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Rubrik:
Waffensysteme
Unterrubrik 1:
Offensive Waffensysteme
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
01 - Die Dritte Macht
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
29.01.2018

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
317 / 2028
Glossar in PR-Heft:
1972
Computer / Kommentar:
              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
A-E 57
Atlan-Lexikon in HC:
2 / 3
Encyclopädia Terrania:
Arkon-Bombe
Alias
Arkon-Bombe
Verweise:

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Von den Arkoniden entwickelte Vernichtungswaffe, die nach der spontanen Explosion einen unlöschbaren Atombrand aller Elemente mit einer Ordnungszahl größer als 10 erzeugt.


Quellen: PR-Lexikon III - A-E Seite 57
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Diese von den Arkoniden entwickelte Vernichtungswaffe, die von den Terranern und ihren Verbündeten nur im extremsten Fall eingesetzt wird, setzt nach einer Explosion einen unlöschbaren Atombrand frei.
 
Dabei »verbrennt« sie alle Elemente, die eine Ordnungszahl größer als 10 besitzen. Vor allem im Einsatz gegen Planeten werden Arkonbomben eingesetzt; zuletzt beim Angriff Perry Rhodans auf Century I.
 
(siehe PERRY RHODAN-Roman 1950).


Quellen: Glossareintrag in PR 1972
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die von den Arkoniden als Namensgeber entwickelte Arkonbombe entfacht nach ihrer Zündung einen unlöschbaren Atombrand, der (nach Standard-Einstellung) alle Elemente mit einer Ordnungszahl größer als zehn (Neon) erfasst. Andere Einstellungen sind ebenso möglich.
 
Vergleichbare Kern- oder Atombrandbomben wurden von vielen Zivilisationen entwickelt. Die Standardeinstellung bei den Kernbrandbomben der Yllopter war 15 – dies entspricht dem Element Phosphor. (PR 1976)
 
Die Arkonbombe kann aufgrund der Erhöhung der Hyperimpedanz im Jahre 1331 NGZ nicht mehr eingesetzt werden.
 
Funktionsweise
Durch die bei der Zündung der Arkonbombe freigesetzte harte Hyperstrahlung werden die Atomkerne der angesprochenen Elemente hyperenergetisch anregt. Sie fusionieren dann unter Freisetzung derselben Strahlung. Nach dem Schneeballprinzip entsteht so eine Kettenreaktion, die in nahezu Nullzeit von Atomkern zu Atomkern springt.
 
Die Arkonbombe kann neben einer Aufschlagszündung auch mittels eines Zeitzünders gezündet werden. In diesem Fall wurde sie so konstruiert, dass die Zündung nicht abgebrochen werden konnte und die Bombe nach der eingestellten Zeit unweigerlich detonierte.
 
Anmerkung: Die physikalisch zugrundeliegenden Prinzipien wurden nicht näher erläutert, so dass es mehrere Spekulationen zur Wirkungsweise gibt.
 
Aufbau
Über den Aufbau der Arkonbombe wurden nur wenige Details bekannt. Im 25. Jahrhundert ähnelten terranische Arkonbomben einem zylindrischen Kanister von einem Meter Länge und 40 Zentimetern Durchmesser. (PR 243)
 
Ethik
Aufgrund ihrer verheerenden und irreversiblen Wirkung wird sie nur äußerst selten eingesetzt und gilt bei ethisch hochstehenden Völkern meist als das dennoch unmoralische letzte Mittel. Detonieren eine oder mehrere Arkonbomben auf einem Planeten, so fällt dieser je nach Zusammensetzung binnen weniger Stunden/Tage dem Kernbrand zum Opfer. Der Planet wird dabei vollständig zerstört.
 
