Nummer: 2771 Erschienen: 26.09.2014   Kalenderwoche: Seiten: 61 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Pilger der Gerechtigkeit
Einsatz im Zentrum des Allema-Bundes - der Liga-Dienst plant einen beispiellosen Coup
Wim Vandemaan

Zyklus:  

38 - Das Atopische Tribunal - Hefte: 2700 - 2799 - Handlungszeit: 15.06.1514 NGZ bis 17.11.1517 NGZ

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Allema               
Zeitraum: 2. bis 9.April 1517 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 42771
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen.
 
Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde.
 
Während Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI versuchen, in der fernen Galaxis Larhatoon wichtige Informationen über die Atopen zu sammeln, geht der Kampf in der Milchstraße in eine neue Etappe. Einerseits rüstet der Widerstand auf, andererseits werden auch die Unterstützer der Atopen immer stärker.
 
Das Tribunal selbst pflanzt auf vielen Welten sogenannte Ordische Stelen, die dazu da sein sollen, anstelle eines der Richter Recht zu sprechen. Die ersten, die es wagen, ihren Fall vorzubringen, sind die PILGER DER GERECHTIGKEIT …

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Attilar Leccore Der Direktor des TLD geht selbst in einen Einsatz.
Bonnie Gontersbloom Die Wahlmeisterin der Nomaden macht ein Angebot.
Findar Hospallen Der Wertschätzer des Bankhauses Fracowitz verstrickt sich in galaktische Ereignisse.
Keshkord Vaylender Der Gesandte der Tefroder muss feststellen, dass nicht alles nach Plan verläuft.
Boyton Holtorrec Der Kommandant eines Onryonen-Clusters setzt auf Verständnis.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   Horst Gotta
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Langfristige Entwicklung (I)
PR-Kommunikation:
Statistiken:
Witzrakete: Lars Bublitz: Perry Weekly - Leck im Deuteriumtank …
Leserbriefe: Almut Heinrich / Christian Gröschl / Konrad Winter / Jakob Schmidt / Bernd Willi Maag
Lesergrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
Mark Fleck : Mobile Robotplattform -

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Innenillustrationen


Zeichner:  Dirk Schulz   Horst Gotta
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© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Die LFT plant einen ebenso dreisten wie riskanten Schlag gegen das Atopische Tribunal: Den Diebstahl einer Ordischen Stele. Auf vielen Planeten wurden derartige Monumente errichtet, die im Namen der Atopischen Richter Recht sprechen, aber nur auf Allema wird es nicht von einem Kastell bewacht. Boyton Holtorrec, der zuständige onryonische Kommandant vor Ort, glaubt die Stele mit seinem Raumrudel ausreichend schützen zu können. Attilar Leccore sieht das anders und leitet den Einsatz persönlich. Mit der WARZENSCHWEIN, einem uralten Walzenraumer der Raumnomaden, bricht er auf. Unterwegs stößt die TROMMEL hinzu, ein Raumschiff der Grossarts, bei dem es sich um nichts anderes als einen Großtransmitter handelt. Mit an Bord sind die Ganschkaren Booardh und Voedoc. Die beiden Wissenschaftler haben sich von TRAITOR losgesagt, wurden von der Solaren Premier amnestiert und haben einen Stelen-Nachbau dabei. Gegen diese Kopie soll die Stele ausgetauscht werden. Die Posbi-BOX 57333 befindet sich bereits auf Allema und soll ebenfalls eine wichtige Rolle bei dem Coup spielen. Einige Swoon sind im Untergrund aktiv und bearbeiten den Sockel, auf dem die Stele steht. Die WARZENSCHWEIN wird bei ihrer Ankunft von den Onryonen gründlich unter die Lupe genommen, aber die bestenfalls sehr auf Individualität bedachten, oft aber bis zur schieren Verrücktheit exzentrischen Raumnomaden sind unverdächtig. Alles verläuft nach Plan, Leccore spricht mit seinem Kontaktmann und sieht sich in verschiedenen Gestalten auf Allema um.
 
