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Rubrik:
Galaxien
Unterrubrik 1:
Sternhaufen
Unterrubrik 2:
Dunkelwolken
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
33 - Der Sternenozean
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
16.02.2006
Letzte Änderung:
27.12.2017

PR-Heft:
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Computer / Kommentar:
2614              
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Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Antares-Riff
Alias
Antares-Riff
Weitere Bezeichnung
Antares-Riff

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Bedeutung
Das Antares-Riff ist eine ernste Bedrohung für die Raumfahrt.
 
Beschreibung
Im Zuge der dramatischen Erhöhung der  Hyperimpedanz bildete sich im Bereich der Doppelsonne Antares - nur 172 Lichtjahre vom Solsystem entfernt - ein dauerhaftes Hypersturmgebiet, das ein Gebiet von etwa 100 Lichtjahren einnimmt. Insbesondere die gefährlichen  Tryortan-Schlünde machen dieses Hypersturm-Riff zu einem fast unüberwindlichen Hindernis für alle Raumschiffe.


Quellen: Perry Rhodan Net - NATHAN
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Das Antares-Riff ist das im Bereich des Doppelsternsystems Antares gelegene Epizentrum eines 2000 Lichtjahre durchmessenden Hypersturms, der den Innensektor der Liga Freier Terraner (LFT) seit 1331 NGZ beeinträchtigt.
 
Übersicht
Da das im Sternbild Skorpion gelegene Antares-System nur 172 Lichtjahre vom Solsystem entfernt ist, stellen der Hypersturm, der den ganzen Innensektor der LFT erfasst, und das Antares-Riff durch diese Nähe zum Zentrum der Liga Freier Terraner eine besondere Gefahr für die terranische Raumfahrt dar.
 
Zu Beobachtungs- und Forschungszwecken wurde deshalb im 15. Jahrhundert NGZ die Forschungsstation ANTARES stationiert. (PR 2626)
 
Geschichte
14. Jahrhundert NGZ
Der 2000 Lichtjahre durchmessende Hypersturm und das Antares-Riff entstanden aufgrund der erhöhten Hyperimpedanz im Jahre 1331 NGZ.
 
Das Manövrieren im Gebiet des Antares-Riffs war beim Vorstoß der RICHARD BURTON fast unmöglich. Eine besondere Gefahr bildeten die so genannten Tryortan-Schlünde. In derartigen Hyperraum-Aufrisszonen können ganze Raumschiffsflotten entmaterialisiert werden.
 
Im Jahre 1337 NGZ, als der Journalist Albion Aldograd mit der MARQUITTA VENDETTE zum Antares-Riff vorstieß, um eine Reportage über das Gebiet zu drehen, herrschten dort Sturmstärken von etwa 180 - 200 Meg. Drei Tryortan-Schlünde, die sich in nicht vorhersagbaren Bahnen im Bereich des Antares-Systems bewegten, spuckten immer wieder kleine Himmelskörper und Raumschifftrümmer aus.
 
In diesem System kam es zur ersten Begegnung mit einem Schiff der Terminalen Kolonne TRAITOR, der OROZCO. Die MARQUITTA VENDETTE und die OROZCO wurden von einem Tryortan-Schlund erfasst und rematerialisierten in der Paukenwolke.
 
Der Hypersturm im Innensektor der LFT bestand auch noch im Jahre 1344 NGZ.
 
15. Jahrhundert NGZ
Ende April 1463 NGZ kam die Stoßimpuls-Generator-Plattform ZEUT-80 zum Einsatz, um ein von der Frequenz-Monarchie an den Rand des Sol-Systems versetztes Feuerauge zu entfernen. Als Ziel für die Transition wurde von NATHAN das Antares-Riff ausgewählt. Der Versuch der Transition schlug allerdings fehl, dennoch kam es zu Wechselwirkungen mit dem Hypersturm am Antares-Riff, der daraufhin kurzfristig zu einem Hyperorkan der Kategorie 11 mit mehr als 200 Meg in der Spitze wurde. (PR 2576, S. 33, 34)
 
Anmerkung: Laut PR 2614 – Kommentar treten Hyperstürme mit 200 Meg und mehr erst ab dem Jahre 1466 NGZ auf.
 
Die Forschungsstation ANTARES registrierte im Jahr 1466 NGZ die Entstehung eines »Super-Tryortan-Schlundes« 3,5 Lichtjahre von Antares entfernt. Der Schlund hatte enorme Ausmaße (1 Milliarde (!) Kilometer Aufrissdurchmesser, 100 Milliarden Kilometer Länge). (PR 2626)
 
Der Superschlund zeigte ein ähnliches Verhalten wie der terranische Kristallschirm: eine hohe Fluktuation von Hyperkristallen und -strahlung.
 
Im April 1467 NGZ wurde die Signatur eines Nagelraumers geortet. (PR 2626)
 
Der Zustrom fluktuierender Hyperkristalle erhöhte und stabilisierte sich bis 1468 NGZ auf diesem Niveau. (PR 2626)
 
Im Jahre 1469 NGZ bestand der Hypersturm im Innensektor der LFT schon seit 138 Jahren. (PR 2626) Als am 5. September 1469 NGZ die ersten Gravospaltungs-Phänomene auf Terra auftraten als Vorboten der Versetzung des Sol-Systems in die Anomalie, gab es zunächst Überlegungen, dass diese Phänomene mit dem Hypersturm beim Antares-Riff und von diesem ausgelösten Raumbeben in Verbindung stehen könnten. (PR 2600)


Quellen: PR 2214, PR 2300, PR 2576, PR 2600, PR 2626 / PR 2614 – Kommentar / PR-Extra 2
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


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Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Viibad-Riffe (2)

Ein beträchtlicher Teil der Gas- und Staubanteile im Bereich der Viibad-Riffe wird von bläulichen, permanent entstehenden und wieder vergehenden Nano-Hyperkristallen gebildet, da sich in dem Chaos ein Teil der Hyperstrahlung als instabile Hyperbarie manifestiert. Diese ist durch ständige Fluktuation zwischen den winzigen kurzlebigen pseudomateriellen Hyperkristallen und dem übergeordneten Hyperbarie-Zustand selbst ein multifrequenter Hyperstrahler.
 
