Nummer: 2908 Erschienen: 12.05.2017   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Das Gesetz der Gemeni
Agenten erforschen das lebende Schiff - sie entdecken ein dunkles Geheimnis
Kai Hirdt

Zyklus:  

41 - Genesis - Hefte: 2900 - 2999 - Handlungszeit:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Terrania               
Zeitraum: 12. bis 19.Juli 1551 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 72908
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Report Nr.509
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Wir schreiben das Jahr 1551 NGZ, gut dreitausend Jahre vom 21. Jahrhundert alter Zeitrechnung entfernt. Nach großen Umwälzungen in der Milchstraße haben sich die Verhältnisse zwischen den unterschiedlichen Sternenreichen beruhigt; im Großen und Ganzen herrscht Frieden.
 
Vor allem die von Menschen bewohnten Planeten und Monde streben eine positive Zukunft an. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als »nichtmenschlich« bezeichnet hätte.
 
Trotz aller Spannungen, die nach wie vor bestehen: Perry Rhodans Vision, die Galaxis in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, scheint sich langsam zu verwirklichen. Man knüpft sogar vermehrt Kontakte zu anderen Galaxien. Gegenwärtig befindet sich Rhodan selbst im Goldenen Reich der Thoogondu, die ebenfalls eine Beziehung zur Milchstraße aufbauen wollen.
 
Auf der Erde bahnen sich indessen neue Entwicklungen an. Die bislang unbekannten Gemeni sind mitten im Solsystem samt eines offenbar organisch wachsenden Raumschiffs aufgetaucht und haben als Freundschaftsgeschenk tausend Zellaktivatoren ausgelobt. Wer ein solches, Unsterblichkeit verheißendes Gerät haben möchte, ist aufgerufen, sich zu bewerben. Dabei gilt lediglich DAS GESETZ DER GEMENI …

 
Die Hauptpersonen
Maurits Vingaden Der Direktor des Geheimdienstes muss sich auf das Urteil von Positroniken verlassen.
Peguy Burns Ein schwergewichtiger Agent verlässt sich auf seinen Wert.
Bontin Whistler Auf den erfahrenen Agenten ist stets Verlass.
Maiwenn Parillaud Die Oxtornerin hat die Flotte für den Geheimdienst verlassen.
Jonathan Bolajetta Der Exobiologe lässt sich auf eine Geheimmission ein.

Allgemein
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: :
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Statistiken: Interview mit Roman Schleifer
Witzrakete: Wolfgang Lautner: Foto
Leserbriefe: Udo Kemmerling / Christian Jäkel / Mario Giesel / Hartwig Küspert / Stegbuchner Franz / Stephan Dumont
Lesergrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Bhal (Gemini)   KIS     Okrill    Psi    Spross YETO                                                   
Computerecke:
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Report
Reportdaten: Nr.: 509 - Seiten: 11 - Cartoon: Ulrich Magin: Perry-Rhodan-Fans privat
Reporttitel: Gerry Haynaly: Report-Intro / Roman Schleifer: »Mein Gott, was habe ich getan?« Hintergrundbericht Nr. 1 zu PERRY RHODAN-Terminus
Reportgrafik: Foto-Collage »StammtischLe« von Johannes Freudendahl
Reportfanzines:
Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau: Verlagspublikationen Mai / Juni 2017
Michael Thiesen : Die Milchstraße 1522 NGZ

Innenillustrationen


Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

TLD-Chef Maurits Vingaden schickt am 12. Juli 1551 NGZ ein vierköpfiges Team des Spezialkommandos Information und Sicherung (KIS) zu Spionagezwecken in den Spross YETO. Teamleiterin ist die Oxtornerin Maiwenn Parillaud, eine schwache Mutantin, die erst kürzlich aus der Flotte in den Geheimdienst gewechselt ist. Sie besitzt die Gabe, bei Lebewesen ohne ausgeprägtes Bewusstsein Sympathie für sich zu wecken (auf diese Weise hat sie den Okrill Cucull gezähmt, der sie in den Einsatz begleitet), außerdem kann sie das so genannte Prä-Feld spüren, welches entsteht, kurz bevor jemand Parafähigkeiten einsetzt. Ihr unterstellt sind der Hacker Peguy Burns, der Positronikexperte und Robotologe Bontin Whistler (nicht verwandt mit der gleichnamigen Industriellenfamilie) sowie der Exobiologe Jonathan Bolajetta. Die Agenten gelangen unerkannt in das Raumschiff der Gemeni. Die Applikanten werden nicht durchsucht, so dass das KIS-Team diverse Ausrüstungsgegenstände mitnehmen kann. Probleme entstehen lediglich durch die Disziplinlosigkeit der männlichen Agenten und durch die Tatsache, dass nicht alle dem Ruf der Unsterblichkeit widerstehen können und sich Hoffnungen auf einen Zellaktivator machen.
 