Die Ordische Stele steht auf dem Raumhafen Ho-Nan und wurde bis zum April 1517 NGZ noch von niemandem aufgesucht. Erster Kläger soll der tefrodische Gesandte Keshkord Vaylender sein, der mit seiner MHAGRO nach Allema gereist ist, um für die Eingliederung des gesamten Sonnensystems ins Neue Tamanium zu werben. Vaylender bringt bei der Stele das Argument vor, dass Allema vor langer Zeit ein lemurischer Flottenstützpunkt namens Manores war und somit rechtmäßig den Tefrodern gehört. Die Stele beurteilt das anders, denn auch die Terraner sind Nachkommen der Lemurer. Nur die Hälfte der seinerzeit von den ersten Siedlern auf Allema gefundenen Raumschiffe wird den Tefrodern zugesprochen, falls sonst niemand Anspruch darauf erhebt. Die Zuschauer amüsieren sich, das brüllende Gelächter eines Haluters ist zu hören. Vaylender trägt's mit Fassung und trägt sein Angebot in einem Gespräch mit Allemat Yonuk Tanacross vor, der sich das durch den Kopf gehen lässt. Wahlmeisterin Bonnie Gontersbloom, die Kommandantin der WARZENSCHWEIN, begibt sich ebenfalls zur Stele. Sie klagt gegen onryonische Übergriffe und erhält 190 Millionen Galax als Entschädigung, woraufhin die Raumnomaden abreisen. Leccore nimmt die Gestalt eines Grossarts an und begleitet Gerzschko-2, den Kommandanten der TROMMEL, zur Stele. Gerzschko-2 fordert Gerechtigkeit für die Zerstörung des Planeten Rhaytr-Ozy durch Maahks und USO im Jahre 2408, erreicht damit aber nur, dass ein Raumrudel zum "Schutz" des Heimatsystems der Grossarts entsandt wird. Wer als Kläger auftritt, darf die Stele berühren - so auch Leccore. Mit den besonderen Fähigkeiten eines Koda Aratier erkennt er, dass sich in der Stele ein fremdes, sehr mächtiges Bewusstsein verbirgt.
 
Am 8. April wird die Situation kritisch, denn Boyton Holtorrec hat eine Inspektion der BOX 57333 anberaumt. In der Gestalt eines Posbis lockt Leccore den Onryonen in eine Falle, kopiert ihn und nimmt seinen Platz im Raumvater CLOSSOY ein. Die BOX startet, gerät aber scheinbar in Schwierigkeiten und droht mit der TROMMEL zu kollidieren. In diesem Moment wird ein Aagenfelt-Blitz ausgelöst, so dass alle Systeme im Bereich des Raumhafens versagen (zuvor wurde durch diverse Manipulationen sichergestellt, dass es zu keinen Verkehrsunfällen kommt) und niemand sehen kann, was wirklich vorgeht. Die Stele wird von der BOX aufgenommen und von der TROMMEL zur WARZENSCHWEIN abgestrahlt. Der Fragmentraumer und das evakuierte Schiff der Grossarts werden geopfert; sie fliehen und werden mit Linearraumtorpedos beschossen. Dabei stirbt der echte Boyton Holtorrec. Leccore bleibt auf Allema zurück. Da die Stele nur leicht beschädigt zu sein scheint, sind die Onryonen vorerst beruhigt. Sie ahnen nicht, dass ihnen eine funktionslose Kopie untergeschoben wurde. Dem Original ist aber sehr wohl bewusst, was geschehen ist. Es hat nichts dagegen, denn bald wird es bei den Verantwortlichen sein, um dort für Gerechtigkeit zu sorgen. Tatsächlich wird die Stele vom KALLISTO-Tender MAVEN JOHANNES PONCIUS übernommen und nach Ockhams Welt gebracht.

Johannes Kreis

 
Rezension

So langsam scheint sich das Blatt zu wenden. Jetzt haben die Terraner eine wirksame Abwehrwaffe gegen die Linearrautorpedos und können darüber hinaus eines der wichtigsten Objekte der Atopen genau in Augenschein nehmen. Die Stelen, d.h. der rein materielle Anteil aus Patronit, sind nur "Fassungen" für Entitäten, über die wir praktisch noch überhaupt nichts wissen. Diese Entitäten scheinen sehr mächtig zu sein, und damit meine ich nicht nur, dass sie offenbar höchste Weisungsbefugnis gegenüber den Onryonen haben. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat die Stele von Allema irgendwie die Möglichkeit, fremde Daten abzugreifen. Bei der Regierung ist sie an einer Art Firewall gescheitert, aber beim mächtigen Bankhaus Fracowitz (bei dem die Onryonen irgendwann mal ein Konto eröffnet haben müssen!) hatte sie Erfolg. Die Stele ist an Kundendaten interessiert, denn aus solchen Informationen kann man Profile erstellen. Wenn man auf viele Profile zugreifen kann, dann kann man gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen erkennen / extrapolieren. Und wenn man das kann, dann kann man sie auch manipulieren...
 
