Nummer: 2368 Erschienen: 05.01.2007   Kalenderwoche: 1 Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,75 €

Sonderschaltung Tanta
Atlan und das KombiTrans-Geschwader im Einsatz - auf den Spuren des lemurischen Erbes
Rainer Castor     

Zyklus:  

34 - TERRANOVA - Hefte: 2300 - 2399 - Handlungszeit: 1344 - 1346 NGZ (4931 - 4933 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Omega Centauri               
Zeitraum: 20.November bis 1.Dezember 1345 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601753
EAN 2: 72368
Ausstattung:  Report Nr.396 / NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 05. bis 11. Januar in der Realwelt und im Perryversum.
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Seit die Einheiten der Terminalen Kolonne TRAITOR mit ungeheurer Waffengewalt die Kontrolle über die Milchstraße und ihre Planeten übernommen haben, steht die Menschheit in einem verzweifelten Kampf. Beispielsweise leistet das Solsystem - geschützt durch den TERRANOVA-Schirm - unter Perry Rhodans Führung noch Widerstand gegen die Armada der Chaosmächte.
Nur wenige andere Verstecke in der Menschheitsgalaxis sind noch nicht von TRAITOR besetzt. Dazu zählt der Kugelsternhaufen Omega Centauri, in dem es uralte Hinterlassenschaften gibt. Mit ihrer Hilfe soll in diesem Jahr 1345 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - dies entspricht dem Jahr 4932 alter Zeitrechnung - endlich ein Gegenschlag beginnen: Der Arkonide Atlan und seine Verbündeten wollen einen sogenannten Sonnentransmitter aktivieren und mit diesem in die ferne Galaxis Hangay vorstoßen.
In Hangay soll schließlich eine Negasphäre entstehen, eine Brutstätte des Chaos und Grund für alle kosmischen Aktivitäten der letzten Zeit. Für den Weg dahin benötigt man aber unter anderem die SONDERSCHALTUNG TANTA ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Atlan Der Arkonide sucht einen Weg, die Sonnentransmitter in Omega Centauri zu aktivieren
Icho Tolot Der Haluter forscht nach alten Hinterlassenschaften eines vernichtenden Krieges
Canio Sarkyuin Der Algustraner wirkt als Chefwissenschaftler des KombiTrans-Geschwaders

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Sonnentransmitter (1)
PR-Kommunikation: Light-Edition: DARK
Statistiken: William Voltz-Award 2006 / Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 5.Auflage Heft 1266 / 1267
Witzrakete:
Leserbriefe: Michael Ördög / Anton Zinkl / Andreas Lamprecht / Jörg Wilhelm / Bernd Rösen / Marco Scheloske / Ingo Ludwig
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Algustra    Lahmu     Grymrel-Ballung    Jykarila-Ballung    Karahol    Sarkyuin, Canio    Tanta    Tellox-Duo    Tharbana                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
Clubgrafik:
Nachrichten:
Fanzines:
Magazine:
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: 396 - Seiten: 11
Cartoon : Kontaktknilch von Harry M. "Verbesserte Dienstleistungen"
Reporttitel: Hubert Haensel: Report-Intro / Frank G.Gerigk: Pro und kontra Zellaktivatoren
Reportgrafik: Grafik: »Atlantis« (Heiko Popp, Hohenberg)
Reportfanzines:

Reportriss:


Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau: Verlagspublikationen Januar 2007
Reportriss: Dieter Bohn : Terranische Alltagswelten: Kugelrutschen mit Zeichnung des Museumsraumers MERCATOR

Innenillustrationen

Anflug (der VASCO DA GAMA)
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:19
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Nach einer halben Stunde schwebte die VASCO DA GAMA aus dem Schacht in den hell erleuchteten Hohlraum.
Die zentrale Hohlkugel hatte einen Durchmesser von 124 Kilometern. In ihr wiederum schwebte die 40 Kilometer durchmessende Zentralkugel, deren rund 5000 Quadratkilometer messende Oberfläche als Parklandschaft gestaltet war; die künstliche Atmosphäre glich bis in etwa 3000 Metern Höhe einer normalen Planetenatmosphäre. Entlang der 42 Kilometer von der Zentralkugel entfernten Hohlraumwandung herrschte Vakuum.


