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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Technik
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Erstnennung in Zyklus:
34 - TERRANOVA
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
27.11.2017

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2375              
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Encyclopädia Terrania:
Carapol-Strukturbrenner
Alias
Carapol-Strukturbrenner

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Der Carapol-Strukturbrenner ist ein Gerät, mit dem die Zerlegung eines Planeten in eine Parzelle eines Chaotenders verhindert werden kann.
 
Funktionsweise
Herzstück ist ein Kantor-Sextant mit einem kleinen Zusatzgerät, für dessen Betrieb Salkrit erforderlich ist. Circa fünf Gramm Salkrit befinden sich in einem transparenten Sicherheitsbehälter in diesem Zusatzgerät. Wird der Strukturbrenner in Betrieb genommen, dann wird das Salkrit mittels eines Stempels aus Ynkelonium einer mechanischen Belastung ausgesetzt, die es langsam und kontrolliert deflagrieren (»verbrennen«) lässt.
 
Durch das »Verbrennen« des Salkrits werden gewaltige Energiemengen im fünf- und sechsdimensionalen Hyperspektrum freigesetzt. Auf diese Weise kann das Aggregat die von den Kolonnen-MASCHINEN erzeugten hyperenergetischen Schockwellen und Zonen dimensionaler Instabilität neutralisieren, mit denen die von den Dunklen Markern ausgewählten Bereiche eines Zielplaneten als Kabinette in eigene Miniatur-Universen versetzt werden. Dr. Baldwin Carapol bezeichnet diesen Effekt als Eiris-Stabilisierung.
 
Kann der Strukturbrenner richtig kalibriert und circa zwei Minuten lang in Betrieb gehalten werden, lösen sich die »Nebelwände« auf, die die künftigen Kabinette vom Rest des Planeten abtrennen. Im Normalraum hat der vom Strukturbrenner erzeugte Effekt keinerlei Auswirkungen. Die Reichweite des Strukturbrenners umfasst mehrere Lichtminuten.
 
Ein Nebeneffekt des Einsatzes von Salkrit im Strukturbrenner besteht in der Störung aller Navigationssysteme innerhalb eines vergleichsweise kleinen Radius'. Kleinere Raumschiffe, die den Strukturbrenner an Bord haben, können somit während der Inbetriebnahme des Geräts nicht mehr gezielt manövrieren. Wenn das Gerät weit genug von den Navigationssystemen entfernt aufgestellt werden kann, zum Beispiel in Großraumschiffen, treten keine Störungen auf.
 
Eine Weiterentwicklung stellen die Strukturbrenner-Torpedos dar. Diese Flugkörper können von Raumschiffen abgeschossen und ferngesteuert werden. Somit muss sich die Besatzung nicht selbst im Einsatzgebiet in Gefahr begeben.
 
Geschichte
Der Strukturbrenner wurde von Baldwin Carapol in Zusammenarbeit mit Nuskoginus und den anderen Mächtigen des Universums Eud'y-Asor-Jaroso entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse genutzt, die durch die bisherige Nutzung des Salkrits und bei der Parzellierung anderer Welten der Milchstraße gewonnen werden konnten. Im November 1345 NGZ standen 13 Prototypen des Geräts zur Verfügung.
 
Eines dieser Geräte kam erstmals am 26. November 1345 NGZ zum Einsatz, als die Planeten des Arkon-Systems parzelliert werden sollten. Durch einen von den Terranern gekaperten TRAI-Versorger wurde das Gerät ins Arkon-System eingeschleust. Strangeness-Scouts nahmen ihn in Betrieb und verhinderten damit die Parzellierung der Zielplaneten.
 
Nachdem die Strangeness-Scouts sich abgesetzt hatten, wurden ihr Fluchttransmitter und der Strukturbrenner durch Desintegratorbomben vernichtet.
 
Wenige Tage später, als die Terminale Kolonne einen zweiten Versuch unternahm, Arkon zu parzellieren, konnte dieser Versuch abermals vereitelt werden. Diesmal wurde einer der Prototypen auf der LEIF ERIKSSON II in Betrieb genommen.
Am 20. Februar 1346 NGZ wurden erstmals Strukturbrenner-Torpedos eingesetzt. Mit ihrer Hilfe konnte die Parzellierung Nosmos verhindert werden.
 
Gegen Mitte März 1346 NGZ waren im Bereich des Jiapho-Duos rund fünfhundert Strukturbrenner-Torpedos verfügbar. Während das KombiTrans-Geschwader nach Hangay aufbrach, versuchten halutische Verbände, Andromeda und Triangulum zu erreichen, um dort den Widerstand gegen TRAITOR zu unterstützen. Alle Torpedos wurden an diese Geschwader verteilt, damit sie eine eventuelle Parzellierung an ihren jeweiligen Zielorten verhindern konnten. (PR 2399)
 
Am 30. April wurde die Parzellierung Olymps erfolgreich durch den Einsatz von Carapol-Strukturbrennern verhindert. Die Parzellierung Woodlarks wurde am 17. Mai verhindert. Bei diesen Aktionen wurden insgesamt 28 Strukturbrenner benötigt. (PR 2412, Kommentar in PR 2413, PR 2426)
 
Die Friedensfahrer erhielten am 2. Juli 1346 NGZ von der LFT 500 Strukturbrenner, um diese nach Andromeda, Triangulum und Ambriador zu bringen. Damit verblieben 978 Strukturbrenner für die Milchstraße. (PR 2426)


