Nummer: 2950 Erschienen: 02.03.2018   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,20 €

Der Sternenwanderer
Es ist ein letztes Geschenk - ein Mann erreicht eine ferne Galaxis
Uwe Anton

Zyklus:  

41 - Genesis - Hefte: 2900 - 2999 - Handlungszeit: - Handlungsebene: Sashpanu

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Cessairs Welt               
Zeitraum:
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 82950
EAN 2: 4199124602200
Ausstattung:  Stellaris - Folge 62: »Die peinlichste Stunde des Konsul Gruner« von Thomas Frick
Anmerkungen: 
Besonderheiten:  Das Heft enthält ein doppelseitiges Mini-Poster auf den Umschlag-Innenseiten. Das Poster enthält auf der linken Hälfte das Titelbild-Motiv und auf der rechten Hälfte ein Bildnis von Atlan. Illustrator ist Arndt Drechsler
Parallel zum Roman erschien eine exklusive Kurzgeschichte von Christian Montillon mit dem Titel »Hinter dem Energievorhang«. Link zur kostenlosen PDF-Datei: PR-Story 2950
"Seite 3"

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodans Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, lebt nach wie vor. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben.
 
Unterschwellig herrschen immer noch Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als »nichtmenschlich« bezeichnet hätte.
 
Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Derzeit machen vor allem die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris von sich reden, einst ein von ES erwähltes und dann vertriebenes Volk. Dazu gesellen sich die Gemeni, die angeblich den Frieden in der Lokalen Gruppe im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen.
 
Aus einer Zeit jenseits aller Zeiten und einem Raum jenseits aller Räume tritt nun eine mythische Gestalt ins Licht, die von einer langen Reise zu einer neuen langen Reise aufbricht – und der ihr eigenes Ziel vollkommen unbekannt ist. Es heißt, sie sei DER STERNENWANDERER ...

 
Die Hauptpersonen
Atlan Der Arkonide kehrt aus den Jenzeitigen Landen zurück.
Julian Tifflor Der Atopische Richter kehrt in die Jenzeitigen Lande zurück.
Oliver Mäuser Der Metallurg begegnet Fremdweltlern.
Fitz Klem Mäusers Kollege ist nicht, was er zu sein scheint.

Allgemein
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: :
PR-Kommunikation: Perry Rhodan auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Statistiken: Michelle Stern: Interview mit Exposéautor Christian Montillon / Michelle Stern: Frage an den Gewinner der Kampagne »Absolut Kult!« - Oliver Mäuser
Witzrakete:
Leserbriefe: Frank-C. Steinbach / Robert Haas / R. Schöffmann
LKSgrafik: Foto - Christian Montillon / R. Schöffmann: Foto - E-Reader mit Perry-Screensaver
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Abteufung    Atlans Zellaktivator     Atopische Sonde    Thez    Thez' Scherung    Tifflor, Julian - Wandlung                                              
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:   Swen Papenbrock  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

»Narr«
 
Dieses eine vom Extrasinn gesprochene Wort genügt, damit sich Atlan, der nach langem Schlaf erwacht und zunächst weder weiß, wer er ist, noch wo er sich befindet, wieder an alles erinnert. Er befindet sich in einer Atopischen Sonde, die ihn aus den Jenzeitigen Landen in eine Version des Standarduniversums bringen soll, in der die Entität Thez nie entstehen wird. Eine Holoaufzeichnung des Atopen Julian Tifflor behauptet, Atlan habe nur wenige Jahre verschlafen. Atlan erfährt, dass Tifflor im Universum ohne Thez nicht auf Dauer existieren kann und dass für die Sonde dasselbe gilt. Tifflor macht seinem alten Freund ein letztes Geschenk. Er setzt ihn zur genau richtigen Zeit am genau richtigen Ort ab - mit anderen Worten: Mitten im Getümmel.
 
Auf dem Planeten Cessairs Welt in einer weit von der Milchstraße entfernten Galaxie leben die Menes. Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass sie vor langer Zeit gerettet und hierhergebracht wurden, wissen aber fast nichts mehr über ihre alte Heimat. Nach ihrer Zeitrechnung schreiben sie das Jahr 2853 post Salutem (nach der Rettung). Die Menes betreiben Raumfahrt und können mit dem neu entwickelten Metadistanz-Propulsor schneller als das Licht fliegen, sind aber in Konflikt mit den Gauchen geraten, Echsenwesen vom fünf Lichtjahre entfernten Planeten Achtrant, die im Besitz weit überlegener Hyperraumtechnik sind. Getarnte Agenten der Gauchen haben Cessair infiltriert und bereiten obendrein einen Großangriff auf das Heimatsystem der Menes vor. Flottenkommandant Geo Rabsilber leitet den Abwehrkampf mit seinem Flaggschiff SWORD OF CESSAIR, einem 350 Meter durchmessenden Kugelraumer mit großem Ringwulst. In dieser kritischen Situation erscheint plötzlich ein nicht identifiziertes Menes-Beiboot.
 
