Heft: PR 565
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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
08 - Der Schwarm
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
28.11.2017

PR-Heft:
628
Auflage:
1

Folge:
347

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2447
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 230
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Pai'uhn K'asaltic
Alias
Pai'uhn K'asaltic
Weitere Bezeichnung
Pai'uhn K'asaltic

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

(Der Pai'uhn K'asaltic, des Pai'uhn K'asaltic, die Pai'uhn K'asaltic) - Eigenname eines galaktischen Volkes, dessen Angehörige vorwiegend auf dem Planeten Na'nac* leben, der einundzwanzigsten Weit der Sonne Ghoghor*. Dieses System befindet sich im Jahre 3443 irdischer Zeitrechnung in dem die Galaxis durchquerenden Schwarm. In der Übersetzung lautet die Bezeichnung für diese Intelligenzwesen die "Vielgestaltigen mit den flinken Händen". Diese Charakterisierung drückt aus, daß das Stehlen für dieses Volk eine Leidenschaft ist, von der es völlig beherrscht wird.
 
Es kommt den Pai'uhn K'asaltic bei ihrer Beute weniger auf den Sachwert an, sondern vor allem auf den Schwierigkeitsgrad des Diebstahls und die raffinierteste Ausführung der Unternehmungen. Äußerlich sehen diese durchschnittlich zwei Meter großen Geschöpfe wie kegelförmige Gebilde aus wießgrauer, schleimiger Substanz ohne erkennbare Organe aus. Die Kegelkörper sind schlank und weisen in etwa eine Grundfläche von vierzig Zentimeter auf. Diese Grundgestalt wird von den Pai'uhn K'asaltic nur im Zustand völliger Entspannung, bei der Paarung und im Tode angenommen. Auf Ihrer eigenen Welt zeigen sie sich meistens als Menschenähnische Lebewesen von unerreicht ebenmäßigem Wuchs.
 
Sie können sich praktisch in jedes andere Lebewesen, also auch in Tiere, verwandeln (außerdem aber ebenfalls in Gegenstände wie Teppiche, Baume, Sträucher etc.), jedoch darf deren Köpervolumen nicht wesentlich gröber sein als Ihr eigenes. Ist es jedoch wesentlich kleiner, dann lassen sie einen Teil ihrer Körpermasse in einem Versteck zurück. In Ausnahmefällen können sich auch rnehree Individuen vereinigen, um riesige Lebensformen darzustellen. Dieses Verfahren wird aber nicht gerne angewendet, da jeder Pai'uhn K'asaltic bestrebt ist, allein zu stehlen, um den Ruhm mit niemandem teilen zu müssen. Die typische Behausung eines Pai'uhn K'asaltic ist das sogenannte Kellerhaus, das überwiegend einen Durchmesser von acht Meter aufweist und rund bzw. oval angelegt ist.
 
Es wird vier Meter tief in denn Boden gebaut. Das schildbuckelartige Dach ragt nur einen Meter über die planetartische Oberfläche hinaus. Es dient dazu, das Regenwasser an sich ablaufen zu lassen und durch besondere Tönungen in den einzigen Allzweckraum zu leiten. Dort liegen als eine Art von Teppich fünfzig Zentimeter dicke schaumgummiähnliche Pflanzenmatten, die sich stets voll Wasser saugen müssen. Im ausgetrockneten Zustand ist solch ein Teppich nur eine harte Folie von einem halben Millimeter Höhe. Diese Pflanzenmatten werden K'oscus genannt. Allerdings halten sicht die Pai'uhn K'asaltic nur selten in diesen Kellerhäusern auf. Zumeist versammeln sie sich in den tief eingeschnittenen Meeresbuchten, liegen im Uferwasser oder auf feuchtem Boden im Schatten großer Gewächse.
 