Das Team ermittelt, dass es in den für die Applikanten zugänglichen Bereichen YETOS keine technischen Einrichtungen gibt. In den Wänden muss hyperenergetisch aktives Material eingelagert sein, welches Nervenbahnen und Knotenpunkte bildet. Das Schiff nimmt das von den Applikanten ausgeatmete Kohlendioxid auf und gibt Sauerstoff in die Luft ab. Nächstes Ziel sind jene Bereiche, die von den Applikanten nicht betreten werden dürfen. Man hofft, dort mehr über die Antriebssysteme und andere Anlagen herausfinden zu können, kommt hierbei aber nicht recht voran. Durch Cuculls Augen sieht Parillaud, wie ein für menschliche Sinnesorgane unsichtbarer Gemen aus einer Wand hervortritt. Burns und Whistler erfahren, dass mehrere Applikanten spurlos verschwunden sind. Auf die Verschwundenen angesprochen geben die Gemeni die Auskunft, dass diese Personen Liquor seien. Als die zweite Phase des Auswahlverfahrens beginnt, steht für das KIS-Team fest, dass die Gemeni einen groß angelegten Gruppentest betreiben. Durch die Beobachtung der Applikanten beim Ringen um Zellaktivatoren sowie bei den angeblich zur Freizeitgestaltung angebotenen Spielen und natürlich durch die Blutentnahme dürften die Gemeni sehr viele Informationen über alle Anwesenden gewonnen haben. Sie selbst geben sich wenig auskunftsfreudig und behaupten hartnäckig, das Pacische Rhizom sei zum Schutz der Galaktiker im Eiris-Vakuum erforderlich.
 
Die Gruppe teilt sich auf. Während Parillaud und Bolajetta (der viel lieber insgeheim nach einem Zellaktivator suchen würde) vergeblich versuchen, zu Bhal Haddhunis vorzudringen, pirschen Whistler und Burns im Schutz von Deflektoren in einen Tabubereich. Sie beobachten, wie ein Gemen eine Ausbuchtung der Schiffswand gießt. In der Ausbuchtung wächst innerhalb kürzester Zeit ein neuer Gemen heran. Burns nimmt eine Probe vom abgerissenen Stängel. Die später durchgeführte Analyse zeigt, dass es sich um pflanzliches Gewebe handelt. In einer anderen Knospe finden die beiden Männer einen Zellaktivator. Whistler will ihn herausschneiden, doch Burns hält ihn davon ab. Parillaud und Bolajetta mussten den Blutpakt schließen, sonst hätten sie das Schiff verlassen müssen. Sie sind zugegen, als ein abgewiesener Applikant dem Schiff eine schwere Wunde zufügt und von der beschädigten Wand absorbiert wird, die daraufhin wieder zusammenwächst. Somit wird klar, was mit dem von den Gemeni verkündeten Gesetz "Wer die Wunde schlägt, muss sie heilen" gemeint ist.
 
Am 18. Juli, nach der Verleihung dreier Zellaktivatoren an Familie Carell, müssen Parillaud und Bolajetta vorsprechen. Die Oxtornerin wirft den Gemeni Lügen vor, der Exobiologe bezeichnet seine wissenschaftliche Arbeit als besonders wertvoll. Beiden werden Zellaktivatoren zugesprochen - ein überraschendes Ergebnis, zumal Parillaud lediglich davon ablenken wollte, dass Whistler und Burns Bhal Haddhunis ansprechen wollten, was allerdings auch nicht funktioniert hat. Whistler und Burns müssen den Blutpakt nun ebenfalls abschließen. Hierbei sind mehrere Saenkaris zugegen. So werden Gemeni bezeichnet, die das Auswahlverfahren überwachen. Parillaud spürt, dass von diesen Wesen etwas ausgeht - ihre zweite Paragabe schlägt an. In YETO muss es eine möglicherweise künstlich erzeugte Psi-Quelle geben. Die Oxtornerin verliert das Bewusstsein. Als sie sechs Stunden später wieder zu sich kommt, teilen die Saenkaris mit, dass Burns und Whistler Zellaktivatoren erhalten sollen, und das, obwohl sich letzterer beim Vorsprechen bewusst in ein möglichst schlechtes Licht gerückt hat. Bei dieser Gelegenheit erfahren die Anwesenden, dass die Zellaktivatoren nicht übertragbar sind, beziehungsweise dass die Gemeni einer Weitergabe nicht zustimmen würden. Whistler wollte den Zellaktivator für seine todkranke Frau gewinnen.
 