Hierbei handelt es sich um die Atopische Sonde, die sich selbsttätig umgestaltet hat, jedoch immer weiter zerfällt. Atlan wird von der SWORD angefunkt und an Bord genommen. Der Arkonide ist einigermaßen überrascht, es mit Menschen zu tun zu haben, die ein verschliffenes Englisch sprechen und sogar die Irische Sprache verstehen. Ihre Technik weist keine arkonidischen Einflüsse auf. Für Atlan steht deshalb fest, dass diese Menschen - sofern sie denn wirklich von der Erde stammen - lange vor Perry Rhodans Mondflug in diesen Teil des Universums gelangt sind. Nach eingehender Untersuchung und kurzem Verhör wird Atlan dem Flottenkommandanten vorgeführt. Mit überraschender Bereitwilligkeit bezieht Rabsilber den Arkoniden in die prompt ausbrechende Entscheidungsschlacht ein, nachdem Atlan behauptet hat, er sei gekommen, um den Menes zu helfen. Der in zahlreichen Raumgefechten gestählte Arkonide kann wertvolle Hinweise geben, so dass die Gauchen trotz großer zahlenmäßiger Überlegenheit zurückgeschlagen werden können. Nach stundenlangem Schusswechsel ziehen sich ihre letzten Doppelovalschiffe aus dem System zurück.
 
Zur gleichen Zeit verüben zwei Gauchen auf Cessair einen Terroranschlag auf ein für den Raumschiffsbau wichtiges Bergwerk in der Nähe der Hauptstadt Port Morrison. Fitzgerald Klem, ein Geheimagent der Gesellschaft für Informationsbeschaffung und -auswertung (GIBA) und der Metallurg Oliver Mäuser machen Jagd auf die Terroristen. Mäuser wurde von Klem für die GIBA zwangsverpflichtet, weil es ihm gelungen ist, den inkognito in seiner Abteilung arbeitenden Agenten zu enttarnen. Einer der beiden Gauchen fällt den Menes in die Hände. Mäuser gewinnt das Vertrauen des Echsenwesens und wird deshalb mit der Befragung betraut. Der Gauche behauptet, seinesgleichen seien keine Mörder. Ihr Ziel bestehe darin, lediglich so viel Schaden anzurichten, dass die technische Weiterentwicklung der Menes gehemmt werde. Nachdem er zugegeben hat, dass viele Gauchen unerkannt auf Cessair aktiv sind, begeht der Reptiloide Selbstmord.
 
Derweil wird Atlan im Zentralparla von Port Morrison Erstminister Feliodor Whitecross vorgeführt, dem Regierungschef des Gemeinwesens Aller Menes (GAM). Beim Anblick des viktorianisch anmutenden Baustils der Stadt wächst in Atlan die Vermutung, dass die Menes ihre Urheimat um das Jahr 1850 alter Zeitrechnung verlassen haben könnten. Whitecross erklärt, Atlan könne der Sternenwanderer sein, ein lang erwarteter Held, der Legenden zufolge kommen werde, wenn die Not am größten sei. Der Erstminister wird von einem Cucullaten begleitet. So bezeichnen die Menes die Eingeborenen von Cessair, der Eigenname des Volkes lautet Nodhkaris. Die Cucullaten dienen den Menes als Berater und Helfer, sofern sie nicht zurückgezogen in bewachten Wäldern leben, die von niemandem betreten werden dürfen. Sie sind annähernd humanoid, aber nur einen Meter groß. Der von blättriger, blauvioletter Haut bedeckte Körper steckt in einer Art Mantel oder Panzer ähnlich einer Schildkröte. Vier Augen sitzen in einem Gesicht, das von einer vertikalen Fuge geteilt wird, welche sich unterhalb der Augenpaare gabelt. Der Kopf wird von einer pilzartigen Kapuze bedeckt. Die Cucullaten - so auch der Berater des Erstministers - widersprechen den Legenden vom Sternenwanderer. Ein Röntgenbild beweist, dass Atlan kein Menes ist: Er hat eine knöcherne Brustplatte anstelle von Rippen. Ist er also ein feindlicher Spion? Rabsilber verhindert, dass Atlan in Gefangenschaft gerät. Der Arkonide kann in der Stadt untertauchen.
 
