Heft: PR 2154
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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR: 2103
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Rubrik:
Raumschiffe
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Risszeichnung
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
32 - Das Reich Tradom
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
02.01.2018

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2119
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Katamar-Schlachtschiff der Konquestoren - Typ AGLAZAR
Alias
AGLAZAR
Weitere Bezeichnung
AGLAZAR

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Basis eines sogenannten Katamar-Schlachtschiffes sind zwei Zeppelinkörper mit verbindendem Koppelkörper. Dieser Aufbau brachte die Terraner erst auf die Idee, ein solches Schiff als »Weltraumkatamaran« zu bezeichnen. Ein Schlachtschiff der AGLAZAR-Klasse ist exakt 3540 Meter lang und 2100 Meter breit. Die beiden Zeppelinkörper erreichen einen maximalen Durchmesser von 1050 Metern. Der Koppelkörper ist 300 Meter breit, 2910 Meter lang und 865 Meter hoch. Zu weiten Teilen besteht er aus einem verbindenden »Gittergestänge«, in das allerdings auch Druckkörper, Verbindungskanäle und Ähnliches integriert sind, wenn die terranischen Beobachtungen bislang richtig sind. Der Antrieb der AGLAZAR-Schiffe erreicht eine Beschleunigung von rund 1500 Kilometern pro Sekundenquadrat.
 
Die Unterlichttriebwerke - offensichtlich auf der Basis von, leistungsstarken Feldtriebwerken funktionierend - sind kranzförmig jeweils an den »Spitzen« der Zepplinkörper angeordnet. Zur maximalen Überlichtgeschwindigkeit können noch keine Angaben gemacht werden; ein Überlichtfaktor von 80 bis 90 Millionen dürfte auf jeden Fall erreicht werden. Als Offensivbewaffnung benutzen alle Katamarschiffe blaue Strahlen, bei denen das »blaue Licht« jedoch nur der Sekundäreffekt der tatsächlich überlichtschnellen Waffenwirkung ist. Diese konnte bislang nicht genauer analysiert werden; man weiß allerdings, dass ihre wirksame Reichweite bei 18 Millionen Kilometern liegt.  
 
Größter bekannter Katamar-Schiffstyp, mächtigstes vom Reich Tradom benutztes Kampfschiff. Konstruiert wurden die AGLAZARE lange vor der Entstehung des Reichs Tradom von den Quevayaan, sie haben schon in der Thatrix-Zivilisation den Kern der Flotte gebildet. Da die technologischen Errungenschaften der Quevayaan weitgehend in Vergessenheit geraten sind, werden im Reich Tradom Nachbauten konstruiert, die den AGLAZAREN zwar täuschend ähnlich sehen, jedoch nicht über deren Fähigkeiten verfügen und lediglich zur Abschreckung im Sinne von "Potemkinschen Dörfern" dienen. Außerdem können die AGLAZAR-Aggregate nicht mehr neu justiert werden. Sie emittieren deshalb eine Strahlung, die für organische Wesen und Positroniken/Syntroniken schädlich ist.
 
Länge: 3.540 Meter, Breite: 2.100 Meter. Die beiden Zeppelinrümpfe haben einen maximalen Durchmesser von 1.050 Metern, der verbindende Koppelkörper ist 300 Meter breit, 2.910 Meter lang und 865 Meter hoch. Die Hauptbewaffnung der AGLAZARE besteht aus blau leuchtenden Strahlen mit einer Reichweite von 18 Millionen Kilometern, die selbst mehrfach gestaffelte Paratronschirme beim ersten Schuß durchschlagen können. Defensivsysteme sind einerseits der Paradimpanzer, der nur vom Paradim-Panzerbrecher oder durch konzentrierten, massiven Einsatz überschwerer Intervallkanonen vom Typ des "Affengifts" der TRAJAN geknackt werden kann. Zum zweiten verfügen AGLAZARE über eine Reflektorwaffe, die z.B. Transformbomben an ihren Ausgangspunkt zurückschleudern kann - direkter Beschuß aus Transformkanonen führt somit in den meisten Fällen zur Vernichtung des Angreifers.
 
Das Beschleunigungsvermögen dieser Schiffe liegt mit 1.500 Kilometern pro Sekundenquadrat weit über allem, was z.B. terranische Einheiten leisten können. Aagenfelt-Barrieren sind gegen AGLAZARE wirkungslos.
 
Auf jede AGLAZAR-Einheit kommt ein Rudimentsoldat, der die Besatzung vor den schädlichen Ausstrahlungen der AGLAZAR-Aggregate schützt. Dennoch müssen die in der Regel aus Valentern bestehenden Besatzungen in regelmäßigen Abständen - spätestens alle drei Monate - ausgetauscht werden, weil sonst irreparable geistige und körperliche Schäden und nach einem längeren Zeitraum sogar der Tod drohen.
 
