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Erstnennung Zyklus:
32 - Das Reich Tradom
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-
Letzte Änderung:
10.01.2018

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2197              
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METANU-Nabelplatz
Alias
METANU
Weitere Bezeichnung
METANU

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Nabelplatz:
Bezeichnung für das Innere des Analog-Nukleotids METANU, welches nur von Raumschiffen erreicht werden kann, die mit einem Iso-Werk ausgerüstet sind und METANU-Tor durchfliegen. Dieser vom Rest des Ersten Thoregons abgeschirmte Bereich besteht aus einer 500 Kilometer dicken Membran, die einen lichten Raum mit 51.000 Kilomentern Durchmesser umschließt. Das Gegenstück zu METANU-Tor im Inneren des Nabelplatzes hat einen Durchmesser von 3000 Kilometern. Dort befindet sich auch eine Raumstation, die der METANU-Station gleicht. Auch ein Planet mit 14.000 Kilometern Durchmesser ist hier untergebracht, er wird von acht Mega-Domen und mehreren Kunstsonnen umkreist. Auf diesem Planeten "leben" zahlreiche halbmaterielle "Väter Thoregons": ehemalige Raum-Zeit-Ingenieure. METANUS gesamter Innenraum ist von unzähligen psionischen Feldern verschiedenster Frequenzen erfüllt. Ebenfalls tummeln sich dort ca. 50 Weltraumtraktoren der Kattixu sowie je ca. 1000 andere Raumschiffe und Monteur-Boote. Herkömmliche Ortungsmethoden sind im Nabelplatz stark eingeschränkt.
 
Die METANU-Membran weist eine hochkomplizierte, stark durchgliederte und organisch wirkende Struktur mit unzähligen Durchlässen, porösen Kanälen, Schründen und Höhlen auf. Innerhalb dieser Membran befinden sich jene Kontrollsatelliten, die z.B. auf Cencha-1 produziert werden. Sie werden von der hiesigen METANU-Station gesteuert. In der Membran sind außerdem Milliarden von roten Helioten eingebettet, die von den Satelliten und zahlreichen ihrer silbernen Artgenossen im Zaum gehalten werden. Indem die roten Helioten sich zusammenballen, erfüllen sie hier die Funktionen, die in einem "normalen" Kosmonukleotid von Psiqs wahrgenommen werden.
 
Im Zentrum des Nabelplatzes schweben die Überreste von KABBAs Leichnam. Dieser Nukleus besteht aus psionischer Energie bzw. hochkomprimierten psionischen Feldern mit einem Trägerkörper aus einer unbekannten Form von Psi-Materie. Der Nukleus erzeugt eine extreme Raumkrümmung, die dafür sorgt, daß alles, was antriebslos durch den Nabelplatz fliegt, zu ihm hingezogen wird. Als Analogie für das Gewirr der Raumkrümmung könnte man ein eng gewundenes Möbiusband oder eine Kleinsche Flasche heranziehen. Der Nukleus wird im Mai 1312 NGZ von einem ca. 5 Meter großen Satelliten umkreist, der ebenfalls aus psionischen Feldern besteht. Hierbei handelt es sich um nichts anderes als um einen noch nicht fertiggestellten kosmischen Messenger, der sich gerade von KABBAs Leiche "abgenabelt" hat. Weitere, jedoch fertiggestellte und größere Messenger streifen an der METANU-Membran entlang und nehmen Informationen auf, die von den Psiq-Helioten durch die Erzeugung von Pararealitäten gebildet werden. Die Entstehung solcher Pararealitäten wird gezielt von METANU-Station aus über die Kontrollsatelliten durch schockartige Impulse gesteuert. THOREGON ist somit in der Lage zu bestimmen, welche Informationen letztendlich von den kosmischen Messengers kopiert werden.
 
Die SOL dringt im Mai 1312 ins Innere von METANU vor und muß sich vor den Kattixu-Schiffen in den Kanälen der METANU-Membran verbergen. Zur gleichen Zeit erreicht Perry Rhodan über den PULS der Galaxis Tradom den METANU-Nabelplatz. Am 28.05.1312 NGZ übernimmt der Kosmokrat Hismoom die Kontrolle über einen der kosmischen Messenger, die an der METANU-Membran entlangstreifen und steuert das Objekt in KABBAs Leichnam hinein. Als dieser zerplatzt, verschwindet die Raumkrümmung und METANU-Nabelplatz "entfaltet" sich. Dadurch werden alle technischen Einrichtungen des Innenraums sowie der Planet zerstört. Nur die SOL und einige rote Helioten überstehen den Untergang.
 
