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Rubrik:
Wissenschaft
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
37 - Neuroversum
Eintragsdatum:
29.10.2017
Letzte Änderung:
29.10.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2616 / 2684
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Anomalie
Alias
Anomalie

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Als Anomalie wird ein Miniaturuniversum mit eigener Raum-Zeit-Struktur bezeichnet. Anomalien können auch als Transportverbindungen fungieren. SILS Anomalie in Escalian ist mit der Anomalie in APERAS KOKKAIA in Chanda verbunden. In eine solche Anomalie wurde das Solsystem im Jahre 1469 NGZ versetzt.
 
Anmerkung: Da die Anomalien bisher keine offiziellen Namen tragen, wurden sie frei benannt, um sie voneinander zu unterscheiden.
 
Anomalie der 48 Sonnensysteme
Das Solsystem wurde von QIN SHI mittels der Zeitrose in die Anomalie versetzt. (PR 2627) Anfänglich wurde sie von den Terranern auch als Anarchischer Raum, Irr-Raum oder als alarmierende Art von Raum bezeichnet. Es handelt sich bei dieser Anomalie offenbar um eine Keimzelle eines Neuroversums. (PR 2604, PR 2605)
 
Allgemeines
Die blasenförmige Anomalie hat einen Durchmesser von 143 Lichtjahren. Sie beinhaltete vor der Versetzung Sols 47 Sonnen. (PR 2604)
 
Das Raum-Zeit-Gefüge erscheint auf merkwürdige Art »traumatisiert« und oszilliert auf Quantenebene. Die Naturgesetze in der Anomalie werden oder wurden neu gestaltet. Dabei kommt es im Leerraum zwischen den Sonnensystemen immer wieder zu von den Terranern Irrlichter genannten energetischen Fluktuationen, denen auch Raumschiffe zum Opfer fallen können. (PR 2605)
 
Im Solsystem treten verschiedene Phänomene auf, so die Gravospaltung, Gravoerratik und das Nirvana-Phänomen. Dabei handelt es sich möglicherweise um zusätzlich destablisierende Effekte durch den Transfer des Solsystems in die Anomalie. (PR 2604)
 
Allgemein wirken in der Anomalie die Sonnen, aber auch der braune Zwerg Loom-Land, stabilisierend auf ihre unmittelbare Umgebung. (PR 2604, PR 2672)
 
Bekannte Sonnensysteme
  • Atowen (PR 2604)
  • Banteira – Heimatsystem der Sayporaner (PR 2619)
  • Conybara-System – enthielt den Psi-Korpus einer Superintelligenz (PR 2672)
  • Djeenoun-System – Standort eines noch nicht geborgenen Leichnams einer Superintelligenz (PR Kommentar 2677)
  • Fa (PR 2606)
  • Ghendaisis-System (PR 2672)
  • Gills-Ghaulinc-System – System mit dem Schwarzen Loch der Ephemeren Pforte) (PR 2675)
  • Lichtwirt-System – Heimatsystem der Spenta mit Spentytoi, Aymotoi, Veygotoi) (PR 2684)
  • Loom-Land – Brauner Zwerg (zählt nicht zu den 48 Sonnen) (PR 2672)
  • Next-Stop – mit dem Doppelplaneten Faland-Shathfauth (PR 2605)
  • Sol mit Terra
  • Weltenkranz (PR 2635)
  • Zyor-System (Zyor Zopai) – mit dem Leichnam von PAUTHOFAMY) (PR 2675)
 
Neben den 48 Sonnen – Sol mitgerechnet – enthält die Anomalie möglicherweise weitere schwerer aufzuspürende Objekte wie den Braunen Zwerg Loom-Land oder das Schwarze Loch der Ephemeren Pforte.
QIN SHI transferierte wohl zur Stabilisierung gezielt Systeme mit SI-Leichen wie das Conybara-System, das Djeenoun-System, das Next-Stop-System, das Sol-System und das Zyor-System in die Anomalie. Das Banteiera-System und die von den Spenta bewohnten Sonnen Spentytoi, Aymotoi, Veygotoi, Gills Ghaulinc enthalten keine SI-Leichen. Unklar ist, ob sich auch bei den übrigen 37 Sonnen SI-Leichen befanden.
 