Zitat: »[...] Außerdem gibt es auch ein ungeschriebenes Gesetz, und es wird trotz der augenblicklichen Kriegswirren in der Galaxis von den meisten Intelligenzwesen eingehalten. Es heißt: Keine Arkonbombe auf Planeten, die Leben tragen oder irgendwann einmal Leben tragen könnten. [...]« (PR-TB 18)
 
Zitat: »[...] Es gab wenig Fälle, in denen die Gesetze des Solaren Imperiums den Einsatz dieses Massenvernichtungsmittels zuließen. Smaragd I war ein solcher Fall. Entscheidend war letzten Endes die Tatsache, daß es außer dem Aggressor auf Smaragd I kein Leben gab oder jemals geben würde. [...]« (PR 254)
 
Geschichte
Bestien
Vor den Arkoniden benutzten bereits die Schwarzen Bestien eine so genannte Armageddonbombe, welche die gleiche Wirkung wie eine Arkonbombe hatte. So vernichteten sie etwa Torbutan. (Lemuria 5)
 
Maahks und Gharrer
Die Maahks übernahmen diese Technologie von den Schwarzen Bestien, und ihr Teilvolk der Gharrer verwendete die Arkonbombe beispielsweise zur Vernichtung des Planeten Cartagena. Das Wissen über die genaue Herkunft der Waffe war allerdings nur wenigen Eingeweihten bekannt. (PR 1946)
 
Arkoniden
Die Arkoniden entdeckten das Prinzip der Arkonbombe Anfang des 8. Jahrtausend v. Chr. Mit allgemeiner Verbreitung dieser effektiven Waffe für die planetare Zerstörung wurden die alten Planetenkiller (660 Gt. Fusionsbomben) ad acta gelegt.
 
Anmerkung: Unbekannt ist, ob die Arkoniden die technologischen Grundlagen der Arkonbombe von den Maahks übernahmen, die die Technologie von den Schwarzen Bestien übernommen hatten, und zu Beginn der Methankriege bereits besaßen.
Fest steht, dass die Arkoniden bereits im Jahre 8050 v. Chr. eine Arkonbombe zur Vernichtung des Mondes Erstnest einsetzten. (PR 2845)
 
Zur Niederschlagung des Nopoleter-Aufstands ließ Gonozal VII. im Jahre 10.502 da Ark den Mond Bhedan mit den dorthin abgedrängten Aufständischen vernichten. (Blauband 14)
10.517 da Ark ließ Atlan da Gonozal bei einem Vorstoß ins Rote Universum eine Stützpunktwelt der Druuf mit Arkonbomben zerstören. (PR 70)
12.402 da Ark vernichtete Atlan während einer Zeitreise den Planeten BRY 24 mit einer Arkonbombe. (Traversan 3)
 
Terraner und andere
Im Jahre 1972 machten die Terraner die erste Bekanntschaft mit den Arkonbomben. Als Perry Rhodan und Reginald Bull am 07. Juli nach Hinweisen der Venuspositronik einen Hangar mit sechs Raumjägern der Arkoniden fanden, konnten diese mit den vorhandenen Arkon-Raketenbomben bestückt werden. (PR 9)
 
In der Entwicklung eigener Jäger und Zerstörer wurde von den Terranern auf die Kapazität zur Aufnahme von Arkonbomben aufgrund deren ultimativer Vernichtungskraft verzichtet.
 
In ihrer Geschichte erlebten die Terraner des Öfteren den Einsatz dieser Waffe, beziehungsweise setzten diese selbst ein:
 
20. Jahrhundert
  • Im Jahre 1982 zerstörten die Springer mittels einer Arkonbombe die Eiswelt Beta-Albireo II (Snowman). Dabei kam ein Großteil der hier lebenden Halbschläfer um. Für die Terraner war dies die erste Erfahrung mit der Wirkungsweise einer eingesetzten Arkonbombe. (PR 33)
  • Im Jahre 1984 setzten die Terraner eine Arkonbombe gegen Laros, den 18. Mond des Planeten Gom, im Gonom-System ein. (PR 47)
  • Die Springer zerstörten 1984 Beteigeuze III, weil sie den Planeten für Terra hielten und sie die Terraner beseitigen wollten. (PR 49)
 
21. Jahrhundert
  • 2043 ließ der Robotregent die terranische Stützpunktwelt Gray Beast durch den Abwurf von Arkonbomben vernichten. (PR 79)
  • Perry Rhodan plante 2044 den Robotregenten mit einer zerlegbaren Arkonbombe zu zerstören. Der Plan scheiterte, und in absoluter Bedrängnis gelang es Atlan, die Kontrolle über die Gigant-Positronik zu übernehmen. (PR 86)
 
