Nummer: 683 Erschienen: 27.09.1974   Kalenderwoche: Seiten: 66 Innenillus: 2 Preis: 1,50 DM Preis seit 2001 in €:

Das Mädchen von Lemuria
Sie lebt seit Jahrtausenden - und bewahrt ein uraltes Geheimnis
H.G.Ewers     

Zyklus:  

11 - Das Konzil (Hetos der Sieben) - Hefte: 650 - 699 - Handlungszeit: 3459 - 3460 - Handlungsebene:

Großzyklus:  03 - Zerfall des Imperiums / Hefte: 400 - 699 / Zyklen: 7 - 11 / Handlungszeit: 3430 - 3460
Örtlichkeiten: Gercksvira   Peschnath   Andromeda         
Zeitraum: Ende April 3460
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1:
EAN 2:
Ausstattung: 
Anmerkungen:  Der hier angesprochene Tod Mirona Thetins wurde in PR 299 beschrieben
Besonderheiten: 
"Seite 3"

 
Die Hauptpersonen
Atlan Der Lordadmiral sucht nach einer Spur der verschwundenen Erde
Ermigoa Ein Mädchen von Lemuria
Esto Conschex Zwei Transmitterspezialisten von Terra
Goarn Den Theinbourg Zwei Transmitterspezialisten von Terra
Powlor Ortokur Die Oxtorner handeln auf eigene Faust
Neryman Tulocky Die Oxtorner handeln auf eigene Faust
Jerome Tecopah Der Captain entdeckt eine Emotio-Intelligenz

Allgemein
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenilluszeichner: Johnny Bruck   
Kommentar / Computer: :
PR-Kommunikation:
Statistiken: Atlans Sohn
Witzrakete: R.Kasper: SF-Witz der Woche
Leserbriefe: Bernd Spilker / Rainer Bormann / Werner Grießhammer
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                     
Computerecke:
Preisauschreiben:
Rudolf Zengerle : Rettungsgleiter der Solaren Flotte - Terranische Raumschiffe

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Report

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Innenillustrationen


Zeichner:  Johnny Bruck  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Seite: 23
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Inhaltsangabe

Goarn Den Thelnbourg und Esto Conschex entwickeln die Vermutung, daß die Erde bei ihrem Transmittersprung den Gercksvira-Transmitter aktivierte und durch den Sog überordneter Kraftfelder in die gleiche Region geriet, in der auch die verlorene lemurische Flotte materialisiert ist. Um diesen Ort zu finden, soll ein massereicher Körper durch den Sonnentransmitter geschickt und seine Wiederverstofflichung angepeilt werden.
Jerome Tecopah, der zusammen mit dem Akonen Kjuan von Sartos mit der Space-Jet ISIS ein für diesen Zweck geeignetes Raumwrack suchen soll, begegnet in einem zerstörten lemurischen Schiff einer Emotio-Intelligenz, die mit Hilfe der Musik Kontakt mit ihm aufnimmt.
Währendessen fliegt Atlan mit der Korvette KIZZOG Peschnath, die atmosphärelose Schaltwelt des Gercksvira-Transmitters, an. Die KIZZOG wird von der Lemurerin Ermigoa, die durch einen Zellaktivator unsterblich ist und deren biologisches Alter achtundzwanzig Jahre beträgt, mit den Waffenanlagen des Planeten zur Landung gezwungen. Die junge Frau berichtet Atlan, der sie als Unterhändler allein aufsucht, daß ihr Vater ihren und die Zellaktivatoren der »Meister der Insel« hergestellt hat. Obwohl Ermigoa und Atlan sich ineinander verlieben, kann die Lemurerin, die ihr Leben bisher nur mit Duplos verbracht hat, ihr Mißtrauen nicht aufgeben. Sie räumt den Fremden eine Frist von vierundzwanzig Stunden für ihr Experiment ein. Tecopah und von Sartos entdecken ein brauchbares, eintausendsechshundert Meter durchmessendes Wrack. Als Neryman Tulocky und Powlor Ortokur auf eigene Faust in die Anlagen Peschnaths eindringen, vernichtet Ermigoa die KIZZOG. Übereilt löst daraufhin Goarn Den Thelnbourg die Entmaterialisation des lemurischen Schiffswracks aus, ehe die vier Techno-Spezialisten, die es in die Abstrahlposition gebracht haben, sich zurückziehen können. Es gelingt aber, die Rematerialisation anzumessen. Ermigoa erliegt dem Widerspruch ihrer Gefühle, zerstört ihren Zellaktivator und stirbt. Atlan und die Überlebenden der KIZZOG werden von der ISIS geborgen.

 
Rezension

 

   
Inhaltsangabe 2

Kurzzusammenfassung
Ermigoa, die Halbschwester von Mirona Thetin, schläft mit Atlan, nur um dann, wie diese, in dessen Armen zu sterben. Ein Raumschiffswrack wird durch den Gercksvira-Sonnentransmitter in den Mahlstrom der Sterne geschickt, irrtümlicherweise mit vier Technikern an Bord. Der Zielort der Transmission kann mittels lemurischer Ortungstechnik hinreichend genau bestimmt werden.
 