Objekt Armaire:
Im Zentrum des Ersten Thoregon befindet sich in der Nähe des Thoregon-Cencha-Systems ein ringförmiges Feld aus Psi-Energie mit einem Durchmesser von 1,8 Lichtminuten. Dies ist der vierdimensionale Abdruck des Analog-Nukleotids METANU bzw. der Eingang zum Nukleotid im Normalraum. Dieser Nachbau eines Kosmonukleotids wird von den Mochichi auch als Objekt Armaire oder "Objekt der Gefahr" bezeichnet. METANU wurde von der Superintelligenz THOREGON schon vor 3,6 Millionen Jahren aus dem sechsdimensional aktiven Hyperpotential der "Leiche" einer Superintelligenz namens KABBA konstruiert. Mit seiner Hilfe will sie einen Plan verwirklichen, der ihr letztlich die Herrschaft über einen Cluster aus den Mächtigkeitsballungen anderer Superintelligenzen verschaffen soll. Näheres hierzu und zur "Funktionsweise" METANUS siehe Eintrag zu THOREGON und zu METANU-Nabelplatz. Wenn METANU kosmische Messenger freisetzt, kommt es zum "lodern" des Nukleotids. Nur Raumschiffe, die mit sogenannten Iso-Werken ausgerüstet sind, können in METANU einfliegen oder das "lodern" überstehen. Der Einflug ist nur im Normalflug mit maximal 120 Stundenkilometern möglich.
 
Der Raumsektor von METANU wird durch starke Kattixu-Flottenverbände bewacht. Zwischen dem Cencha-System und dem Analog-Nukleotid pendelt ein ununterbrochener Strom von Frachtschiffen, außerdem werden ständig rote Helioten ins Innere von METANU transportiert. In der Nähe des ringförmigen Energiefelds (es wird auch als METANU-Tor bezeichnet) ist die Raumstation METANU-Station positioniert. Sie besteht aus sechs Weltraumtraktoren der Kattixu, die um eine zentrale Scheibe mit 7,5 Kilometern Durchmesser und 1,5 Kilometern Dicke herum gruppiert und durch Streben mit dieser verbunden sind. Insgesamt hat die Station somit einen Durchmesser von ca. 20 Kilometern. Ihre Besatzung besteht aus verschiedenen Bewohnern der Thoregon-Sternhaufens, die wichtigsten Aufgaben werden von Mochichi erledigt und von silbernen Helioten kontrolliert. Hauptsächlich werden in der Station die Kontrollsatelliten justiert, die in METANU-Nabelplatz zur Steuerung der roten Helioten eingesetzt werden.
 
Die SOL dringt im April 1312 ins Innere von METANU vor, nachdem einige Iso-Werke erobert werden konnten. Zu der für den 01.06.1312 geplanten Freisetzung eines kosmischen Messengers kommt es nicht mehr, da der Kosmokrat Hismoom das Analog-Nukleotid von innen heraus zerstört, indem er einen kosmischen Messenger in KABBAs Leichnam steuert.Objekt Armaire:
Im Zentrum des Ersten Thoregon befindet sich in der Nähe des Thoregon-Cencha-Systems ein ringförmiges Feld aus Psi-Energie mit einem Durchmesser von 1,8 Lichtminuten. Dies ist der vierdimensionale Abdruck des Analog-Nukleotids METANU bzw. der Eingang zum Nukleotid im Normalraum. Dieser Nachbau eines Kosmonukleotids wird von den Mochichi auch als Objekt Armaire oder "Objekt der Gefahr" bezeichnet. METANU wurde von der Superintelligenz THOREGON schon vor 3,6 Millionen Jahren aus dem sechsdimensional aktiven Hyperpotential der "Leiche" einer Superintelligenz namens KABBA konstruiert. Mit seiner Hilfe will sie einen Plan verwirklichen, der ihr letztlich die Herrschaft über einen Cluster aus den Mächtigkeitsballungen anderer Superintelligenzen verschaffen soll. Näheres hierzu und zur "Funktionsweise" METANUS siehe Eintrag zu THOREGON und zu METANU-Nabelplatz. Wenn METANU kosmische Messenger freisetzt, kommt es zum "lodern" des Nukleotids. Nur Raumschiffe, die mit sogenannten Iso-Werken ausgerüstet sind, können in METANU einfliegen oder das "lodern" überstehen. Der Einflug ist nur im Normalflug mit maximal 120 Stundenkilometern möglich.
 
