Heft: PR 2117
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Messerwerfer
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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
32 - Das Reich Tradom
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
04.01.2018

PR-Heft:
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Folge:

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Glossar in PR-Heft:
2187
Computer / Kommentar:
2120              
Lexikon I:
Lexikon II:
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Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Kreaturen von Quintatha
Alias
Kreaturen von Quintatha
Weitere Bezeichnung
Kreaturen von Quintatha

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Die »Messerwerfer« sind gefürchtete Kämpfer des Reiches Tradom. Nur solange sie als »Barkner« auf dem Halbraumozean von Quintatha leben, sind ihre ebenmäßigen und edlen Gesichtszüge zu erkennen, die an Oxtorner erinnern. Die Zähne sind allerdings nadelspitz. Sind die Barkner erst zu »Kreaturen« geworden, bedeckt ein Tuch mit einem Muster aus schwarzen und weißen Flecken den Schädel. Die Flecken ergeben ein geheimnisvoll wirkendes, scheinbar bewegliches Muster, in dem man mit einiger Fantasie Gestalten und Bilder erkennen kann. Der Kugelkopf lagert auf mächtigen, dennoch hochbeweglichen Muskelsträngen.
 
Der Rest des Körpers wird von einer anthrazitfarbenen Kombination bedeckt, selbst die mächtigen Fäuste. Den tonnenförmigen Brustkorb überkreuzen breite Gurte voller kleiner Ausrüstungsgegenstände. Die Arme werden über doppelt faustdicke Gelenke bewegt, die Unterarme bestehen aus einer seltsamen, vierstrebigen Konstruktion. Wenn die Barkner nach ihrem Tod in der Pararealität in der Wirklichkeit von Linckx auftauchten, wurden sie von den Schergen der Inquisition in die seelen- und gefühllosen Kreaturen von Quintatha umgewandelt.
 
Auf Grund ihrer psionischen Aufladung sind sie nun fast unbesiegbare Kämpfer. Selbst ihre Skelette greifen noch wütend an. Einem solchen mörderischen Knochengerüst begegnete Perry Rhodan auf der Brücke in die Unendlichkeit. Die lebendig wirkenden Messer, die von den Kreaturen geschleudert werden, sind aus den Zähnen titanischer Ungeheuer gefertigt, die den Halbraumozean von Quintatha bevölkerten.     
 
Die Kreaturen von Quintatha galten bis vor kurzem als eine tödlich gefährliche, unberechenbare Instanz, die direkt dem Befehl der Inquisition der Vernunft untersteht. Die zweieinhalb Metergroßen Geschöpfe fallen durch ihre in jeder Bewegung zu ermessende Kraft und durch die Andersartigkeit auf. Sie sehen aus wie eine lebendige Kampfmaschine: Auf mächtigen, dennoch hoch beweglichen Muskelsträngen lagert ein Kugelkopf ohne sichtbare Augen. Stattdessen bedeckt ein Muster aus schwarzen und weißen Flecken den Schädel. Die Flecken ergeben ein geheimnisvoll wirkendes, scheinbar bewegliches Muster. Der Rest des Körpers ist von einer anthrazitfarbenen Kombination bedeckt, selbst die mächtigen Fäuste. Ein tonnenförmiger Brustkorb wird von breiten Gurten voller kleiner Ausrüstungsgegenstände überkreuzt, es sind jedoch keine Waffen erkennbar. Die Arme werden über doppelt faustdicke Gelenke bewegt, die Unterarme bestehen anscheinend aus einer seltsamen, vierstrebigen »Konstruktion«.
 
Bewaffnet sind die Kreaturen von Quintatha mit einer Art Messer. Dieses wird in einer gedankenschnellen Bewegung geschleudert. Die Messer werden nicht einmal von einem Paratron entstofflicht und in den Hyperraum abgestrahlt. Stattdessen dringen sie in den Paratron ein, entfalten eine halbe Sekunde lang ein geisterhaftes grünes Licht im Blau des Paratrons - und bringen den Schirm zum Zusammenbruch.


Quellen: Glossareintrag in PR 2187
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Kreaturen von Quintatha stammen aus der Pararealität Quintatha und dienen dem Reich Tradom als Elite-Sturmtruppen und Einzelkämpfer.
 
Erscheinungsbild
Sie stammen vom Volk der Barkner ab, und sind mit diesem körperlich identisch.
 
Die Humanoiden sind etwa 2,50 m groß, dabei extrem muskulös, breitschultrig und einschüchternd. Sie sind körperlich stark und sehr schnell zu Fuß. Am auffallendsten an ihrem Körper sind ihre Arme und der Kopf. Ihre Arme bestehen aus drei Gliedern, also Ober-, Mittel- und Unterarm. Der Unterarm ist dabei nicht aus einem Knochen aufgebaut, sondern besteht aus einem Knochengestänge. Der Kopf der Kreaturen ist kugelrund und mit einem Tuch in einem verwirrenden Schwarz-Weiß-Muster völlig bedeckt.
 