Sie erzählen sich dann ihre letzen Abenteuer und Diebstähle, lauschen aufmerksam den Erlebnissen der anderen, holen sich Anregungen aus den gegenseitigen Erlebnisberichten und tauschen Informationen über Welten aus, auf denen man das gestohlene Gut zu einem guten Preis absetzen kann. Gegenseitig bestehlen sich die Pai'uhn K'asaltic allerdings niemals. Das ist ein Ehrenkodex dieses Volkes. Auch nehmen sie niemals gestohlene Gegenstände auf ihre Heimatwelt mit, abgesehen vielleicht von einigen kleinen Souvenirs. Als Versteck für die Diebesbeute wird die Welt Suto A'fan benutzt, der vierundzwanzigste Planet in diesem System.
 
Geschichte:
Ghoghor, das Sonnensystem der Pai'uhn K'asaltic, wurde vor sehr langen Zeiträumen in den Schwarm übernommen, ohne daß die Götzen (Karduuhis) ahnten, was sie sich damit für ein "Kuckucksei" ins Nest gelegt hatten. Da die Pai'uhn K'asaltic ihre Diebeszüge niemals in ihrer Grundgestalt durchführen, wurden sie von den Götzen lange Zeit über nicht als die wahren Übeltäter erkannt, sondern es gerieten die verschiedensten Völker in Verdacht die Diebstähle zu organisieren und vorzunehmen. Auch die Terraner lernen nach ihrer Landung auf der Welt Na'nac, wo sie den Aufenthaltsort des Tabora* vermuten und auch finden, die Fingerfertigkeit der Meisterdiebe kennen.


Quellen: PR 565
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Die Pai’uhn K’asaltic sind ein Volkdes Sternenschwarms, der im vierten Jahrtausend alter Zeitrechnung die Milchstraße durchquerte. Nachdem der Schwarm wieder an die Cynos übergegangen war, hinterließen diese das Heimatsystem der Pai’uhn K’asalic, Ghoghor, in der Milchstraße.
 
Die Pai’uhn K’asaltic werden auch »Vielgestaltige mit den flinken Händen« genannt, da sie begnadete Gestaltwandler und Meisterdiebe sind. Auf ihrer Heimatwelt wählen sie bevorzugt eine humanoide Erscheinungsform, allerdings gleichen sie im Ruhezustand, bei der Paarung oder im Tod etwa zwei Meter hohen, sehr schlanken Kegeln aus einer weißgrauen, schleimigen Masse. Vom Charakter her sind die Pai’uhn K’asaltic notorische Diebe, die mit ihren Handlungen aber nichts Unrechtes oder gar Böses verbinden, sondern den Diebstahl als Kunstform betrachten, für den sie Ruhm erwerben können. Ihre Diebstähle richten sich allerdings niemals gegen ihresgleichen


Quellen: Glossareintrag in PR 2447
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die Pai'uhn K'asaltic werden auch »Vielgestaltige mit den flinken Händen« genannt.
 
Erscheinungsbild
Wie der Name schon sagt, können die Pai'uhn K'asaltic ihr Erscheinungsbild beliebig verändern. Hat die nachgebildete Lebensform oder das Objekt, das nachgebildet werden soll, eine wesentlich größere Masse als ein einzelner Pai'uhn K'asaltic, so können sich mehrere zusammenschließen. Bilden sie dagegen eine Lebensform mit kleinerer Masse nach, können sie auch Teile ihres Körpers abspalten und zurücklassen.
 
Wenn sie sich auf ihrer Heimatwelt bewegen, wählen sie bevorzugt eine humanoide Erscheinungsform. Im Ruhezustand, wenn sie sich paaren oder wenn sie sterben, nehmen sie ihre ursprüngliche Gestalt an. Dann werden sie zu circa zwei Meter hohen, sehr schlanken Kegeln aus einer weißgrauen, schleimigen Masse. Organe sind nicht zu erkennen.
 
Die Gedanken der Pai'uhn K'asaltic sind für Telepathen nicht ohne weiteres zu lesen.
 