22. Jahrhundert
  • Im Jahre 2103 stellte Perry Rhodan den für das Liquitiv verantwortlichen und auf der Dschungelwelt Okúl untergetauchten Antis ein Ultimatum und traf Vorbereitungen für den Einsatz von fünf Arkonbomben. (PR 111)
  • Im selben Jahr erpresste Rhodan die Deaktivierung des planetaren Energieschutzschirms um Sphinx, indem er den Akonen mit der Vernichtung ihrer Heimat durch Arkonbomben drohte. (PR 117)
  • Im September des Jahres 2112 wurde Mechanica durch einen von den Laurins gelegten Atombrand vernichtet. (PR 129)
  • Im Jahre 2113 vernichteten die Posbis den arkonidischen Kolonialplaneten Fudol. (PR 137)
 
24. Jahrhundert
  • Bei der Zerstörung des Suprahets wurde das System EX-2115-485 im Jahr 2327 mit Arkon- und Gravitationsbomben in den Hyperraum gerissen. (PR 164)
  • Mitte 2328 zerstörten die Akonen den Planeten Tombstone und damit alle lebenden Schreckwürmer. (PR 178)
  • Die Robotische Zivilisation der Stählernen fiel im Jahre 2330 einer von Gucky gezündeten Arkonbombe zum Opfer. (PR-TB 11)
 
25. Jahrhundert
  • Eine Raumfestung der Maahks, die 2401 durch den Twin-Transmitter in die Milchstraße gelangt war und Kahalo bedrohte, konnte durch den Einsatz terranischer Teleporter mit einer Arkonbombe vernichtet werden. (PR 219)
  • Die Steuerzentrale der Mobys in Andro-Beta, der Gleam-Mond Siren, wurde 2402 durch drei von Gucky und den Woolver-Zwillingen gelegte Bomben zerstört. (PR 243)
  • Nachdem das Bluul vom Planeten Smaragd I durch eine Atombombe nicht vernichtet sondern nur noch gestärkt wurde, wurde ebenfalls 2404 auch dieser Planet durch eine Arkonbombe zerstört. (PR 254)
  • Um weitere Zeiteingriffe der Meister der Insel zu unterbinden, zerstörten die Terraner 2404 den Planeten Vario. (PR 279)
  • Anfang Dezember 2405 zündeten die Terraner auf Multidon eine Arkonbombe und beraubten die MdI so eines ihrer Machtzentren. (PR 295)
  • Auf Wheel-Center, der Zentralwelt der KdZ, ließen Perry Rhodan und Atlan im Jahre 2436 zwei aktive Arkonbomben mit chemischen Langlaufzündern deponieren, um Paratronkonverter für den Heimflug zur Milchstraße zu erpressen. (PR 367)
  • Um anfliegende Konusraumer an der Ortung der Hyperimpulse zu hindern, die von den Entmaterialisierten der CREST V ausgingen, zündete Gucky am 4. Juli 2437 eine Arkonbombe, die die Wasserwelt Neo II innerhalb von 48 Stunden vernichtete. (PR 392)
 
35. Jahrhundert
  • Der takerischen Drohung, die 3438 auf Leffa gelandete MARCO POLO mit Bodenforts zu beschießen, begegnete Perry Rhodan mit der Versenkung von 20 Arkonbomben in die Planetenkruste und schuf so eine Pattsituation. (PR 466)
  • Im selben Jahr zerstörte ein terranisches Einsatzkommando die Welt Takera in Gruelfin, um die Vormachtstellung der Takerer zu schwächen. (PR 491)
  • Ebenfalls 3438 zerstörten die Terraner den Planeten Mohrc mit Arkonbomben und erreichten damit die Vernichtung seines schwer gesicherten Mondes Mohrcymy mit dem dort stationierten Ultra-Pedopeiler der Takerer. (PR 494)
  • Während der Schwarmkrise aktivierte der Cyno Schmitt auf der zentralen Schaltwelt Stato vier Bomben. (PR 556)
 