Als Kleidung tragen sie anthrazitfarbene Ganzkörperkombinationen und über die Brust zwei gekreuzte Gurte mit vielen kleinen Taschen. Manchmal tragen sie auch einen Rucksack, in dem sie ihre Wurfmesser transportieren.
 
Besonderheiten
Da die Kreaturen von Quintatha ursprünglich aus einer Pararealität stammen, haben sie eine besondere Affinität zu Psi-Vorgängen und können diese und andere Hyperphänomene auch schon über große Entfernungen spüren. Dieselbe Affinität ermöglichte es einigen Kreaturen, die Brücke in die Unendlichkeit ohne Passantum zu betreten oder bestimmte Parafähigkeiten auf kurze Entfernung zu blockieren.
 
Weil die Barkner reine geistige Produkte Rishtyn-Jaffamis sind, besitzen sie kein Geschlecht und keine Fortpflanzungsmöglichkeit. Mit dem Selbstmord Rishtyn-Jaffamis gibt es deswegen auch keinen Nachschub an Kreaturen oder Messern mehr.
 
Als Waffen verwenden die Kreaturen von Quintatha ausschließlich Messer, die aus den Zähnen der Titanen von Quintatha geschnitzt wurden. Diese Messer tragen ein schwaches, eigenes Bewusstsein, dass praktisch nur aus Zerstörungswut besteht. Mittels einer schwachen, telekinetischen Gabe können die Messer, wenn geworfen, ihre Ziele selbstständig verfolgen. Die meisten Messer werden von Wissenschaftlern des Reiches modifiziert, so dass sie auch Schutzschirme durchschlagen können. Normalerweise werden die Messer je nach Neigung unterschiedlich eingesetzt: Die meisten Messer wollen töten, manche wollen nur verletzen und manche können auch Maschinen punktgenau ausschalten. Je öfter ein Messer eingesetzt wird, desto mehr entlädt es sich.
 
Die Kreaturen von Quintatha sind praktisch unüberwindlich. Dies verdanken sie erstens ihrer großen Geschwindigkeit, zweitens ihrer Zähigkeit, und drittens der Tatsache, dass auch ihr Skelett noch weiterkämpft, wenn sie schon längst tot sein müssten. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn die Kreatur in ihrem früheren Leben als Barkner viel Titanenpulver gegessen hat, was meistens der Fall ist bei denen, die für den Dienst am Reich ausgewählt werden.


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:

Linckx - Rishtyn-Jaffami
Heft: PR 2119 Innenillustration
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Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Quintatha-Nachlese

Während sich Atlan und seine Freunde in der Galaxie Wassermal an Bord der »Dschunke« ihrem Ziel nähern, den Pangalaktischen Statistikern, wurde in Tradom ein »Kapitel beendet«. Rishtyn-Jaffami, ein riesenhaft gewucherter Zelthaufen auf dem Planeten Linckx und zugleich der Große Grauein der Welt des Halbraumozeans, existiert nicht mehr. Fortan wird es also weder einen Nachschub an Messer werfenden »Kreaturen von Quintatha« noch eine ihrer psionisch aufgeladenen Waffen geben. Als Schlüsselfigur des Geschehens, zumindest als Katalysator, ist Benjameen da Jacinta zu sehen. Der Arkonide wurde auf Grund seiner transpersonalen - über die Person hinausgehenden - Parafähigkeit zunächst Traumtänzerund ParaTräumergenannt. Schon in Alashan hatte er diese paranormale Begabung durch ständiges Training verbessert, so dass prädormitale Befehle und mentale Selbstprogrammierungen sogar bei bewusst herbeigezwungenem »Sekundenschlaf« wirksam werden konnten. Er hatte die Kräfte zu beherrschen gelernt und wurde nur noch in Ausnahmefällen ohne sein Zutun imTraum an andere Wesen gekoppelt, die unter einem besonderen psychischen Druck stehen. Zwar war es ihm weiterhin möglich, in den Träumen anderer als reale Gestalt aufzutreten und in diesen Fällen mit ihnen zu kommunizieren. Aber das »Traumtanzen« ging weiter, erreichte den Status eines, wie es die Parawissenschaftler nannten, Zerotraums.
 