Bekannte Völker
  • Antuu (auf Pareezad)
  • Auguren (Sayporaner)
  • Buochoponen (auf dem Shath)
  • Coccularen (auf der Onuudoy Vae-Bazent auf Gadomenäa)
  • Favadarei (auf Faland)
  • Fato'Fa (auf dem Shath)
  • Fagesy
  • Gyvien (auf Pareezad)
  • Junker (Diener der Sayporaner)
  • Malatrok (auf dem Shath)
  • Spenta (Sonnenhäusler)
  • Utrofaren
  • Vae-Vaj (auf der Onuudoy Vae-Bazent auf Gadomenäa)
  • Vashulen (auf Pareezad)
  • Voltruni (auf dem Shath)
  • Zofen (Diener der Sayporaner)
 
Zusätzlich befindet sich 1469 NGZ eine Flotte von Zapfenraumern mit Badakk, Dosanthi, Xylthen und vermutlich Angehörigen weiterer Völker aus Chanda in der Anomalie.
 
Bekannte Planeten
  • Brückenwelt (PR 2604)
  • Faland (PR 2605)
  • Pareezad (PR 2619)
  • Patronatswelt (PR 2619)
  • Sadoyra (PR 2619)
  • Saypor (PR 2619)
 
Geschichte
Am 5. September 1469 NGZ wurde das Solsystem von der negativen Superintelligenz QIN SHI mit Hilfe des BOTNETZES die Anomalie versetzt. Hier traten zunächst seltsame Effekte wie das Nirvana-Phänomen oder die Gravospaltung auf, außerdem gerieten bei der Versetzung Teile der Oortschen Wolke und des Kuiper-Gürtels in die Umlaufbahnen der inneren Planeten, sodass es durch Meteoriteneinschläge zu größeren Zerstörungen kam. (PR 2600, PR 2604)
 
Um mehr über die Anomalie zu erfahren, entsandten Reginald Bull und Henrike Ybarri den Explorer BOMBAY zur nächstgelegenen Sonne, der Bull den Namen Next-Stop gegeben hatte. Auf dem Weg dorthin ließ Oberst Nuruzzaman, der Kommandant der BOMBAY, vier SKARABÄEN ausschleusen, um den anarchischen Raum der Anomalie besser untersuchen zu können. Ein SKARABÄUS, die AGHORA, fiel dabei einer »Irrlicht« genannten energetischen Fluktuation zum Opfer, die anderen SKARABÄEN konnten sich zurück in die Hangars der BOMBAY retten. (PR 2604, PR 2605)
 
Im Next-Stop-System angekommen entdeckte die BOMBAY die Brückenwelt, mit deren Erforschung sich die BOMBAY und deren Beiboot VAHANA in den folgenden Tagen und Wochen beschäftigte. Hier entdeckten sie das Totenhirn der Favadarei und die Gruft der verstorbenen Superintelligenz ALLDAR, deren Korpus allerdings verschollen war. Schließlich musste die BOMBAY die Flucht vor den Sternengaleonen der Allgegenwärtigen Nachhut zurück ins SolSystem antreten. (PR 2605, PR 2606, PR 2618))
 
Während sich die BOMBAY im Next-Stop-System aufhielt, drangen Nagelraumer der Spenta in die Sonne Sol ein. Ihr Ziel war es, die Leiche der toten Superintelligenz ARCHETIM aus Sol zu entfernen, da sie diese als Besudelung für Sol empfanden. Daher errichteten die Spenta eine Fimbul-Kruste um Sol. Diese war bis zum 29. September 1469 NGZ fertiggestellt, dann gaben die Spenta den Fimbul-Impuls, und sie Sonne begann zu verlöschen. (PR 2607, PR 2616, PR 2618)
 
Anomalie der Firibirim
Vermutlich im Jahr 1469 NGZ stieß Alaska Saedelaere im Einflussbereich des Reichs der Harmonie mit der LEUCHTKRAFT auf eine Anomalie. Aufgrund der extremen physikalischen Bedingungen im Bereich der Anomalie weigerte sich der Bordrechner DAN, das Schiff näher an die Anomalie heran zu bringen, oder gar in die Anomalie einzufliegen. Da Alaska vermutete, hier Spuren von Samburi Yura zu finden, näherte er sich mit dem Beiboot ROTOR-G weiter der Anomalie an. Dabei begegnete er einem Schiff der Firibirim, das er aufnahm. Die Firibirim freundeten sich mit Alaska an, jedoch war es ihnen aufgrund zu großer Unterschiede der Sprachen, die selbst der Bordrechner der ROTOR-G nicht überbrücken konnte, nicht möglich, sich Alaska verständlich zu machen, während sie umgekehrt Alaksa verstanden. (PR 2608)
 