Quellen: Kommentare in PR 2375 / PR 2413 / PR 2374 / PR 2396 / PR 2399 / PR 2412 / PR 2426
Beschreibung 2 - Autor:


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Beschreibung 3 - Autor:


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Beschreibung 4 - Autor:


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Beschreibung 5 - Autor:


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Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Neue Technik: Der Carapol-Strukturbrenner

Die Carapol-Strukturbrenner »verbrennen« in einem kontrollierten, etwa zwei Minuten dauernden Vorgang eine bestimmte Menge Salkrit. Das hat im Normalraum und im niederfrequenten hyperenergetischen Spektrum keinerlei Auswirkungen - man kann sich schadlos danebenstellen -, obwohl von einer Reichweite in der Größenordnung des Hauptgravitationsgefüges eines Sonnensystems ausgegangen wird. Die Zone dimensionaler Instabilität jedoch, die für die Kabinett-Bildung benötigt wird, gerät völlig aus dem Gleichgewicht - und ist für die Fabriken und MASCHINEN in der Folge nicht mehr brauchbar, zumindest im Idealfall.
 
Dr. Carapol hat den Vorgang provisorisch »Eiris-Stabilisierung« getauft - nach der auf die Superintelligenz ES zurückgehende, Eiris genannte »raumzeitliche Stabilisierungsenergie« (PR 69) -, verbunden mit der Vermutung, es mit einem »Nebenaspekt« des den Kosmos durchziehenden natürlichen Psionischen Netzes zu tun zu haben. Der Strukturbrenner-Prototyp besteht aus einem Kantorschen Ultra-Messwerk neuester Bauart sowie einer provisorisch wirkenden, vergleichsweise kleinen Apparatur, in deren Zentrum in einem transparenten Sicherheitsbehälter die extrem wertvolle Menge von fünf Gramm Salkrit gelagert ist. Mittelpunkt ist das zylindrische Salkrit-Bröckchen, das der mechanischen Druckbelastung eines YnkeloniumStempels ausgesetzt wird. Dieser ruft an der Berührungsfläche mikroskopische Deflagrationen hervor, ohne dass es zu einer Kettenreaktion kommt, sondern zu einem zeitlich regelbaren »Abbrennen« der Salkritmasse.
 
Für Außenstehende ist nichts zu spüren - obwohl im ultrahochfrequenten 5-D-/6-D-Spektrum extrem brachiale Energien freigesetzt werden. Die Zone dimensionaler Instabilität reagiert jedoch auf die freigesetzte Energie. Das durch den Dunklen Obelisken und die Dunklen Marker veränderte Raum-Zeit-Gefüge wird' »gezielt gestört«, sodass sich die hyperphysikalischen Parameter wieder verschieben - bis die Erstellung von Kabinetten nicht mehr möglich ist! Hintergrund des Vorgangs ist, dass Salkrit ohnehin stark vom Deflagrations-Problem betroffen ist. Im Normalfall sind damit keine psionischen oder sonstigen Phänomene verbunden, sondern das Potenzial entlädt sich »spurlos« ins übergeordnete Kontinuum - vergleichbar dem Schaumopal im Heiligen Berg von Baikhal Cain, der allerdings bei der Deflagration von einem mentalen Schock und weiteren Paraphänomenen begleitet war. Jede stärkere mechanische Beanspruchung reicht aus, das Salkrit deflagrieren zu lassen - es ist dann »einfach weg«. Die intensiven Untersuchungen des Salkrits - vor allem mit Kantorschen Ultra-Messwerken unter anderem im Rahmen des Projektes Petakalup zur Herstellung der Salkrit-Resonatoren - haben inzwischen gezeigt, dass der Prozess des »spurlos Verschwindens« im Bereich der mit dem Salkrit verbundenen SHF-Strahlung mit einer intensiven »Strahlungseruption« verbunden ist, die aber nur von den Kantor-Sextanten angemessen werden kann.
 
Die SHF-Strahlung von Salkrit, beginnend bei etwa 6 mal 1015 Kalup, gewinnt mit wachsender Hyperfrequenz an Intensität. Das Maximum liegt hierbei oberhalb der bei 8,45 mal 1015 Kalup liegenden Messgrenze des Kantorschen Ultra-Messwerks. Darüber hinaus emittiert die kristallisierte Form von Psi-Materie im Salkrit auch Hyperstrahlung im UHF-Bereich und darunter, unter anderem im Bereich von plus/minus 468 Megakalup Bandbreite bei etwa einem Petakalup, der den natürlichen Parakräften und dem Zuckerman-Spektrum zugeordnet wird.
 
Und die ist ein weiterer Grund, weshalb Dr.Carapol im Zusammenhang mit der Wirkung von »Eiris-Stabilisierung« spricht, da mit Eiris auch »positive energetische Substanz paranormaler Natur« verbunden wird. Diesen Aspekt griff auch Sato Ambush mit seinem »Ki« auf - einem von ch'i abgeleiteten japanischen Begriff mit der wörtlichen Bedeutung »das Wirken« -, da schon die vergleichsweise geringe Bewusstseins- oder Vitalenergie eines entsprechend trainierten Individuums hyperphysikalische »Tunneleffekte« in den Bereich pararealer Wirklichkeiten hinein ermöglicht

Quellen: PR-Heft Nummer 2375
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