber stellt sich heraus, daß es in Wirklichkeit ein Roboter ganjasischer Fabrikation ist, ein sogenannter Vasall, der Ovarons Identität überprüft. Der Taschkar, der Regierungschef des Takerischen Reiches und Herrscher über Gruelfin, spürt Sextadim-Impulsen nach, die von First Love ausgehen. Perry Rhodan und seine Begleiter geraten in Gefangenschaft, werden aber durch das Eingreifen einer seltsamen Wesenheit nach Takera, der Hauptwelt des Takerischen Reiches, versetzt. Auf der Valosar-Insel, auf der sich ein Heiligtum der Takerer und der Regierungssitz des Taschkars befindet, kann Perry Rhodan im Zweikampf den Diktator töten. Neuer Taschkar wird der bisherige Leiter des takerischen Geheimdienstes Marsav, Ginkorasch.

In der Milchstraße werden die Takerer inzwischen ebenfalls wieder aktiv. Vor 200.000 Jahren hatten die Ganjasen im Auftrag Ovarons auf dem Planeten Techma eine Automatenstadt errichtet, die als ganjasischer Geheimstützpunkt dazu diente, die zu dieser Zeit auf Terra von den Takerern mißbrauchten Urmenschen in Sicherheit zu bringen. Im Jahr 3117 überlebte Balton Wyt als einziger die Havarie des Raumschiffes DOLDA und gelangte nach Techma, wo er von den Anlagen der Automatenstadt in Tiefschlaf versetzt wurde und so 300 Jahre überlebte, ohne zu altern. In dieser Zeit entwickelte er telekinetische Fähigkeiten. Als im Jahr 3438 ausgerechnet auf Techma ein takerischer Pedopeiler landet, sendet Wyt einen Notruf an die Solare Flotte aus. Er wird bald darauf gerettet, Techma wird durch eine eigene Sicherheitsschaltung zerstört.

Einige Zeit später überfallen takerische Pedotransferer den Freihandelsplaneten Olymp, um der Wirtschaft des Solaren Imperiums einen Schlag zu versetzen. Der Supermutant Ribald Corello kann durch Vernichtung eines Pedopeilers den Kampf zugunsten der Terraner entscheiden.

Als ein Sammler vom Planeten Cham, der Heimat der von Ganjasen abstammenden Chamyros, startet, nimmt die MARCO POLO die Verfolgung auf. Ein seltsamer Fremder, Florymonth, erscheint an Bord und verleibt sich wichtige Geräte und technische Ausrüstungsgegenstände ein. Wie man später herausfindet, ist Florymonth nichts anderes als die Hauptprogrammierungseinheit eines Riesenroboters, den Ovaron kurz vor seinem Aufbruch aus Gruelfin vor 200.000 Jahren erbauen ließ. Er soll den Ganjo bei seiner Rückkehr identifizieren.

Florymonth nimmt Perry Rhodan und Atlan, in deren Körper Ovaron und Merceile pedotransferiert sind, aus der MARCO POLO mit, gerät aber in die Gewalt der Pedolotsen. Diese verhelfen durch Ausnutzung Ovarons einem falschen Ganjo zur Macht. Rhodan/Ovaron und Atlan/Merceile können sich mit Hilfe der Perdaschisten, der Gegenspieler der Pedolotsen, absetzen und in den Weltraum fliehen. Doch dabei stellen sie fest, daß sie sich in der im Hyperraum eingebetteten Kleingalaxis Morschaztas befinden, in der sich die Ganjasen vor den Nachstellungen der Takerer verborgen halten. Auf dem Planeten Erysgan kann Perry Rhodan mit Hilfe ganjasischer Mutanten, der Farrogs, die Ganjatoren befreien. Diese sind Regenten der Ganjasen, die von der ominösen Urmutter ausgewählt wurden.

