Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

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Rubrik:
Raumschiffe
Unterrubrik 1:
Extraterrestrische Raumschiffe
Unterrubrik 2:
Zyklus:
39 - Die Jenzeitigen Lande
Eintragsdatum:
28.09.2015
Letzte Änderung:
04.09.2016

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2801
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Sterngewerk
Alias
Sterngewerk

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Die Sterngewerke waren die größten bekannten Raumschiffe der Tiuphoren. Kommandanten von Sterngewerken trugen den Titel Caradocc.
 
Allgemeines
Seit ihrer »Erlösung« von der planetengebundenen Existenz lebten die Tiuphoren nur noch in ihren Raumschiffen. Sterngewerke waren nicht nur Kampfschiffe, sondern auch Werften, Industriekomplexe, Trägerschiffe und Habitate für Zivilisten. (PR 2801 – Glossar)
 
Ein Sterngewerk beherbergte 150.000 bis 200.000 Tiuphoren. (PR 2800)
 
Einer Analyse ANANSIS zufolge war ein Sterngewerk einem LFT-Ultraschlachtschiff des Jahres 1517 NGZ weit überlegen. Mindestens zwei Ultraschlachtschiffe wären demzufolge nötig, um ein Sterngewerk zu bezwingen. (PR 2801)
 
Aufbau
Sterngewerke waren fünf Kilometer lange Walzenraumer mit einem Durchmesser von einem Kilometer. Im oberen Drittel befand sich ein über vier dünne Speichen mit dem Grundkörper verbundener Ring. Dieser Gewerkhafen hatte einen Außendurchmesser von drei Kilometern, einen Innendurchmesser von 2,5 Kilometern und einen Querschnitt von 250 Metern. Am Gewerkhafen konnten innen zwölf und außen sechzehn Sternspringer angedockt werden. An Beibooten waren außerdem an Space-Jets erinnernde Fluggeräte vorhanden. Für dem Überlichtflug wurden Aktoren verwendet. Es handelte sich um hochkomplexe Triebwerke, die auf Transitionsbasis arbeiteten und zusätzlich eingesetzt werden konnten, um die Hyperstenz zu erzeugen, die wie ein Schattenschirm wirkte. (PR 2800)
 
Für den Sublichtflug kamen gravomechanische Feldtriebwerke zum Einsatz, mit denen eine Beschleunigung bis 1050 Kilometer pro Sekundenquadrat erreicht werden konnte. Alle Antriebssysteme sowie die Energieversorgung waren im unteren Drittel des Walzenkörpers untergebracht. (PR 2801 – Glossar) Hauptenergiequelle waren Hyperraumzapfer sowie Konverter, die mit terranischen Daellian-Meilern verglichen werden konnten. (PR 2804, Kommentar)
 
Die Offensivbewaffnung bestand aus Penta-Katapulten, die Transformkanonen ähnelten und Transitionsbomben auf Materie-Antimaterie-Basis verschossen. Die Geschosse wurden als Annihilatoren bezeichnet. Gegen Energieschutzschirme wurden Masse-Energie-Gewebe eingesetzt, die sich in den Schirmen einnisteten und sich durch diese hindurchfraßen, um sich dann in einen komplexen Hyperenergieimpuls zu verwandeln, der die gegnerischen Schiffssysteme deaktivierte und gleichzeitig Schadsoftware installierte. (PR 2800)
 
Das Innere der Sterngewerke wirkte auf Terraner verwirrend, denn es gab keine einheitliche Struktur und keine rechten Winkel. Der ganze Aufbau machte einen organischen Eindruck. Alle Gänge waren verschlungen, alle Räume wirkten deformiert und verzerrt. Die Böden waren uneben beziehungsweise schief und die Wandungen waren unterschiedlich gefärbt. In manchen Räumen (zumindest in den Gefängniszellen und in der Zentrale) herrschten bittere Kälte und teils eigenartige Gerüche. Manche Oberflächen waren mit einer schwammartigen synthetischen Substanz bedeckt. In den Gefängniszellen wurden Lichtquellen verwendet, die wie handflächengroße Leuchtkäfer aussahen. (PR 2800) Zumindest eine derartige Käferart wurde als Soccarca bezeichnet und kam auch in den Wohnbereichen zum Einsatz. (PR 2806)
 
Die kuppelförmige Zentrale befand sich im oberen Drittel des Walzenraumers und hatte einen Durchmesser von gut 40 Metern. Von der Decke baumelte ein rotgoldener, kastenförmiger Käfig aus Metall, der das Orakel beherbergte und abgesenkt werden konnte. Der Käfig war fünf Meter breit und zweieinhalb Meter hoch. Das Orakel diente als Wächter des Catiuphats. (PR 2800)
 
