Die Anoree-Frau Meechyl
Heft: PR 2825 Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
-
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
01.10.2017

PR-Heft:
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Glossar in PR-Heft:
1961 / 2849
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
A-E 34 - 35
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Anoree
Alias
Anoree

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

(Der Anoree, des Anoree, die Anoree, anorisch) - In der Handlungsgegenwart des 12.Jahrhundert NGZ die Nutznießer und Kontrolleure der von anderen einst erbauten Schwarzen Sternenstraßen*, ein humanoides Volk aus einer vorerst unbekannten, fernen Galaxis, die sie Aylay* nennen. Die Anoree sind zwischen 2,00 und 2,20m groß, schlank und feingliedrig, völlig haarlos mit einer Haut wie Alabaster. Sie wirken semitransparent, jedoch nicht so sehr, daß man ihre Adern oder Organe durch die Haut scheinen sahe.
 
Der Kopf ist lang und schmal, nach hinten ausladend mit gewaltigem Gehirnvolumen. Das Gesicht nimmt nur die untere Hälfte ein, mit blassen runden Augen, oben von sanften Brauenbogenknochen abgegrenzt, langer und schmaler Nase und kleinem Mund mit fein geschwungenen, sinnlich wirkenden Lippen - Zeichen für ein unterschwelliges, unterdrücktes Temperament. Die Anoree streben danach, sich stets in der Gewalt zu haben, in jeder Lebenslage die Ruhe zu bewahren.
 
Ihre Gesichter wirken schön und kindlich, allerdings ohne den Ausdruck der Unwissenheit und Naivität, eine Mischung aus Unschuld und Wissen. Anoree tragen zweckdienliche Kombinationen, der Körperform angepaßte, individuell gefertigte Kleidung mit vielen, auch technischen Accessoires. Die Raumanzüge sind etwas strenger, der Kopfschutzhelm wird aus rundum transparenter Formenergie aufgebaut. Obwohl sich die Anoree vieler technischer Hilfsmittel in Mikrobauweise bedienen und überall am Körper tragen (an der Haut haftend, auf Fingerspitzen und -kuppen, im Auge usw.). sind sie keinesfalls in die Nähe von Droiden oder Cyborgs zu rücken.
 
Die typische Raumschiffsform der Anoree ist das Sichelraumschiff* (Rißzeichnung in Heft Nr. 1451).


Quellen: Lexikon III - A-E - Seite 34 - 35
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Das humanoide Volk, das vor allem die sogenannten Sichelraumschiffe benutzte, trat im 12. Jahrhundert NGZ in Erscheinung. Die Anoree zeigten sich dabei als Nutznießer und Kontrolleure der Schwarzen Sternenstraßen.
In der Milchstraße existiert auf dem Planeten Eyyo eine kleine Kolonie der Anoree (aktuell keine hundert Individuen, sie unterliegt einer strengen Geburtenkontrolle).
 
Sie entstand nach dem Ende der Monos-Diktatur: Im Juni 1147 NGZ begegnet die eyleshionische Agentin Criona Leejal persönlich den Anoree Degruum, Gavval und Shyrbaat. Da der Schutz, den ein Funkwall, ein Virenwall und ein Chronopulswall Eyyo bieten könnten, das Interesse der Eyleshioni geweckt hat, wird eine Einladung ausgesprochen. Am 30. Mai 1149 NGZ kehren die Anoree Degruum, Gavval und Shyrbaat nach NGC 7331 zurück. 1161 NGZ wird auf Fälveym, dem Mond Eyyos, der Anoree Quisuum mit seinem 250 Meter langen Sichelschiff von den Eyleshioni empfangen.
 
Quisuum erklärt, die Anoree wollten einen Teil des Unrechts wiedergutmachen, das ihr Zweigvolk, die Cantaro, angerichtet hätte. Die eyleshionische Politik der Isolation werde von den Anoree bewundert, da auch die Machraban einst die Abgeschiedenheit gewählt hätten. Quisuum und die Besatzung seines Schiffes schließen sich den Eyleshioni an.


Quellen: Glossareintrag in PR 2849
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die Anoree stammen von dem Planeten Aylay in der Kleingalaxie Gorandaar in der NGC 7331-Gruppe. In Neyscam werden sie auch Anorii (»die Seienden«) genannt. Die Vaasuren bezeichnen sie als Bnescrorre.
 
Erscheinungsbild
Die Anoree sind humanoid, zwischen zwei und 2,20 Meter groß, schlank und feingliedrig. Ihr Kopf ist schmal und wegen ihres sehr großen Gehirns weit nach hinten ausladend. Das Gesicht nimmt nur die untere Hälfte ein, wirkt eher kindlich, die Augen sind rund und blass, die Nase lang und schmal, der Mund klein, die Lippen fein geschwungen. Sie sind völlig haarlos. Ihre Haut wirkt alabastern, fast transparent. Man kann jedoch weder Adern noch Organe hindurch sehen. Sie benutzen technische Geräte in Mikrobauweise, die sie überall am Körper, auf der Haut, an Fingerspitzen oder im Auge tragen.
 
Charakterisierung
Die Anoree streben danach, sich stets in der Gewalt zu haben, in jeder Lebenslage die Ruhe zu bewahren, sind aber, falls notwendig, durchaus zu Gewalt bereit. Gegenüber Hilfsvölkern sind sie mit Informationen sehr zurückhaltend.
 
Zweigvölker
Von ihnen spalten sich die Cantaro ab, die die genetische und technische Optimierung ihres Körpers auf die Spitze treiben.
 
Bekannte Anoree
  • Alander Telaant (PR-TB 335)
  • Degruum (PR 1500, S. 22)
  • Gavval (PR 1500, S. 22)
  • Meechyl (PR 2825)
  • Shyrbaat (PR 1500, S. 22)
 
Heimat
Die eigentliche Heimat der Anoree ist der Planet Aylay in der Kleingalaxie Gorandaar mit dem Schwarzen Sternentor Aguiri. Sie sind aber in der ganzen NGC 7331-Gruppe verbreitet.
 
Die Hauptgalaxie ist Neyscuur (NGC 7331) mit dem Schwarzen Sternentor Cintexx.
 
Raumschiffe
Die Anoree benutzen sichelförmige Schiffe, mit denen sie auch problemlos die Schwarzen Sternenstraßen bereisen können.
 
Bekannte Raumschiffe
  • LAUSSA
  • YALCANDU (Risszeichnung des Raumschiffes in PR 1451)
 
Geschichte
Die Archäonten ernannten die Anoree vor circa zwei Millionen Jahren zu den Verwaltern der Sternenstraßen. Die Anoree waren reine Verwalter des Erbes der Archäonten. Sie hatten den Ursprung ihres Auftrages vergessen und verehrten die Archäonten wie Götter. Seit langem waren sie auf der Suche nach den Archäonten.
 
Als Illu Siragusa in Neyscuur, der Heimatgalaxie der Anoree, auftauchte und die Behauptung aufstellte, sie käme über eine Schwarze Sternenstraße aus der Milchstraße, war das für die Anoree eine Sensation.
 
Auf ihren Sternenkarten war in der Lokalen Gruppe kein Sternentor verzeichnet. Ein Zweigvolk der Anoree, die Cantarui (Übersetzung: Die Streuner), machte sich auf den Weg, das Rätsel zu lösen. Als Cantaro erlangte dieses Volk in den Dunklen Jahrhunderten eine traurige Berühmtheit in der Milchstraße als Gehilfen von Monos.


Quellen: PR 1442, PR 1443, PR 1500, PR 2825 / PR-TB 335
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
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