Handlung
An Bord des USO–Flaggschiffes IMPERATOR VII läuft die Auswertung des Einsatzes auf Tockton. Aus den Daten ging hervor, dass schon im lemurisch-halutischen Krieg eine Flotte von 22.000 Schiffen durch den Gercksvira–Sonnentransmitter in ein Krisengebiet abgestrahlt werden sollte, dort aber niemals ankam und unauffindbar blieb. Man will versuchen, die Kontrolle über die Schaltanlagen des Sonnentransmitters auf Peschnath zu erlangen, um ein genügend großes der im Gercksvira–System treibenden Raumschiffwracks in das mutmaßliche Zielgebiet abzustrahlen, zwecks Ortung der Rematerialisierung mittels Strukturtaster.
 
Zwei Teams werden gebildet. Das erste Team unter Atlan, inklusive der immer noch betäubten zwei Maahk–Wissenschafter, versucht, mit der Korvette KIZZOG auf Peschnath zu landen, wird aber von Geschützen unter der Kontrolle von Ermigoa schwer beschädigt und muss notlanden.
 
Ein zweites Team unter Captain Jerome Tecopah mustert an Bord der Space-Jet ISIS die im Gercksvira–System treibenden Wracks auf der Suche nach einem ca. 1500 m großen Raumschiff, das soweit repariert werden kann, dass es aus eigener Kraft in den Sonnentransmitter fliegt.
 
Team Eins an Bord der KIZZOG spricht nach der Notlandung auf Peschnath, bei der acht Mann ums Leben kommen, per Sichtfunk mit Ermigoa, die wie man im Bild erkennen kann, einen Zellaktivator trägt. Daraufhin gibt sich Atlan ebenfalls als Aktivatorträger zu erkennen, und so gelingt es ihm, mit Ermigoa ins Gespräch zu kommen und sie zu überzeugen, sich mit ihm zu treffen.
 
Atlan wird von Ermigoa in einer prächtig ausgestatteten Halle empfangen und dort direkt in einen Gladiatorenkampf mit zwei Duplos verwickelt. Danach zeigt sich Ermigoa selbst in einem Raum mit Geräten, die Atlan als Multiduplikatoren identifiziert. In einem Gespräch erzählt Ermigoa Atlan von ihrem Plan, sich Hunderte von Duplos von ihm zu erstellen, da sie ihre bisherigen »Gespielen« satt hat. Im weiterem Gespräch bestätigt sich der Verdacht, dass Ermigoa durch die jahrtausendelange Einsamkeit seelisch sehr instabil geworden ist. Ermigoa erinnert Atlan sehr an Mirona Thetin, und er möchte verhindern, dass seine Beziehung zu Ermigoa genauso gewaltsam endet. Deshalb lässt er sich entwaffnen und von ihr gefangen nehmen.
 
Atlan erzählt ihr von dem Plan ein präpariertes Raumschiffswrack an den gleichen Ort zu schicken, an dem vor Jahrzehntausenden die 22.000 Schiffe starke Flotte der Lemurer gestrandet war. Er bittet Ermigoa, hierfür die Steuerzentrale des Sonnentransmitters nutzen zu dürfen.
 
Ermigoa misstraut Atlan, gibt ihm aber 24 Stunden Zeit, seinen Plan zu realisieren. Da die Terraner Ermigoa genauso wenig trauen, beschließt man, die beiden Oxtorner Powlor Ortokur und Neryman Tulocky damit zu beauftragen, im Notfall die Robot-Verteidungszentrale von Peschnath auszuschalten. Beide schließen sich dem Wissenschaftlerteam um Goarn den Theinbourg und Esto Conschex an, das den Sonnentransmitter in der Schaltzentrale kontrollieren soll, und machen sich kurz darauf im Schutz von Deflektoren auf, die Verteidigungszentrale von Peschnath zu finden.
 
Team Zwei unter Jerome Tecopah findet ein lemurisches Schlachtschiff der GOLKARTHE-Klasse und schickt vier Techniker an Bord, um das Wrack notdürftig wieder instand zu setzen, während Atlan inzwischen versucht, beruhigend und hinhaltend auf Ermigoa einzuwirken. Dies gelingt solange, bis Ermigoa auf die beiden oxtornischen Saboteure aufmerksam wird. Sie versucht, die Oxtorner gefangen zu nehmen, was scheitert, um daraufhin in einer Kurzschlussreaktion die notgelandete KIZZOG, inklusive der beiden Maahks, endgültig zu zerstören.
 
Das Wissenschaftler-Team in der Schaltzentrale bemerkt die Schwierigkeiten und schickt hastig, bevor es zu spät ist, das präparierte lemurische Wrack durch den Sonnentransmitter in den Mahlstrom der Sterne, in der Eile vergessend, dass sich noch die vier Techniker an Bord befinden. Es gelingt den Wissenschaftlern, mit Hilfe der lemurischen Ortungstechnik den Rematerialisierungspunkt des abgestrahlten Wracks »ungefähr genau« zu bestimmen.
 
Ermigoa entgleitet vollends Atlans Kontrolle. Sie versucht, Duplos von sich selbst zu schaffen, vermutlich als Testlauf für die Duplizierung Atlans, muss aber zu ihrem Entsetzen erkennen, dass die Multiduplikatoren nicht in der Lage sind, die Technik der Zellaktivatoren zu replizieren. Aus Verzweifelung hierüber begeht Ermigoa Selbstmord, indem sie ihren Zellaktivator zerstrahlt und, wie Mirona Thetin tausend Jahre zuvor, in Atlans Armen stirbt.

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Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
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