Definiert als paranormal aktiver, jedoch körperlich passiver Zustand, ist Benjameen inzwischen in der Lage, sein Bewusstsein beziehungsweise seinen Wahrnehmungsfokus vom Körper zu lösen, in Nullzeit sogar große Entfernungen zu überbrücken und in gewissen Grenzen dann auch telepathisch zu kommunizieren. Die Einschränkung hierbei ist, dass die Kommunikation-mit der kein suggestiver Zwang verbunden ist-stets »traumhaftunwirklich« abläuft. Es ist also schwierig bis unmöglich, wirklich präzise Informationen zu übermitteln (sofern das Gegenüber nicht ebenfalls paranormal begabt ist). Bens Hauptproblem besteht darin, die eigenen Träume so exakt zu »programmieren«, dass er im Traure die richtigen Handlungen unternimmt, die richtigen Informationen sammelt, die richtigen Orte aufsucht und so weiter. Umso gravierender sein Erlebnis in und mit der »Halbraumwelt« Quintatha, das weniger seiner als vielmehr der Kontrolle Rishtyn-Jaffamis unterstand … Wir kennen Rishtyn-Jaffamis Aussagen Shirka gegenüber. Vor ungefähr 160.000 Jahren gerieten Flüchtlinge eines gewaltigen Krieges in den Bann des Planeten Linckx. Das Raumschiff, mit Angehörigen des Volkes der Jaffami bemannt, stürzte ab und wurde vernichtet. Rishtyn-Jaffami erreichte als einziger Überlebender den Kontinent Sikma und schuf sich dort eine Heimstatt, von den letzten Robotern des zerstörten Schiffes umhegt. Allerdings geriet sein Zeltwachstum unter den irregulären Bedingungen von Linckx vollständig außer Kontrolle. Rishtyn-Jaffami starb aber nicht, sondern mutierte, wurde zu einem immer weiter wuchernden Zelthaufen und wuchs über Jahrtausende. Mit der körperlichen Immobilisierung war andererseits, zweifellos begünstigt von den UHF-Strahlungen des Yddith, die Entwicklung eines gewaltigen mentalen Potentials verbunden.
 
Rishtyn-Jaffami profitierte nicht nur von den pararealen Strömungen, sondern brachte sie unter seine Kontrolle. Jahrtausende vergingen, bis er eine Pararealität geschaffen hatte, die er Quintatha nannte - in Anlehnung an die alte Heimat, aus der die Jaffami einst ausgewandert waren. Ebenfalls in Anlehnung an die Traditionen seines Volkes gestaltete er Quintatha als »Ozeanwelt«, in der Seefahrer und riesenhafte Geschöpfe ein parareales Leben führten. die Barkner und dieTitanen. Quintatha wurde für Rishtyn-Jaffami zu einer wirklichen Welt von so großer Realität, dass sich sein Bewusstsein auf Dauer in den roten Halbweltozean zurückzog. Er wurde als Großer Grauer materiell, während sein deformierter Originalkörper auf Sikma blieb. Eines Tages aber landeten auf Sikma die Truppen des ReichsTradom. Die Ersten konnte Rishtyn-Jaffami noch zwischen den Dimensionen zermahlen. Doch es kamen immer mehr, und er musste kapitulieren. Von den installierten Sprengsäulen erpresst, wurde er verpflichtet, Tribute zu zahlen. Messer, die aus den Gebeinen derTitanen gefertigt und im Kalten Kontinuum zu unüberwindlichen Waffen wurden, sowie seine »Kreaturen«, die fortan nicht mehr direkt das Reich Anguelas erreichen konnten, sondern als Zwischenstation ein Martyrium im Kalten Kontinuum auf sich zu nehmen hatten. Es wird wohl unklar bleiben, wie viel Realität sich hinter dem Mythos der Barkner verbirgt. Tatsache ist aber, dass die »Kreaturen von Quintatha« nicht geboren wurden, sondern plötzlich im Halbraumozean entstanden.
 
Bei ihrem dortigen Tod wurden sie in den Raum »unter« dem Halbraum ausgeschieden, ins »Reich derToten«, auch Kalte Hölle oder Kaltes Kontinuum genannt. Ob sie dort lange Zeit zubringen oder ob sie sehr schnell vergehen, »entscheidet allein Anguela«-und erst dann folgt die Heimkehr in »Anguelas Reich«, von wo aus irgendwann der Zyklus von neuem seinen Anfang nahm … Abermals stoßen wir hier also auf Anguela, den Kern der hiesigen Religion. Und mit der Angabe »vor ungefähr 160.000 Jahren« haben wirauch eine Größenordnung, die uns wahrscheinlich in die Zeit der Thatrix-Zivilisationführt, die offenbar vordem Reich und der Inquisition der Vernunfteinst die Galaxis Tradom beherrschte (siehe PR-Kommentar 2114 und 2115). Leider stehen diese Informationen Perry Rhodan und der Tradom-Expedition nicht zur Gänze zur Verfügung, und das Auftauchen der 22.000 Katamare beim Kugelsternhaufen Virginox verspricht ebenfalls nichts Gutes. Bliebt abschließend eine ganz und gar unbeantwortete Frage. Wie, zum Teufel, gelangte ein terranisches Skelett nach Linckx ?

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