Der Raumsektor von METANU wird durch starke Kattixu-Flottenverbände bewacht. Zwischen dem Cencha-System und dem Analog-Nukleotid pendelt ein ununterbrochener Strom von Frachtschiffen, außerdem werden ständig rote Helioten ins Innere von METANU transportiert. In der Nähe des ringförmigen Energiefelds (es wird auch als METANU-Tor bezeichnet) ist die Raumstation METANU-Station positioniert. Sie besteht aus sechs Weltraumtraktoren der Kattixu, die um eine zentrale Scheibe mit 7,5 Kilometern Durchmesser und 1,5 Kilometern Dicke herum gruppiert und durch Streben mit dieser verbunden sind. Insgesamt hat die Station somit einen Durchmesser von ca. 20 Kilometern. Ihre Besatzung besteht aus verschiedenen Bewohnern der Thoregon-Sternhaufens, die wichtigsten Aufgaben werden von Mochichi erledigt und von silbernen Helioten kontrolliert. Hauptsächlich werden in der Station die Kontrollsatelliten justiert, die in METANU-Nabelplatz zur Steuerung der roten Helioten eingesetzt werden.
 
Die SOL dringt im April 1312 ins Innere von METANU vor, nachdem einige Iso-Werke erobert werden konnten. Zu der für den 01.06.1312 geplanten Freisetzung eines kosmischen Messengers kommt es nicht mehr, da der Kosmokrat Hismoom das Analog-Nukleotid von innen heraus zerstört, indem er einen kosmischen Messenger in KABBAs Leichnam steuert.


Quellen: Glossareintrag in PR
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

METANU war ein so genanntes Analog-Nukleotid. Von den Mochichi wird es Objekt Armaire genannt. (PR 2180)
 
Allgemeines
Es sollte THOREGON dazu dienen, kosmische Messenger zu generieren, um den Moralischen Kode des Universums zu manipulieren.
 
Erschaffen wurde METANU von der Superintelligenz THOREGON aus den sterblichen Überresten der Superintelligenz KABBA. Der Standort des Analog-Nukleotids war im Inneren des ersten PULSES des Ersten Thoregons.
 
Beschreibung
METANU
METANU war 1,8 Lichtjahre vom Doppelstern Thoregon-Cencha entfernt. Von außen wirkte der vierdimensionaler Abdruck eines 1,8 Lichtminuten durchmessenden psionischen Felds ähnlich wie ein normales Kosmonukleotid. Dort war METANU-Station positioniert.
 
Durch METANU-Tor gelangte man nach METANU-Nabelplatz. An dem auf der Innenseite 3000 km durchmessenden Tor stand eine zweite METANU-Station. Im Zentrum des 51.000 km durchmessenden Inneren befand sich METANU-Nukleus – der Leichnam von KABBA.
 
Dem METANU-Tor gegenüber, auf der anderen Seite von METANU-Nukleus, lag ein Planet der in Durchmesser, Schwerkraft, Achsneigung und mit den beiden Kontinenten eine Kopie des Planeten Cencha-3 war. Er wurde von einigen Kunstsonnen und von acht Mega-Domen umkreist.
 
Die 51.000 km durchmessende Hohlkugel war von einer rot leuchtenden Hülle, der 500 km dicken METANU-Membran, umgeben, die von einem Labyrinth aus Kanälen durchzogen wurde, in denen rote Helioten Psionische Informationsquanten simulierten, um diese auf einen Kosmischen Messenger zu übertragen.
 
METANU-Nabelplatz
Bezeichnung für das Innere des Analog-Nukleotids METANU, welches nur von Raumschiffen erreicht werden kann, die mit einem Iso-Werk ausgerüstet sind und METANU-Tor durchfliegen. Dieser vom Rest des Ersten Thoregons abgeschirmte Bereich besteht aus einer 500 Kilometer dicken Membran, die einen lichten Raum mit 51.000 Kilometern Durchmesser umschließt.
 
Das Gegenstück zu METANU-Tor im Inneren des Nabelplatzes hat einen Durchmesser von 3000 Kilometern. Dort befindet sich auch eine Raumstation, die der METANU-Station gleicht. Auch ein Planet mit 14.000 Kilometern Durchmesser ist hier untergebracht, er wird von acht Mega-Domen und mehreren Kunstsonnen umkreist. Auf diesem Planeten »leben« zahlreiche halbmaterielle »Väter Thoregons«: ehemalige Raum-Zeit-Ingenieure. METANUS gesamter Innenraum ist von unzähligen psionischen Feldern verschiedenster Frequenzen erfüllt. Ebenfalls tummeln sich dort circa 50 Weltraumtraktoren der Kattixu sowie je circa 1000 andere Raumschiffe und Monteur-Boote. Herkömmliche Ortungsmethoden sind im Nabelplatz stark eingeschränkt.
 