Nemo Partijian verweist darauf, dass das Prinzip den ebenfalls winzigen Hyperkristallen im Kristallschirm des Solsystems gleicht, nur dass hier kein vergleichbarer Schirm entsteht. Wohl aber unter Umständen Bruchzonen im Raum-Zeit-Gefüge, die der Kristallschirm-Grenzschicht entsprechen und möglicherweise ebenfalls Effekte wie den pararealen Resonanz-Austausch zur Folge haben können. Somit ist es also durchaus möglich, dass diese Besonderheit zur Stabilität der hiesigen Tryortan-Schlünde beiträgt – beziehungsweise Viibad-Klüften, wie sie hier genannt werden –, die mindestens über Jahrtausende existieren, wenn nicht gar länger.
 
Aus der Milchstraße ist bekannt, dass Tryortan-Schlünde umso häufiger auftreten, je stärker ein Hypersturm ausfällt – Ergebnis sind die charakteristisch tiefroten Leuchterscheinungen, die von schwarzen Aufrissen durchzuckt werden. Je nach Größe können sie sogar ganze Sonnensysteme ins »Nirgendwo« versetzen oder im Hyperraum verwehen lassen. Mitunter speien Tryortan-Schlünde auch Objekte wieder aus – kleine Himmelskörper, Staubmassen und dergleichen bis zu Raumschiffen oder deren Wracks, die möglicherweise von anderen Schlünden eingesogen und einer Zwangstransition unterworfen wurden.
 
Die grundsätzliche Natur der Hyperstürme ist kein großes Geheimnis; dass Sonnen Hyperstrahler sind, ist schließlich seit Langem bekannt. Meist bewegen sich diese Emissionen im niederfrequenten Abschnitt des hyperenergetischen Spektrums, aber es sind auch solche bekannt, die in die UHF-Bereiche hineinragen. Hintergrund ist, dass sämtliche Materie einen gewissen »hyperphysikalischen Anteil« hat. Erscheinungen des Standarduniversums einschließlich Masse, Energie und der konventionellen Fundamentalkräfte werden nach den gängigen Modellen als Äquivalente des Höhergeordneten angesehen. Ereignisse im Hyperraum erzeugen »Abdrücke« im Standardkontinuum oder umgekehrt – jeder Vorgang im Standarduniversum spiegelt ein Ereignis im Hyperraum wider.
 
Da die Sonnen überdies auch im normalphysikalischen Bereich permanent aktiv und räumlich in Bewegung sind sowie langfristig eine Entwicklung durchmachen – von der Geburt über Nova- und Supernova-Explosionen bis zum Endstadium als Weißer Zwerg, Neutronenstern oder Schwarzes Loch –, verändert sich parallel dazu die Hyperemission. Im Gegensatz zu konventioneller Strahlung oder Partikelströmen ist die Ausbreitung der Hyperstrahlung jedoch überlichtschnell oder erfolgt gar in »Nullzeit«, sodass Änderungen augenblicklich auf benachbarte und weiter entfernte Sterne wirken.
 
Insgesamt entsteht somit ein Muster einander teilweise abschwächender, an anderer Stelle verstärkender Überlagerung der Hyperstrahlung; ein Muster überdies, das sich wie die Sonnen und ihre Aktivität ebenfalls permanent verändert, von Resonanzeffekten begleitet ist und dergleichen mehr. In Gebieten mit hoher Sternendichte sind die Wirkungen zwangsläufig größer als in solchen mit geringer oder gar im Leerraum zwischen den Galaxien.
 
Hyperenergetische Turbulenzen innerhalb starker Hyperstürme zeichnen sich in der Hauptsache durch zwei Eigenschaften aus: Sie sind räumlich eng begrenzt und überaus langlebig. Bleiben solche Turbulenzen über längere Zeit oder gar permanent ortsstabil, wird in der Milchstraße von einem Hypersturmriff gesprochen; eine Navigation ist dort nahezu nicht mehr möglich, entsprechende Gebiete werden meist gemieden und weiträumig umflogen.
 
Ein solches Hypersturmriff ist das nur 172 Lichtjahre von der Position des Solsystems entfernte Antares-Riff als zwanzig Lichtjahre durchmessendes Epizentrum eines Hypersturms. Seine wirbelförmigen Ausläufer suchen seit dem Hyperimpedanz-Schock von 1331 NGZ den gesamten LFT-Innensektor mit rund 2000 Lichtjahren Durchmesser heim und haben sich mit Mittelwerten um 50 Meg dauerhaft »festgesetzt«, erreichen bei lokalen Spitzen jedoch durchaus 100, 150 oder seit Anfang 1466 NGZ gar 200 Meg und mehr.
 
Ähnlich wie schon die Anthurianer vor zehn Millionen Jahren bei der Entwicklung des Polyport-Systems die Naturkräfte nutzten, wurden die stabilen Viibad-Riffe in Chanda ebenfalls als Chance gesehen …

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