Nummer: 2627 Erschienen: 23.12.2011   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Die letzten Tage der GEMMA FRISIUS
Eine Schiffsbesatzung kämpft ums Überleben - Tekener bekommt wertvolle Hinweise
Michael Marcus Thurner     

Zyklus:  

37 - Neuroversum - Hefte: 2600 - 2699 - Handlungszeit: 05.09.1469 NGZ - 17.01.1470 NGZ (5056 - 5057 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Milchstraße               
Zeitraum: 2.bis 4.September und 14./15.November 1469 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 12627
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Seit dem dramatischen Verschwinden des Solsystems mit all seinen Bewohnern hat sich die Situation in der Milchstraße grundsätzlich verändert.
 
Die Region um das verschwundene Sonnensystem wurde zum Sektor Null ernannt und von Raumschiffen des Galaktikums abgeriegelt. Fieberhaft versuchen die Verantwortlichen der galaktischen Völker herauszufinden, was geschehen ist. Dass derzeit auch Perry Rhodan mitsamt der BASIS auf bislang unbekannte Weise »entführt« worden ist, verkompliziert die Sachlage zusätzlich.
 
Kein Wunder, dass in der Milchstraße an vielen Stellen große Unruhe herrscht. Mit dem Solsystem ist schließlich ein politischer und wirtschaftlicher Knotenpunkt der Menschheitsgalaxis entfallen - die langfristigen Auswirkungen werden bereits spürbar. Um eine politische Führung zu gewährleisten, wurde auf der Welt Maharani eine provisorische neue Regierung der Liga Freier Terraner gewählt.
 
Die Hoffnung, das Solsystem wiederzuentdecken, gibt aber niemand auf. Der Zellaktivatorträger Ronald Tekener sucht mit der JULES VERNE nach Hinweisen auf dessen Verbleib - und wird fündig. Im Sektor Null, wo sich einst das Solsystem befand, ereigneten sich DIE LETZTEN TAGE DER GEMMA FRISIUS ....

 
Die Hauptpersonen
Sichu Dorksteiger Die Ator begegnet dem vielfachen Tod.
Ronald Tekener Der »Smiler« kennt den Tod bisher nur als außenstehender Beobachter.
Mohanram Tivelani Der Kommandant der GEMMA FRISIUS verteidigt sein Schiff gegen Tod und Teufel.
David Campese Der Nexialist versucht dem Tod von der Schippe zu springen.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Das Galaktikum (2)
PR-Kommunikation: -
Statistiken: Deutscher Phantastik Preis 2011 / EXODUS 28
Witzrakete:
Leserbriefe: Jens Gruschwitz / Klaus Dieter / Thomas Hecht / Volker Fehse / Dennis Nielsen / Benjamin Heide
LKSgrafik: Tizelbild Exodus 28
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Dorksteiger, Sichu     Gemma Frisius      GEMMA FRISIUS     Nexialist     Pextrel, Shaline                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
Gregor Paulmann : Space-Jet der VENUS-II-Klasse - Extraterrestrische Raumschiffe

Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
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Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Sonstiges:

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Innenillustrationen

Das Wrack der GEMMA FRISIUS (terranischer Kugelraumer)
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:23
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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� Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Zeicher:
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Inhaltsangabe

Ronald Tekener führt ein Team ins Wrack der GEMMA FRISIUS. Die Zerstörungen im Inneren lassen darauf schließen, dass die Besatzung nicht nur gegen einen unbekannten Feind gekämpft, sondern auch versucht hat, das Schiff zu stoppen. Überlebende werden nicht gefunden, dafür aber eine seltsame Substanz, eine Art "Schmelzharz", die weite Bereiche des Schiffes überzieht und in die auch viele Tote eingebacken sind. Ein versteckter Datenspeicher wird geborgen. Er enthält Aufzeichnungen des Nexialisten David Campese aus der Zeit vom 2. bis zum 4. September 1469 NGZ, die Licht ins Dunkel der Geschehnisse bringen:
 
