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Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
39 - Die Jenzeitigen Lande
Eintragsdatum:
29.11.2016
Letzte Änderung:
29.11.2016

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Encyclopädia Terrania:
Patoman, Anna
Alias
Anna Patoman

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Anna Patoman (* auf Alburi) war Oberst in der LFT-Liga-Flotte.
 
Erscheinungsbild
Ihre Haare wirkten leicht zerzaust, der Hals elegant geschwungen. Die braunen Augen waren irgendwie mandelartig und wirkten, als ob ihr Gesicht ein abwesendes, halbes Lächeln zeigte. (PR 2816 – Kurzgeschichte)
 
Charakterisierung
Sie mochte Pfefferminztee. Patoman hielt mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg und verabscheute feige Manöver. Wissenschaftlern gegenüber hatte sie eine nicht öffentlichkeitstaugliche Meinung, die auch von einer ehemaligen privaten Beziehung herrührte. Auch von Politikern und Theoretikern im Allgemeinen hielt sie nicht viel. (PR 2700)
 
Seite dem Alter von acht Jahren war sie von den Posbis fasziniert. Besonders interessiert war sie an den Fragmentraumern der Positronisch-Biologischen Robotern. Auch die seit Jahrtausenden bestehende enge und bedingungslose Freundschaft des Zentralplasmas zu den Terranern fand ihre Anerkennung. (PR 2808)
 
Geschichte
Anna Patoman stammte aus einer Agronomen-Dynastie auf Alburi.
 
Sie war von 1414 NGZ bis 1468 NGZ mit dem Parawissenschaftler Taran Nesser verheiratet. Sie hatten sich während der Studienzeit in Terrania kennen- und lieben gelernt. Die Beziehung ging in die Brüche, als Nesser ein eigenes Spermium und eine heimlich entnommene Eizelle Patomans verwendete, um einen Klon Sato Ambushs zu züchten. Patoman quittierte den Dienst in der Liga-Flotte und kehrte nach Alburi zurück, wo sie als Gemeindepräfektin arbeitete. (PR 2808)
 
Im Jahre 1503 NGZ übernahm sie das Kommando über die GALBRAITH DEIGHTON V, einem Omni-Träger der SATURN-Klasse. (PR 2808)
 
Im Jahre 1514 NGZ war die GALBRAITH DEIGHTON V im Ghatamyz-Sektor in der Eastside der Milchstraße stationiert. Dort war Anna Patoman die Befehlshaberin einer kleinen LFT-Flotte, die die Kampfhandlungen zwischen Blues und Tefrodern beobachtete. (PR 2700)
 
Nach der Verurteilung Perry Rhodans und Bostichs durch das Atopische Tribunal am 20. September wurde die GALBRAITH DEIGHTON V ins Solsystem zurückbeordert. Das Schiff wurde zur Suche nach Rhodan und Bostich eingesetzt. (PR 2729)
 
Im Juni 1517 NGZ wurde Anna Patoman mit einer Einsatzflotte zu Beobachtungszwecken zur Provcon-Faust abkommandiert, wo sie Ende Juni eintreffen sollte. (PR 2788)
 
Am 15. Januar 1518 NGZ wurde sie von der Solaren Permier Cai Cheung persönlich zur »Beauftragten für die Tiuphorenfrage« ernannt. Ihre Aufgabe war es, die drei in die Milchstraße eingedrungenen Sterngewerke aufzuspüren. Zur Bewältigung der Mission wurde ihr eine arkonidisch-terranische Flotte unterstellt. Diese bestand neben der GALBRAITH DEIGHTON V aus zwanzig Omniträgerschiffen der NEPTUN-Klasse, fünfzig Posbi-BOXEN und einhundertdreißig Robotraumern der EPPRIK-Klasse. Anna Patoman taufte die Flotte auf den Namen Tiuphorenwacht. Das Unternehmen fand mit Unterstützung des Galaktikums sowie der Neuen USO statt. (PR 2808)
 
