Heft: PR 2925
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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
41 - Genesis
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
10.01.2019
Letzte Änderung:
17.01.2019

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2996
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Zau
Alias
Zautosch

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Zau (eigentlich: Zautosch) war ein Tryzom-Tänzer und USO-Agent im Team von Mahnaz Wynter.
 
Erscheinungsbild
Zau war etwa 1,50 Meter groß. Er hatte einen wuchtigen, kahlen Schädel, der ohne einen sichtbaren Hals auf den Schultern saß. Seine hervortretenden Augen wurden durch echte und lupenartig dicke Brillengläser vergrößert. Die Lippen waren schmal, die Nase flach und die Ohrmuscheln kaum sichtbar. Zaus dürre Arme hingen ihm weit über die Knie der stark gekrümmten Beine und die Füße wirkten grotest verbreitert. Opiter Quint beschrieb diesen Mann als »krötengesichtig«. (PR 2909, S. 28) Seine Stimme klang knarrend und quietschend. (PR 2919, S. 12)
 
Sein Erscheinungsbild war das Ergebnis der Verwendung der Spicoulo- und Lotron-Baumtänzer-Gene, um das Genom der Takerer zu ergänzen. (PR 2925, S. 12, 16)
 
Paragabe
Zau war ein Gedankentänzer und hatte die Fähigkeit zum Pedotransfer. Allerdings waren diese Paragaben zeitlich begrenzt verfügbar. So konnte sie Zau maximal zwei Minuten lang einsetzen. (PR 2925, S. 19) Sein Körper zerfiel jedoch während des Pedotransfers nicht zu der üblichen blasigen Gallertmasse, sondern wurde lediglich als »unscharf« und »verwaschen« wahrgenommen. (PR 2925, S. 32)
 
Charakterisierung
Zautosch hatte eine natürliche Begabung für Sprachen, die von Guvratosch mittels Hypno-Schulungen gefördert wurde. (PR 2925, S. 25)
 
Geschichte
Der Tryzom-Tänzer war das Produkt der Genexperimente Guvratoschs. Die ersten Kinderjahre verbrachte er noch auf Lotron und später auf Porten. Als Laroschol das dortige Versteck von Guvratosch fand, war Zautosch zusammen mit Anmetosch und Guvratosch auf Ceinnon. Dadurch konnte er vorerst der Verfolgung durch die Golamo entgehen. (PR 2925, S. 38, 41)
 
Auf Ceinnon wurde Zau ständig von Guvratosch drangsaliert, da der Genetiker ihn für misslungen und entbehrlich hielt. Die Zeit dort war mit zahlreichen Tests und Experimenten ausgefüllt, doch vermochte der Tryzom-Tänzer nicht, über den Tod von Motatosch und Macinda hinweg zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt wurde Gattrasch sein bester Freund. (PR 2925, S. 42)
 
Jahre später wurde auch dieses Versteck Guvratoschs entdeckt. Schuld daran war Zautosch selbst, der aus Hass auf seinen Ziehvater, verstärkt durch dessen Verhalten Gattrasch und anderen Baumtänzern gegenüber, der Golamo einen Tipp zukommen ließ. (PR 2925, S. 59)
 
Doch diesmal war Guvratosch besser vorbereitet. In seinem privaten Projekt Ruutosch ermöglichte er, für ihn sehr uneigennützig, den beiden verbliebenen Tryzom-Tänzern die Flucht von Ceinnon und die Zeitreise mittels des Dillatationsfluges. Fast dreißig Jahre reisten dann Anmetosch und Zautosch an Bord der RUUTOSCH etwa 200.000 Jahre in die Zukunft und erreichten am 21. März 1533 NGZ den Rand der Milchstraße. (PR 2925, S. 55) Dort wurde die RUUTOSCH von den Galactic Guardians gekapert. Während Zautosch bereit war, bis zum unvermeidlichen Tod zu kämpfen, sah Anmetosch die Sinnlosigkeit dieser Tat. Als die Raumpiraten die letzte Zufluch der Brüder an Bord der RUUTOSCH stürmten, eröffnete Zautosch das Feuer. Die Galactic Guardians blieben ihm nichts schuldig und feuerten zurück. Anmetosch warf sich daraufhin in die Schussbahn und opferte sich für den Bruder. (PR 2925, S. 54)
 
Zautosch, nun der letzte der Tryzom-Drillinge, wurde von den Piraten gefoltert und später an ein Konsortium auf Lepso verkauft. Diese hauptsächlich von Terranern und Aras geführte verbrecherische Organisation wollte ihn weiterverkaufen. Allerdings konnte Zau mithilfe von Mahnaz Wynter fliehen. Monkey nahm ihn mit offenen Armen in der USO auf. Fortan arbeitete er mit Wynter und Tessner Vellderyd zusammen. (PR 2925, S. 56-57)
 
Am 9. Juli 1551 NGZ war Zau dabei, als Ernst Ellert in seinem Mausoleum aufwachte. (PR 2909, S. 31) Zusammen mit Mahnaz Wynter und Tessner Vellderyd begleitete er den Deutschen an Bord der NEÈFOR. (PR 2909, S. 61).
 