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Es gelingt Atlan nicht, auf den Steuerwelten des Tellox-Duos eine Möglichkeit zu finden, wie man doch noch zum Nagigal-Trio gelangen könnte. Er findet aber Hinweise auf die so genannte Sonderschaltung Tanta, die in der Kharag-Stahlwelt aktiviert werden kann. Außerdem wird das Mausoleum des Lemurers Jerim-Varos entdeckt, der seinerzeit am Ausbau der Transmitterstrecke beteiligt war. Der Leichnam trägt einen Armband-Befehlsgeber, den Atlan an sich nimmt.
 
Zurück auf der Kharag-Stahlwelt sucht Atlan einen bisher nicht erkundeten Schaltraum auf, der mit "Tanta" beschriftet ist. Damit löst er unabsichtlich den Zugriff auf die gleichnamige Sonderschaltung und die Selbstvernichtung der ganzen Anlage aus. Das Steuergehirn gibt ihm eine kurze Frist, innerhalb derer er seine Berechtigung nachweisen soll. Atlan aktiviert den Befehlsgeber und benutzt das Lebensmotto des Lemurers Jerim-Varos, das er in dessen Wohnräumen entdeckt hat, als Passwort: "Gefangen im Körper, aber nicht im Geist".
 
Atlan hat Glück. Die Befehlssignale und das Passwort werden akzeptiert. Der Countdown wird gestoppt und jetzt wird Atlan endgültig als umfassend befehlsberechtigt anerkannt. Er hat Zugriff auf Geheimdaten, denen zufolge die Tellox-Nagigal-Transmitterstrecke seinerzeit eigens für reiche und angesehene Lemurer eingerichtet worden ist. Außerdem erhält er endlich die benötigten Daten, die zur Erreichung des Nagigal-Trios benötigt werden. Somit macht sich das KombiTrans-Geschwader am 1. Dezember 1345 NGZ erneut auf den Weg. der von außen und nicht aus dem Inneren der Planetoidenfalle heraus angreift, halte ich für kompletten Schwachsinn…

Johannes Kreis

 
Rezension

Rainer Castors letztes Heft war PR 2239. Im Grunde könnte ich das wiederholen, was ich damals schon geschrieben habe.
 
Andererseits mag ich Hefte von Castor manchmal doch. Nein - wirklich! Dieses Heft ist zum Beispiel perfekt, wenn man keine Zeit hat. Es eignet sich nämlich perfekt zum Querlesen, ohne dass man was Entscheidendes verpasst. Ich frage mich nur, warum Castor sich die Mühe macht, eine läppische Rahmenhandlung für seine als Roman getarnten Datensammlungen zu stricken, wenn er diese sowieso ständig für endlose Abschweifungen, rückblickende Handlungszusammenfassungen (u.a. der Centauri- und Obsidian-Zyklen, Sardaengar taucht auch mal auf), Technobabble-Exkurse und weitschweifige Beschreibungen unterbricht. Warum deklariert er diese Machwerke nicht gleich als PR-Kommentare in Romanlänge? Am besten mit deutlich erkennbarem Vermerk auf dem Cover? Dann könnte ich mir nämlich die 1,75 Öcken für diese Hefte sparen und in etwas sinnvolles investieren, zum Beispiel eine Cola und eine Brezel. Die hätten dann nämlich 100 Prozent mehr Nährwert als Hefte dieser Art - ich weigere mich, so etwas als "Roman" zu bezeichnen.
 
Man könnte diesem Heft allenfalls dann etwas abgewinnen, wenn man es als Beispiel für den Zustand der Psyche Atlans betrachten würde. Atlan hat bekanntlich einen Extrasinn und ein absolutes Gedächtnis. Das bedeutet: Er nimmt jedes noch so kleines Detail wahr und kann sich alles merken. Allerdings unterliegt er manchmal dem "Erzählzwang". Dann muss er die vielen in seinem Gedächtnis gespeicherten Informationen irgendwem an den Kopf werfen. In diesem Fall wäre es halt der Leser, der Atlans Geplapper über sich ergehen lassen muss.
 