Schlanke einfahrbare Säulen (die Totlichter) erhoben sich im hinteren Teil der Zentrale bis zur Decke. Je ein Totlicht repräsentierte eines der im Verbund agierenden Sterngewerke. Zwischen den Säulen befand sich eine breite Holowand. An den Seiten der Säulen waren Arbeitsplattformen angebracht, die mit einem 15 Meter langen und durch ein dünnes Geländer gesicherten Steg in drei Metern Höhe verbunden waren. Der Kern der Totlichter schimmerte blau. Je besser ein Angriff bewertet wurde, desto intensiver war der Schimmer. Kleinere weiße Lichter im Inneren der Säule zeigten an, dass die Tiuphoren Gegner getötet hatten. Unter der Verbindungsbrücke befand sich eine zehn Meter durchmessende ovale Vertiefung, in der Kämpfe ausgetragen werden konnten. Man betrat die 50 Zentimeter tiefe Grube über eine zwei Meter breite Rampe. (PR 2800)
 
Die Überführung des Bewusstseins eines würdigen Tiuphoren ins Catiuphat fand im Rahmen einer als Aufhebung bekannten Zeremonie im Saal der Aufhebung des jeweiligen Sterngewerks statt. Dieser weite Raum war ungewöhnlich symmetrisch aufgebaut. Der Tote wurde auf eine Vorrichtung im Zentrum des Saales gebettet, die als Darreiche bezeichnet wurde. Es handelte sich um einen mannslangen schwarzen Block aus einer Tiauxin-Legierung mit Einwölbungen, die den Umrissen eines tiuphorischen Körpers entsprachen. Zwei Bügel spannten sich über die Mitte des Blocks und dienten der Desintegration der Leiche nach dem Abschluss der Zeremonie. (PR 2803)
 
Sextadim-Banner
Jedes Sterngewerk trug am Bug ein Sextadim-Banner vor sich her. Es durchmaß bis zu dreißig Meter und bestand aus rotgoldenen Tiucui-Hyperkristallen, die eine sehr dünne, gebauschte Membran bildeten. Darin waren die ÜBSEF-Konstanten der von den Tiuphoren getöteten Intelligenzwesen gefangen. Sie waren bei Bewusstsein und litten schreckliche Qualen. Das Banner konnte vom Banner-Observatorium aus, einem Raum mit Fenster im Bugbereich des Walzenkörpers, betrachtet werden. Den Tiuphoren war an besonders herausragenden Persönlichkeiten gelegen, deren Bewusstseinsinhalte dem Sextadim-Banner im Rahmen einer Banner-Zeremonie eingepflanzt wurden. (PR 2800)
 
Das Bewusstsein eines Toten, der sich als besonders guter Krieger erwiesen hatte, wurde im Rahmen der Aufhebungszeremonie in das Sextadim-Banner überführt und ging somit ins Catiuphat ein. Der entsprechende Bereich des Banners war strikt von den Beute-Bewusstseinen getrennt. Das Catiuphat bestand aus der Gesamtheit der Banner aller Sterngewerke. (PR 2803)
 
Es stand jedem Caradocc frei, das Banner seines Sterngewerks nach den eigenen Vorstellungen zu formen. (PR 2806)
 
Bekannte Sterngewerke
    MIDOXAI (PR 2806)
    MORRCROI (PR 2808)
    PRUITENTIU (PR 2806)
    TOIPOTAI (PR 2800)
    UTCOCCA (PR 2800)
    XAXATA (PR 2800)
    XOINATIU (PR 2800)
    YONNTICC (PR 2800)
 
Geschichte
Nach der unfreiwilligen Zeitreise der RAS TSCHUBAI in das Jahr 20.103.191 v. Chr. erkundete Perry Rhodan die Umgebung mit dem MINERVA-Kreuzer ISHY MATSU. Die Galaktiker wurden auf eine Raumschlacht aufmerksam und fingen einen Notruf auf, dem zufolge die Heimatwelt der Joppachio von zwei Sterngewerken angegriffen wurde. Die ISHY MATSU näherte sich dem Kampfgebiet. Während des Anfluges nahm Gucky die Ausstrahlungen der im Sextadim-Banner gefangenen ÜBSEF-Konstanten wahr. Die ISHY MATSU wurde entdeckt, weil ihr Schattenschirm noch nicht richtig an die niedrigere Hyperimpedanz dieser Epoche angepasst war. Ein drittes Sterngewerk materialisierte in der Nähe des Kreuzers. Die Tiuphoren eroberten den Kreuzer und holten ihn in die YONNTICC. Die Galaktiker vernichteten die ISHY MATSU, um ein Loch in die Flanke des Sterngewerks zu sprengen. Sie flohen mit einer Space-Jet. (PR 2800)
 
