Nummer: 2133 Erschienen: 09.07.2002   Kalenderwoche: 28 Seiten: 59 Innenillus: Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Das Gericht der Prinzenkrieger
Die Ehre der Pfauchonen - Menschen von der SOL im Konflikt
Arndt Ellmer

Zyklus:  

32 - Das Reich Tradom - Hefte: 2100 - 2199 - Handlungszeit: 1311 - 1312 NGZ (4898 - 4899 n.Chr.)

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Zoun   SOL            
Zeitraum: 1311 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 22133
Ausstattung: 
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Nach einem langen Flug über fast 700 Millionen Lichtjahre erreichte die SOL im Dezember 1311 Neuer Galaktischer Zeitrechnung endlich die Galaxis Wassermal. Hier hoffen die Besatzungsmitglieder unter dem Kommando des Arkoniden Atlan, endlich weitere Informationen über Thoregon und die Helioten zu erhalten. Immerhin gibt es in der Galaxis Wassermal die Pangalaktischen Statistiker, legendäre Wesen, die unglaubliches Wissen über die Geschichte des Universums angehäuft haben.
Doch kaum waren Atlan und sechs seiner Begleiter auf der Welt Vision gelandet, dem geistigen Zentrum der Galaxis, wurden sie bereits in einen Konflikt verwickelt, der ganz Wassermal betrifft.
Ein Prinzenkrieger, einer der Herrscher der Pfauchonen, stellt sich derzeit gegen sein Volk, um gegen sein Schicksal zu kämpfen. Atlan und seinen Begleitern blieb nichts anderes übrig, als sich mit den zahlreichen anderen Besuchern des Planeten evakuieren zu lassen.
Für die Besatzung der SOL ist es ein unhaltbarer Zustand, am Rand der Galaxis ausharren zu müssen. Fee Kellind, die Kommandantin, geht ein Wagnis ein - und sie riskiert DAS GERICHT DER PRINZENKRIEGER...

 
Die Hauptpersonen
Fee Kellind Die Kommandantin der SOL riskiert den Einflug in die Galaxis Wassermal
Ronald Tekener Der Smiler setzt auf riskante Spiele, um alte Freunde retten zu können
Atlan Der Arkonide reist mit einem Flüchtlingsschiff zum Planeten Zoun
Sabal Der Prinzenkrieger lädt zu einer besonderen Audienz
Kuni Maghate Der Assassine erweist sich als hilfreicher Freund und Retter

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Ominöse Auren
PR-Kommunikation: Die PR-Autorenbibliothek im Internet
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 3.Auflage Heft 1536 / 1537 / Rex Corda
Witzrakete:
Leserbriefe: Wolfgang Schultheiß / Tobias Müller / Manfred Bartl / Woschu 1955 / Alex Glaser
Lesergrafik: Sarah Rosenhahn: Prinzenkrieger Soner / Andy Schmid: Kaldonischer Flunder
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Hypertaktorter    Arlo Kellind      Kleine Konjunktion     Kuni Maghate     Sabal     Türme der Pangalaktischen Statistiker     Ukkhardin                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal
Journaldaten: Nr.: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten
Clubdaten: Nr.: 344/ Seiten: 4
Clubgrafik: Klaus G.Schimanski: Titelbild der Solar Tales 5
Nachrichten: Klaus N.Frick: Vorwort / Kai-Uwe Brandt / K-Runde - Herbert Lippmann / PR-Stammtisch Karlsruhe - Torsten Schöbel / SF-Club Baden-Württemberg - www.sfcbw.de / SF-Verein Far Beyond e.V. - Thorsten Walch
Fanzines: Fremde Welten 2 - Thomas Berger / Ellerts Stammtischpost 41 - Erich Herbst / Future Magic 35 - Andreas Leder / Solar-Tales 5 - Wilko Müller jr. / SFC Black Hole Galaxie
Magazine: Mephisto 18 - Martin Ellermeier
Fan-Romane:
Internet: Mars Society Deutschland e.V. - www.marssociety.de / Alien Contact - www.alien-contact.de / Äon-Team e.V. - www.projekt-nebelwelten.de / PR-Stammtisch Graz - www.hubich.com/swst2002
Veranstaltungen: PR-Tage Rheinland-Pfalz / ElsterCon 2002 - Thomas Braatz
Sonstiges:

Report
Reportdaten: Nr.: - Seiten: - Cartoon:
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Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau:
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Innenillustrationen