Der Diebstahl der Stele ist ein schöner Erfolg, ich frage mich jedoch, ob sich die LFT damit nicht etwa ein Kuckucksei ins Nest geholt hat. Außerdem kommt mir das Täuschungsmanöver etwas merkwürdig vor. Erstens kann ich mir nicht vorstellen, dass es keine Augenzeugen gegeben haben soll. Gibt es keine normaloptischen Überwachungsanlagen? Sicherheitskameras, die nicht mit Hyperenergie betrieben werden und somit nicht vom Aagenfelt-Blitz betroffen sind? Wir reden hier immerhin über einen Raumhafen, nicht über einen Supermarkt-Parkplatz! Wenn jemand beobachten konnte, wie sich die BOX auf die Stele abgesenkt hat, dann muss man nicht mehr lange rätseln, was da wohl passiert sein könnte. Bei einem Raumschiff von der Größe eines Gebirges und einem ebenfalls verdammt großen Obelisken dürfte das kaum zu übersehen gewesen sein. Zweitens ist der Aufwand, der für das Täuschungsmanöver betrieben wurde, vermutlich überflüssig. Die Original-Stele wurde bereits in Sicherheit gebracht, sie könnte jetzt überall in der Milchstraße sein. Somit ist es egal, ob die Onryonen sofort Bescheid wissen oder spätestens dann, wenn die falsche Stele vom nächsten Kläger aufgesucht wird.
 
Hartmut Kasper hält sich mit den für seine Romane ansonsten typischen endlos mäandrierenden - zwar kunstvoll formulierten, letzten Endes aber irrelevanten und teils sogar ermüdenden - Abschweifungen und sonstigen Eskapaden sehr zurück. Gut, schon gleich zu Beginn, als die Stelen-Entität einem Atopen begegnet, liest man was von Chronokatarakten und sich schneller als das Licht drehenden Transferspulen. Es ist von Vereisten Äonen und kristalliner Stille die Rede. Kreaturen der Unzeit werden erwähnt, welche in Panzern der Eigenzeit durch versiegelte Zonen driften. Ein Arsenal, der Urgrund, das Quantengewölk werden genannt. Und das alles auf einer einzigen Seite! Da ist es schwer, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen, aber solche Textstellen sind selten und kurz. Ansonsten konzentriert sich Kasper auf die Handlung, was dem Roman gut tut. Ich habe ihn mit größtem Vergnügen gelesen. Der Humor ist vielleicht manchmal etwas übertrieben, aber die Raumnomaden waren schon immer ein komisches Völkchen, da geht das in Ordnung.

Johannes Kreis  28.09.2014

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Langfristige Entwicklung (I)