(Risszeichnung in PR 2103 - Auflage 1)


Quellen: Glossareintrag in PR 2119
Beschreibung 2 - Autor: Andreas Weiß

Schiffe dieses Typs besitzen enorme Abmessungen. Die Länge des Doppelrumpfes beträgt 3540 Meter, die Gesamtbreite 2100 Meter. Jeder der beiden Zeppelinkörper hat einen maximalen Durchmesser von 1050 Metern. Als Antrieb besitzen die Schiffe hochentwickelte Feldtriebwerke, die eine Beschleunigung von bis zu 1500 m/km² erreichen. Die Projektoren der Antriebssektion ist kranzförmig angeordnet und an den vier Spitzen der beiden Zeppelinkörper angebracht.
 
Die maximale Überlichtgeschwindigkeit wird auf 80 bis 90 Millionen geschätzt. Die Offensivbewaffnung ist eine blaue Strahlwaffe, die mühelos Paratron- und HÜ-Schirme durchschlagen kann. Die Reichweite dieser Waffe beträgt 18 Millionen Kilometer.


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die AGLAZAR-Schlachtschiffe stellten sowohl für das Reich des Glücks als auch für das Reich Tradom das ultimative Kriegsschiff dar.
 
Wie die Fensterstationen und die AGLAMAD-Beiboote wurden sie ursprünglich von den Qevayaan entwickelt und später an die Guyaam übergeben.
 
Äußere Erscheinung
AGLAZARE sind Doppelrumpfschiffe, weswegen sie bei ihrem ersten Auftauchen in der Milchstraße als Katamare tituliert werden. Die Rümpfe sind ellipsoid und jeweils 3540 m lang und 1050 m breit. Zusammen mit der Mittelsektion (2910 m lang, 300 m breit und 865 m hoch) ergibt sich eine Schiffsbreite von 2100 m.
 
Die beiden Haupt-Schiffskörper glänzen in einem grüngoldenen Farbton. Das Mittelstück scheint nur aus Gestänge, Rohren und Tanks zu bestehen und schimmert grünlich.
 
Technische Ausstattung
AGLAZAR-Aggregate
Das Kernstück aller AGLAZAR-Schlachtschiffe, AGLAMAD-Beiboote und Fensterstationen stellen die so genannten AGLAZAR-Aggregate dar. Im Kern der Aggregate befindet sich eine bestimmte Menge Tymcal-Staub (Psi-Materie), der im Hyperraum eingelagert ist und von Materialien ummantelt wird, die hyperenergetisch aufgeladen worden sind. Äußerlich wirken die Aggregate wie »Löcher« bzw. wie Zonen eines schwarzen Nichts, die optisch kaum zu erfassen sind.
 
Grundsätzlich kann die Funktionsweise der AGLAZAR-Aggregate mit der von Paratronkonvertern verglichen werden, da permanente Hyperraumaufrisse erzeugt werden. AGLAZAR-Aggregate müssen in regelmäßigen Abständen justiert werden. Diese Aufgabe ist in der Vergangenheit von den Vaianischen Ingenieuren übernommen worden. Wenn die Aggregate falsch justiert sind, geben sie eine schädliche Hyperstrahlung ab, die bei Lebewesen zu einer Zellvergiftung führt, an der sie sterben, wenn sie ihr 3 Monate lang ununterbrochen ausgesetzt sind. Betroffene Lebewesen fallen nach kurzer Zeit ins Koma. Wer dieses überlebt (die Sterblichkeitsrate ist extrem hoch) trägt in der Regel keine bleibenden Schäden davon und kann mit der Zeit sogar gegen die schädlichen Ausstrahlungen der Aggregate abgehärtet werden. Auf diese Weise werden im Reich Tradom die AGLAZAR-Besatzungen für den Einsatz desensibilisiert. Die Valenter haben sich für diese Prozedur als besonders geeignet erwiesen. Dennoch müssen sie durch einen Rudimentsoldaten abgeschirmt werden, um einen ununterbrochenen Einsatz von drei Monaten zu überleben. Die Strahlung stört außerdem syntronische und positronische Systeme.
 
Die AGLAZAR-Aggregate haben vielfältige Wirkungen: So können sie als Sensoren genutzt werden, oder zur Erzeugung des Reflektorschildes. Schwer modifiziert werden sie zu den VAI-Kanonen, geben dabei jedoch besonders viel Strahlung ab, was bei den B'Valentern, die diese bedienen, zu schweren körperlichen Missbildungen führt. Die überschweren VAI-Kanonen der Fensterstationen sind etwas anders konstruiert und strahlungsfrei.
 
Tymdits
Normalerweise werden AGLAZAR-Schlachtschiffe, AGLAMAD-Beiboote und Fensterstationen über die Tymdits gesteuert. Es handelt sich dabei um eine Vorrichtung, die von den Guyar entwickelt wurde, um ein intuitives Steuern dieser Schiffe zu ermöglichen. Von Perry Rhodan und den Dhyraba'Katabe wurden sie als Optische Grüfte tituliert.
 