Wassermal - Lare
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Ein linsenförmiger Roboter schwebte über den Köpfen heran. Einem seiner Tentakel händigte ich den Strahler aus.
»Schaff den Laren in die Medostation des Schiffes!«, sagte ich auf Diamal. »Er ist wahrscheinlich von seiner Delegation getrennt worden.«
Der Roboter stimmte meiner Anweisung zu. Mehrere Tentakel schlangen sich um den Bewusstlosen, hoben den Körper hoch. Die Maschine transportierte den Laren ab


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Atlan und sein kleines Einsatzteam, in letzter Sekunde von der Oberfläche des Planeten Vision gerettet, befinden sich an Bord eines pfauchonischen Schiffes. Das Schiff des Herrn des Morgens ist unterwegs zum Planeten Zoun, gelegen in der Speiche Kmi. An Bord des Pfauchonenschiffes befinden sich zahlreiche Flüchtlinge und es herrscht starkes Gedränge. Was genau auf Vision geschehen ist, dringt noch nicht zu den Flüchtlingen durch. Kuni Maghate erklärt Atlan, das sich wohl ein Prinzenkrieger gegen all seine übrigen Kollegen gestellt hat, ein noch niemals da gewesener Vorfall. Die Aufgabe der Prinzenkrieger ist der Schutz des Planeten Vision und die Aufrechterhaltung des Friedens und der Ordnung innerhalb der Galaxis Wassermal. Begriffe wie Ehre spielen dabei eine entscheidende Rolle. Kuni Maghate eröffnet Atlan, sollten die Pfauchonen an dieser Aufgabe scheitern, würde der kollektive Selbstmord des gesamten Volkes drohen. Ein unglaublicher Gedanke.
Die Situation an Bord des Raumers ist geladen. Für viele Besucher war es das höchste Glück den Planeten Vision zu besuchen. Nun wird der Wunsch vieler Pilger jäh zerstört. Die Verzweiflung und Wut einiger Flüchtlinge macht sich in der irrsinnigen Forderung Luft, sofort zum Planeten Vision zurückzukehren. Vertreter aus allen Bereichen des Universums, haben sich auf Vision eingefunden und sind nun auf engstem Raum zusammengepfercht. Unter den Flüchtlingen trifft Atlan sogar auf einen Laren! Der Nachkomme der ehemaligen Kriegerkaste des Hetos der Sieben, ist wie die Meisten erbost darüber, das sich das Schiff von Vision entfernt. Atlan muss eingreifen und den Laren ruhig stellen, um eine Panik oder den Ausbruch offener Gewalt zu verhindern.

An Bord der SOL macht man sich bereit, in die Galaxis Wassermal vorzustoßen. Fee Kellind kommandiert das Schiff und folgt dem Rat des Guten Geistes von Wassermal, den Planeten Vision anzufliegen. Der Vorstoß der SOL ist eigentlich ein verbotener Akt, denn fremde Schiffe dürfen in Wassermal nicht einfliegen. Außerdem sollte das Schiff, auf Atlans ausdrücklichen Befehl, seinen Standort nicht verlassen und auf die Rückkehr des Einsatzteams warten. Doch all diese Bedenken, stehen hinter den Sorgen nach der Nachricht des Guten Geistes zurück. Kurz vor dem Ziel, bei einem Orientierungsaustritt in respektabler Entfernung zum Ziel, erfassen die Taster der SOL die massierten Schiffskonzentrationen um den Planeten. Sonden und Space-Jets werden ausgeschickt, um die Lage zu sondieren. Dann, nach einiger Zeit, setzt sich die SOL, ununterbrochen Friedensbotschaften funkend, in Bewegung. Man hofft, dass die Prinzenkrieger erlauben werden, die eigenen Leute abzuholen und an Bord zu nehmen.

