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Rubrik:
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
38 - Das Atopische Tribunal
Eintragsdatum:
26.09.2017
Letzte Änderung:
26.09.2017

PR-Heft:
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Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2819 / 2832
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Kran Gholdorodyns
Alias
Kran (Fiktivtransmitter)

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Der Kran ist ein Fiktivtransmitter.
 
Technische Details
Beim Kran handelt es sich um ein Einzelstück, das von dem Kelosker Gholdorodyn hergestellt wurde. Im Bereitzustand besteht er aus einer drei Meter hohen und mehrere Meter durchmessenden Plattform mit einer für keloskische Greiflappen bedienbaren Sensortaste an der Seite, um den Transportvorgang zu starten. Wird der Transmitter aktiviert, steigt um ihn herum eine Vielzahl unterschiedlich großer Perlen auf. Zusätzlich treten winzige goldene Leuchterscheinungen auf, die sich dann vergrößern und zu einer Kuppel über der Plattform verbinden. Eine Besonderheit des Krans ist, dass er sich beim Transportvorgang selbst an das Ziel mitversetzt. Während einer Transmission bewegt man sich scheinbar durch ein goldfarbenes Medium – deswegen bezeichnet Gholdorodyn diesen Vorgang als »Goldenen Schlag«. (PR 2775)
 
Im inaktiven Zustand faltet sich das Gerät zu einer einen Meter durchmessenden schwebenden Kugel zusammen. Sie kann sich mit einem hochwertigen Deflektorschirm umgeben und bei Bedarf darauf programmiert werden, einer bestimmten Person zu folgen. (PR 2775)
 
Geschichte
Der Kelosker Gholdorodyn, der aufgrund seiner sechs- und siebendimensionalen Rechenschwäche als behindert galt und deshalb unter Hausarrest stand, jedoch für Kelosker überdurchschnittliche manuelle Fertigkeiten hatte, vertrieb sich seine Zeit mit »Basteleien«. Eine Bastelei war ein Fiktivtransmitter, den er Kran nannte. Dieser war eine Anwendung einer sechsdimensionalen Formel, die ihm nach seiner Aussage »aus der Zukunft herüberleuchtete«. (PR 2775)
 
Als Perry Rhodan am 24. März 1517 NGZ mit einem Einsatzteam auf dem Planeten Shyor in der Galaxie Larhatoon mit Gholdorodyn Kontakt aufnahm, wurden die Galaktiker kurz darauf von den Onryonen aufgespürt und das Haus Gholdorodyns attackiert. Gholdorodyn und sein Pflegevater Eldhoverd entschlossen sich, den Galaktikern zu helfen, und so aktivierte Gholdorodyn seinen Kran, während ihm die Haluter Icho Tolot und Avan Tacrol durch einen Gegenangriff genug Zeit verschafften. Der Kran brachte alle in einen Wald – mit Ausnahme der beiden Haluter, die zu Fuß fliehen konnten. Die Transmission wurde allerdings im Orbit von Tolocesten angemessen, welche auch bemerkten, dass der Fiktivtransmitter aus der Zukunft stammen musste. Etwas später wurde der Kran abermals zur Flucht eingesetzt, diesmal auf eine Hochebene, wo die beiden Haluter die RAS TSCHUBAI kontaktierten, welche sich dem Planeten aufgrund der geringen Reichweite des Krans auf wenige tausend Kilometer nähern musste. Letztlich gelang es, den Anflug der RAS TSCHUBAI und die Aktivierung des Krans auf die Mikrosekunde genau zu synchronisieren und somit in einen Hangar des Raumschiffs, das den Planeten mit halber Lichtgeschwindigkeit passierte, zu transmittieren. (PR 2775, PR 2776)
 
Am 16. April desselben Jahres fand auf dem Planeten 50.000 auf einem Platz mit fünf Ordischen Stelen ein Prozess gegen 52 larische Anhänger der Proto-Hetosten statt. Perry Rhodan hatte im Vorfeld der Verhandlungen Kontakt mit den Gefangenen aufgenommen und ihnen eine Anzahl Winker zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Verhandlung hielt Anntet-Taak, der zweite Anführer der Laren, eine leidenschaftliche Rede. Während dieser begannen er und elf weitere Proto-Hetosten plötzlich, sich völlig synchron zu bewegen. Kurz darauf brachen Blitze aus ihren Köpfen hervor, schlugen in die Stelen ein und zerstörten diese. In diesem Moment gab der Anführer der Angeklagten das mit Rhodan vereinbarte Zeichen und die im System anwesende RAS TSCHUBAI holte sie mit dem Fiktivtransmitter, der die Peilsender orten konnte, an Bord. Rhodan und sein Einsatzteam verließen 50.000 mit ihrem eigenen Schiff. (PR 2783)
 