Zu den vielen Rückblicken zählt auch ein Abriss der ersten Arbeiten am Kharag-Sonnendodekaeder, mit denen im Jahre 1327 NGZ begonnen worden ist. Man erfährt auch, dass die Terraner jetzt offenbar in der Lage sind, Situationstransmitter zu erzeugen. So verstehe ich das endlose Geschwafel in diesem Heft jedenfalls.
 
Übrigens: Dass der Rechner des Tellox-Duos auf Feindseligkeiten verzichtet, weil das KombiTrans-Geschwader von außen und nicht aus dem Inneren der Planetoidenfalle heraus angreift, halte ich für kompletten Schwachsinn…
 

Johannes Kreis  07.01.2007

   
Inhaltsangabe 2

Am 17. September 1327 NGZ erreichen Atlan und Icho Tolot an Bord des ENTDECKERS VASCO DA GAMA den Kharag-Sonnendodekaeder, um die Anlage auf die angekündigte Erhöhung der Hyperimpedanz vorzubereiten.
 
Mit dem Verweis auf die Auswirkungen der Formungs-Strahler auf die Nachfahren der Schwarzen Bestien erreicht der Hochrangberechtigte Atlan, dass KHARAG, der Zentralrechner der Psi-Bastion Kharag-Stahlwelt, den Haluter Icho Tolot mit Einschränkungen zumindest temporär akzeptiert.
 
Im Januar 1328 NGZ besucht Atlan den Imaginären Sardaengar auf Vinara, kurz bevor die Expedition der VASCO DA GAMA Omega Centauri wieder verlässt.
 
Rückblick 1343 NGZ
Am 1. Oktober 1343 NGZ erreichen Atlan an Bord des Explorers VERACRUZ und Icho Tolot an Bord der HALUTA III gemeinsam mit dem PONTON-Tender ZEUT und vier weiteren Explorern der NEPTUN-Klasse erneut den Sonnendodekaeder.
 
Trotz der Vorbereitung der Anlagen auf die Erhöhung der Hyperimpedanz kann der Sonnentransmitter aufgrund der Desynchronisierung der Sonnen des Dodekaeders nicht in Betrieb genommen werden.
 
Nachdem sich die Resynchronisierung als langwieriger als erwartet erweist, verlässt Atlan den Sonnendodekaeder am 3. Dezember 1343 NGZ an Bord der VERACRUZ mit dem Ziel Charon-Wolke, die er am 6. Januar 1344 NGZ erreicht.
 
Rückblick 1344 NGZ
Am 18. August 1344 NGZ verlässt auch Icho Tolot mit der HALUTA III Omega Centauri. Am 2. September 1344 NGZ erreicht er das Solsystem und fliegt, mit einem Kantor-Sextanten ausgestattet, weiter nach Halut, das er am 7. Oktober 1344 erreicht.
 
Am 11. Oktober 1344 NGZ gelingt 87.746 Halutern die Flucht vor der Terminalen Kolonne. Von verschiedenen Sammelpunkten aus erreichen die Haluter am 19. November 1344 NGZ den Leuchtfeuerstern OC-1.
 
Die Besatzung des im Orbit um Kharmuu geparkten Tenders ZEUT produziert mit den Anlagen auf Khar I, Khar II, Khar III Transitionstriebwerke für die 88.000 halutischen Schiffe.
 
Nach dem Einbau der Triebwerke an Bord des Tenders ZEUT am Leuchtfeuer OC-1 können die Haluter nach Omega Centauri einfliegen. Sie wählen den Planeten Tharbana in dem 66 Lichtjahre vom Sonnendodekaeder entfernten Gamac-System als Stützpunkwelt.
 
Rückblick 1345 NGZ
Am 3. Juni 1345 NGZ verlässt Atlan an Bord des Explorers VERACRUZ, begleitet von 4 LFT-BOXEN, die Charon-Wolke und erreicht am 3. Juli 1345 NGZ OC-1.
 