Als Mitarbeiter wurden ihr der USO-Spezialist Pino Gunnyveda und die Arkonidin Heydaran Albragin zur Seite gestellt. Beide sollten als Berater fungieren. Heydaran Albragin war gleichzeitig auch die Kommandantin der EPPRIK-Schiffe, die sie mit einer Messinghaube kontrollieren konnte. Daneben wurde die Tiuphorenwacht von einer wissenschaftlichen Flotte am Zeitriss über deren neueste Forschungsergebnisse unterrichtet. Leiter der Wissenschaftler war der Algustraner Prof. Armand Sentaire. Mitglied seines Teams waren unter anderem auch Anna Patomans Ex-Mann Taran Nesser und dessen Sohn Troy. (PR 2808)
 
Während die GALBRAITH DEIGHTON V auf das Eintreffen der Fragmentraumer und der arkonidischen Robotraumer wartete, holte Anna Patoman die neuesten Erkenntnisse über den Zeitriss ein. Die Wissenschaftler informierten die Kommandantin, dass der Zeitriss sowohl unter- als auch überlichtschnell nicht in Richtung Vergangenheit passierbar war. Objekte die dies versuchten wurden entweder sanft zurückgestoßen, oder im Falle eines überlichtschnellen Eindringens in den Zeitriss schwer beschädigt oder zerstört. Die Forscher konnten nicht sicher beantworten, ob mehr als die drei bekannten Sterngewerke in die Milchstraße eingedrungen waren, da sie keine Daten darüber besaßen, ob es mehr als die zwei besonders aktiven Zone des Zeitrisses gab, von denen eine nahe bei Olymp lag. Bei dem Funkgespräch mit den Wissenschaftlern kam es auch zum Wiedersehen zwischen Anna Patoman und Taran Nesser. Die Kommandantin kam dabei besser mit dieser Situation klar, als sie es selbst erwartet hatte. Offenbar hatten die vergangenen fünf Jahrzehnte der Trennung einige der ihr zugefügten seelischen Wunden verheilen lassen. (PR 2808)
 
Am 20. Januar wurde die Tiuphorenwacht durch das Eintreffen der Fragmentraumer und die EPPRIK-Schiffe mit Heydaran Albragin komplettiert. Anna Patoman und die Arkonidin hatten von Beginn an einen guten Draht zueinander, was vor allem an der ehrlichen und schnörkellosen Art Heydaran Albragins lag. Nicht annähernd ebenso harmonisch verlief das erste Zusammentreffen mit Pino Gunnyveda. Sie fand dessen affektiertes und angeberisches Gebaren irritierend und gewöhnungsbedürftig. (PR 2808)
 
Bis zum 24. März fand sich keine Spur der Tiuphoren. Anna Patoman hatte mit ihrer Flotte Position in einem zentralen Bereich der Milchstraße bezogen und wertete mit Heydaran Albragin und Pino Gunnyveda Funksprüche aus, die ihnen Hinweise auf den Aufenthaltsort der Sterngewerke liefern sollten. Während einer Lagebesprechung verlor der USO-Spezialist die Geduld und forderte eine neue aktivere Vorgehensweise. In der folgenden Diskussion kam er auf die Idee, nicht nach den Tiuphoren selbst zu suchen, sondern nach galaktischen Schiffen, die von ihnen gekapert worden sein könnten, um sie als Trojanische Pferde zu missbrauchen. Dazu suchten sie nach allen Raumschiffen, die als verspätet eingestuft worden waren und Welten anflogen, deren technisches Niveau zur Aufrüstung der Sterngewerke geeignet waren. Als vielversprechendstes Ziel stellte sich die TZADHÜ, ein Forschungsraumer der Jülziish heraus. Dieser war seit mehreren Tagen überfällig und hätte bereits auf der Freihandelswelt Vaar eintreffen sollen. Anna Patoman entschloss sich, mit der kompletten Tiuphorenwacht nach Vaar zu fliegen und sich dort im Schutz ihrer Paros-Schattenschirme auf die Lauer zu legen. (PR 2808)
 
Tatsächlich traf die TZADHÜ am 28. März auf Vaar ein. Anna Patoman schickte die GAL-zwei, eines der Beiboote der GALBRAITH DEIGHTON V nach Vaar, um dort die Lage zu beobachten. Es stellte sich heraus, dass die TZADHÜ von einem Enterkommando der Tiuphoren aufgebracht worden war. Dieses Vorauskommando schaltete die Systemverteidigung aus und entführte Chapyn Baacyz, die Regierungschefin des Planeten. Gleichzeitig erschienen die drei Sterngewerke im Pharyxsystem. Eines davon flog den Vaar an und riss die dort installierte Ordische Stele mit Traktorstrahlen aus ihrem Fundament und verankerte sie am Bug, direkt neben ihrem Sextadim-Banner. (PR 2808)
 
