Nummer: 2609 Erschienen: 19.08.2011   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Im Reich der Masken
In der Zone des Todes - Alaska Saedelaere trifft Abgesandte des Reiches der Harmonie
Christian Montillon     

Zyklus:  

37 - Neuroversum - Hefte: 2600 - 2699 - Handlungszeit: 05.09.1469 NGZ - 17.01.1470 NGZ (5056 - 5057 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Reich der Harmonie               
Zeitraum: 1469 NGZ (?)
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 12609
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Clubnachrichten Nr.460
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Der furchtbare, aber kurze Krieg gegen die Frequenz-Monarchie liegt inzwischen sechs Jahre zurück. Die Hoffnung auf eine lange Zeit des Friedens bleibt leider unerfüllt. Die geheimnisvolle Macht QIN SHI schlägt zu, und es geschieht zweierlei:
 
Perry Rhodan verschlägt es mitsamt der BASIS in die unbekannte Doppelgalaxis Chanda, und auch das gesamte Solsystem wird an einen fremden Ort entführt.
 
Alaska Saedelaere wiederum befindet sich auf der Suche nach der Kosmokratenbeauftragten Samburi Yura, wozu sich ihm deren Raumschiff LEUCHTKRAFT unterstellt hat. Sie, QIN SHI, das Botnetz und das Reich der Harmonie hängen irgendwie zusammen. Saedelaere findet Hinweise IM REICH DER MASKEN …

 
Die Hauptpersonen
Alaska Saedelaere »Alraska« begegnet Repräsentanten des Reichs der Harmonie.
Eroin Blitzer Der Zwergandroid begibt sich auf die Suche nach sich selbst und fühlt sich zurückgewiesen.
Pridon Der Gardeleutnant versucht, seine Herzogin zu erreichen.
Dom-helo-Rom Die beiden Firibirim sehen sich mit Riesen konfrontiert.
Mel-anta-Sel Die beiden Firibirim sehen sich mit Riesen konfrontiert.

Allgemein
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Auguren? (2)
PR-Kommunikation: Perry Rhodan - Jetzt auch als Taschenheft
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Herbert Gollwitzer / Lothar Ullrich / Lutz Ekhoff / Martin Kunze / Sigurd Koch / Enno Bruns / Gerhard Buchwald / Holger Schreiner / Hans Uhl
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen: Michel Wuethrich: PERRY RHODAN-Planetenroman 12 »Tödliches Psychospiel« von Uwe Anton
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Eroin Blitzer     Firibirim      Mel-anta-Sel     Dom-helo-Rom                                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

Gardeleutnant Pridon (aus dem Volk der Escalianer)
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:9
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Die maskierten Humanoiden an Bord des Baumstammschiffes sind Escalianer, ein Volk aus dem Reich der Harmonie. Sie sind zwar misstrauisch, verhalten sich aber nicht feindselig. Alaska Saedelaere spricht mit Gardeleutnant Pridon, Befehlshaber einer Flotte, die den herzoglichen Verwaltungspalast schützen sollte. Alaska Saedelaere erfährt, dass die Flotte durch unbekannte Phänomene in die Librationszone der Raum-Zeit-Anomalie entführt worden ist und den Kontakt zum Verwaltungspalast verloren hat. Einige Schiffe wurden bereits vernichtet, und dieses Schicksal droht auch den restlichen Einheiten. Saedelaere bietet seine Hilfe an - nicht ganz uneigennützig, denn Pridon behauptet, der von Saedelaere gesuchte Baumeister Sholoubwa befinde sich im Verwaltungspalast. Diese Einheit, in der sich auch die Herzogin aufhält, muss in den Kern der Anomalie versetzt worden sein. Um dorthin gelangen zu können, brauchen die Escalianer Saedelaeres Schutz. Dass dieser Schutz nicht von der ROTOR-G erzeugt wird, sondern vom Cappin-Fragment, verrät der Terraner zunächst nicht. Die Schiffe werden eng um die ROTOR-G herum gruppiert. So können sie tiefer in die Anomalie vordringen.
 