In der Kharag-Stahlwelt finden sich immer wieder Hinweise auf die Sonderschaltung Tanta. Atlan besucht am 17. Juli 1345 NGZ Sardaengar auf Vinara, um Näheres über diese Sonderschaltung zu erfahren, doch sie ist auch dem ehemaligen Hohen Tamrat unbekannt.
 
Vom 1. bis zum 5. Juni 1345 erreichten die mit terranischen Situationstransmittern ausgestatteten Mobilen Transmitter-Plattformen MOTRANS-OC1, MOTRANS-OC2 und MOTRANS-OC3 ihre Standorte bei dem Leuchtfeuerstern OC-1, dem Gelben Riesen OC-2 und am Kharag-Sonnendodekaeder.
 
Für das Unternehmen KombiTrans fordert Atlan unter anderem Trim Marath und Startac Schroeder als Verstärkung an. Am 15. Oktober 1345 NGZ kommen die beiden mit dem PONTON-Tender POLARIS XX und den beiden ENTDECKERN EDMOND HALLEY und VASCO NUNEZ DE BALBOA am Sonnendodekaeder an.
 
20. November bis 1. Dezember 1345 NGZ
Es gelingt Atlan zwar, den Rechner der Prüfstelle Tellox in die Schranken zu weisen, doch die Steuerwelt des Tellox-Duos bietet keine Möglichkeit, doch noch das Nagigal-Trio zu erreichen. Allerdings wird auf Tellox 1 das Mausoleum des Lemurers Jerim-Varos entdeckt, der seinerzeit am Ausbau der Transmitterstrecke beteiligt war. Der Leichnam trägt einen Armband-Befehlsgeber, den Atlan an sich nimmt.
 
Beim Rückflug kann das KombiTrans-Geschwader aufgrund der Schaffung neuer beruhigter Zonen über den Situationstransmitter von MOTRANS-OC1 direkt den Sonnendodekaeder erreichen. Da auch die Reichweite der Käfigtransmitter für eine Direktverbindung ausreicht, wurde MOTRANS-OC2 von OC-2 zum Sonnendodekaeder verlagert.
 
Zurück auf der Kharag-Stahlwelt, sucht Atlan in der Schaltstation Etuum einen bisher nicht erkundeten Nebenschaltraum auf, der mit »Tanta« beschriftet ist. Damit löst er unabsichtlich den Zugriff auf die gleichnamige Sonderschaltung und einen Selbstvernichtungsmechanismus aus.
 
Das Steuergehirn gibt ihm eine Frist von zwei corgon'ty bzw. circa 100 Sekunden, innerhalb derer er seine Berechtigung nachweisen soll. Atlan aktiviert den Befehlsgeber und benutzt das Lebensmotto des Lemurers Jerim-Varos, das er in dessen Wohnräumen entdeckt hat, als Passwort: »Oana hu lachab – Gefangen im Körper, aber nicht im Geist«.
 
Die Befehlssignale und das Passwort werden akzeptiert. Der Countdown wird gestoppt, und jetzt wird Atlan endgültig als umfassend befehlsberechtigt anerkannt und bekommt Zugriff auf die Geheimdaten des Rechners ETUUM. Die Schaltstation Etuum wurde wie das Nagigal-Trio im Jahr 50.211 v. Chr. fertiggestellt.
 
Im Jahre 50.165 v. Chr. wurde angesichts der bestehenden separatistischen Bestrebungen in den Einzeltamanien die Geheimorganisation Tortmon-Tenoy-Anorrom (TTA) gegründet. Sie richtete in vielen Sonnentransmittern eine zusätzliche Absicherung nach dem Vorbild der Sonderschaltung Tanta ein. Jerim-Varos richtete für die TTA die Prüfstelle Tellox ein. Das Tellox-Duo wurde für die Evakuierung von Privilegierten verwendet.
 
ETUUM gibt die Koordinaten weiterer geheimer Sonnentransmitter (Dadion-Trio, Molanc-Duo, Perpan-Duo und Vengil-Trio) preis, von denen bisher nur das durch eine Novaexplosion zerstörte Perpan-Duo bekannt war.
 