Bei weiterer Annäherung an die Anomalie begegnete Alaska mehreren Schiffen des Reichs der Harmonie. Alaska nahm Kontakt zu diesen Schiffen auf und konnte schließlich in die Anomalie einfliegen, da sein Cappin-Fragment eine schützende Strahlung erzeugte. In der Anomalie fand Alaska den Palast der Herzogin vor, der dort gestrandet war. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten - die Strahlung von Alaskas Cappin-Fragment hatte in Verbindung mit der Strahlung der Anomalie lebensgefährliche Auswirkungen auf die Escalianer – gelang es Alaska, den Palast aus der Anomalie zu befreien. (PR 2609)
 
Bei einem späteren Einflug in diese Anomalie an Bord von Rizinze Baros Schiff stellte sich heraus, dass diese instabil und ihr Kollaps schon längere Zeit im Gange war. Die Anomalie zerfiel während des Einflugs in die Anomalie, das Schiff konnte entkommen. (PR 2623)
 
SILS Anomalie
Rizinze Baros Schiff flog unmittelbar danach eine weitere Anomalie an und drang in diese ein. Die Anomalie erwies sich als stabil. Es stellte sich heraus, dass QIN SHI – vermutlich mit der Weltengeißel eine Entität namens SIL ihres Bewusstseins beraubt, und SIL zur Stabilisierung der Anomalie missbraucht hatte. (PR 2623)
 
Bei einem weiteren Einflug in diese Anomalie im Auftrag von TANEDRAR untersuchte Alaska Saedelaere die Space-Jet B-SJ-031 der BASIS, die er bereits beim ersten Einflug gesichtet hatte. Es stellte sich heraus, dass die Space-Jet auf der Flucht vor den angreifenden Dosanthi in der Galaxie Chanda in die Anomalie geriet und havarierte. Der Koch Endreas Konno überlebte eine Zeit lang, da er in einem Zeitfeld gefangen war, und innerhalb des Zeitfeldes in der Küche ausreichend Nahrungsmittel fand. Als Alaska die Space-Jet betrat, war er allerdings bereits tot, dennoch gelang aufgrund der temporalen Phänomene eine kurzzeitige Kontaktaufnahme. Es stellte sich heraus, dass diese Anomalie anscheinend mit der in der Werft APERAS KOKKAIA erzeugten Anomalie verbunden ist, und den Truppen QIN SHIS als Transportsystem dienen sollte. SIL konnte aus der Anomalie entfernt werden, der Zusammenbruch der Anomalie wurde mittels von Sholoubwa hergestellter Waffen eingeleitet. (PR 2643)
 
Weitere Anomalien
Im Reich der Harmonie wurden zur Zeit, als sich Alaska Saedelaere dort aufhielt, bzw. in den letzten beiden Urd vor Alaskas Eintreffen, insgesamt fünf Anomalien entdeckt, die meisten dieser Anomalien sind zu diesem Zeitpunkt instabil und bereits im Zusammenbruch begriffen oder bereits zerfallen. Außerdem sind in diesem Zeitraum immer wieder Flotten des Reiches der Harmonie verschollen. Zwei dieser Anomalien waren stabil, eine dieser Anomalien war die oben beschriebene Anomalie, in der SIL gefangen war. Über die zweite stabile Anomalie ist bislang nichts bekannt. (PR 2643)
 
Spekulation: Die zweite stabile Anomalie könnte jene sein, in welche das Solsystem entführt wurde.


Quellen: PR 2600, PR 2604, PR 2605, PR 2606, PR 2607, PR 2608, PR 2609, PR 2616, PR 2617, PR 2618, PR 2619, PR 2623, PR 2643 / PR 2616 – Glossar
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktionn

Allgemeines
Das Solsystem hat es in eine »Anomalie« verschlagen, ein Miniaturuniversum mit eigener Raum-Zeit-Struktur. Die Bezeichnung »Anomalie« hat sich durchgesetzt, nachdem auch Umschreibungen wie »alarmierende Art von Raum«, »Irr-Raum« und »Anarchischer Raum« versuchten, diesem Umfeld gerecht zu werden.
 
