Zatara Comanzatara (rechts),
Siganesin Jizi Huzzel (Mitte)
Heft: PR 1286
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Rubrik:
Volk
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-
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
29.10.2017

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Zataras
Alias
Zataras

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Intelligente Pflanzenwesen, die rund 51.000 Jahre v.Chr. mit der NARGA SANT* aus dem Universum Tarkan* ins Standarduniversum kamen, zusammen mit den Kartanin*, Nakken* und vielen anderen Tarkan-Völkern. In der Tarkan-Galaxis Hangay* waren die Zataras eine Art Geschichtsschreiber bzw. Chronisten. Sie wurden deshalb auf der NARGA SANT als lebendes Logbuch mitgenommen. Durch den Strangeness-Schock* beim Transfer ins Standarduniversum vergaßen sie ihre Herkunft und Vergangenheit. Sie mutierten schnell und waren nicht mehr in der Lage, ihre Aufgabe auch nur annähernd zu erfüllen.
 
Die nur etwa zwölf Zantaras von der NARGA SANT verstreuten sich im Standarduniversum in alle Winde. Die Hälfte von ihnen wurde von den Pterus* aufgespürt und zurück in die Mächtigkeitsballung ESTARTU* geholt, wo sie für genetische Experimente und Kreuzungsversuche mit anderen Intelligenzwesen aus Fleisch und Blut mißbraucht wurden. Aus dieser Hybridenaufzucht gingen schließlich die Hermophroditischen Prognostiker der ESTARTU hervor, die von den Animateur-Pterus auf dem Planeten Majsunta* gehütet wurde. Ein Ableger davon ist jene Hybride, die im Jahr 446 NGZ Jennifer Thyron* und Demeter* sowie drei Siganesen fast absorbiert hätte. Die noch im Standarduniversum frei lebenden und bekannt gewordenen Zatara-Pflanzen sind
 
  • 1. Comanzatara* (siehe dort auch Aussehen und Fähigkeiten der Zataras), die zusammen mit der Siganesin Jiri Huzzel* durch die Milchstraße streift;
  • 2. Aldruizuntaro im "Garten der ESTARTU" auf Etustar*;
  • 3. Huakaggachaa, die von Sabhal* aus ihrer Schwesterpflanze Comanzatara in die Milchstraße folgt;
  • 4. Kera-Hua-Zatara, die "Mutter" von Comanzatara und Huakaggachua, die 446 NGZ stirbt;
  • 5. Die Hybride (der Ableger) von Majsunta*.
 
Die Zataras sind quasi unsterblich. Sie können sich im Fall ihres Todes durch Altersschwäche regenerieren. Dazu brauchen sie gefrorenes Wasser. Sie zerfallen auf dem Eis zu schwarzem Staub und wachsen daraus neu. Dabei behalten sie alle Erinnerungen. Die wenigen freien Zataras wußten nicht, ob sie nicht vielleicht die einzigen Wesen ihrer Art waren. Als sie schließlich zueinander finden und die Erinnerung zurückkehrt, wissen sie auch, daß sie nicht nur ihr Volk gesucht haben, sondern auch und vor allem die Kartanin, denen sie in Zukunft wieder wie früher dienen und, wo möglich, helfen wollen.


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Zataras waren intelligente Pflanzenwesen, die ursprünglich aus dem Universum Tarkan stammten.
 
Erscheinungsbild
Sie waren circa 70 cm groß und bestanden aus kleinen, zarten aber sehr harten Wurzeln, einem purpurfarbenen Stamm, der sich von unten nach oben verbreiterte. Nach einer Taille erweiterte sich der Stamm in zwei Halbkugeln auf denen sich – wie ein Hals – ein kurzes Stammstück anschloss. Aus dem Stamm ragten vier lederartige dunkelgrüne Laubblätter. Als »Kopf« diente eine Blüte oder Knospe. Die Knospe bestand aus vielen kleinen Blättern, die in allen Regenbogenfarben strahlen konnten. An die Knospe schlossen größere Blütenblätter an, die – je nach Stimmung des Pflanzenwesens – in verschiedenen Farben leuchten konnten.
 
Soweit bekannt, handelte es sich bei den Zataras ausnahmslos um eingeschlechtliche Wesen, die sich als weiblich definierten. Biologisch gesehen, waren Zataras praktisch unsterblich, solange sie Zugang zu Eis hatten. Gefrorenes Wasser ermöglichte ihnen eine einzigartige Regeneration, bei der sie zu Staub zerfielen, um daraus von neuem zu wachsen. So konnten sie ein Alter von einigen Jahrzehntausenden erreichen.
 
Fähigkeiten
Ursprünglich zeichneten sich die Zataras durch außergewöhnlichen Lern- und Merkfähigkeiten aus, was sie zu extrem verlässlichen Chronisten machte. Beispielsweise diente Kera-Hua-Zatara als lebendes Logbuch der NARGA SANT.
 
Nach dem Wechsel in das Standarduniversum erlangten die Zataras zusätzliche paranormale Fähigkeiten, sie konnten entfernt stattfindende Ereignisse aus der Vergangenheit und aus der Zukunft in Form von Träumen wahrnehmen.
 