Parillaud macht Meldung. Alle gesammelten Daten werden an NATHAN übertragen. Die lunare Großpositronik kommt zu dem Ergebnis, dass sich YETO telekinetisch in der Schwebe hält und wahrscheinlich auch teleportieren kann. Die Saenkaris nehmen normale Energien auf, wandeln sie in Hyperenergie um und geben diese an den Spross ab. YETO wird spätestens am nächsten Tag genug Hyperenergie akkumuliert haben, um starten zu können. Cai Cheung gibt den Befehl zur Evakuierung des Sprosses. Den Gemeni wird ein Ultimatum gestellt. Sie sollen aus dem Solsystem verschwinden. Nachdem einige Applikanten den Spross verlassen haben, verschließt er sich, hebt in der Nacht zum 19. Juli ab und nimmt Kurs auf Merkur. Die GALBRAITH DEIGHTON VII und drei weitere Schiffe folgen. Sie geben einige Warnschüsse ab. YETO teleportiert mit unbekanntem Ziel. Knapp 200.000 Geiseln sind noch an Bord.

Johannes Kreis

 
Rezension

Böse Zungen könnten behaupten, dass "Das Gesetz der Gemeni" fast denselben Inhalt hat wie der Roman von letzter Woche, nur aus anderem Blickwinkel erzählt. Mich stört's nicht. Tatsächlich finde ich die Idee von einem parabegabten Pflanzenraumschiff, dessen Besatzung aus Ablegern besteht und sich vermutlich von seinen "Gästen" ernährt, wirklich faszinierend. Die Verschwundenen sind "Liquor" - also so etwas wie die Gehirn-/Rückenmarksflüssigkeit beim Menschen? Wahrscheinlich sollen die Applikanten, zumindest die 1000 Auserwählten, ebenfalls eine enge Bindung mit dem Schiff eingehen. Ich nehme an, dass die Zellaktivatoren nur innerhalb des Sprosses funktionieren (wenn überhaupt), oder wenn die Träger irgendwie in Verbindung mit YETO bleiben.
 
Bhal Haddhunis erklärt, dass in der Milchstraße ein Eiris-Vakuum herrscht, durch das fremde, böswillige Mächte angezogen werden. Die Zeitliche Eskorte und das Pacische Rhizom dienen angeblich dem Schutz vor diesen Mächten. Das soll deshalb so wichtig sein, weil eine gereifte Mächtigkeitsballung wie die von ES in der moralischen Informationsstruktur des Multiversums verankert sei. Würde sie beschädigt, könnte sich dadurch eine Gefahr für alle Universen entwickeln. Bei seinem Gespräch mit Atlan in PR 2874 hätte Thez ruhig auf diese Folge der dys-chronen Scherung hinweisen können! YETO nimmt Kurs auf Merkur, den Standort der HaLem-Armee. Wenn das kein Zufall ist, liegt der Schluss nahe, dass die Gemeni Kenntnis von der Existenz des Goldenen Reiches haben und dieses als Bedrohung betrachten. Das bedeutet noch lange nicht, dass die Gemeni "gut" sind ...
 
Ich habe den Roman als angenehmes Lesefutter empfunden. Ein Problem habe ich nur mit den "Individualisten", auf die man in der PR-Serie anscheinend nicht verzichten zu können glaubt. Selbst wenn ich akzeptiere, dass die so genannten Spezialisten des KIS eilig zu einem neuen Team zusammengestellt wurden und erst einmal zueinander finden müssen, so kann ich ihr unprofessionelles Verhalten doch nicht verstehen. Damit meine ich nicht das Streben nach Zellaktivatoren - das ist absolut nachvollziehbar. Im Roman heißt es, beim TLD würden andere Regeln gelten als in der Flotte. Klingt nach einer sehr schwachen Ausrede. Die drei Typen sind TLD-Agenten (zwei sind schon seit vielen Jahren im Dienst) und haben eine KIS-Spezialausbildung durchlaufen. Sie stellen also die Elite der Elite dar. Trotzdem schrammen sie ständig hart an der Grenze zur Befehlsverweigerung entlang, stellen die Anweisungen der Teamchefin in Frage und verhalten sich - im Beisein von Teamkollegen! - höchst respektlos. Das geht gar nicht! Es ist unfassbar, dass Parillaud den Sauhaufen erst zur Ordnung rufen muss, damit er überhaupt funktioniert.

Johannes Kreis  13.05.2017

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

    
Vorschau

Die Gemeni und ihre Versprechungen sind mit Sicherheit das derzeit am meisten beachtete Ereignis im Solsystem, aber ein anderes kann sich womöglich noch weitreichender auswirken. Die Rede ist von der Ankunft eines Mannes, in dem so mancher den mysteriösen Adauresten zu erkennen glaubt – einen von drei Kardinalfraktoren, die angeblich die Vernichtung der ganzen Milchstraße hervorrufen werden.
Kein anderer als Exposé-Autor Wim Vandemaan verfasste Band 2909, der am 19. Mai 2017 unter folgendem Titel im Handel erscheinen wird:
 
ADAM VON AURES

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