Bei der Optischen Gruft handelt es sich um eine fast geschlossene Kugel, die innen mit etwa 1,82 Millionen lichtreaktiven Elementen ausgekleidet ist. Wenn ein Lichtsignal auf ein solches Element trifft, dann sendet es einen stärkeren Lichtstrahl zurück, der genau an den Urprunggsort geht. Über die Lichtsignale ihres Körpers können die Guyar also licht- und gedankenschnell agieren und reagieren, und dabei auf das gesamte Schiff und seine Funktionen zugreifen.
 
Beim Bau der lichtreaktiven Elemente wurde Tymcal-Staub verwendet. Man kann also sagen, dass einer Tymdit ein gewisses Maß an Bewusstsein innewohnt.
 
Leistungsparameter
Unterlichtflug: Paradim-Pulsator (Feldtriebwerk) mit 1500 km/s2
Überlichtflug: Paradim-Sphäre mit einem ÜLF von etwa 120 Mio.
Schutzschilde: Paradim-Panzer (extrem leistungsfähiges UHF-Schirmsystem)
Abwehrsystem: Reflektor-Schild (Radius 9000 km, reflektiert überlichtschnelle Geschosse zurück an den Zielort)
Offensivsystem: VAI-Kanonen (überlichtschnelle Strahlenwaffe mit 18 Mio. km Reichweite, sehr schlagkräftig)
Neben den obligatorischen Tarnmechanismen verfügt der AGLAZAR außerdem noch über Projektoren einer Streustrahlung, die speziell Syntroniken stört. Der Rudimentsoldat an Bord ist außerdem in der Lage, den AGLAZAR mit weiteren Hyper- und Psi-Effekten zu unterstützen.
 
Anmerkung: Die Daten stammen noch von vor der Hyperimpedanz im Jahre 1331 NGZ. Aktuelle Daten sind unbekannt, und falls nicht AGLAZARe in der Milchstraße verschollen sind, wird das wohl auch für längere Zeit so bleiben.
 
Geschichte
Symbol der Gerechtigkeit
Während des Thatrixdruums, das heißt bis vor etwa 160.000 Jahren, wurden die AGLAZARE von den Leuchtern geflogen. Damals gab es auch noch unbewaffnete Forschungs- und Transport-AGLAZARE. Die Offiziere bestanden aus Leuchtern und Eltanen, während sich die Besatzung aus Valenter-Soldaten zusammensetzte.
 
Die AGLAZARE waren ein Sinnbild für die gerechte und beschützende Herrschaft des Lichtvolks. In ihnen wurden Piraten gejagt oder diplomatische Missionen durchgeführt.
 
Symbol des Schreckens
Seit etwa 160.000 Jahren sind die AGLAZARE das Symbol für Unbesiegbarkeit, Vernichtung, Schrecken und Unterdrückung. Denn seit dieser Zeit werden sie vom Reich Tradom genutzt. Außer den Soldaten des Reichs und den zum Tode Verurteilten sieht niemand das Innere eines AGLAZARS. Die Besatzung besteht ausschließlich aus Valentern und einem Rudimentsoldaten, gegebenenfalls befindet sich noch ein Konquestor als Flottenkommandant an Bord.
 
Weil die Besatzung nur aus Valentern besteht, können die Schiffe nicht mehr über die Optischen Grüfte, sondern nur noch über die Kontrollen der Brücke gesteuert werden. Verglichen mit einem Leuchter-AGLAZAR ist der Gefechtswert also deutlich niedriger.
 
Da die AGLAZAR-Aggregate nicht mehr gewartet werden können, produzieren sie schädliche Hyperstrahlung. Deswegen muss die Valenterbesatzung vom Rudimentsoldaten gegen die Strahlung abgeschirmt werden. Da dies nur unvollkommen möglich ist, muss die Besatzung alle drei Monate ausgetauscht werden und in eine spezielle Klinik.
 
Die AGLAZARE waren es, die dem Reich seine enorme Ausdehnung ermöglicht haben. Trotz ihrer Schlagkraft sind jedoch auch sie nicht unverwundbar, und so gingen einige zehntausend Schiffe im Lauf der Zeit verloren. Zur Handlungszeit verfügt das Reich Tradom über etwa 300.000 AGLAZARE, wovon die Hälfte aber Nachbauten der Dhyraba'Katabe sind. Diese Nachbauten kommen bei weitem nicht an das technische Niveau der Originale heran und dienen hauptsächlich der Abschreckung.
 
Risszeichnung
»Extraterrestrische Raumschiffe – KATAMAR-Schlachtschiff der Konquestoren, Typ AGLAZAR« (PR 2103) von Georg Joergens


Quellen: PR 2119
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:

Zim November - Der Schatten
Heft: PR 2185 Innenillustration
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