Zur gleichen Zeit griff die Tiuphorenwacht in das Geschehen ein. Anna Patoman konzentrierte das Feuer ihrer Flotte auf die PRUITENTIU, das Sterngewerk, das die Ordische Stele entführt hatte. Trotzdem konnten die Galaktiker das Großraumschiff zunächst nicht gefährden. Erst eine nicht näher erklärbare Wechselwirkung zwischen der Stele und dem Sextadim-Banner brachte die PRUITENTIU in Bedrängnis. Der Caradocc des Schiffes sah sich offenbar mit einer ausweglosen Situation konfrontiert und löste die Selbstvernichtung aus. Die anderen beiden Sterngewerke traten darauf den Rückzug an und verschwanden wieder in den Tiefen der Milchstraße. Aber auch die Tiuphorenwacht hatte herbe Verluste erlitten. Mehrere Schiffe waren komplett zerstört oder schwer beschädigt worden. Die GALBRAITH DEIGHTON V selbst stand für kurze Zeit im Fokus aller drei Sterngewerke, hatte aber keinen sichtbaren Schaden genommen. Seltsam daran war allerdings, dass eines der Feindschiffe lediglich einen einzigen Schuss auf den Omniträger abgegeben hatte und dann abgedreht war. Trotzdem plante Anna Patoman im Anschluss an den Aufenthalt im Pharyxsystem die Suche nach den verbliebenen beiden Sterngewerken wieder aufzunehmen. (PR 2808)
 
Im Anschluss an die Raumschlacht suchte Anna Patoman das Gespräch mit ihrem Sohn. Troy bestätigte ihre Vermutung einer Wechselwirkung zwischen Ordischer Stele und Sextadim-Banner. Der junge Mann hatte mit seiner Gabe der Pararealistik beobachtet, wie ein helles Licht aus der Spitze des Sterngewerkes herausgetreten war, kurz bevor die Selbstzerstörung ausgelöst wurde. Während der Unterhaltung kamen auch immer wieder die Geschehnisse zur Sprache, die zur Erschaffung Troys geführt hatten. Die Aussprache half beiden, sich über ihre Gefühle im Klaren zu werden und am Ende trennten sie sich freundschaftlich, ohne Groll gegeneinander zu hegen. Anna Patoman gelang es sogar, ihrem Ex-Mann zu verzeihen. (PR 2808)
 
Am folgenden Tag kam es auf der GALBRAITH DEIGHTON V zu mehreren kleineren Störfällen. Als erster wurde Pino Gunnyveda misstrauisch und teilte seine Sorgen über die seltsamen Vorgänge Heydaran Albragin mit. Die Arkonidin stellte fest, dass seit dem Ende der Schlacht dreißig unerklärliche Störungen auf dem Schiff aufgetreten waren. Die Häufung der Ereignisse machte sie stutzig und sie riet Anna Patoman dazu, die Entwicklung im Auge zu behalten. Der Logikpositronikverbund führte die Probleme auf durch die Kämpfe entstandenen Schäden in untergeordneten positronischen Systemen zurück. Die Kommandantin rief daraufhin die Alarmstufe Gelb aus und befahl erhöhte Wachsamkeit. (PR 2809)
 
Im Laufe der nächsten 24 Stunden häuften sich die Vorkommnisse. Es kam auch zu mehreren Unfällen mit Personenschäden. Als Anna Patoman erfuhr, dass der LPV ihr die bereits mehr als 500 Vorfälle und Krankmeldungen in der Mannschaft vorenthalten hatte, rief sie Alarmstufe Orange aus. (PR 2809)
 
