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Rubrik:
Sonstiges
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
35 - Die Negasphäre
Eintragsdatum:
29.11.2017
Letzte Änderung:
29.11.2017

PR-Heft:
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Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
Computer / Kommentar:
2460
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Komplex Astrovent
Alias
Komplex Astrovent
Weitere Bezeichnung
Komplex Astrovent

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Komplex Astrovent war eine von der Terminalen Kolonne TRAITOR verwendete Kodebezeichnung für den Bauplatz des Chaotenders VULTAPHER, bzw. für das Bauvorhaben selbst.
 
Allgemeines
VULTAPHER entstand in der Nähe der Hundertsonnenwelt der Posbis im Leerraum bei der Milchstraße. Der Kolonnen-Geometer Noryn Chapan hatte diesen Sektor aufgrund seiner Freiheit von komplexen gravitatorischen Störungen der Milchstraße und einer dort vorgefundenen außergewöhnlichen hyperphysikalischen Stabilität in bestimmten Bereichen des UHF-Spektrums als idealen Bauplatz für den Chaotender identifiziert.
 
Deshalb wurden bis zum Juni 1347 NGZ insgesamt 2122 Kabinette in Form eines 24.000 Kilometer durchmessenden Ringes bei der Hundertsonnenwelt angeordnet. Hinzu kam MINATERG, das Herz VULTAPHERS. Der Bereich wurde durch 536 Chaos-Geschwader, 38 Kolonnen-Forts und ein vollständiges Fabrik-Ensemble geschützt.
 
Geschichte
Die Terraner erfuhren erstmals von Komplex Astrovent, als das Neue Galaktikum am 24. April 1347 NGZ eine abgefangene Funkbotschaft TRAITORS nach Terra übermittelte, in der Dantyren sich nach dem Stand der Entwicklung bei Komplex Astrovent erkundigte.
 
Ende Mai 1347 NGZ gelangte Roi Danton, der sich als Dantyren verkleidet hatte, mit dem gekaperten Traitank DARK GHOUL zur Hundertsonnenwelt. Als er dort den Ring aus im ultrahohen Frequenzbereich strahlenden Energiefeldern vorfand, erkannte er sofort, was es mit der Kodebezeichnung auf sich hat.
 
Am 20. November 1347 NGZ wurde VULTAPHER aus 2122 Kabinetten provisorisch fertiggestellt und verließ die Hundertsonnenwelt. Die Traitanks begleiteten ihn. Das die Ortung störende Feld wurde abgeschaltet. (PR 2497)
 
Anmerkung: Dass die Kolonnen-Forts oder Fabriken abziehen würden, wird nicht erwähnt.


Quellen: PR 2456, PR 2459, PR 2497
Beschreibung 2 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Komplex Astrovent

Dank der Recherchen der Friedensfahrer war bekannt, dass die Hundertsonnenwelt und der in ihrem Orbit stationierte Wurm der Aarus, Aarus-Zorm, seit mindestens Juni 1346 NGZ von der Terminalen Kolonne TRAITOR blockiert wird. Als Roi Danton & Co. fast ein Jahr später Ende Mai 1347 NGZ hier eintreffen, gibt es nicht nur diese Blockade, sondern auch schwere Störungen des Raum-Zeit-Kontinuums, die aus der Distanz jegliche Ortung verhindern. Versammelt sind neben den 259.424 Traitanks - also wie beim Solsystem 536 Chaos-Geschwader - auch 48 Kolonnen-Forts der TRAICOON-Bauweise sowie ein vollständiges SequinDoar genanntes Fabrik-Ensemble mit 66 Kolonnen- Fabriken vom TRAIGOT- sowie 22 vom TRAICAH-Typ. Beim Ursprung der »Störungen« handelt es sich um starke ultrahochfrequente Streuemissionen, die in einer Distanz von rund 2,1 Millionen Kilometern von der Hundertsonnenwelt entspringen. Ihr Ausgangs. punkt ist ein Konglomerat aus 2121 im UHF-Bereich strahlenden Objekten oder Feldern in Ringformation von etwa 24.000 Kilometern Durchmesser. Das Zentrum des Rings ist frei, und es sieht so aus, als kreisten die Objekte oder Felder um den leeren Mittelpunkt. Ihre nähere Untersuchung zeigt dann, dass sie »Abdrücke« von in den Hyperraum eingelagerten Miniaturuniversen sein müssen - sprich Kabinette. Und somit ist klar, dass Komplex Astrovent der gesuchte Bauplatz des Chaotenders VULTAPHER ist.
 