Mitte Mai ermöglichte es der Einsatz des Krans unter anderem Perry Rhodan und Atlan, in das Schiff der Atopischen Richterin Saeqaer einzudringen. Der Plan, die CHEMMA DHURGA zu erobern scheiterte, aber der Fiktivtransmitter ermöglichte es den Eindringlingen, das Schiff wieder zu verlassen. (PR 2784, PR 2785)
 
Um mit Hilfe einer neu entwickelten Waffe, den Hyperraum-Dissonanz-Effektoren, die Sternenportale des Atopischen Tribunals zwischen Larhatoon und der Milchstraße stillzulegen, drang am 30. Mai 1517 NGZ ein Team der RAS TSCHUBAI unter dem Kommando Perry Rhodans mit Hilfe des Krans in das Sternenportal BYONECC ein. Die Reichweite des Fiktivtransmitters war inzwischen von den Keloskern und Sichu Dorksteiger auf 16,7 Lichtminuten erhöht worden. Der Einsatz verlief allerdings nicht reibungslos. Zeitweise wurde das Team von onryonischen Sicherheitskräften festgesetzt. Dem Schwarzen Bacctou gelang es unter Ausnutzung des Überraschungseffektes und mit Hilfe von fünf TARA-Kampfrobotern, Rhodan und seine Gefährten zu befreien. Bei diesem Einsatz erlitt der Schwarze Bacctou so schwere Verletzungen, dass er ihnen kurz nach der Rückkehr auf die RAS TSCHUBAI erlag. Die Aktivierung der HyD-Effektoren war indes erfolgreich. (PR 2786)
 
Ende Juli kam der Kran während eines Kommandoeinsatzes Atlans im von den Onryonen besetzten Arkonsystem zum Einsatz. Unter anderem gelangte Gholdorodyn mit ihm in die CHUVANC, das Schiff des Atopischen Richters Chuv, wo er den Finsterfiebervirus verbreitete. Sein Ziehvater Eldhoverd ermöglichte der GOS'TUSSAN II die Flucht aus dem System, indem er mit vom Kran ausgesandten Impulsen den aus Arkon III entstandenen Kosmoglobus störte und die onryonischen Schiffe damit kurzzeitig manövrierunfähig machte. (PR 2792)
 
Am 16. November drang ein Einsatzteam der RAS TSCHUBAI mit dem Kran erneut in die CHUVANC ein. Das Ziel des Kommandos war es, mittels eines biologischen Kampfstoffes, den Optogenetischen Agenten die Kontrolle über den Richter und sein Schiff zu erlangen. (PR 2797)
 
Nachdem die RAS TSCHUBAI durch die Sabotage der Proto-Hetosten um Avestry-Pasik in das Jahr 20.103.191 v. Chr. verschlagen worden war, erhöhte sich die Reichweite des Krans durch den Wegfall der erhöhten Hyperimpedanz deutlich. Gholdorodyn konnte keine genauen Angaben darüber machen, erklärte aber, dass ein Transport vom Rande des Mitraiasystems auf einen der Planeten problemlos möglich wäre. Perry Rhodan entschloss sich daraufhin, die Wartezeit während einer Überprüfung der Einflugerlaubnis durch die Rayonen, mit einem Besuch auf der zu dieser Zeit Kerout genannten Erde zu überbrücken. Gholdorodyn schickte zunächst ein Team unter der Führung von Gucky nach Zeedun (Zeut) und versetzte im Anschluss sich, Perry Rhodan und Farye Sepheroa nach Kerout. (PR 2804)
 
Während des zweiten Teils des Einsatzes auf Zeedun wurde der Kran während eines Transportvorgangs durch Interferenzen mit PEW-Metall beschädigt, konnte aber von Gholdorodyn repariert werden, so dass beide Teams mit ihm wohlbehalten auf ihr Schiff zurückkehrten. (PR 2805)
 