Etwa vier Stunden später kontaktierte die Kommandantin ihre beiden Berater und bat sie, sie im Bordhabitat zu einem Spaziergang zu treffen. Dort ließ Heydaran Albragin ihren Roboter Dirikdak mit höchster Lautstärke die Legende des Vogels Dirikdak vortragen, um es dem Bordrechner zu erschweren, ihr Gespräch zu verfolgen. In der Diskussion wurde den Verantwortlichen klar, dass die Probleme mit den Positroniken nicht durch Kampfschäden verursacht werden konnten, denn diesen hätten ab- anstatt zunehmen müssen. Heydaran Albragin äußerte den Verdacht, dass eine Art Computervirus sein Unwesen an Bord trieb. Vermutlich war er durch den bereits aufgefallenen einzelnen Schuss eines Sterngewerkes eingeschleust worden. Anna Patoman hatte bereits etwas in der Richtung vermutet. Sie ordnete umgehend Alarmstufe Rot an warnte und die Besatzung vor der beeinflussten Bordpositronik. (PR 2809)
 
Dies veranlasste den LPV, nun offen gegen die Mannschaft Stellung zu beziehen. Ortung und Funk fielen aus, die Schutzschirme aktivierten sich und die Waffen machten sich feuerbereit. Patoman, Albragin und Gunnyveda fanden sich plötzlich in absoluter Finsternis und schnell fallender Umgebungstemperatur wieder. Der Logikpositronikverbund unterbrach auch die schiffsinterne Kommunikation, um ein organisiertes Vorgehen der Mannschaft zu verhindern.
 
Während die Positronik versuchte die Mannschaft mit Robotern in Gewahrsam zu nehmen, wobei es mehrere Todesfälle gab, versteckten sich die Kommandantin und ihre Begleiter in einem wenig genutzten Lagerraum. Heydaran Albragin fiel dabei auf, dass der LPV offensichtlich nicht auf die Informationen der optischen Bordüberwachung zugreifen konnte, sondern die Besatzungsmitglieder über ihre Multikom-Armbänder ortete. Die drei entledigten sich ihrer Geräte und wurden so für die Bordpositronik »unsichtbar«. Aus der Vorgehensweise des Logikpositronikverbundes wurde auch deutlich, dass nicht die Auslöschung der Besatzung das Ziel war, sondern deren Gefangennahme. Diese Umstände planten sich Patoman, Albragin und Gunnyveda zu Nutze zu machen. (PR 2809)
 
Die Arkonidin hatte noch einen Trumpf im Ärmel: Ihr privater KATSUGO-Kampfroboter Dirikdak verfügte über 35 fingerhutgroße Spezialroboter. Diese »Schulterreiter« waren Miniatur-Präzisionsdesintegratoren mit diversen mikrotechnischen Instrumenten. Anna Patoman war im ersten Moment nicht sehr erbaut darüber, dass die Arkonidin neben einem funktionstüchtigen Kampfroboter auch noch hochgefährliche Maschinen zur Infiltration an Bord ihres Schiffes gebracht hatte, akzeptierte aber die Erklärung Heydaran Albragins, dass dies keine gegen den SATURN-Raumer gerichtete Aktion war, sondern die Schulterreiter fester Bestandteil Dirikdaks waren und sie niemals ohne diesen in einen Einsatz ging. Die GALBRAITH DEIGHTON V vollführte unvermittelt ein kurzes Linearmanöver und setzte sich vom Rest der Tiuphorenwacht ab. Heydaran Albragin aktivierte mehrere ihrer Schulterreiter und sabotierte den Linearantrieb des Schiffes, um Zeit zu gewinnen.
 
Die drei entwickelten einen verwegenen Plan, um die Besatzung zu retten und das Schiff nicht in die Hände der Tiuphoren fallen zu lassen. Anna Patoman nahm Kontakt zu GAL auf und bot ihm die Kapitulation an, um weitere Opfer unter der Mannschaft zu verhindern. Der Bordrechner akzeptierte und die Kommandantin forderte alle Besatzungsmitglieder über eine schiffsweite Durchsage ultimativ dazu auf, sich innerhalb von 15 Minuten in der Zentralkugel der GALBRAITH DEIGHTON V einzufinden. (PR 2809)
 
Während Anna Patoman mit gutem Beispiel voranging, hatten Heydaran Albragin und Pino Gunnyveda eigene Pläne. Sie und Dirikdak wechselten an Bord der Leichten Kreuzer GAL-LK 18, GAL-LK 19 und GAL-LK 20. Jeder von ihnen führte vier der Schulterreiter mit sich, mit denen er eines der Beiboote unter seine Kontrolle brachte. Mit den Bordgeschützen der Kreuzer feuerten sie zum vereinbarten Zeitpunkt auf sensible Aggregate der GALBRAITH DEIGHTON V und lösten so eine Kettenreaktion aus Explosionen aus. Zeitgleich aktivierte auch die Kommandantin mehrere der Kleinroboter, die unter anderem die Funkanlagen wieder verfügbar machten. Die Zentralkugel des SATURN-Raumers wurde aus dem untergehenden Raumschiff gesprengt und auch ihre drei Helfer in den Leichten Kreuzern entkamen dem Inferno im letzten Moment. (PR 2809)
 