Die METANU-Membran weist eine hochkomplizierte, stark durchgliederte und organisch wirkende Struktur mit unzähligen Durchlässen, porösen Kanälen, Schründen und Höhlen auf. Innerhalb dieser Membran befinden sich jene Kontrollsatelliten, die z. B. auf Cencha-1 produziert werden. Sie werden von der hiesigen METANU-Station gesteuert. In der Membran sind außerdem Milliarden von roten Helioten eingebettet, die von den Satelliten und zahlreichen ihrer silbernen Artgenossen im Zaum gehalten werden. Indem die roten Helioten sich zusammenballen, erfüllen sie hier die Funktionen, die in einem »normalen« Kosmonukleotid von Psiqs wahrgenommen werden.
 
Im Zentrum des Nabelplatzes schweben die Überreste von KABBAS Leichnam. Dieser Nukleus besteht aus psionischer Energie bzw. hochkomprimierten psionischen Feldern mit einem Trägerkörper aus einer unbekannten Form von Psi-Materie. Der Nukleus erzeugt eine extreme Raumkrümmung, die dafür sorgt, dass alles, was antriebslos durch den Nabelplatz fliegt, zu ihm hingezogen wird. Als Analogie für das Gewirr der Raumkrümmung könnte man ein eng gewundenes Möbiusband oder eine Kleinsche Flasche heranziehen.
 
Der Nukleus wird im Mai 1312 NGZ von einem circa fünf Meter großen Satelliten umkreist, der ebenfalls aus psionischen Feldern besteht. Hierbei handelt es sich um nichts anderes als um einen noch nicht fertiggestellten Kosmischen Messenger, der sich gerade von KABBAS Leiche »abgenabelt« hat. Weitere, jedoch fertiggestellte und größere Messenger streifen an der METANU-Membran entlang und nehmen Informationen auf, die von den Psiq-Helioten durch die Erzeugung von Pararealitäten gebildet werden. Die Entstehung solcher Pararealitäten wird gezielt von METANU-Station aus über die Kontrollsatelliten durch schockartige Impulse gesteuert. THOREGON ist somit in der Lage zu bestimmen, welche Informationen letztendlich von den Kosmischen Messengers kopiert werden.
 
Die SOL dringt im Mai 1312 NGZ ins Innere von METANU vor und muss sich vor den Kattixu-Schiffen in den Kanälen der METANU-Membran verbergen. Zur gleichen Zeit erreicht Perry Rhodan über den PULS der Galaxie Tradom den METANU-Nabelplatz. Am 28.05.1312 NGZ übernimmt der Kosmokrat Hismoom die Kontrolle über einen der Kosmischen Messenger, die an der METANU-Membran entlangstreifen und steuert das Objekt in KABBAS Leichnam hinein. Als dieser zerplatzt, verschwindet die Raumkrümmung und METANU-Nabelplatz »entfaltet« sich. Dadurch werden alle technischen Einrichtungen des Innenraums sowie der Planet zerstört. Nur die SOL und einige rote Helioten überstehen den Untergang.
 
Geschichte
Die sterbende Superintelligenz KABBA wurde 3.604.836 v. Chr. in das Erste Thoregon gebracht.
 
3.497.552 v. Chr. nahmen die Algorrian den psionischen Abdruck des Analog-Nukleotids wahr. Er ähnelte dem psionischen Abdruck eines Kosmonukleotids.
 
Im Jahre 3.308.757 v. Chr. hatten die Kosmokraten die Materiequelle Gourdel schon in die Galaxie Erranternohre verlagert und sieben der neun Ausgänge auf das Erste Thoregon im Mahlstrom der Sterne gerichtet und - ohne erkennbare Wirkung - aufgedreht.
 
Die Pangalaktischen Statistiker berichteten davon, dass durch die Manipulationen des Moralischen Kodes die Materiequelle Gourdel zu erlöschen drohte, und sich in der Galaxie Hangay in der Lokalen Gruppe eine Negasphäre bildete. Auch hatten die Pangalaktischen Statistiker transitierende Galaxien und den plötzlichen Richtungswechsel von Galaxien beobachtet.
 
Im Jahre 1312 NGZ wurde METANU durch den Kosmokraten Hismoom zerstört, nachdem die SOL aufgrund der Doppelspiels von ES als THOREGON VI in das Erste Thoregon vordringen konnte.
 
Durch die Zerstörung METANUS wurde auch die Abstrahlung des Terminalen Messengers zur Vernichtung der Superintelligenz THERMIOC verhindert.