Einige Tage später griffen die Tiuphoren das Mitraiasystem an. Als es ihnen gelang, ein Kommando in das ziquamische Konstrukteursschiff der Purpur-Teufe im Orbit von Sheheena einzuschleusen, beschloss Perry Rhodan einzugreifen. Er bat Gholdorodyn, ihn, Gucky und Farye Sepheroa zusammen mit einem Kampfroboter auf die QUAMQUOZ zu versetzen. Der Kelosker musste Perry Rhodan eine Absage erteilen, da die Reparatur des Krans noch nicht abgeschlossen war. Gholdorodyn konnte dem Terraner lediglich den Transport von Gegenständen zusagen, das Risiko Schaden zu nehmen war für Lebewesen zu groß. Perry Rhodan und Farye Sepheroa teleportierten daraufhin mit Gucky auf die QUAMQUOZ. Als Gholdorodyn ihnen einen Kampfroboter hinterherschicken wollte, musste er feststellen, dass er die Position der Gruppe trotz ihrer mitgeführten Winker aufgrund höherdimensionaler Effekte nicht korrekt anpeilen konnte. Der Transport des Roboters gelang erst, nachdem die Konstrukteursgrotte auf der QUAMQUOZ von den Tiuphoren zerstört wurde und die dort ablaufenden hyperphysikalischen Vorgänge zum erliegen kamen. (PR 2816)
 
Am darauffolgenden Tag war der Kran wieder vollständig einsatzbereit. Perry Rhodan nutzte ihn als Rückversicherung bei einem Einsatz auf Sheheena, wo er unerkannt eingesickerte Tiuphoren vermutete. Jedes Teammitglied wurde mit einem Winker ausgestattet, um es im Notfall mit dem Kran aus einer prekären Lage retten zu können. Während eines Feuergefechts mit mehreren inhörigen Kriegern befahl Perry Rhodan Gholdorodyn, sie auf die BJO BREISKOLL zurückzuholen. Alle am Einsatz beteiligten Personen kamen auf dem Schlachtkreuzer an, mit Ausnahme der Larin Pey-Ceyan. Dieser war ihr Winker von Poxvorr Karrok entwendet worden, und der Kran beförderte den Tiuphoren auf das terranische Schiff. Dort wurde er auf der Stelle von vorsorglich bereitstehenden Kampfrobotern paralysiert. (PR 2817)
 
Bereits am nächsten Tag griffen die Tiuphoren mit 50 Sterngewerken an. Den Ziquama gelang es in letzter Minute, die Purpur-Teufe und damit auch den von den Rayonen zusätzlich entwickelten Sextadimensional-asynchronen Impuls zu aktivieren. Sämtliche Sterngewerke wurden schwer beschädigt oder gar zerstört. Die Terraner nutzten das auf dem Flaggschiff TOIPOTAI herrschende Chaos um ein Einsatzteam, bestehend aus Gucky, Grim Sternhell und der Posmi Aurelia, mit dem Kran und ausgerüstet mit Winkern an Bord zu schmuggeln. Dieses drang in ein Hochsicherheitsgefängnis ein und befreite die Laren Pey-Ceyan und Avestry-Pasik. Trotz der Schwierigkeiten, mit denen die Tiuphoren zu kämpfen hatten, wurden sie recht schnell auf die Eindringlinge aufmerksam. Gucky, seinen Mitstreitern und den beiden Laren gelang die Flucht mit dem Kran nur, indem sie die fünf zur Unterstützung mitgenommenen TARA-IX-INSIDE-Kampfroboter opferten. (PR 2819)


Quellen: PR 2775, PR 2776, PR 2783, PR 2784, PR 2785, PR 2786, PR 2792, PR 2797, PR 2804, PR 2805, PR 2816, PR 2817, PR 2819
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Unter den Bedingungen der (im Vergleich zur eigentlichen Handlungsgegenwart) geringeren Hyperimpedanz hat der Kran des Keloskers Gholdorodyn eine größere Reichweite. Gholdorodyn konnte noch keine genaue Reichweitenbegrenzung feststellen, aber quasi sämtliche Positionen im Solsystem sind erreichbar. Gleiches gilt für den Einsatz der Winker – auf diese Weise markierte Objekte können kontaktiert und herbeigeholt werden.


Quellen: Glossareintrag in PR 2819 / 2832
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