Von ETUUM erhält Atlan neue Daten zum Erreichen des Nagigal-Trios. Am 1. Dezember 1345 NGZ macht sich das KombiTrans-Geschwader, verstärkt um die Mobile Transmitterplattform MOTRANS-OC3 mit dem Eigennamen KAHALO, erneut auf den Weg.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Sonnentransmitter (1)

Als die CREST II am 19.August 2400 vom galaktozentrischen Sonnensechsecktransmitter erfasst, entmaterialisiert und in das Twin-System im intergalaktischen Leerraum versetzt wurde, war das der Auftakt eines faszinierenden »Abenteuers« (PR 200). Es ermöglichte den Terranern nicht nur den Sprung nach Andromeda, sondern lieferte ebenso Einblicke in die Existenz der Ersten Menschheit der Lemurer und führte zur Konfrontation mit den Meistern der Insel. Neben vielen anderen Aspekten waren es nicht zuletzt die unglaublichen Sonnentransmitter, die pures Staunen hervorriefen. Im Kampf gegen die Mdl standen zwangsläufig andere Interessen im Vordergrund, deshalb blieben Anfang des 25.Jahrhunderts viele Fragen unbeantwortet. Es dauerte zum Teil etliche Jahrhunderte und mehr, bis sich die verstreuten Puzzleteilchen zu einem immer klareren Gesamtbild ordneten. Nach und nach wurden die meisten Geheimnisse und Rätsel der Mdl wie auch der Lemurer und was mit ihnen zusammenhing gelöst. Doch selbst Mitte des 14.Jahrhunderts NGZ gibt es noch genügend Fragezeichen, wie die aktuellen Ereignisse mehr als deutlich zeigen.
 
Insbesondere mit den Sonnentransmittern sind etliche Fragen verbunden, obwohl im Laufe der Zeit die maßgeblichen Hintergründe und Zusammenhänge als »aufgeklärt« betrachtet wurden. Mit ein Grund für die lange Zeit war, dass bei der Auseinandersetzung mit den Meistern der Insel die Endpunkte der Hauptstrecke in Gestalt der beiden Sonnensechsecke von Milchstraße und Andromeda sowie einige weitere damals direkt gekoppelte Sonnentransmittervernichtet wurden und somit als direkte Studienobjekte nicht mehr zur Verfügung standen. Darüber hinaus hatten sich mit dem »Freitod« der Sonneningenieure auch jene Wesen einer direkten Befragung entzogen, auf die letztlich die »Technologie« zum Bau dieser Konstellationen zurückging. Erst die Entdeckung weiterer dieser künstlichen Gebilde, wie beispielsweise das Temur-Sonnenfünfeck hoch über dem Rand der nördlichen Eastside, die vom Untergang der »Hauptstraße« nicht betroffen waren, sowie die intensive Erforschung der lemurischen Epoche lieferten weitere Erkenntnisse.
Hinzu kamen diverse Zeitreisen »direkt vor Ort« wie jene in die Frühzeit der lemurischen Kultur durch die Nullzeitdeformator-Expeditionen im 35.Jahrhundert, in deren Verlauf den alten Informationen neue hinzu gefügt werden konnten. Diese wurden ergänzt um jene, die von der forcierten galaktoarchäologischen Forschung auf Hunderten Planeten wie auch auf der Erde selbst in den Tiefen des Pazifiks beim untergegangenen Kontinent Lemuria geliefert und im riesigen Lemuria-Museum von Terrania gesammelt wurden. Tausende Forscher aller Disziplinen arbeiten nach wie vor daran und werten die Erkenntnisse aus, ohne dass ein Ende in Sicht wäre.
 
