Nummer: 2911 Erschienen: 02.06.2017   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Riss im Lügennetz
Am Abgrund der Altvorderen - sie suchen Erkenntnis jenseits des Heroldischen Gewölles
Robert Corvus

Zyklus:  

41 - Genesis - Hefte: 2900 - 2999 - Handlungszeit:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Porass               
Zeitraum: Oktober 1551 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 72911
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Wir schreiben das Jahr 1551 NGZ, gut dreitausend Jahre vom 21. Jahrhundert alter Zeitrechnung entfernt. Nach großen Umwälzungen in der Milchstraße haben sich die Verhältnisse zwischen den unterschiedlichen Sternenreichen beruhigt; im Großen und Ganzen herrscht Frieden.
 
Vor allem die von Menschen bewohnten Planeten und Monde streben eine positive Zukunft an. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als »nichtmenschlich« bezeichnet hätte.
 
Trotz aller Spannungen, die nach wie vor bestehen: Perry Rhodans Vision, die Galaxis in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, scheint sich langsam zu verwirklichen. Man knüpft sogar vermehrt Kontakte zu anderen Galaxien. Gegenwärtig befindet sich Rhodan selbst im Goldenen Reich der Thoogondu, die ebenfalls eine Beziehung zur Milchstraße aufbauen wollen.
 
Die Thoogondu waren einst ein erwähltes Volk von ES, ehe die Superintelligenz sie aus der Milchstraße verbannte. Nun herrschen sie in der fernen Galaxis Sevcooris und freuen sich über ES’ Verschwinden. Geheimnisse umgeben die Thoogondu, aber sie sind nicht fassbar. Auf seiner Reise ins Reich der Soprassiden bemerkt Perry Rhodan jedoch einen RISS IM LÜGENNETZ …

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Unsterbliche begibt sich auf die Suche nach Antworten und entdeckt Überraschendes.
Penelope Assid Die Xenosemiotikerin wird durch das Gewölle geführt und erhält erstaunliche Einblicke.
Shuuli Die junge Thoogondu begibt sich ins Feuer und erhält eine Aufgabe.
Ptaranor Der Oberst wird auf eine Suche geschickt und entdeckt ein bekanntes Gesicht in seiner Begleitung.

Allgemein
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: :
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Statistiken: Terminus-Teaser
Witzrakete: Michael Hirtzy: Foto
Leserbriefe: Holger Leuz / Mario Giesel /Stephan Listing / Peter Fichtl
Lesergrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Assid, Penelope   Danhuser, Báron     Tunbridge, Dean (»Cashew«)   Gäonen    Soprassiden                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
Gregor Paulmann : Space-Jet REMUS-Klasse - Terranische Beiboote

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Innenillustrationen


Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

An Bord des Pentasphärenraumers DAAIDEM findet ein Ball statt, an dem Puoshoor teilnimmt, der Sohn des Gondus. Shuuli, Tochter des in der DAAIDEM stationierten Offiziers Ptaranor, träumt von einem glanzvollen Leben an der Seite des Thronfolgers. Sie nähert sich Puoshoor während der Feierlichkeiten. Auf Betreiben Poordas, der eifersüchtigen Favoritin Puoshoors, wird Shuuli einem von ihrem Vater kommandierten Trupp zugeteilt, dessen Aufgabe in der Suche nach Perry Rhodan besteht. Der Terraner hat sich seit dem Atomwaffenangriff auf den Planeten Porass nicht mehr gemeldet, so dass davon ausgegangen wird, dass er von rebellierenden Soprassiden gefangen genommen wurde. Shuuli ist keine Soldatin, findet aber Hinweise darauf, dass sich die Terraner am Eingang einer bestimmten Höhle aufgehalten haben. Puoshoor hat Ptaranor den Gäonen Gi Barr zur Seite gestellt, einen Elitesoldaten aus der Garde des Gondus. Die Maske der weißen Pedgonditrüstung des Gäonen hat ein Vitalenergie-Visier, so dass er sehen kann, dass sich mehrere Lebewesen quer durch das Gestein bewegt haben. Man beginnt mit der Bohrung eines Tunnels mittels eines Desintegratorgeschützes.
 
Perry Rhodan und seine Gefährten sind inzwischen Loloccun begegnet, dem Anführer der Mutanten-Rebellen. Während der Fahrt mit einer Magnetschienenbahn in die Tiefen des Abgrunds der Altvorderen gibt der Soprasside zu, dass seine Leute den Atomschlag ausgelöst haben. Damit wollten sie beweisen, dass die Thoogondu nicht allmächtig sind. Drahtzieher der Aktion, die von den Terranern nicht gutgeheißen wird, ist der Vanteneuer Ea-Eaveud. Die Innenwände der von den Mutanten bewohnten Kavernen sind mit einem dichten Geflecht aus Abermillionen haarfeinen Fäden von gelbgrüner Farbe bedeckt. Dieses Heroldische Gewölle enthält eine psionische Komponente und schirmt das unterirdische Reich vor jeglicher Ortung ab. Nur Personen mit Heroldischem Dispens können es durchqueren und dabei "Weggäste" mitnehmen. Als Rhodan die Bezeichnung hört, fühlt er sich an die Nachtherolde erinnert, von denen bei seinem Empfang in Sevcooris die Rede war und die angeblich Lügen verbreiten sowie Zwietracht säen. Rhodans Gruppe erreicht den Ort 433, eine riesige Höhle voller Technoschrott. Es handelt sich um uralte Überreste von Raumschiffen und anderen Fahrzeugen, die eindeutig von den Soprassiden erschaffen wurden, aber ein Technologielevel repräsentieren, welches von diesen Wesen jetzt nicht mehr erreicht wird - zum Beispiel Überlichttriebwerke und andere auf der Nutzung von Hyperenergie basierende Geräte.
 