Die GEMMA FRISIUS steht unter der Kontrolle von "Kleber 37", der das Schiff für "Blütenblatt 37" erobert hat. Fluchtversuche oder Widerstand sind aussichtslos und führen nur zu brutalen Gegenmaßnahmen des unheimlichen Feindes. Resignation macht sich breit. Als die Besatzung erkennt, dass sich das Schiff Richtung Solsystem in Bewegung setzt, erwacht ihr Kampfgeist jedoch erneut. In verzweifelten Aktionen, die viele Opfer fordern, gelingt es den Galaktikern, vier der fünf Hawk III - Generatoren und diverse andere Aggregate zu vernichten. Das Schiff bleibt jedoch manövrierfähig und erreicht sein Ziel. Rings um das Solsystem sind bereits 47 weitere Schiffe positioniert, auf unbekannte Weise verborgen vor der Ortung der Terraner. Alle Blütenblätter stehen miteinander sowie mit dem Antares-Riff in Verbindung. Ein energetisches Band entsteht, das sich um das Solsystem zieht. Campese wird bei den Kämpfen schwer verwundet. Mit letzter Kraft zeichnet er seine Erlebnisse auf. Dazu gehört auch eine Meldung, die er auf den Terminals einer Nebenzentrale gelesen hat: "Das BOTNETZ ist bereit... Die 48 Blütenblätter der Zeitrose sind aktiviert..."
 
Die Strukturpiloten der JULES VERNE haben vor der Entdeckung der GEMMA FRISIUS einen Schock erlitten, sind aber wieder wohlauf. Kempo Doll'Arym erklärt, der Grund für ihre Beschwerden sei ein "Allesfehlen" an der Fundstelle des Wracks; eine Zone des absoluten Nichts, in der die Naturgesetze keine Gültigkeit haben. Es zeigt sich, dass es 48 derartige Stellen rund um das Solsystem gibt. Durch massiven Beschuss aus allen Waffen der JULES VERNE wird das Allesfehlen wieder "aufgefüllt" - Raum und Zeit entstehen neu.

Johannes Kreis

 
Rezension

Ich könnte meinen Kommentar von letzter Woche wiederholen, denn bis auf die Erkenntnis, dass man mit dem BOTNETZ ganze Sonnensysteme entführen kann, gibt es nichts Neues zu erfahren. Das Ende der GEMMA FRISIUS stand im letzten Roman schon fest, der Untergang des Schiffes wird lediglich etwas in die Länge gezogen. Aber genau dieser eher redundante Bestandteil macht den Roman lesenswert, denn der verzweifelte und aussichtslose Abwehrkampf der Besatzung wird recht eindringlich geschildert. Und zum Glück verzichtet Tekener diesmal weitgehend auf seine nervende Selbstbeweihräucherung.
 
Jetzt wissen also auch die Terraner von der Existenz des BOTNETZES. Was ist das eigentlich für ein seltsames Waffensystem, das fremde Raumschiffe entführen muss, um eingesetzt werden zu können? Wozu werden die Schiffe - bzw. ihre Besatzungen - benötigt? Das wird nicht erklärt. Oder gibt es gar keinen triftigen Grund dafür? Sollte es MMT lediglich ermöglicht werden, das schreckliche Schicksal einiger Lebewesen dramatisch zu schildern? Ich bezweifle übrigens, dass das Auffüllen des "Allesfehlens" zur Rückkehr des Solsystems führen wird. So einfach werden es sich die Autoren hoffentlich nicht machen.

Johannes Kreis  25.12.2011

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Das Galaktikum (2)

Galakto City als Hauptsitz des Galaktikums ist die einzige Stadt auf Aurora, befindet sich rund 200 Kilometer nördlich des Äquators auf dem Kontinent Mescian und wird geprägt von den sieben strahlend weißen Kegelstumpf-Stufenpyramiden, die aus sechs je 250 Meter hohen, sich von unten nach oben von 5000 auf 500 Meter Durchmesser verkleinernden Stufen mit kreisrundem Grundriss bestehen. Weil sie antiken terranischen Zikkuraten ähneln, hat sich diese Bezeichnung anstelle des sperrigen »Kegelstumpf-Stufenpyramide« durchgesetzt.
 
Das Ammandul genannte Zikkurat I bildet das Stadtzentrum und ist unter anderem der Tagungsort der Vollversammlung der Völker des Galaktikums samt den dazugehörenden Gremien und ihrer Verwaltung einschließlich des hyperinpotronischen Hauptrechners AMMANDUL.
 