Einigen Schiffen der Tiuphorenwacht war es gelungen dem Flaggschiff bei seiner Linearetappe zu folgen. Diese nahmen die Überlebenden der Katastrophe an Bord, allerdings waren 51 Besatzungsmitglieder den Machenschaften der Tiuphoren zum Opfer gefallen. Die Toten lasteten schwer auf Anna Patomans Gewissen, und sie hoffte inständig, dass unter ihnen niemand gewesen war, der gestorben war, nur weil er es nicht mehr rechtzeitig in die Zentralkugel geschafft hatte. Eine Stunde nachdem die letzte Person die Zentralkugel der GALBRAITH DEIGHTON V verlassen hatte, überwand der LPV die Blockade der Schulterreiter und aktivierte die Selbstvernichtung. (PR 2809)
 
Während der nächsten vier Wochen wurden die Verluste der Tiuphorenwacht durch die Terraner und Posbis ersetzt. Es wurde auch ein neues Flaggschiff für Ende April in Aussicht gestellt. Dieses traf am 29. April 1518 NGZ ein. Die GALBRAITH DEIGHTON VI war wie ihre Vorgängerin ein Schiff der SATURN-Klasse und wurde Anna Patoman unterstellt. Sie wechselte mit einer Space-Jet auf den Omniträger über und musste in der Zentrale mehrere Identitätschecks über sich ergehen lassen. Dabei lernte sie auch die beiden während der Wartezeit zusätzlich eingebauten redundanten Bordrechner kennen. Einer war ein zusätzlicher Logikpositronikverbund namens SLEEPER I. Der zweite wurde durch eine hochkompakte Biopositronik realisiert und hieß SLEEPER II. Alle drei Hauptrechner des Schiffes waren vollständig unabhängig voneinander. Im Falle eines erneuten Übernahmeversuchs durch die Tiuphoren, sollten SLEEPER I und II den ursprünglichen LPV ersetzen und so eine Entführung der GALBRAITH DEIGHTON VI verhindern. (PR 2810)
 
Während der Übergabe des SATURN-Raumers durch Staatssekretärin Madison Zweiban machte Anna Patoman noch einmal deutlich, dass die Suche nach den Sterngewerken aufgrund der Größe des Suchbereiches eine nahezu unmögliche Aufgabe sei. Zweiban stimmte ihr zu, musste ihr aber mitteilen, dass nicht mehr als die zugesagten Schiffe zur Verfügung standen. (PR 2810)
 
Am 2. Mai empfing die Tiuphorenwacht einen Notruf von einer Position in der Nähe des Zeitrisses. Ein Raumschiff namens KALLACTER bat um Hilfe auf der Flucht vor den Tiuphoren. Es hielt sich in der Nähe des Laudhsystems auf, aus dem es geflohen war. Als die GALBRAITH DEIGHTON VI und weitere Schiffe der Flotte an der Position der KALLACTER eintrafen, konnten sie gerade noch verhindern, dass das Schiff von einem Sternspringer vernichtet wurde. Sie schlugen diesen in die Flucht und die GALBRAITH DEIGHTON VI nahm das Fluchtschiff an Bord. Oleksis Samoanoa, der Befehlshaber der KALLACTER, unterrichtete Kommandantin Patoman darüber, dass die Tiuphoren einen Brückenkopf im Laudhsystem errichtet und Verstärkung durch einhundert weitere Sterngewerke erhalten hatten. Außerdem teilte er ihr mit, dass die Eindringlinge noch einmal mehrere Tausend Schiffe zur Unterstützung erwarteten. Anna Patoman war für die Informationen sehr dankbar unterrichtete die LFT über den Stand der Dinge. (PR 2810)


Quellen: PR 2700, ..., PR 2729, ..., PR 2788, PR 2808, PR 2809, PR 2810 / PR 2816 – Kurzgeschichte
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia


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