Als Resümee gilt, dass das Prinzip der Sonnentransmitter darauf basiert, dass Sterne von genau gleicher Größe, Masse und Oberflächentemperatur und dergleichen, aber auch gleicher Hyperemission zu einer exakten geometrischen Konstellation angeordnet werden.
Jemand, gegen den wir im Verhältnis Steinzeitwilde sind, hat sechs Sterne von genau gleicher Größe, Masse und Oberflächentemperatur gesucht, gefunden, sie aus den alten Umlaufbahnen um das galaktische Zentrum herausgezerrt und sie an der Stelle, die wir jetzt entdeckt haben, zu einer geometrischen Figur vereint. Die Positronik geht sogar noch weiter. Sie stellt fest, dass die astrophysikalische Gleichheit der Sonnen auch nicht natürlich sein kann. (...) Die Auswertung zieht den logischen Schluss, dass die absolute Übereinstimmung nur durch eine physikalische Korrektur, durch ein Koordinierungs- oder Synchronisationsverfahren, hergestellt worden sein kann. Anders lässt sich die Sechsling-Verwandtschaft nicht erklären. (PR 200)
 
Heißt. Die hyperphysikalischen Strahlungen und Kraftfelder der beteiligten Sonnen überlagern sich so, dass im Zentrum der Konstellation der gewünschte Transmitter-Aufriss entsteht. Als »Unterstützung« dient meist die Position in einer größeren Sonnenansammlung wie dem galaktischen Zentrum oder dem Zentrum von Sternhaufen. Die Übereinstimmung und Ausrichtung durch eine (hyperlphysikalische Korrektur bereits beim Bau gehörten zu dem Verfahren, welches ursprünglich von den Sonneningenieuren stammte. Zur Nutzung als Transmitter wiederum ist darüber hinaus die ( Fein-)Justierung auf die jeweilige Gegenstation notwendig - erreicht durch vergleichsweise wenig aufwändige »hyperphysikalische Kataysatorimpulse«, die dem jeweiligen Sonnentransmitter von der Justierungsstation »aufgeprägt« werden

Rainer Castor

   
NATHAN

NATHAN 2368

Das Wissen der Menschheit - Quelle: PR 2368          NATHAN - Historienspeicher - bersicht


Folge 69 - Thema:

Wichtige Ereignisse vom 05. bis 11.Januar


Realwelt:

 

Am 5.Januar 1971 erscheint das erste PERRY RHODAN-Lexikon, damals noch als einbndige Edition

 

 

Perryversum:


Nachdem die Laren das Solsystem im Dezember des Vorjahres in eine fnfdimensionale Energiehlle einschlossen, erlischt diese am 5.Januar 3459 n.Chr. Die Sterne werden wieder sichtbar. Ein Strukturvariabler-Energiezellen-Raumer der Laren mit dem sogenannten Verknder der Hetosonen erscheint.

 

(Zyklus Das Konzil, PERRY RHODAN-Band 650 Der Bund der Sieben)

 

Am 9.01.2045 n.Chr. schickt Perry Rhodan den Leichten Kreuzer BURMA nach Tramp. Die Besatzung rettet Gucky und 28 Iltkinder, ehe der Planet explodiert. Die Mausbiber werden auf dem Mars angesiedelt.

(Zyklus Atlan und Arkon, PERRY RHODAN-Band 98 Entfesselte Gewalten)

Am 11.01.448 NGZ erreicht Reginald Bull mit der CIMARRON die blauweie Riesensonne Erego. Auf den Monden ihres Begleiters, des Braunen Zwergs Unag, bereiten die Hauri den Transfer des letzten Hangay-Viertels von Tarkan nach Meekorah vor.

(Zyklus Tarkan, PERRY RHODAN-Band 1393 Botschaft aus der Heimat)

Seite Schroty's PR-Materiequelle 2006

 

    
Vorschau

Die Geschehnisse im Kugelsternhaufen Omega Centauri zeigten, dass es nicht einfach sein wird, über die alte Transmitterstraße bis in den Raum Hangay vorzustoßen. Aber Atlan und seine Gefährten müssen das Risiko eingehen, um zumindest eine Chance zu haben, etwas gegen die entstehende Negasphäre tun zu können.
Mit dem PERRY RHODAN-Band der nächsten Woche blendet die Handlung um zu einem anderen Schauplatz - und zu einer anderen Hauptperson. Michael Marcus Thurner ist Autor dieses PERRY RHODAN-Romans:
 
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