Das Schiff des Herrn des Morgens hat mittlerweile den Planeten Zoun erreicht. Nach terranischer Zeitrechnung schreibt man den 24. Dezember 1311 NGZ. Zoun ist eine sehr warme Welt, deren sechseckige Inselkontinente in einen planetenumspannenden Ozean eingebettet, dem Planeten ein künstliches Aussehen verleihen. In Äquatorhöhe des Planeten gibt es eine schmale Landbrücke, die den ganzen Planeten umläuft. Auf dieser Landbrücke reihen sich die Siedlungen wie Perlen auf einer Kette aneinander. Das Schiff landet nahe einer Hafenstadt und die Ausschiffung der Flüchtlinge beginnt unverzüglich. Kuni Maghate hat die Landung die ganze Zeit über schweigend verfolgt. Als Assassine des Herrn des Lichts, muss er auf der Hauptwelt eines anderen Prinzenkriegers wohl mit Ablehnung und Anfeindung rechnen. Atlans Schutzangebot lehnt der Assassine jedoch mit der Begründung ab, das die Galaktiker ihn sowieso nicht schützen könnten. Die Siedlung nahe der Landestelle heißt Zoun-Jeglin-Ont und scheint für die Ankömmlinge reserviert worden zu sein. Doch bei aller Gastfreundschaft wird den Galaktikern bald darauf klar, das damit die Freundlichkeit der Pfauchonen des Planeten erschöpft ist. Atlans wiederholte Kontaktversuche werden ignoriert und das öffentliche Kommunikationsnetz ist für die Ankömmlinge gesperrt. Bald fallen den Galaktikern Pfauchonen in Zivil auf, die offensichtlich die Ankömmlinge beobachten und observieren. Atlan entschließt sich zum Handeln und weist seine Gruppe an, auf eigene Faust zum Palast des Prinzenkriegers vorzudringen, doch Kuni Maghate rät davon ab. Er will sich selbst den Palastwachen zu erkennen geben und eine Audienz beim Prinzenkrieger erbeten. Für den Assassinen ein beträchtliches Risiko für Leib und Leben.

Als sich die SOL dem Planeten Vision nähert, wird sie sofort von einer großen Flotte empfangen und eingeschlossen. Zunächst werden die Funkrufe der SOL nicht beantwortet, dann meldet sich ein General des Herrn des Lebens und fordert Fee auf, das Schiff an seine Truppen zu übergeben. Der Admiral verweist auf das Einflugsverbot für extragalaktische Schiffe und droht bei Missachtung mit Angriff und Vernichtung. Fee Kellind und Ronald Tekener führen gemeinsam die Verhandlung und lehnen die Anweisung ab. Kein Pfauchone wird die SOL betreten. Es gelingt Fee und Tekener den General zumindest nachdenklich zu machen. Sie argumentieren, der Gute Geist von Wassermal hätte ihren Einflug angewiesen. Tekener pokert hoch als er vorgibt, dass die Entität die SOL gar angewiesen hätte, den Konflikt der Prinzenkrieger auf Vision zu beenden, was definitiv nicht der Wahrheit entsprach. Doch der Erfolg gibt Tekener Recht. Der General lenkt ein und verspricht das Anliegen der SOL Besatzung seinem Prinzenkrieger darzulegen.
Als Fee und Tekener das Flaggschiff des Herrn des Lebens betreten, ändert sich jedoch die Situation, denn die beiden Galaktiker sehen sich nicht nur einem Prinzenkrieger gegenüber, sondern einem Gericht aller Prinzenkrieger, das sie als Gefangene betrachtet und einen Richtspruch anstrebt.
Die Meinung der Prinzenkrieger ist jedoch nicht einheitlich und Tekener bekommt Gelegenheit nochmals die Geschichte der SOL dem Gremium darzulegen. Als die Stimmung jedoch zu Ungunsten der SOL kippt, erscheint plötzlich der Gute Geist von Wassermal als Führsprecher für die Solaner.
Der Gute Geist ist offensichtlich unbemerkt an Bord der SOL mitgereist und beabsichtigt den Planeten Vision zu besuchen. Nochmals eröffnet die Entität, dass die SOL seiner ausdrücklichen Anweisung gefolgt ist und somit keine Tabuverletzung begangen hat.
Einige der Prinzenkrieger begehren auf, da der Jahrhunderte alte Pakt zwischen der Entität und den Prinzenkriegern besagt, das die Pfauchonen für die innere, der Gute Geist von Wassermal für die äußere Sicherheit der Galaxie zuständig ist.
Dennoch kommt ein knappes, jedoch endgültiges Urteil zustande. Mit nur einer Stimme wird entschieden die SOL nicht anzuklagen und der Besatzung freien Weiterflug zu gestatten.