Während des Fluges leiden die Escalianer unter zunehmenden körperlichen Beschwerden. Der erste Tote ist Pridons Berater Boraod. Saedelaere versucht die Ausstrahlung des Cappin-Fragments auf die Ortungsanlagen der ROTOR-G zu konzentrieren, denn eine gezielte Suche nach dem Verwaltungspalast ist aufgrund des in der Anomalie tobenden hyperphysikalischen Chaos sonst nicht möglich. Der manövrierunfähige Palast wird gefunden. Die Herzogin empfängt Saedelaere und Eroin Blitzer. Auch die Firibirim sind dabei. Sie können sich zwar immer noch nicht mit Saedelaere verständigen, aber ihr Zenta-Organ ermöglicht es ihnen, seine Worte zu verstehen. Das Gespräch mit der Herzogin muss abgebrochen werden, da die Escalianer im Palast plötzlich unter denselben Beschwerden zu leiden haben wie Pridons Leute. Es wird klar, dass das Cappin-Fragment dafür verantwortlich ist. Saedelaere versucht Pridon zu warnen, doch der Gardeleutnant erleidet einen Herzstillstand. Kampfroboter marschieren auf. Ein spinnenförmiger Roboter erscheint und will vermitteln, doch offenbar besitzt er eine organische Komponente, denn das Cappin-Fragment setzt ihm schwer zu. Als die Kampfroboter das Feuer eröffnen, empfängt Eroin Blitzer die Kennung des Spinnenroboters. Sie lautet "Sholoubwa"...

Johannes Kreis

 
Rezension

Das ist wieder mal eine typische erste Doppelroman-Hälfte. Ein paar Andeutungen, ein Cliffhanger, ein wenig Humor. Abgehakt, nächstes Heft! Saedelaere fragt sich, ob Samburi Yura ihm das Fragment womöglich nur deshalb überlassen hat, weil sie wusste, dass er es genau jetzt brauchen würde. Soviel zum Thema "kosmische Bestimmung"... Eroin Blitzer erinnert sich an einen verbotenen Besuch in Samburi Yuras Privaträumen. Saedelaere begegnet Leuten aus dem Reich der Harmonie. Das verläuft irgendwie zu glatt, zu einfach. Man trifft sich im Nichts, weiß nichts voneinander, arbeitet aber problemlos zusammen. Fragen werden nicht gestellt. Gut, die Escalianer haben keine Wahl. Und wenigstens schießen nicht gleich wieder alle aufeinander!
 
Es ist zwar noch zu früh, um diese dritte Handlungsebene des neuen Zyklus zu bewerten, aber bis jetzt begeistert sie mich nicht gerade...
 
Nachtrag: Normalerweise gehe ich hier nicht auf Kommentare meiner Gäste ein, aber jetzt mache ich mal eine Ausnahme. Ein anonymer Gast hat mir heute einen Link zum offiziellen PR-Diskussionsforum geschickt, siehe unten. In diesem Thread fragt sich Christian Montillon, warum ich, der ich (seiner Meinung nach) alles an PR so schlecht finde, trotzdem immer noch weiterlese. Das erschüttert mich jetzt einigermaßen. Gut, Montillons Romane kommen bei mir manchmal (oft?) nicht besonders gut weg und in letzter Zeit hatte ich ganz allgemein mehr Anlass zu Tadel als zu Lob - aber kommt es denn wirklich so rüber, als würde ich alles bei PR ganz furchtbar schlecht finden? Solche Pauschalurteile gebe ich doch gar nicht ab, ich versuche immer zu begründen, warum mir etwas nicht gefällt! Und es ist ja nicht so, als ob ich überhaupt nie loben würde. Siehe z.B. PR 2604 und PR 2605. Die Antwort auf Montillons Frage ist übrigens ganz einfach: Ich bin Fan seit fast 30 Jahren. Ich will PR mögen. Deshalb glaube ich jede Woche ganz fest daran, dass der nächste Roman bestimmt gut sein wird. Vom serienimmanenten Suchteffekt ganz zu schweigen.
 

Johannes Kreis  21.08.2011

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Auguren? (2)

Ein besonderes Mittel der Sayporaner – möglicherweise sogar zur mentalen Beeinflussung? – ist das von ihnen als Phenube bezeichnete Instrument, das einer Mischung aus Saxophon und Dudelsack ähnelt: ein Saxophon aus dunklem Holz, das mit einem Luftsack betrieben wird. Die Phenube produziert warme, dunkle, nachhallende Töne; die Klänge berühren das Zwerchfell. Das Spiel wirkt einerseits meditativ, andererseits aufwühlend, die Melodie zweischneidig, mal spöttisch, lockend, dann unbeirrbar, vorandrängend, schwermütig und verheißungsvoll – und vielleicht steckt noch deutlich mehr dahinter, das weit über die reine Akustik hinausgeht.
 