In der Frühzeit des Solaren wie auch in der Zeit des Vereinten Imperiums gab es viele Siedlungswelten, die zum Teil etliche Tausend oder gar Zehntausende Lichtjahre vom Solsystem entfernt waren. Das »Versteckspiel« mit dem Robotregenten spielte hierbei ebenso eine Rolle wie später die Hilfe für Atlan während dessen Imperatorenzeit sowie die Möglichkeiten, die dann die Größe des Vereinten Imperiums bot (siehe PRK 2716).
Nachdem die Galaktische Allianz am 7. November 2328 auseinandergebrochen war und sich das Vereinte Imperium am 27. März 2329 aufgelöst hatte, kam es zur Reorganisation des terranischen Anteils als (restauriertes) Solares Imperium. Zwischen 2330 bis 2430 konzentrierte sich die terranische Besiedlungspolitik auf eine Kernzone von 4000 Lichtjahren Durchmesser, ergänzt um die erweiterte Grenzkugel der Außenrand-Stützpunkte mit 6000 Lichtjahren Durchmesser.
Unklar blieb allerdings, wie viele Welten in mehr als 300 Jahren »wilder« Ausbreitung angeflogen worden waren. Viele dieser Siedlungswelten wählten aus freien Stücken die Isolation und brachen interstellare Kontakte ab, in anderen Fällen machten Notlandungen wie zum Beispiel auf Oxtorne »Zwangs«- Besiedlungen mit entsprechender Umweltanpassung erforderlich. Hinzu kam, dass durch »Sekundärkolonisation« das Spektrum weiter vergrößert wurde, weil in vielen Fällen nach dreißig Jahren entsprechend dem Autarkiegesetz von Kolonien ihrerseits wieder Pioniere aufgebrochen waren.
In die erste Hälfte des 25. Jahrhunderts alter Zeitrechnung fielen jene Ereignisse, deren Ergebnisse zum Teil bis in die Gegenwart des Jahres 1517 NGZ Bedeutung haben sollten – einerseits aufgrund der außenpolitischen Entwicklung wie dem Kampf gegen die Meister der Insel sowie vor allem der Krieg mit Zeitkonditionierten und ihren Dolans und gegen die Ulebs; andererseits aufgrund innenpolitischer Entscheidungen.
Zu Beginn des Jahres 2435 n. Chr. beherrschte oder verwaltete das Imperium 1151 von Menschen besiedelte Sonnensysteme. Der Geschichtsschreibung ist nicht überliefert, von welchem terranischen Staatsmann der Plan stammte, das Autarkiegesetz zu reformieren und es mit bemerkenswerten Änderungsvorschlägen dem Solaren Parlament vorzulegen. Der Antrag wurde von den demokratisch gewählten Vertretern der Menschheit mit Zweidrittel-Mehrheit gebilligt und erlangte somit Gesetzeskraft.
Die bisher gültige Verordnung zur Autarkiegewährung für neu besiedelte Welten stieß lediglich bei jenen jungen Kolonialvölkern auf Widerstand, denen es aller Voraussicht nach gelungen wäre, nach dreißigjähriger Besiedlungsdauer die industrielle, ökonomische und kulturelle Unabhängigkeit von der Mutterwelt Terra zu erreichen. Mit der Verabschiedung des neuen Autarkiegesetzes wurde die Zeitspanne bis zur Unabhängigkeitsgewährung von ehemals dreißig Jahren auf hundert Jahre hinaufgesetzt, gerechnet vom ersten Tage der Landung an.
Die innenpolitischen Vorteile, die das Imperium damit errang, waren nicht zu übersehen. Terra besaß plötzlich das Recht, alle Neuwelten sieben Jahrzehnte länger zu kontrollieren und unerwünschte Entwicklungen rechtzeitig in geordnete Bahnen zu lenken ... – So weit der entsprechende Auszug aus der Enzyklopaedia Terrania (PR 300), der vor allem die für das Solare Imperium als positiv eingeschätzte Seite betonte. Tatsächlich wurde damals auch der Grundstein für eine deutlich weniger positive Entwicklung gelegt.
Nach der Verabschiedung des neuen Autarkiegesetzes war nämlich die sofortige und verstärkte Sekundärkolonisation die Folge, hauptsächlich von imperialen Randwelten betrieben, die nach 2405 erstbesiedelt wurden – also nach altem Recht die Unabhängigkeit erreicht oder fast erreicht hatten, nun aber weitere siebzig Jahre und mehr darauf warten mussten. Mit anderen Worten: Der durchaus berechtigte Wunsch der Terra-Administration, länger Einfluss auf die Entwicklung der Neusiedlungen zu nehmen – unter anderem, um das Entstehen von Diktaturen durch politische Begleitung ebenso zu verhindern wie das Abrutschen in Abhängigkeiten von Machtgruppen wie Mehandor, Akonen und andere –, erwies sich trotz der mehrheitlichen Annahme im Parlament als »Schnellschuss« mit Bumerangeffekt. Und das nicht zuletzt deshalb, weil versäumt wurde, das Gesetz mit einer Begleitverordnung zu versehen, die Übergangszeiten für oben genannte Betroffene festlegte.
Somit wurde die bereits schwelende Unzufriedenheit auf den Kolonialwelten sehr unterschätzt, die naturgemäß auf jenen Planeten stärker gärte, die kurz vor der ersehnten Selbstbestimmung standen.

Rainer Castor

   
NATHAN

    
Vorschau

Die Geheimnisse um das Atopische Tribunal sind durch die Ordischen Stelen nicht kleiner geworden. Mit dem Roman der folgenden Woche blenden wir wieder um in die Galaxis Larhatoon und zu Perry Rhodan. Dieser will versuchen, ein Richterschiff zu kapern, um damit in die Jenzeitigen Lande zu fliegen, wo er sich essentielle Informationen über die Hintergründe des Tribunals erhofft.
Michelle Stern zeichnet als Autorin des Bandes, der als Nummer 2772 nächste Woche im Zeitschriftenhandel erscheinen wird. Er trägt den Titel:
 
DIE DOMÄNENWACHT

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