Paragabe
Die Verdunkelung im Licht (N'adun M'clipehn) ist die Fähigkeit der Pai'uhn K'asaltic, sich optisch für andere Lebewesen unsichtbar zu machen. Allerdings werden sie nicht tatsächlich unsichtbar, sondern sie senden eine Psi-Strahlung aus, die verhindert, dass der Pai'uhn K'asaltic bewusst wahrgenommen wird, obwohl er von den Augen des betreffenden Wesens gesehen wird.
 
Charakterisierung
Die Pai'uhn K'asaltic sind notorische Diebe, wollen aber niemandem etwas Böses. Es liegt einfach in ihrer Natur zu stehlen. Ihre Diebstähle richten sich niemals gegen ihresgleichen. Sie kennen aber keine Skrupel, Fremde zu bestehlen. Dabei geht es ihnen nicht um die Beute an sich, sondern um den Ruhm ihrer Taten. Je wertvoller das Diebesgut, je komplizierter der Diebstahl, desto höher steigt der Meisterdieb in der Achtung seines Volkes.
 
Bekannte Pai'uhn K'asaltic
  • Gaan'ter
  • Gon'kales
  • Hen'rehr
  • Pol Gro
 
Bekannte Pai'uhn K'asaltic ehrenhalber oder aufgrund einer Ausbildung
  • Gucky
  • Tatcher a Hainu
 
Gesellschaft
Trotz der individualistischen Lebensweise der Pai'uhn K'asaltic gibt es bei ihnen eine Regierung. Eine militärische Flotte existiert nicht, die Pai'uhn K'asaltic besitzen hauptsächlich kleine Einheiten. Auch eine Raumkontrolle oder Formalitäten für landende Raumschiffe existieren nicht. Dafür jedoch ehrt die Regierung besonders geschickte Meisterdiebe mit Statuen, die an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.
 
Geschichte
Das Heimatsystem Ghoghor der Pai'uhn K'asaltic wurde in der Vergangenheit vom Schwarm aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt kam es zu zahlreichen Diebstählen im Schwarm. Da diese Diebstähle aber immer in unterschiedlicher Gestalt verübt wurden, konnten die Schwarmgötzen ihre Verdachtsmomente gegenüber den Pai'uhn K'asaltic nie beweisen.
 
Im Jahre 3443 trafen die Terraner zum ersten Mal auf die »Vielgestaltigen mit den flinken Händen«. Diese hatten das Tabora vom Planeten Tronko Y Artefo gestohlen. Deshalb flog Perry Rhodan mit der KAPELLA auf die Heimatwelt der Pai'uhn K'asaltic, nach Na'nac.
 
Dort wurden die Terraner zunächst hemmungslos bestohlen, doch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion revanchierten sich Gucky und Lord Zwiebus mit dem Diebstahl von Pai'uhn K'asaltic-Schätzen. Nach einem Austausch von gestohlenen Gütern wurden die beiden Mutanten in die Gilde der »Meisterdiebe« aufgenommen.
 
Nachdem der Schwarm wieder den Cynos übergeben worden war, hinterließen diese als »Geschenk« das Heimatsystem der Pai'uhn K'asalic in der Milchstraße, wo sich Tatcher a Hainu dann ebenfalls von ihnen ausbilden ließ.
 
Ein Splittervolk der Vielgestaltigen mit den flinken Händen sind die Saltics. Die eigentliche Heimat dieses Volkes lag dem Wissensstand der Saltics nach im Schwarm. Über dieses kosmische Gebilde waren keine Einzelheiten mehr bekannt.
 
Die Saltics wussten nur mehr, dass die Urheimat gegen den Willen des Urvolkes in den Schwarm aufgenommen worden war. (Atlan 759)
 
Die Saltics siedelten sich auf dem Planeten Saltic in der Galaxie Manam-Turu an. (Atlan 747)


Quellen: PR 565 / Atlan 747, Atlan 759
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
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