Nach dem Tod des Gauchen erhalten Klem und Mäuser ein neues Einsatzziel. Sie sollen einen entflohenen Spion jagen - Atlan. Die Ortung des Flüchtlings ist kein Problem, denn der Cucullat hat unbemerkt eine spezielle Chemikalie auf dessen Kleidung appliziert. Die beiden Männer stellen Atlan, als dieser gerade eine Spelunke verlässt. Atlan bemerkt, dass sein neuer Zellaktivator auf ein von Klem getragenes Amulett reagiert. Er zieht die richtigen Schlüsse und behauptet, er wisse mehr über das Schmuckstück sowie über die alte Heimat der Menes. Klem ist abgelenkt und wird entwaffnet. Atlan verzichtet darauf, seine Widersacher auszuschalten oder zu fliehen. Klem und Mäuser lassen sich von seiner Rechtschaffenheit überzeugen. Atlan legt das präparierte Kleidungsstück ab. Während Mäuser zurückbleibt und später gegenüber Klems Chefin behauptet, er habe seinen Partner und den Flüchtling aus den Augen verloren, sprechen die beiden an einem sicheren Ort über die Cucullaten. Atlan hat schon bemerkt, dass manche Menes der Meinung sind, diese Wesen könnten sich viel stärker einbringen. Klem glaubt nicht einmal, dass die Cucullaten wirklich von Cessair stammen. Insgeheim genommene Gewebeproben belegen, dass es sich um Pflanzenwesen handelt, deren Genom nicht zur planetaren Biosphäre passt. Dann kommt Klems Amulett zur Sprache. Der Agent bestätigt, dass es sein Leben verlängert. Er hat es von seiner ebenfalls extrem langlebigen Ahnin Skadi Klem erhalten, die auf dem Kontinent Siluria wohnt und die Geschichte der Menes kennt. Die beiden wollen ihr einen Besuch abstatten.

Johannes Kreis

 
Rezension

Sanft plätschert der Zyklus in die zweite Hälfte hinüber. So sanft, dass mir kein sarkastischer Kommentar einfällt. Ebenso wenig fühle ich mich zu Lobeshymnen hingerissen. Daran ändert sich auch nichts durch das erste "Wiedersehen" mit Atlan seit anderthalb Jahren (PR 2874). Lasst es mich so sagen: Gelangweilt habe ich mich nicht, aber Bullys Rückkehr (PR 2917) hat mehr Spaß gemacht!
 
Vielleicht hätte ich den Roman spannender gefunden, wenn mir nicht einiges allzu bekannt vorkäme. Atlan findet sich allein und ohne jegliche Hilfsmittel in unbekannter Umgebung wieder - eine x-fach wiederholte Ausgangssituation, die mich nicht unbedingt vom Hocker reißt. Halt! Ganz ohne Hilfsmittel muss Atlan nicht auskommen. Er hat ja noch den neuen Zellaktivator. Der sich im Gegensatz zur Atopischen Sonde nicht einfach auflöst, obwohl er sozusagen aus derselben Quelle stammt. Warum sich der Zellaktivator Thez'scher Provenienz im Universum ohne Thez halten kann, während das nicht einmal dem Atopen Tifflor möglich ist, sollten uns die Autoren vielleicht bei Gelegenheit erklären. Werden sie sich die Mühe machen? Ich bezweifle es. Es kommt mir übrigens merkwürdig vor, dass Rabsilber dem Arkoniden die Flucht quasi aufzwingt. Damit macht sich Atlan doch erst recht verdächtig.
 
Das GAM kommt mir wie eine Neuauflage des Zweiten Solaren Imperiums vor, nur mit noch rückständigeren Menschen. Überlebende der Schwarmkrise dort, hier Nachfahren der Kelten von der Grünen Insel. Zeitlich würde die Rettung zur großen Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts infolge der Kartoffelfäule passen, wenn Atlans Vermutung richtig ist. Iren im All! Von mir aus gern. Ich liebe Irland und bin seit Jahrzehnten fasziniert von den Kelten. Ich finde es nur etwas irritierend, dass die Autoren erst neulich versucht haben, mit dem ZSI ein Volk einzuführen, das ganz offensichtlich nostalgische Gefühle bei Altlesern wecken sollte, und dasselbe jetzt noch einmal tun. Warum? Weil es beim ersten Versuch nicht so recht funktioniert hat? Oder gibt es Zusammenhänge zwischen GAM und ZSI? Auf jeden Fall gibt es Zusammenhänge zwischen Cucullaten/Nodhkaris und Gemeni. Es sollte mich nicht wundern, wenn sich Atlan in der Galaxie Sashpanu befindet, jene 165 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernte Sterneninsel, in der die Superintelligenz GESHOD waltet. Das dürfte Tifflor mit dem "richtigen Ort" gemeint haben.

Johannes Kreis  03.03.2018

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Geheimnisse der Menes und der Cucullaten bilden die Fährte, auf die Julian Tifflor in einem – letzten? – Akt der Freundschaft den unsterblichen Arkoniden Atlan gesetzt hat. Atlan weiß nichts von der aktuellen Lage in der Milchstraße, daher kann er vollkommen unvoreingenommen auf die Suche nach Antworten gehen.
Michelle Stern begleitet den Arkoniden auf seiner Suche. Ihr Roman erscheint als Band 2951 am 9. März 2018 unter folgendem Titel im Handel:
 
DIE DYNASTIE DER VERLORENEN

Alle Seiten, Datenbanken und Scripte ©  PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2018)