Auf Zoun wird Kuni Maghate zum Herrn des Morgens vorgelassen. Der Prinzenkrieger ist über die Anwesenheit eines Assassinen Soners überrascht und auf alles gefasst. Selbst auf die Möglichkeit, das Soner den Assassinen ausgesandt hat, um ihn, den Herrn des Morgens, zu töten. Doch die Befürchtung ist unbegründet. Kuni Maghate eröffnet dem Prinzenkrieger die Ankunft der Galaktiker und vermittelt ein Treffen mit Atlan.
Als Atlan dem Herrn des Morgens gegenüber tritt, spürt der Prinzenkrieger sofort Atlans Ritteraura. Der Prinzenkrieger Sabal wirkt wie gebannt, als er in Atlan einen Ritter der Tiefe erkennt. Als Atlans Team überraschend von politischen Separatisten entführt wird, unterbricht der Arkonide die Audienz und geht mit Kuni Maghate auf die Suche nach seinen Freunden. Doch die Entführung löst sich schnell auf, denn die Pfauchonen im Untergrund haben wohl nicht mit Tolots Kampfkraft gerechnet. Die Galaktiker können sich selbst befreien und bald darauf erneut bei Sabal vorsprechen.
Der Prinzenkrieger ist über die aktuelle Entwicklung auf dem Planeten Vision sehr beunruhigt. Mittlerweile ist auch Sihame, die Schwester des Herrn des Morgens, auf Zoun eingetroffen. Wie Atlan erfährt, wurde Sihame von Soner gefangen gehalten und durch einen pfauchonischen Propheten, den so genannten Saltansprecher, befreit.
Die Vorgänge auf Vision, ausgelöst durch den Prinzenkrieger Soner, erschüttern das Weltbild der Pfauchonen. Sabal muss deshalb schnell handeln, bevor die bestehende Ordnung aus den Fugen gerät. Atlan bietet die Hilfe der SOL an, die kurz darauf über Zoun eintrifft.

 
Rezension

Interessant zu wissen, daß die Prinzenkrieger eine Ritteraura erkennen können und über die Organisation der Ritter der Tiefe informiert sind. Auch die Aussagen des Guten Geistes, wonach Soner keine Bedrohung für die pangalaktischen Statistiker darstellt und wonach die SOL einen Auftrag von kosmischen Ausmaßen in Wassermal zu erfüllen hat, regen zu Spekulationen an. Ansonsten fand ich den Roman eher mittelmäßig. Vor allem die Entführungsgeschichte stört, sie paßt überhaupt nicht in die Handlung. Wer, bitte schön, sollte einen Haluter entführen können, und sei er ein pfauchonischer Assassine?

 

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Ominöse Auren

Als Perry Rhodan im Jahr 1187 NGZ letztmalig auf dem Planeten Khrat in der Galaxis Norgan-Tur war und den Dom Kesdschan besuchte, unter anderem, um sich zu vergewissern, wie es um seinen Ritterstatus stand, teilte ihm Jen Salik mit. Du kannst die Ritteraura nicht ausknipsen wie ein Licht, Perry. Sie wird dir wenig anhaften, solange du lebst. Ob du dich deiner Verantwortung stellst oder nicht. Dasselbe trifft auf Atlan zu. (PR-Roman 1600) Lethos-Terakdschan fügte hinzu. Es ergeben sich fürdich keinerlei Konsequenzen. Du hast völlige Handlungsfreiheit, brauchst auch keinerlei Restriktionen durch die Kosmokraten zu befürchten. Sie werden sich nicht mehr einmischen. Du sollst selbst wissen, was du tun musst. Die weiteren Ausführungen gerieten deutlich nebulöser, nachdem Rhodan von Taurecs Abgang hinter die Materiequellen und von Voltago berichtet hatte. Lass die Dinge sich entwickeln. Aber eines ist gewiss. Was immer auch geschehen mag, es treibt alles auf die Lösung eines großen kosmischen Rätsels zu. Es gibt ein ungelöstes Geheimnis im Universum, an dem bisher alle gescheitert sind und das in der Größenordnung der Antwort auf die Dritte Ultimate Frage sehr nahe kommt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Bewohner der Mächtigkeitsballung ES eines Tages damit konfrontiert werden - oder bereits konfrontiert werden, ohne es zu wissen. (PR-Roman 1600) Rückwirkend betrachtet stellt sich die Frage, ob damit nichtunter anderem - der Thoregon-Komplex gemeint gewesen sein könnte, obwohl eine erste Deutung in Richtung des Zusammenhangs Arresum-Parresum ging, der ähnlich wie ein Möbiusband verschlungenen »Minus«- und »unserer Plus-Seite« des Universums. Den Fragen rings um Thoregon ist man inzwischen von verschiedener Seite her auf der Spur. Während in der Milchstraße dieser Hintergrund jedoch ein bisschen von der vom Reich Tradom ausgehenden direkten Bedrohung überdeckt wird, ist die SOL den vagen Hinweisen Mohodeh Kaschas gefolgt und in Wassermal quasi mitten im »größten Schlamassel« angekommen.
 