36. Jahrhundert
  • 3582 vernichteten die Multi-Cyborgs in einem Massenselbstmord mit Arkonbomben ihre Planeten Taatlon und Yspal. (PR 763)
  • 3587 drohte Perry Rhodan dem vom Margor-Schwall beeinflussten Zentralplasma mit der Vernichtung der Hundertsonnenwelt, wenn die dort gefangenen Terraner nicht freigelassen wurden. (PR 998)
 
3. Jahrhundert NGZ
  • Im Januar 3792 (SOL-Bordzeit) warf Breckcrown Hayes mit der FEUERSCHAUKEL zwei Arkonbomben über Pryttar ab, was zur Vernichtung des Planeten führte. (Atlan 545)
 
5. Jahrhundert NGZ
  • 424 NGZ scheiterte ein Versuch, Arkon- und Gravitationsbomben auf einer Zeitweiche zu deponieren. (PR 1031)
  • Das Kampfkommando Ragnarök drang 448 NGZ in eine stabilisierte Strukturverdrängung der Hauri ein und vernichtete mittels Arkonbomben die Raumstation Ur amm Taloq. (PR 1395)
 
13. Jahrhundert NGZ
  • 1290 NGZ wurden parallel zur Rückeroberung der SOL auf Century I vier Arkonbomben aus TLD-Beständen gezündet, um Shabazzas Machtbasis in DaGlausch zu vernichten. (PR 1950)
 
14. Jahrhundert NGZ
  • Im Jahre 1311 NGZ wurde der Planet Paricza durch eine Arkonbombe der USO zerstört, um ein geheimes Forschungslabor Trah Rogues auszuheben. (PR 2126)
  • Gh'ipan, eine Arsenalwelt des Reichs Tradom wurde 1312 NGZ von einer Arkonbombe vernichtet, um die Rettung eines Gewährsmanns des Trümmerimperiums zu decken. (PR 2138)
  • Der letzte bekannte Einsatz dieser Waffengattung geschah im Jahre 1324 NGZ. Hierbei wurde eine Arsenalwelt der Bestien von der Arkonidischen Flotte zerstört.
 
Infolge der Erhöhung der Hyperimpedanz konnten Arkonbomben ab 1331 NGZ nicht mehr verwendet werden. (PR 2288)
 
Weitere Entwicklungen
Siehe auch: Gravitationsbombe, Waffensysteme.
 
Reaktionsbombe
Die Blues besaßen eine Art von Arkonbombe, die Reaktionsbombe. Im Gegensatz zur Arkonbombe setzte sich deren Kettenreaktion nur beschränkte Zeit fort. Der Atombrand erlosch von selbst. Durch erhöhte Ausbreitungsgeschwindigkeit konnte eine Bombe große Gebiete eines Planeten molekular umwandeln und somit zerstören. Bisher ist nur ein Einsatz einer Reaktionsbombe bekannt, als die Blues ein Viertel der Oberfläche des Planeten Trio durch mehrere Reaktionsbomben zerstörten. (PR 171, S. 61)
 
Katalysatorbombe
Eine Weiterentwicklung der Arkonbombe wird Katalysatorbombe genannt. Mit ihr wurde 3580 der Planet Signal im Reality-System im Bazinski-Cluster im Mahlstrom der Sterne vernichtet. (PR 732)
 
HHe-Forte-Bombe
Eine andere Weiterentwicklung, die an die Reaktionsbomben der Blues erinnert, wurde unter dem Namen HHe-Forte-Bombe bekannt. Trotz ihrer vergleichsweise chirurgischen Anwendungsmöglichkeit, ist nur ein einziger Einsatz im Jahr 2436 bekannt. (PR 353)


Quellen: PR 9, PR 33, PR 47, PR 49, PR 70, PR 79, PR 86, PR 111, PR 117, PR 129, PR 164, PR 171, PR 178, PR 219, PR 243, PR 254, PR 279, PR 295, PR 353, PR 367, PR 392, PR 466, PR 491, PR 494, PR 556, PR 732, PR 763, PR 998, PR 1031, PR 1395, PR 1946, PR 1950, PR 1976, PR 2126, PR 2138, PR 2288, PR 2845 / Atlan 545 / Traversan 3 / Blauband 14 / PR-TB 11, PR-TB 18 / Lemuria 5, Lemuria 6
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