Als Ellert am 19. Juli auf Siskul den Zugang zum Wanderer fand, war Zau im Team von Opiter Quint, der auf die Oberfläche der Scheibenwelt ging. (PR 2919, S. 12) Er war derjenige, dem dort der Zusammenhang zwischen dem Auflösen der Person von Friedrich von Opel und dem Auftauchen der Nanogenten auffiel. Dadurch konnte man annehmen, dass von Opel in Wirklichkeit ein Alter Ego des Adam von Aures war. (PR 2919, S. 40) Zusammen mit Ellert und Quint ging er durch die Querung und erreichte die Enceladus-Enklave, wo der Kopf von Homunk gesichert werden konnte. (PR 2919, S. 46)
 
Zurück an Bord der NEÈFOR ließ er durch seine Fähigkeiten Opiter Quint seine Lebensgeschichte direkt erfahren. (PR 2925)
 
Zau erwies sich als entscheidende Hilfe bei der Suche nach Artefakten von ES auf Thoo. Seine Gabe, verstärkt durch eine spezielle Droge, ermöglichte ihm das Finden einer mit Hooris-Kristallen besetzten Säule und die Aktivierung eines planetenweiten Holoemittersystems der Thoogondu. Mit dessen Hilfe konnte das Protokoll des Zerwürfnisses entdeckt werden. Zusammen mit Quint und Ellert betrat der Tryzom-Tänzer dann am 13. November dieses Artefakt. (PR 2936) Zau konnte dort besser mit den mentalen Einflüssen des Protokolls umgehen und sorgte dafür, dass seine Begleiter sich auf ihre Aufgabe konzentrieren konnten. (PR 2937, S. 13) Am 27. November konnte diese Mission erfolgreich abgeschlossen werden. (PR 2937, S. 60)


Quellen: PR 2909, PR 2919, PR 2925, PR 2936, PR 2937
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Zau ist ein rund 200.000 Jahre in der Vergangenheit auf der Erde (damals: Lotron) aus der Kombination verschiedener Genome (u.a. lotronische Halbaffen und Spicoulos von Zeut) mit dem Genom von takerischen Cappins gezeugtes Wesen. Er ist 1,48 Meter groß. Sein Schädel, eine wuchtige kahle Halbkugel, sitzt ohne sichtbaren Hals auf den Schultern. Die zervikalen Wirbel seines Halses sind versteift und kaum ausgeprägt (Erbe der Spicoulos). Zaus bebrillte Augen treten hervor und scheinen durch das lupenartig dicke Glas übermäßig vergrößert. Die Lippen sind schmal, der Mund breit, die Nase flach, die Ohrmuscheln kaum sichtbar.
 
Seine dürren Arme hängen weit über die Knie der stark nach außen gekrümmten Beine. Er steht auf großen Füßen, die zu den Zehen hin grotesk verbreitert wirkten. Zau trägt zwei Gurte, die sich über seiner Brust kreuzen und die mit etlichen Taschen versehen sind, manche von ihnen bis zum Bersten gefüllt. Seine Stimme klingt knarrend und quietschend, wie ein uralter Fensterladen, der seit Ewigkeiten verschlossen gewesen ist und nun geöffnet wird.
 
Zau hat zum überwiegenden Teil cappinsches Erbgut und ist in Ansätzen Tryzom-Tänzer. Zau kann jedoch nicht vollkommen pedotransferieren, da seine Tryzom-Apparate die erforderlichen Tryzome nur schubweise liefern. Sein Pedozugriff ist immer nur eine Teilübernahme, wenn überhaupt. Er vermag die anvisierte Person für maximal zwei Minuten zu entrücken und dadurch denk- und handlungsunfähig zu machen. Seine eigenen Konturen wirken während dieser Zeit verschwommen.
 
Ferner kann Zau durch diesen Impuls eine mentale Einspiegelung des Gedächtnisses seines Gegenübers in seinem eigenen Geist sehen: eine verschwommene, fragmentierte Erinnerung, die gewissermaßen zu seiner eigenen wird. Dieser Effekt kommt sofort zum Tragen, wird aber erst nach zwei Minuten »deutlich«, das heißt, erst dann ist diese mentale Einspiegelung abgeschlossen. Allerdings ist diese Spiegelung nicht ganz so klar, wie wenn sie durch einen telepathischen Zugriff gewonnen worden wäre. Normalerweise muss er sein Gegenüber sehen, wenn dieses Manöver gelingen soll.
 
Außerdem kann sich Zau vermittels des Pedozugriffs auf besondere mentale Weise mitteilen, Gedächtnisinhalte direkt via Pedotransfer auf eine andere Person übertragen. Er nennt das: sich überliefern. Das geht unterschiedlich schnell; einfache Sachverhalte werden binnen Sekunden transferiert, komplexere benötigen bis zu zwei Minuten.


Quellen: Glossareintrag in PR 2996
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