Quellen: PR 2180, PR 2196, PR 2198
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:

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Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Im Inneren von Metanu…

Am 19. Mai 1312 NGZ hatte die SOL mit Hilfe ihrer erbeuteten Triebwerkszusätze, den Iso-Werken, das METANU-Tor durchstoßen. 1,8 Lichtjahre vom Doppelstern Thoregon-Cencha entfernt war hier von THOREGON vor etwa 3,6 Millionen Jahren aus dem Hyperpotenzial der sterbenden Superintelligenz KABBA ein sechsdimensional aktives Objekt geschaffen worden. Während die umgeformte »Substanz« der Leiche von außen als vierdimensionaler Abdruck im Ersten Thoregon in Gestalt eines 1,8 Lichtminuten durchmessenden psionischen Felds erschien, bot das Innere des AnalogNukleotids ein völlig anderes Bild.
 
METANU-Nabelplatz präsentierte sich den Instrumenten des Hantelraumers als ein lichter Raum von rund 51.000 Kilometern Durchmesser. Diese Hohlkugel war von einem rot leuchtenden »Medium« lückenlos umgeben und von einer Unzahl psionischer Felder verschiedenster Frequenzen erfüllt. Die Gegenseite von METANU-Tor, vor dem ein Duplikat von METANU-Station schwebte, hatte auf dieser Seite einen Durchmesservon nicht mehr als dreitausend Kilometern.
Schon die ersten Ortungsergebnisse zeigten, dass neben rund fünfzig Weltraumtraktoren, fünfhundert Kontrollsatelliten, wie sie auf Cencha-2 und -3 hergestellt wurden, auch etwa tausend Raumschiffe der im Sternhaufen Thoregon gängigen Typen anzutreffen waren. Hinzu kamen annähernd tausend halbkugelförmige, kleine »Boote« vom Typ Monteur.
 
Ein Planet auf der METANU-Tor gegenüberliegenden Hälfte der Hohlkugel hätte den Ortungen nach ein Duplikat des Planeten Cencha-3 sein können; Durchmesser, Schwerkraft, Achsneigung und die beiden Kontinente entsprachen exakt der Heimat der Väter THOREGONS. Statt einer Sonne bestrahlen allerdings einige Kunstsonnen die Welt, die von acht Mega-Domen umkreist wurde. Die Dicke des umhüllenden »Mediums«, als METANUMembran umschrieben, konnte inzwischen mit etwa fünfhundert Kilometern ermittelt werden, so dass sich - orientiert an konventionellen Maßstäben - für METANU-Nabelplatz insgesamt ein Maximaldurchmesser von 52.000 Kilometern ergab. Durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen, musste für dieses in den Hyperraum eingelagerte Tunnelgewirr in Gestalt eines überaus komplexen »Schifferknotens« als Analogie jedoch eher ein mehrdimensionales, eng gewundenes »Möbiusband« oder eine Klein'sche Flasche herangezogen werden. Wurde als mittlerer Durchmesser der Membrankugel der Wert von 51.500 Kilometern angenommen, ergab sich für die so geformte Fläche schon ein Wert von mehr als acht Milliarden Quadratkilometern.
 
Und hinter den Wandungen der Kanäle tummelten sich bis in die scheinbare Unendlichkeit rote Helioten und simulierten Psionische Informationsquanten, um durch Aneinanderheften analog zu den Vorgängen eines echten Kosmonukleotids eine bestimmte Information zu formen, die an einen Kosmischen Messenger übertragen werden sollte. Ein kleiner Satellit, der den METANU-Nukleus im absoluten Zentrum der Hohlkugel umkreiste, erwies sich als ein noch nicht programmierter, eben erst losgelöster Messenger. Das zunächst messtechnisch von den Ortern der SOL nicht eindeutig erfasste Objekt strahlte stark über sämtliche Hyperfrequenzen, bestand vorwiegend aus hochkomprimierten psionischen Feldern sowie einem gewissen Anteil einer Pseudo-Masse, bei der es sich vermutlich um Psi-Materie handelte, wenngleich in einer bislang noch unbekannten Form. Während sich an Bord der SOL die Ereignisse dramatisch zuspitzten und Cairol weiterhin bemüht war, den Kosmokraten Hismoom in einem Maunari-Körper zu manifestieren, hatte unterdessen auch Perry Rhodan das Erste Thoregon erreicht und bekam von Chabed, der definitiv ein Teil der Wesenheit THOREGON war, das Kaleidoskop der Zukunft gezeigt …
 

Dazugehöriger Kommentar von :


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