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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Sternhaufen
Unterrubrik 1:
Raumsektoren
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
16 - Die Kosmische Hanse
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
27.11.1992
Letzte Änderung:
08.03.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
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Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 61 - 62
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
M 3
Alias
M 3

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Galaktischer Kugelsternhaufen im Sternbild Canes Venatici (Jagdhunde); die Entfernung von der Erde beträgt etwa 35.000 Lichtjahre. M 3 besteht aus ca.500.000 Sternen, die Gesamtleuchtkraft ist 160.000mal die von Sol. Im Kern des Kugelsternhaufens befinden sich gewaltige kosmische Staubmassen. Charakteristisch für M 3 ist das häufige Vorkommen von roten Riesensonnen - Sternen, die nicht mehr Wasserstoff, sondern Helium oder noch schwerere Elemente verbrennen.
 
Variable Sterne sind ebenfalls in großer Zahl vertreten, hauptsächlich solche vom Typ RR Lyrae mit Schwankungsperioden von weniger als einem Tag. Auf Planeten in M 3 wird es niemals richtig Nacht. Die Sonnen sind im Durchschnitt ein halbes Lichtjahr voneinander entfernt und bevölkern den Himmel in solcher Dichte, daß es auch nach Sonnenuntergang hell bleibt (Ausnahmen: von einer kosmischen Staubwolke abgeschirmte oder eingehüllte Systeme). Daß sich die galaktische Raumfahrt bis zum Jahr 425 NGZ nie um M 3 kümmerte, geht auf die Erfahrungen der Arkoniden zurück.
 
Die Entfernung von Arkon (in M 13) nach M 3 beträgt 22.700 Lichtjahre. Schon früh schickten die Arkoniden eine Expedition nach M 3, die nach oberflächlicher Untersuchung und großen Schwierigkeiten feststellte, daß der Sternenhaufen aufgrund seiner überalterten Sternbevölkerung niemals höherentwickeltes Leben hervorgebracht habe.
 
Die Gründe, die die Arkoniden bewogen, M 3 zu ignorieren, gelten auch 425 NGZ noch. Erst ein Hinweis der Steinernen Charta von Moragan-Pordh veranlaßt Perry Rhodan zu einer Expedition mit dem Ziel, das in M 3 vermutete Versteck der letzten Porleyter zu finden.


Quellen: PR-Lexikon III - L-P Seite 61 - 62
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

M 3 (NGC 5272) ist ein Kugelsternhaufen, der circa 35.000 Lichtjahre von Sol entfernt im Halo der Milchstraße liegt.
 
Anmerkung: In PR 1308 – Computer wird M 3 einem Abschnitt namens Canes Venatici (lateinisch; dt. »Jagdhunde«) zugerechnet. Eigentlich bezeichnet der Name Canes Venatici ein Sternbild. Insofern bleibt unklar, ob der in der Quelle verwendete Begriff »Abschnitt« hier als Raumsektor interpretiert werden kann. Siehe dazu auch Autorenfehler: Allgemeine Fehler.
 
Übersicht
Der Sternhaufen umfasst etwa fünfhunderttausend Sonnen, von denen ein ungewöhnlich hoher Prozentsatz veränderlich ist. Außerdem werden in M 3 Dunkelwolken beobachtet. Der Durchmesser des Sternhaufens beträgt keine 250 Lichtjahre. Im Inneren des Sternhaufens beträgt der mittlere Abstand zweier Sonnen kaum ein halbes Lichtjahr, noch näher am Zentrum sinkt er auf etliche Lichtwochen.
 
Abwehrsysteme der Porleyter
Die Porleyter hatten M 3 mit psionischen Ortungs- und Hyperbarie-Abwehrsystemen gegen Eindringlinge verteidigt:
 
Es gab eine Art telepathischen Sensor, der die Annäherung von Fremdwesen ortete und das Abwehrsystem steuerte. Auch ob man ein Beauftragter der Kosmokraten war, zum Beispiel ein Ritter der Tiefe, ließ sich so feststellen.
 