Auch der Galaktische Rat tagt hier, während die diversen Institutionen und Organisationen des Galaktikums im übrigen Stadtgebiet ihre Zentralen haben. Zu ihnen gehört der Galaktische Gerichtshof, die Aurora-Außenstelle der Galaktischen Zentralbank, geschaffen als autonomes Organ des Galaktikums, dem gegenüber kein Planet, keine Regierung und nicht einmal der Vorsitzende Bostich weisungsbefugt ist, die USO-Vertretung, das Hauptquartier der galaktischen (Kriegs-/Kampf-)Flotte samt Befehlsstab des Flottenkommandos, die Hauptvertretung der Ammandul-Mehan als maßgeblicher Handelsorganisation des Galaktikums, die Außenstelle des medizinischen Hilfsdiensts des Galaktikums, dessen Hauptsitz das Medo-Center Tahun ist, die Koordinierungsstelle für Wissenschaft und Forschung, deren Hauptsitz sich auf der Wissenschafts- und Forschungswelt Jonathon in der Charon-Wolke befindet, und dergleichen mehr.
 
Es zählt unbestreitbar zu den großen Leistungen Bostichs als Vorsitzendem des Galaktikums, ein galaktisches Protokoll eingeführt zu haben, das eine Mischung sehr unterschiedlicher Vorbilder darstellt und seinen Anspruch unterstreicht, die Vielfalt der Einheit zu bewahren.
 
Basis des Galaktikums ist weniger die Anzahl der Völker – weil hier mitunter die Zuordnung schwierig ausfällt und nicht immer der Unterschied zum Stammvolk so krass ausfällt wie beispielsweise bei den aus den Mehandor hervorgegangenen Überschweren –, sondern die der Siedlungswelten als »kleinste Zähleinheit«.
 
Die Vollversammlung des Galaktikums ist hierbei die Komplettvertretung dieser rund 200.000 Welten, wobei es sich bei den Delegierten im Allgemeinen um weisungsgebundene, diplomatische Beamte der jeweiligen Regierungen handelt, deren jeweiliges Stimmgewicht bei Abstimmungen/Wahlen und dergleichen neben der für ihre Welt gültigen Basisstimme um einen Faktor X erhöht ist, bei dem Bevölkerungszahl, technologisches Niveau, Wirtschaftskraft sowie Dinge wie kulturelle, militärische Bedeutung und dergleichen Berücksichtigung finden.
 
Entsprechend der lokalen Zugehörigkeit zu größeren Machtstrukturen sind hierbei Zusammenfassungen möglich – beispielsweise in Gestalt des LFT-Botschafters Ferenc Jigözy, der im Normalfall für sämtliche 10.225 Siedlungswelten der LFT-Vollmitglieder spricht und abstimmt.
 
Die Vollversammlung ist das zentrale legislative Organ des Galaktikums; sie wählt den Galaktischen Rat und erlässt mit qualifizierter Mehrheit Bestimmungen, die von allen Mitgliedsvölkern eingehalten werden müssen. Reguläre Sitzungen der gesamten Vollversammlung mit allen Völkern beziehungsweise den von ihnen vertretenen Siedlungswelten finden zweimal pro Standardjahr statt, jeweils für einige Tage ab dem 1. Januar sowie dem 1. Juli.
 
Im übrigen Jahr übernimmt die praktische Arbeit als quasi permanent tagender »Hauptausschuss« der Vollversammlung die legislative Aufgabe der von der Vollversammlung gewählte Rat der Welten/Than-Rantonyi mit seinen 465 Mitgliedern – an dessen Spitze wiederum als jährlich neu gewähltes zwölfköpfiges »Präsidium« elf Hohe Sprecher (Tron'athorii) sowie der »Erste Sprecher« (Tron-Moas) stehen. Entsprechend unabhängig und eigenverantwortlich ist die Vollversammlung, zumal diverse Unterorganisationen des Galaktikums – wie beispielsweise die USO – nur der Vollversammlung rechenschaftspflichtig sind.
 
Der Galaktische Rat als von der Vollversammlung gewählter zwölfköpfiger »Ministerrat« – plus die ebenfalls gewählten Stellvertreter – ist das maßgebliche Exekutivgremium des Galaktikums.

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Ronald Tekener und sein Einsatztrupp versuchen, an Bord der GEMMA FRISIUS die letzten Stunden der Schiffsbesatzung zu rekapitulieren. Eine Holoaufzeichnung, die an Bord des Wracks abgespielt werden kann, gibt dem »Smiler« hierbei wertvolle Informationen.
Im Roman der nächsten Woche schwenken wir um zu Perry Rhodan und seinem weiteren Schicksal. Band 2628 wurde von Christian Montillon geschrieben. Sein Werk erscheint nächste Woche überall im Zeitschriftenhandel unter folgendem Titel:
 
DER VERZWEIFELTE WIDERSTAND

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