Es gelingt Rhodan, Kontakt mit der MARCO POLO aufzunehmen, die sich noch immer im Normalraum im Gebiet der Terrosch-Rotwolke aufhält. Diese 132 Lichtjahre durchmessende Gaswolke verbirgt den Zugang zu Kleingalaxis Morschaztas, einen besonderen Transmitter. Außerdem befinden sich dort Trafidimstationen zur Aufrechterhaltung von Sextadimschirmen, die Morschaztas vom Normaluniversum abriegeln. Die MARCO POLO kann schließlich in die Arriva-Zone von Morschaztas eindringen. Der Befehlshaber der ganjasischen Flotte ergreift für Ovaron Partei, und immer mehr Ganjasen erfahren vom verräterischen Spiel der Pedolotsen. Ovaron kann schließlich nach 200.000 Jahren als rechtmäßiger Ganjo die Regierung über das Volk der Ganjasen übernehmen, als es gelingt, die Macht der Pedolotsen zu brechen. Für die Terraner lösen sich nun einige Rätsel wie von selbst. Die Urmutter ist nichts anderes als ein Spezialroboter, den Ovaron vor 200.000 Jahren in Auftrag gegeben und programmiert hatte. Ursprünglich sollte er die bedrohten Ganjasen vor den Takerern schützen. Die Urzelle befand sich auf dem Planeten Sikohat, der später ARRIVANUM genannt wurde und zur Kleingalaxis Morschaztas gehört. In Form eines Obelisken, des sogenannten Ovarasch, erwartete dir Urmutter die Rückkehr Ovarons. Seine Individualstrahlung sollte ihm die Befehlsgewalt über sie geben. Ovaron und die Terraner setzen sich ein neues Ziel, denn sie wollen endlich die Zentrale des Gegners erreichen. Sie gelangen so zu den Geheimwelten der friedliebenden Wesakenos, schließlich per Transmitter sogar nach Takera. Der PALADIN-Robot und Roi Danton geraten dabei in die Gewalt der Geheimpolizei Marsav, Takera wird von den von Ovaron angeführten Ganjasen zerstört.

Vascalo gelingt es jedoch, mit Hilfe der "Final-Blockschaltung" eine riesige Flotte von Sammlern in seine Gewalt zu bringen und damit in die Nähe des Wega-Systems in der Milchstraße zu gelangen, von wo aus er den Durchbruch ins Solsystem versucht. Auch Danton und PALADIN kommen so in die Milchstraße und können nach ihrer Flucht Reginald Bull über die Gefahr informieren. Die Solare Flotte stellt sich den Invasoren entgegen. Auf dem Saturnmond Titan, auf dem sich eine Station der Cappins befindet, wird Vascolo von Ovaron, der nach Alarmierung durch das Robotgehirn von Titan ins Solsystem pedotransferiert ist, zurückgeschlagen. Die Invasion der Takerer wird abgewehrt, wobei ca. 60.000 Sammler vernichtet oder in die Flucht geschlagen werden. Aber Ovaron hat durch Vascalo von einem gigantischen Pedopeiler auf einem Mond des Sonnensystems Mory-Moryma in Gruelfin erfahren. Von dort aus transferieren Millionen Takerer zur Milchstraße und in die verschiedenen Empfangsstationen.

Den Terranern gelingt es schließlich, den gefährlichen Mond des Mory-Moryma-Systems zu vernichten. Damit ist die Invasion der Takerer vom Nachschub abgeschnitten.

In der Milchstraße rückt Vascalo mit Zehntausenden von Sammlern und Hunderttausenden von Vasallen immer näher an das Solsystem. Bull,Tifflor und Galbraith Deighton, der Nachfolger Mercants, koordinieren die Verteidigung der Erde, während Oberst Edmond Pontonac anderegalaktische Völker um Hilfe für die Menschheit ersucht. Vascalo versucht, eine Invasion über den Saturnmond Titan, doch dieses Unternehmen scheitert. Als die Flotten der Takerer und der Terraner aufeinanderprallen, löst sich die Urmutter in ihre Bestandteile auf, dringt in die Milchstraße vor und entscheidet zugunsten der Terraner und der Ganjasen die Auseinandersetzung. Die Urmutter erkennt, daß sie entgegen ihrer Urprogrammierung zu einem erdrückenden Machtfaktor geworden ist. Entsprechend ihrer Fundamentalprogrammierung leitet sie die Selbstvernichtung ein. Alle vorhandenen Sammler und Vasallen finden sich in der Höhe der Plutobahn zu einem stählernen Planeten von 49.000 km Durchmesser zusammen und verglühen dann von innen heraus. Dabei wird auch der sehr nahe stehende Planet Pluto vernichtet. In Gruelfin kehrt wieder Ruhe ein, und für Perry Rhodan und die Mannschaft der MARCO POLO kommt die Zeit des Abschieds von Ovaron und Merceile. Am 27. Juli 3438 startet die MARCO POLO in Richtung Milchstraße


Bemerkungen - Autor:


Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)












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