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Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Volk
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Erstnennung in Zyklus:
29 - Der Sechste Bote
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Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
11.02.2018

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Obbythen
Alias
Obbythen

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Die Obbythen sind ein altes, hochstehendes Volk aus der Galaxis Puydor. Die Obbythen sind entfernt humanoide Wesen mit stämmigen Säulenbeinen. Auf den Schultern tragen sie einen Kopf, der an einen Raubvogel erinnert. Dominierend ist der gefährlich aussehende Schnabel, den die Obbythen auch als Waffe einsetzen können. Wie das Volk der Haluter können auch die Obbythen ihre Zellstruktur bewusst verändern und so ihren Organismus als stahlharten Block verhärten. Trotz ihrer hohen Entwicklung sind die Obbythen bei der Fortpflanzung auf einen Wirt angewiesen.
 
Die Eier dieses Volkes können sich nur entwickeln, wenn sie in den Körper eines ähnlich konstituierten Wesens eingepflanzt wurden. Normale Lebewesen, die nicht ihre Zellstruktur verändern können, sind dazu nicht geeignet. Wenn der Nachwuchs der Obbythen im Körper der Trägers heranwächst, führt das am Ende zu dessen Tod. Diese sehr spezifische Fortpflanzungskette führte letztendlich auch zum Untergang der Obbythen. Als die Wirtswesen ausstarben, konnten sich auch die Obbythen nicht mehr fortpflanzen.
 
Das Volk wurde mehr und mehr dezimiert bis schließlich nur noch ein Obbythe übrig war, der in den unterirdischen Anlagen von Ketchorr vor sich hin vegetierte. Der Obbythe, der sich als "Mutter" bezeichnete wartete viele tausend Jahre auf ein Wesen, das geeignet war die letzten zwei Eier seines Volkes auszutragen. Als im Jahr 1290 NGZ der Haluter Icho Tolot nach Ketchorr verschlagen wird, scheint "Mutter" einen geeigneten Wirt gefunden zu haben. Im Zweikampf überwältigt der Obbythe den Haluter und pflanzt ihm die zwei letzten Eier in den Organismus ein, anschließend stirbt das Wesen erschöpft.
 
Nur Icho Tolots starkem Immunsystem und der Wirkung des Zellaktivators ist es zu verdanken, das die heranwachsenden Embryos absterben und der Haluter am Leben bleibt. Das Volk der Obbythen jedoch ist somit für immer aus dem Universum verschwunden. Die Obbythen haben in ihrer Blütezeit einen hohen technischen Stand erreicht. Durch ihre Forschungen waren sie davon überzeugt, dass der Galaxis Puydor eine Katastrophe durch ein entstehendes Nachbaruniversum bevorsteht.
 
Um der Gefahr entgegenzutreten entwickelten sie ein gigantisches Projekt, eine "Maschine" die in einer weitläufigen, unterirdischen Station auf Ketchorr untergebracht ist. Der Raubbau an der Natur Ketchorrs zur Durchführung dieses Projektes beschleunigte letztendlich den Untergang dieses Volkes. Der Planet trocknete aus und wurde zur Wüstenwelt.


Quellen: ?
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Obbythen waren einst ein Volk aus der Galaxie Puydor. Sie starben aus, als sie die ganze Kraft ihrer Zivilisation dem Vorhaben widmeten, unser Einsteinuniversum (Meekorah) zu retten.
 
Ihe Heimatwelt war vermutlich Ketchorr, das auch die Heimatwelt der Nevever ist.
 
Erscheinungsbild
Die Obbythen stammten von Ornithoiden ab und besaßen humanoide Körper. Sie waren etwa drei Meter groß und besaßen eine Schulterbreite von etwas über zwei Meter. Der Schädel wurde von einem übergroßen, spitzen Schnabel dominiert. Die Haut war blauschwarz und besaß an manchen Stellen noch weiße Federn. Die Obbythen waren extrem kräftig gebaut und bestanden scheinbar nur aus Muskeln.
 
Besonderheiten
Die Obbythen konnten sich nur parasitär fortpflanzen. Dabei wurden die befruchteten Eizellen in das Muskelfleisch des Opfers injiziert. Als Opfer kamen jedoch ausschließlich Organismen in Frage, die über die Fähigkeit der Strukturumwandlung verfügten (z. B. Haluter). Die Eizellen imitierten diese Fähigkeit und konnten so extrem schnell wachsen. Das Opfer starb bei der Geburt.
 
Wegen ihrer Fortpflanzungsweise und ihrer technologischen und zivilisatorischen Großartigkeit, hatte sich bei ihnen der Gedanke eingebürgert, sie wären besseres Leben. Trotzdem waren sie nicht herablassend.
 
Die ungeborenen Kinder der Obbythen konnten sich mit ihren Trägern telepathisch verständigen. Es ist unbekannt, ob auch die Erwachsenen noch die Telepathie beherrschten.
 