Ein weiteres System las die Daten in den Positroniken einfliegender Raumschiffe. Porleyter benutzten einen 12-Bit-Kode. Dabei enthielten nur 10 Bit die Daten, während der Rest zur Authentifizierung und Autorisierung diente. Wenn nun diese Autorisierungsbits und das telepathische Sensorsystem die Eindringlinge als befugt auswiesen, wurden die porleytischen Daten in den Schiffsrechnern von diesem System dekodiert und geändert. Auf diese Weise sollte den Suchenden der Einflug erleichtert werden.
 
Zur Vernichtung von einfliegenden Schiffen diente ein Hyperbarie-Projektor. Dieser konnte an einem beliebigen Punkt in M 3 aus Hyperbarie zwei Schwarze Löcher erzeugen. Jedes von ihnen besaß 50 Sonnenmassen, und sie standen im Abstand von einem Kilometer voneinander. Je nachdem wie die beiden Schwarzen Löcher einander umkreisten, konnten in eine beliebige Richtung Gravitationswellen abgefeuert werden. Eine weitere Variante bestand in der Erzeugung eines energetischen Trichters bei dem Fremdschiff, an dessen Ende eine Singularität lag.
 
Tiefer im Sternhaufen kam ein Effekt hinzu, der bei Zellaktivatorträgern zu Übelkeit und Schmerzen führte.
 
In der Nähe der konservierten Gegenstände, in die sich die Porleyter integriert hatten, kam es zu schweren körperlichen Erschöpfungserscheinungen bei Mutanten.
 
Bekannte Sonnensysteme
Fünf-Planeten-Anlage (PR 1070)
Impuls (PR 1063)
Bekannte Planeten
Busstop (PR-TB 320)
EMschen (PR 1058)
Ezy (PR 1070)
Ghattom (PR 1409)
Impuls II (PR 1063)
Klatau (PR 1070)
Lydon (PR 1070)
Orsafal (PR 1071)
Planet der Flößer (PR 1064)
Vulkan (PR 1060)
Yurgill (PR 1070)
Zhruut (PR 1070)
 
Geschichte
Nach M 3 hatten sich die Porleyter zurückgezogen, nachdem sie aus dem aktiven Dienst für die Kosmokraten ausgetreten waren.
 
Die Arkoniden stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass M 3 ausschließlich aus uralten, an schweren Elementen armen Sternen der Population-II-Kategorie besteht, und ließen ihn deshalb bei der Forschung »links liegen« – zumal praktisch alle ihre Raumschiffe von mysteriösen Gravitationsphänomenen zerstört wurden. Andere Völker übernahmen von den Arkoniden diese pessimistische Einschätzung, und so wurde M 3 nie richtig erforscht.
 
Die Suche nach den Porleytern
Im Mai 425 NGZ startete Perry Rhodan mit der DAN PICOT und einem größeren Verband als Rückendeckung nach M 3, auf der Suche nach den Porleytern. Sie wurden mit den subtilen Leitungs- und Abwehrsystemen der Porleyter konfrontiert. Nur Dank der Ritteraura von Perry Rhodan und Jen Salik gelang ihnen der Einflug.
 
Das System leitete sie zu einem Sonnensystem. Der dortige Planet wurde EMschen getauft. Auf seiner Oberfläche empfingen Gucky und Fellmer Lloyd unverständliche, sich bewegende telepathische Muster. Eine Forschungsstation wurde aufgebaut. Die Expedition fand dort einen 150 m hohen, schwarzen Basaltmonolithen und einen Ammoniaksee. Beide Objekte verwitterten nicht. Sie zeigten eine Art »Selbsterhaltungstrieb«. Nach ein paar Tagen griffen die einheimischen EM-Schwämme die Station an. Da sie sowieso nichts Interessantes erfahren hatten, und um ein Massaker unter den Tieren zu vermeiden, zogen die Terraner wieder ab.
 
Als nächstes flog die DAN PICOT den Planeten Vulkan an. Dort gab es einen perfekt kegelförmigen Vulkan, der auch nicht verwitterte. Gucky konnte einen Bürgerkrieg unter den einheimischen Maringos verhindern.
 