Ersten Auswertungen zufolge befindet sich das Solsystem im Zentrum einer nur 143 Lichtjahre durchmessenden Raumblase, die im Sinne eines fast sternlosen separierten Miniaturuniversums zu verstehen ist. Ob diese Raum-Zeit-Blase regelmäßig geformt ist oder nicht, lässt sich noch nicht mit Bestimmtheit sagen.
 
Von der Hyperortung angemessen werden 47 Sonnen, von denen die Sol am nächsten befindliche rund 17 Lichtjahre entfernt ist und von den Terranern »Next Stop« genannt wird. Inwieweit andere Sonnen oder stellare Objekte der Ortung entzogen sind, bleibt abzuwarten.
 
Die Anomalie ist offenbar ein Raum, in dem sich die Naturgesetze neu gestalten oder neu gestaltet werden – von wem oder was, bleibt vorerst eine unbeantwortete Frage.
 
Zwar gibt es gewisse Hinweise darauf, dass sich das Raum-Zeit-Gefüge der Anomalie allmählich konsolidieren könnte, aber bis auf Weiteres muss davon ausgegangen werden, dass es zumindest im Bereich des Solsystems sensibel reagiert und auf Quantenebene sogar oszilliert.
 
Als Ursache gibt es vier naheliegende Möglichkeiten. Erstens: Der hiesige Raum ist insgesamt, wovon auch immer, traumatisiert, von irgendeinem Ereignis geschädigt oder leidet unter einer Art raumzeitlicher Materialmüdigkeit.
 
Zweitens: Der Raum wurde durch die Implantation des Solsystems geschädigt; die Zone seiner Schädigung entspricht mehr oder weniger der Ausdehnung des Solsystems.
 
Dritte Möglichkeit: Die Raum-Zeit ist nicht degeneriert, sondern entsteht eben erst. Sie ist noch instabil und reagiert deswegen extrem sensitiv auf strukturelle oder energetische Belastungen.
 
Viertens: eine Kombination aus den drei vorherigen Optionen.
 
Auswirkungen
Ganz direkt und massiv macht sich das Bombardement quasi aller Planeten und Monde durch Gesteinsbrocken bemerkbar, von denen die meisten aus dem Kuiper-Gürtel, während andere sogar aus der Oortschen Wolke stammen. Weder lässt sich die Nebelkuppel von Talanis weiter zum Transfer nutzen, noch lässt sich der Kristallschirm aktivieren.
 
Ein überaus erschreckender Effekt ist die unsichtbare Dunkelheit. Wo der Scheitelwert der Raumbeben sechsdimensional ist, beeinflussen sie die psychischen Prozesse und unterlaufen die bewusstseinserzeugende Ebene der Psyche. Es wird »Nacht im Geist«. Auch die Müdigkeit vieler Menschen ist eine Folge der Raumbeben. Hinzu kommen Fehlfunktionen der Sinne und der Erinnerung – dieses Syndrom von Sensualirritationen erinnert an eine leichte Demenz.
 
Unter der Bezeichnung Gravospaltung werden Phänomene zusammengefasst, die lokale Auswirkungen auf die natürliche Gravitation haben. Es gibt deformierte, oft ellipsoide Areale, in denen keinerlei Schwerkraft angemessen werden kann. In anderen Arealen erhöht sich die Schwerkraft dagegen schlagartig auf bis zu 4,3 Gravos.
 
Eine Variante der Gravospaltung wird Gravoerratik genannt: Objekte lösen sich aus dem natürlichen Schwerkrafteinfluss, sodass sie wie im Raum eingefroren sind. Glücklicherweise folgen sie noch der Eigenbewegung beispielsweise der Erde und damit quasi »geostationär« ihrer Rotation sowie der Bewegung im Raum um die Sonne. Wären sie völlig isoliert, könnten sie sich in den Boden bohren oder gar ins All entfleuchen.
 
Energetische Konvergenzpunkte entstehen beim Überkreuzen der Wellenspitzen bei Gravo-Verwerfungen in Verbindung mit plötzlichen Schwankungen der Vakuumenergie und im hyperenergetischen Hintergrundniveau.
 
Als Nirvana-Phänomen wird schließlich jener Effekt bezeichnet, bei dem sich Materie buchstäblich in nichts auflösen kann, weil sich der molekulare, atomare und subatomare Zusammenhang der Dinge auflöst und die Stofflichkeit im wahrsten Sinne des Wortes verweht.


Quellen: Glossareintrag inn PR 2616
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