Und hier wurde Atlan schon mehrfach mit der besonderen »Wirkung« seiner Aura konfrontiert. Um was genau es sich hierbei eigentlich handelt, ist nie konkret definiert worden. Als gesichert kann bestenfalls gelten, dass es sich um ein »psionisches Phänomen« handelt, demnach im ultrahochfrequenten Bereich des hyperenergetischen Spektrums angesiedelt ist. Bis zu einem gewissen Grad trifft dies für die normalen Individualschwingungen ebenfalls zu, die in ihrer unverkennbaren Art zwar als eindeutiges Kennzeichen ähnlich den Papillarlinien eines Fingerabdrucks der Identifikation dienen, ansonsten aber zu dem weiterhin wenig erforschten Gebiet rings um Dinge wie das Zuckerman-Spektrum oder die ÜBSEF-Konstante gehören. Diese »Konstante« ist seit der Begegnung mit den Cappins bekannt; der Begriff ÜBSEF steht hier für »überlagernde Sextabezugs-Frequenz«, welche auch als »Hypersexta-Modulpar(a)strahlung« umschrieben wird. Gerade mal fünf bis zehn Prozent des Zuckerman-Spektrums lassen sich exakt deuten oder bestimmten Eigenschaften zuordnen, dennoch sieht man darin eines der wichtigsten Hilfsmittel der Paraforschung. Es wird vermutet, dass sich Intelligenz und Lebenskraft, geistige und körperliche Verfassung ebenso daraus ablesen lassen wie paranormale und transpersonale Kräfte und Wirkungen. Da das Zuckerman-Spektrum als Teil oder 5-D-Aquivalent von ÜBSEF verstanden werden muss, dürfte wohl auch die ominöse Aura in diesen Bereich fallen. Wenn wir uns die Aussagen über sie in Erinnerung rufen, fällt auf, dass es sich hier um mehrere nicht immer klar voneinander getrennte Dinge handelt, die zum Teil natürlich, zum Teil künstlich sind.
 
Als nämlich Carfesch vor rund 2,2 Millionen Jahren im Auftrag des Kosmokraten Tiryk nach Ambur-Karbusch alias Wanderer kam, um mit dem Memoring die beiden kosmokratischen »neutralen Zellaktivatoren« vorzujustieren, wurde damit die Aussage verbunden, dass diese nur noch »von den dafür bestimmten Personen getragen werden« konnten. Nach der Vorjustierung wurde dann genau nach diesen Personen gesucht, die also aus sich heraus schon eine besondere »Ausstrahlung« aufwiesen, welche dann zweifellos durch die besonderen Zellaktivatoren wiederum verstärkt worden sein dürfte. Die beiden Personen sind, wie wir wissen, Perry Rhodan und Atlan. Sie mögen es vielleicht nicht gern hören, aber dasssie die Aktivatoren erhielten - nach mehr als zwei Millionen Jahren »Suche« -, ist Kennzeichen dafür, dass sie quasi von Geburt an etwas »Besonderes« waren. Dieses wurde dann durch die Verleihung der Aktivatoren und später durch den »Ritterschlag« bestenfalls verstärkt und/oder modifiziert, nicht jedoch neu hinzugefügt. Wenn wir nun die besondere Bedeutung dessen berücksichtigen, was vereinfachend als "psionisch„ oder »dem UHF-Bereich zugehörend« wie auch als »Vitalenergie« umschrieben wird - man denke nur an das Psionische Netz, die Psionischen Informationsquanten der Kosmonukleotide oder die Wirkung der Zellaktivatoren bei der Rettung von ES aus seiner Verwirrung -, braucht es eigentlich nicht zu verwundern, dass Rhodan und Atlan mit ihren Auren förmlich eine »magnetische Anziehungskraft« für Ereignisse von überragender Bedeutung haben. Es mag ihnen nicht bewusst sein, ja sie mögen es rein vom Verstand her sogar leugnen. Bei genauer Betrachtung ist es aber nicht zu übersehen. Uber ihre Auren sind sie offenbar mit dem übrigen Kosmos auf eine Weise verbunden, die sie fast unausweichlich zum Brennpunkt macht, zum Fokus maßgeblichen Geschehens. In einem Maß sogar, dass sich der außen stehende Beobachter mitunter verwundert die Augen reibt und eher hilflos etwas von »unglaublichem Zufall« murmelt. Das scheint aber nicht der Fall zu sein - eben weil der interaktive wie informelle »Kontakt« mit dem Rest des Kosmos auf Bahnen abläuft, die sich den normalen Sinnen entziehen …
 

Rainer Castor

   
NATHAN

    
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