Im selben Zeitraum kamen auch zwei darghetische Materiesuggestoren, Sagus-Rhet und Kerma-Jo, nach M 3. Durch einen unbekannten Effekt stürzte ihr Raumschiff auf dem zweiten Planeten einer gelben Sonne im Zentrum des Sternhaufens ab. Sie fanden dort Hinweise auf eine atomare Verseuchung, die die Einheimischen von der Planetenoberfläche vertrieben hatte. Etwa 5000 v. Chr. war es dann zu einem biologischen Angriff gekommen, bei dem ein Großteil der Einheimischen starb, der Rest mutierte bis zur Unkenntlichkeit. Auf diesem Planeten fanden die Dargheten eine Station der Porleyter. Sie sahen museale Nachbildungen vieler Gegenstände, unter anderem eine Lautlose Faust, komplett aus Eisen. Zuletzt fanden sie eine Stasis-Anlage für Porleyter-Ersatzkörper. Die Dargheten beschlossen, ihr Bewusstsein in diese Körper zu transferieren, um in den engen Gängen besser voranzukommen.
 
Die DAN PICOT konnte die Explosion des Dargheten-Schiffes anmessen und flog am 8. Juni den Planeten an, den sie Impuls II tauften. Eine Expedition fand zwei Bäume, die auf unbekannte Weise konserviert und etwa eine Million Jahre alt waren. An der Absturzstelle fanden sie zwei »Schiffbrüchige«, die aussahen wie riesige Krustentiere, und nahmen sie mit an Bord. Beim Abflug stellten die beiden sich tot und zerstörten mit ihrer Paragabe viele Schiffssysteme, unter anderem Hyperfunk und Überlichttriebwerk. Die DAN PICOT schaffte gerade noch eine Notlandung auf dem Planeten der Flößer. Dort fand sie Gebäuderuinen und vier primitive Krananlagen, die konserviert waren. Als eine Space-Jet die Umgebung erkundete, wurden unterirdische Geschütze aktiv und zerstörten die DAN PICOT endgültig. Mit den Beibooten konnte ein Teil der Besatzung auf die RAKAL WOOLVER evakuiert werden. Der Rest musste auf Rettung warten und wurde erst mehrere Tage später abgeholt.
 
Mit der TRAGER kehrte eine Expedition nach EMschen zurück. Der Monolith und der Ammoniaksee wurden untersucht, und die Terraner flogen wieder ab, bevor die EM-Amöben sie gewaltsam vertreiben konnten. Anschließend flogen sie nach Impuls II. Zur selben Zeit erforschten die beiden Dargheten diesen Planeten. Sie waren in einer Zwickmühle: Seth-Apophis repräsentierte das Gute, gleichzeitig zwang sie die Dargheten zu Zerstörung. Also erzeugten sie in sich selbst einen Hypnoblock, um gewalttätige »Fehlinterpretationen« zu verhindern. Durch den geistigen Kampf, in dem Seth-Apophis diese Hypnoblöcke aufbrach, erlernten die Dargheten das Konzept einer Lüge. Sie erneuerten die Hypnoblöcke und konnten sich so langfristig gegen Übernahmeversuche Seth-Apophis' verteidigen. Sie entschieden, sich den Terranern anzuschließen.
 
Auf Klatau unternahmen die Dargheten den ersten Versuch, einen Porleyter aus den konservierten Gegenständen zu befreien. Auf dem Planeten Orsafal wurde eine Sammelstation für die befreiten Porleyter eingerichtet. Es stellte sich heraus, dass von den 70.000 konservierten Porleytern nur 2000 überlebt hatten. Diese forderten Transportschiffe von Neu-Moragan-Pordh an, die nie eintrafen. Also flogen die Terraner sie dorthin.
 
Die Herrschaft des Sothos
Die Porleyter wurden nicht Mitglied des Galaktikums. (PR 1321)
 
In der Zeit von Juni 432 NGZ bis Ende Dezember 446 NGZ lag der Kugelsternhaufen M 3 innerhalb des Golfes, einer Art Kalmenzone rund um die gesamte Milchstraße. (PR 1300, PR 1308, PR 1347)
 
Anmerkung: Es heißt außerdem in PR 1321, Kap. 2, M 3 wäre »besonders stark« von der Gume Shujaa betroffen. Es bleibt jedoch unklar, was das bedeutet.
 
Weblink
Wikipedia: Messier 3


Quellen: PR 1058, PR 1059, PR 1062, PR 1063, PR 1064, PR 1070, PR 1071, PR 1300, PR 1308, PR 1321, PR 1347
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


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Beschreibung 5 - Autor:


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