Anmerkung: Laut PR 1364, S. 37 - 40 hatten die Zataras bereits in Tarkan paranormale Fähigkeiten. Dazu zählte unter anderem eine Art Teleportergabe, eine Form der Wiedergeburt/Regeneration nach dem Tod, eine Art telepathischen Kontakts mit anderen Zataras, sowie die Fähigkeit, Sachen – gleich was – einfach zu wissen.
 
Bekannte Zataras
  • Aldruitanzaro: Lebte im Garten der ESTARTU auf Etustar. (PR 1299)
  • Comanzatara: Durchstreifte zusammen mit der Siganesin Jizi Huzzel die Milchstraße.
  • Hildariukaggachua: Älteste der Zataras an Bord der NARGA PUUR. (PR 1358)
  • Huakaggachua: Sie folgte ihrer Schwester Comanzatara von Sabhal aus in die Milchstraße. (PR 1315)
  • Huamachuca (früher Zartaru-Otara): Ein mutierter männlicher Zatara, der auf seinen Wurzeln laufen kann. Er ist der Enkel von Kera-Hua-Zatara. (PR 1364)
  • Jacaranda: Pflanzlicher Bestandteil der Hybride mit Demeter, Jennifer Thyron und drei Siganesen
  • Kera-Chan-Hutara: Großschwester Huamachucas. (PR 1364, S. 42)
  • Kera-Hua-Zatara: Die »Mutter« Comanzataras und Huakaggachuas; sie starb im Jahre 446 NGZ.
  • Virakochaggua: Eine der Zataras an Bord der NARGA PUUR, unterstützte Atlan. (PR 1358)
 
Die hermaphroditischen Präkognostiker von Majsunta waren Hybride aus Zatara-Pflanzen und anderen Intelligenzwesen.
 
Geschichte
Die Zataras stammten vom Planeten Tara in der Galaxie Hangay. Laut Huamachuca waren sie das älteste Volk Tarkans. (PR 1364, S. 37 - 38)
 
Zu einem unbekannten Zeitpunkt entdeckten die Kartanin Tara. Zwischen den beiden Völkern entstand eine tiefe Freundschaft und die Zataras nahmen für die Kartanin die Rolle von Geschichtswissenden und Mentoren an. (PR 1364, S. 39)
 
Das Hexameron veranlasste, dass sämtliche Zataras auf dem Planeten Tara circa im 5. Jahrhundert NGZ ausgelöscht wurden.
 
Die letzten Zataras begingen im Jahre 1144 NGZ kollektiven Selbstmord, um der Versklavung durch die Karaponiden zu entgehen. Dabei vernichteten sie den Planeten Tara mitsamt seiner Sonne und gingen in eine neue, nichtkörperliche Existenz ein. (PR-TB 319)


Quellen: PR 1315, PR 1343, PR 1344, PR 1348, PR 1353, PR 1364, PR 1411 / PR-TB 319
Beschreibung 3 - Autor: PR-Redaktion

Zataras sind Pflanzenwesen mit einem purpurfarbenen Stamm, der bis zu 70 Zentimeter groß wird und unten in kleinen, zarten, aber sehr harten Wurzeln ausläuft. Der Stamm erinnert von den Konturen her vage an einen menschlichen weiblichen Torso. Das obere Ende des Stammes wird von vier lederartigen dunkelgrünen Laubblättern mit einer Blüte oder Knospe in der Mitte gebildet, die aus vielen kleinen Blättern besteht, die in allen Regenbogenfarben strahlen können. An die Knospe schließen größere Blütenblätter an, die je nach Stimmung in verschiedenen Farben leuchten können.
 
Zataras begreifen sich selbst als weiblich, obwohl es sich um eingeschlechtliche Lebewesen handelt; solange sie Zugriff auf Eis haben, sind sie in gewissem Sinne unsterblich: Unter Zuhilfenahme von Eis können sie ihren Körper desintegrieren und daraus wieder neu entstehen.
 
Die Zataras stammen ursprünglich aus dem Universum Tarkan, in dem sie eines der ältesten Völker darstellen, und begleiteten die Kartanin als Freunde und Historiker, seit die beiden Völker aufeinandertrafen. Sie kamen mit der Galaxis Hangay und deren Voraus-Expeditionen in das Standarduniversum. Sie gebieten über paranormale Fähigkeiten, darunter wesentlich Träume von Vergangenheit und Zukunft, aber auch Telepathie oder Teleportation gehören dazu, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Die Heimatwelt der Zataras in Hangay, der Planet Tara, wurde durch das Hexameron im 5. Jahrhundert NGZ entvölkert, und 1144 NGZ von den letzten heimischen Zataras selbst zerstört, womit sie ihre körperliche Existenz aufgaben, um einer Versklavung durch die Karaponiden zu entgehen; seitdem sollen sie eine neue, nichtkörperliche Existenzform angenommen haben.


Quellen: Glossareintrag in PR 2604
Beschreibung 4 - Autor:


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