Später erscheint auch exakt jenes UHF-Phantom, welches bereits im Solsystem beobachtet wurde (PR 2457). Markant sind hierbei die angemessenen Strangeness-Werte mit starken, »flatternden« peaks - so als würden im Inneren des »Phantoms« schnelle interuniverselle Bewegungen ausgeführt. Nachdem das UHF-Potenzial im Zentrum des Rings angekommen ist, erscheinen 48 Kabinette, während sich für eine Weile noch eine Reihe von rätselhaften, extrem starken »Energiepotenzialen« mit geringen Geschwindigkeiten zwischen den Kabinetten bewegen und allmählich erlöschen. Danach gruppieren sich die 48 Kabinette auf einer imaginären Kugelschale, deren Zentrum als MINATERG identifiziert wird - das Herz VULTAPHERS.
 
Die »schnellen interuniversellen Bewegungen« werden als Teil eines Kalibrierungsprozesses interpretiert. Der fertige Chaotender ZENTAPHER bestand zum Beispiel aus 612.000 Kabinetten, hier sind es bislang
gerade einmal 48. Mit anderen Worten. Es sieht ganz so aus, als würde eine Art erster Bauabschnitt zusammengefügt, mit Erprobungsflügen und dergleichen mehr. Die wenigen Kabinette von VULTAPHER »suchen« noch ihre Position, was die flatternden Strahlungspeaks erklären würde. Letztlich also eine Art Learning by doing, denn Chaotender werden schließlich nur alle paar hunderttausend oder gar Millionen Jahre fertiggestellt. Den Beteiligten ist durchaus klar, wie es geht, aber niemand von ihnen hat es je in der Praxis selbst verwirklicht.
 
Nach Auskunft der Kolonnen-Geometer hat sich der Standort selbst gewählt. Und weiter. Der Sektor ist fast rein von allen komplexeren gravitatorischen Störungen der nahe gelegenen Spiralgalaxis. Hier spielt zweifellos hinein, dass außerhalb der Milchstraße die Hyperimpedanz-Erhöhung geringer ist (PR 2257). In sternenreichen Sektoren wie dem galaktischen Zentrum war der Wert von jeher erhöht - was im Umkehrschluss natürlich einen geringeren Wert im sternenarmen Leerraum bedeutet. Auf der anderen Seite weist die Umgebung der Hundertsonnenwelt eine außergewöhnliche hyperphysikalische Stabilität in gewissen Bereichen des UHF-Spektrums auf. In den Worten der lnsektoiden. Eine bemerkenswerte Signatur. Wie aus der üblichen Raumzeit herausgestanzt ... Ein beinahe sakraler Ort. Kein Wunder, dass sich Danton fragt, ob diese Signatur mit der seinerzeitigen Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt zusammenhängt.
 
Es handelt sich angeblich um eine Stabilität, die während der Suche nach einem geeigneten Bauplatz allein an diesem Ort in der vorliegenden Form gefunden werden konnte. Der Standortwahl als VULTAPHER-Bauplatz lag also eine rein technisch-physikalische Entscheidung zugrunde, und sie erfolgte nicht aus strategischtaktischen Überlegungen.
 
Die Posbis und ihre Heimat an sich spielen in dem Ganzen eine eher untergeordnete Rolle. Sollte es im Zuge der Montage des Chaotenders zu Engpässen kommen, könne man auf den nahen Planeten als Rohstoff- oder Energiequelle zurückgreifen. Allerdings soll kurz vor der Komplettierung von VULTAPHER die Hundertsonnenwelt zerlegt und ebenfalls kabinettisiert werden - und das gilt es natürlich zu verhindern! Fragt sich nur, ob es gelingt …










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