Für Loloccun ist das der Beweis dafür, dass die Soprassiden keineswegs von den Thoogondu vor der Selbstvernichtung bewahrt worden sind, sondern über ein großes Sternenreich geherrscht haben müssen, das von den Thoogondu zerschlagen wurde. Den Einwand der Terraner, dass der Schrott noch viel älter sein könnte, lässt Loloccun nicht gelten. Er will die Gäste zu Ea-Eavend führen, der in einem der Schiffswracks haust. Angeblich wurde das als Plenum bezeichnete Sternenreich der Vanteneuer einst ebenfalls von den Thoogondu vernichtet. Ea-Eavend ist ein 1,5 Meter großer Humanoider mit einer halbkugeligen Erhebung anstelle des Kopfes, bei der es sich vermutlich um ein Facettenauge handelt. Das Sprechorgan des Vanteneuers befindet sich auf der Brust. Die Hände enden in mehreren flexiblen Flossen.
 
Während die Terraner mit dem Vanteneuer tafeln, dringen Ptaranors Soldaten in jene Kaverne vor, in der sich Rhodans Leute vor kurzem noch aufgehalten haben. Ein Soldat, der das Heroldische Gewölle zu durchqueren versucht, wird von diesem getötet. Energiewaffen erweisen sich als wirkungslos. Mit konventionellen Sprenggranaten können Lücken in das Geflecht gerissen werden, die jedoch sehr schnell heilen. Daraufhin wird ein Atomsprengkopf eingesetzt. Wie erwartet wird das Gewölle durch das zertrümmerte Gestein geradezu zerfetzt, allerdings gibt das Geflecht die Energie explosionsartig an die Umgebung ab, so dass der Effekt größer ausfällt als geplant. Zwei weitere Soldaten sterben. Doch jetzt ist der Weg nach Ort 433 frei. Die Thoogondu nehmen einen Soprassiden gefangen, der bereit ist, sie zum Vanteneuer zu führen.
 
Die Explosion des Atomsprengkopfes im Abgrund der Altvorderen sorgt für helle Aufregung bei den soprassidischen Mutanten. Ea-Eavend kennt einen Fluchtweg. In den Kavernen steht ein noch funktionsfähiger Paratrans-Sender. Die alten Soprassiden waren in der Lage, diese Transmitter mit Psi-Energie aufzuladen und somit gewaltige Entfernungen zu überbrücken. Das müsste selbst in den Zeiten der erhöhten Hyperimpedanz noch möglich sein und auf diese Weise sollte sich die AN-ANAVEUD erreichen lassen, das einzige Großraumschiff der Vanteneuer. Dieser Galakt-Transferer umkreist einen 500 Lichtjahre entfernten Pulsar. Die Flucht mittels Paratrans-Sender hätte außerdem den Vorteil, dass die Thoogondu nicht folgen können, denn nur ein Parabegabter wie Dussudh kann den Transmitter aktivieren und die akkumulierte Psi-Energie wird beim Transfer restlos verbraucht. Ea-Eavend behauptet, der Datenspeicher der AN-ANAVEUD enthalte unverfälschte Informationen über die Vergangenheit. Rhodan findet das sehr interessant.
 
Beim Paratrans-Sender kommt es zum Angriff der Thoogondu. Ptaranor erkennt, dass die Terraner gemeinsame Sache mit den Terroristen machen. Dussudh aktiviert den Transmitter, doch seine Parakraft scheint zu schwach für eine kontrollierte Steuerung zu sein. Dussudh gerät in Lebensgefahr. Im Moment der Transmission stürzt sich Gi Barr in das Energiefeld. Dann kommt es zu einer Explosion. Rhodan verliert das Bewusstsein.

Johannes Kreis

 
Rezension

Vielleicht nächste Woche.

Johannes Kreis  03.06.2017

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

    
Vorschau

Wird die Welt der Soprassiden zum Prüfstein für das künftige Verhältnis zwischen den Terranern und den Thoogondu? Ehrlichkeit und Vertrauen sind Werte, die für Perry Rhodan eine große Rolle spielen, das Fundament, auf dem er politische Beziehungen aufbauen will. Inwiefern werden diese nun durch die Weltsicht der Völker von Sevcooris erschüttert, und was steckt hinter den womöglich gefälschten oder ideologisch gefärbten Berichten?
Robert Corvus berichtet in Band 2912 über den weiteren Weg Perry Rhodans. Sein Roman erscheint am 9. Juni 2017 unter folgendem Titel im Handel:
 
DER LETZTE GALAKT-TRANSFERER

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