Bekannte Obbythen
  • Die Mutter - die letzte ihres Volkes
 
Geschichte
Etwa 500.000 v. Chr. (+/- ein Jahrhunderttausend) waren die Obbythen ein moralisch und technologisch extrem hochstehendes Volk. Sie kämpften gegen das Böse im Universum. Irgendwann stellten sie fest, dass im Multiversum und quasi direkt nebenan durch einen Big Bang ein Universum entstehen würde. Sie fürchteten, die Gewalt dieses Urknalls könne bis in ihr Universum durchschlagen. Also verwandte ihr gesamtes Volk ihre technologische Kapazität darauf, eine Maschine zu konstruieren, die mindestens Puydor schützen würde.
 
Diese Maschine bildete einen Planeten im Planeten Ketchorr und benötigte zum Betrieb nur Wasser. Ihre Betriebsdauer war auf 10.000 Jahre ausgelegt, dann würde die Krise spätestens stattgefunden haben. Das gesamte Volk der Obbythen zog sich in diese unterirdische Maschine zurück, während Ketchorr langsam zu einer Wüstenwelt wurde.
 
Vermutlich stiegen die Nevever erst zu einer intelligenten Spezies auf, als die Obbythen längst vom Erdboden verschwunden waren. Es ist nicht geklärt, wieso die Nevever nie etwas von dieser Maschine bemerkt haben.
 
Die Zeit verstrich. Jahrzehntausende, Jahrhunderttausende kamen und gingen und die Katastrophe traf nie ein. Ketchorr wurde trockener und trockener. Die Maschine verfiel immer mehr und konnte zuletzt nur noch äußerst notdürftig repariert werden. Trotzdem verbrauchte sie weiterhin Wasser.
 
Etwa 25.000 v. Chr. erschufen die Nevever Guu'Nevever und Jii'Nevever und entwickelten sich dadurch zurück zu einem primitiven Naturvolk. Aus Mitleid ließen die Koraw mehrere Eis-Asteroiden auf Ketchorr stürzen, aber das half nur kurzfristig. Das Wasser aus den Asteroiden spülte jedoch Giftstoffe nach unten zu den Obbythen. Sie starben nacheinander aus.
 
Im März 1290 NGZ lebten nur noch eine weibliche Obbythe, die sich Mutter nannte, und zwei befruchtete Eizellen. Als sie mit galaxienweiten Scannern die Anwesenheit Icho Tolots bemerkte, aktivierte sie eine psionische Strahlung, die ihn nach Ketchorr locken sollte. Icho Tolot, Gucky und Julian Tifflor waren sowieso mit der INGORUE dorthin unterwegs, weil sie sich von den Nevevern Informationen erhofften.
 
Icho Tolot rannte sofort nach der Landung in die Einöde der Wüste und traf schließlich auf eine Schleuse, die ins Innere der Maschine führte. Dort begegnete ihm Mutter, die ihn sofort angriff. Als er bemerkte, wie gewaltig ihre Körperkräfte waren, verhärtete er seine Körperstruktur zu terkonitartiger Festigkeit. Die Mutter übte jedoch weiterhin Druck auf seine Arme aus. Voll Schrecken musste Icho Tolot feststellen, dass sie ihn mit purer Muskelkraft zerbrechen würde. Also verwandelte er sich wieder in Fleisch und Blut. Diesen Sekundenbruchteil der Unaufmerksamkeit nutzte die Mutter, um ihm den Schnabel in die Brust zu rammen, und dort die beiden Eizellen zu deponieren. Dann fiel sie einfach tot um. Durch seine Fähigkeit der Stukturumwandlung konnte Icho Tolot seinen Körper untersuchen und fand dabei die beiden Lebenskeime. Er erkannte, dass sie wachsen und ihn dabei von innen her aufzehren würden.
 
Vor Verzweiflung raste Icho Tolot wie ein Besessener durch die Wüste. Schließlich drang er in die Maschine vor. Als er auch dort keine Hilfe fand, zerstörte er neuralgische Rechneranlagen, um so wenigstens den Planeten zu retten. Je mehr die beiden Wesen wuchsen, desto mehr Mutterinstinkte entwickelte er für sie. Er wusste mit absoluter Sicherheit, dass sie eines Tages großartige Wesen werden würden. Sie versicherten ihm auch telepathisch ihr Mitgefühl und Bedauern über seinen Tod.
 
Etwa einen Tag nach der Implantation gewann Icho Tolots Immunsystem schließlich die Oberhand, und die beiden Eizellen starben ab. Icho Tolot bildete ein Loch in seiner Brust aus, und ließ die biologische Masse zu Boden tropfen. Dann bedeckte er sie mit Steinen. Er hat nie jemandem davon erzählt.


Quellen: PR 1917
Beschreibung 3 - Autor:


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Beschreibung 4 - Autor:


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Beschreibung 5 - Autor:


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Verweise:
Die Mutter








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