Hinsichtlich der »Augurenreden« der Sayporaner, die vor allem auf Kinder und Jugendliche bemerkenswerten Eindruck zu machen scheinen, bleibt unklar, wie viel davon nur »heiße Luft« ist und was sich als konkrete Aussage einstufen lässt. Stradnaver verkündete beispielsweise: Wir haben euch von der bevorstehenden Zeitenwende erzählt, von dem neuen Himmel, unter dem ihr leben werdet. Wir haben euch gebeten, uns nicht zu glauben. Uns erst dann zu glauben, wenn unsere Worte beglaubigt worden sind durch die Tat. Ich sage euch: Ab jetzt gestatte ich euch, uns zu glauben. Der neue Himmel ist da. (PR 2604)
 
Sofern es sich um keine pure Prophezeiung handelte, lässt die Aussage nur den Schluss zu, dass die Sayporaner wussten, was mit dem Solsystem passieren würde. Die von dem Implantatmemo Puc herausgefundenen Dinge weisen ebenfalls auf eine schon seit Längerem geplante Aktion hin. Immerhin handelt es sich um Aussagen wie jene, dass ein großes Projekt auf dem besten Wege sei; dass es kurz vor dem Letzten Schritt stehe – der Präformatierung und der Neu-Formatierung auf der Patronatswelt.
 
Unklar bleiben die übrigen aufgeschnappten Begriffe, weil die Sprache der Sayporaner restlos fremd ist – es gibt keine strukturelle oder vokabulatorische Ähnlichkeit mit irgendeiner bekannten Sprache der Milchstraße.
 
Wenn sie also unter sich über die Aubleite, den Waidsen oder den Saidguss reden, bleibt die Bedeutung im vagen, obwohl Puc vermutete, es hinge mit Austausch, um Verbrauch von etwas, um angestrebte oder erreichte Zufriedenheit zusammen. Eine besondere Bedeutung scheint das Spainkaud zu spielen, sein Gewinn, die Anreicherung damit, seine Einfügung. Ob es sich allerdings tatsächlich um Gerede über Organismen oder organische Funktionen handelt – banal: Plaudern über Wohlbefinden oder über körperliche Beeinträchtigungen und Gebrechen wie Zipperlein –, muss vorläufig offen bleiben.
 
Untereinander titulieren sich die Sayporaner als Stradchays, was vielleicht im Sinne eines Botschafters zu übersetzen ist, wobei wiederum unklar bleibt, wessen Botschafter und welcher Botschaft genau. Weil aber im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Jugendlichen von einem Transitparkett die Rede war – immerhin ein Begriff, den wir aus Chanda kennen –, ergibt sich ein weiteres Indiz Richtung QIN SHI.
 
Standort des Transitparketts war der als Gnauplon umschriebene, grob an eine Pagode erinnernde Bau – eine Mischung aus Zelt und Turm, als sei Zelt auf Zelt gebaut. Insgesamt eine im Grundriss achteckige Konstruktion von zehn bis zwölf Metern Durchmesser und jeweils rund drei Meter hohen Stockwerken, bei der die Zeltwände den Eindruck erweckten, als bestünden sie aus gewebtem Stoff, einer Art Leinen, das mit Firnis oder Lack überzogen war und leicht irisierte. Der Boden im Inneren war transparent und wirkte, als sei aus dünnen, gläsernen Dielen ein Parkett gelegt worden. Unter der gläsernen Schicht stieg aus einer unabschätzbaren Tiefe wie Gewölk ein violettes Wogen und Wabern, das an die Unterseite der Glasdielen stieß, zerrann, nach unten abfloss, sich wieder in der Tiefe sammelte und erneut aufstieg.
 
Am 12. September 1469 NGZ um 18 Uhr Terrania-Standardzeit wurden die für Ortungsroutinen zuständigen Behörden auf Energieimpulse aufmerksam, bei denen es sich um Impulse von Transmitter völlig unbekannter Bauart handelte, deren energetischer Betrieb exzellent gegen Ortung gedämpft war. Es wurden unterschiedliche Standorte auf der Erde, auf dem Mond, dem Mars und der Venus ermittelt.
 
Kein einziger der mysteriösen Transmitter konnte sichergestellt werden; die Einsatzkräfte trafen nur ein paar verwirrte Jugendliche an – spurlos verschwunden waren dagegen 50.000 bis 200.000 Menschen …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Das Reich der Harmonie, dessen Herrscherin und der Konstrukteur Sholoubwa – all das scheint für Alaska Saedelaere sowohl greifbar wie in weite Ferne gerückt. Wie soll er unter diesen Umständen Samburi Yura finden können?
Christian Montillon geht dieser Frage in Band 2610 nach, der in einer Woche überall im Zeitschriftenhandel unter folgendem Titel erscheinen wird:
 
DIE ENTSCHEIDUNG DES ANDROIDEN

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