Wenige Tage später griffen die RAS TSCHUBAI und ihre Beiboote ein Sterngewerk an, das den Planeten Chemeb angriff, aber nicht durch die Hyperstenz geschützt war. Die Galaktiker nutzten den Überraschungseffekt und führten gemäß Angriffsplan Omega 14-3 gezielte Schläge gegen militärisch relevante Anlagen des Sterngewerks, um die dort lebenden Zivilisten zu schonen. Die Tiuphoren zogen es jedoch vor, sich selbst zu vernichten, da sie eine Niederlage nicht akzeptieren konnten. Das Sterngewerk verging in einer gewaltigen Explosion. (PR 2801)
 
Wiederum wenige Tage später attackierten zwei Sterngewerke den Planeten Vennbacc. Sie zogen sich zurück, als die RAS TSCHBUAI das Sextadim-Banner eines der beiden Schiffe mit ihren Hyperpuls-Werfern vernichtete. (PR 2802)


Quellen: PR 2800, PR 2801, PR 2802, PR 2803, PR 2806 / PR 2801 – Glossar / PR 2804, Kommentar
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Allgemeines:
Die Tiuphoren leben und agieren in sogenannten Sterngewerken: in fliegenden Habitaten, die zugleich Raumstation, Werft, Industriekomplex und Trägerschiffe sind.
 
Der Grundkörper der Schiffe ist walzenförmig; er ist fünf Kilometer lang bzw. hoch, durchmisst einen Kilometer und ist im oberen Drittel von einem Kranz umgeben, der mit dem Walzenkörper durch vier dünne Speichen verbunden ist; der Außendurchmesser beträgt drei Kilometer, der Innendurchmesser 2,5 Kilometer, der Querschnitt 250 Meter. An diesem Kranz (dem Gewerkhafen) sind innen zwölf, außen sechzehn Sternspringer aufgehängt oder angedockt.
 
Der untere Teil der Walze beherbergt neben der Energieversorgung die Sublicht- und Überlichttriebwerke des Sterngewerks. Bei den Sublichteinheiten handelt es sich um leistungsfähige gravomechanische Feldtriebwerke, die Beschleunigungen bis 1050 Kilometer pro Sekundenquadrat ermöglichen. An Überlichttriebwerken stehen ihnen hochkomplexe Transitionstriebwerke, die Aktoren, zur Verfügung.
 
Die Offensivwaffen der Tiuphoren arbeiten nach dem Transformkanonen- bzw. Fiktivtransmitterprinzip: Sie bezeichnen zunächst das Zielobjekt mit einem Hyperimpuls und befördern Objekte durch den fünf- beziehungsweise sechsdimensionalen (Hyper-)Raum und lassen sie am Ziel materialisieren, wo sie aktiv werden, zum Beispiel detonieren.
 
Inneres:
Das Innere der Sterngewerke wirkt auf Terraner verwirrend, es existiert keine einheitliche Struktur, es gibt kaum rechte Winkel. Der ganze Aufbau macht einen organischen Eindruck.
Alle Gänge sind verschlungen, alle Räume wirken deformiert und verzerrt. Die Böden sind uneben bzw. schief und die Wände unterschiedlich gefärbt. Es ist kalt. Manche Oberflächen sind mit einer schwammartigen synthetischen Substanz bedeckt. In den Gefängniszellen werden Lichtquellen verwendet, die wie handflächengroße Leuchtkäfer aussehen; eine derartige Käferart wird als Soccarca bezeichnet und kommt auch in den Wohnbereichen zum Einsatz.
 
Die kuppelförmige Zentrale befindet sich im oberen Drittel und hat einen Durchmesser von gut 40 Metern. Schlanke einfahrbare Säulen (die Totlichter) erheben sich im hinteren Teil der Zentrale bis zur Decke. Je ein Totlicht repräsentiert eines der im Verbund agierenden Sterngewerke. Zwischen den Säulen befindet sich eine breite Holowand. An den Seiten der Säulen sind Arbeitsplattformen angebracht, die mit einem 15 Meter langen und durch ein dünnes Geländer gesicherten Steg in drei Metern Höhe verbunden sind. Der Kern der Totlichter schimmert blau.
 
Je besser ein aktuell laufender Angriff bewertet wird, desto intensiver ist der Schimmer. Kleinere weiße Lichter im Inneren der Säule zeigen an, dass die Tiuphoren Gegner getötet haben.


Quellen: Glossareintrag in PR 2801 / 2872
Beschreibung 3 - Autor:


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Beschreibung 4 - Autor:


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