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Rubrik:
Orte
Unterrubrik 1:
Technik
Unterrubrik 2:
Zyklus:
35 - Die Negasphäre
Eintragsdatum:
19.07.2014
Letzte Änderung:
04.10.2017

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PR-Stardust 3 / 2869
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Encyclopädia Terrania:
Immaterielle Stadt
Alias
Immaterielle Stadt

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Die ersten fünf Immateriellen Städte wurden im Jahre 1346 NGZ auf dem Kontinent Aumark entdeckt, der auf dem Planeten Katarakt im Stardust-System liegt. Bei jeder der fünf Städte überwiegt jeweils eine der Farben Amethyst, Bronze, Malve, Meergrün oder Perlweiß.
 
Für Außenstehende sind die Städte nicht genau fassbar oder beschreibbar, sie scheinen immateriell zu sein. Für die Ortung sind sie nicht existent. Normaloptische Filmaufnahmen sind jedoch möglich. Parabegabte Lebewesen können eine ungewisse paranormale Resonanz wahrnehmen.
 
Bei der Betrachtung von außen nehmen Menschen und andere Intelligenzwesen ein Konglomerat verschachtelter, eleganter und filigran-zerbrechlicher Türme wahr, die auf einer exakt kreisförmigen Grundfläche mit einem Durchmesser von dreieinhalb Kilometern stehen. Die größten Türme sind 180 Meter hoch. Alle immateriellen Städte strahlen einen mentalen Lockruf aus, der die Erfüllung aller Wünsche verspricht.
 
Bewohner
Die Bewohner nimmt man als absolut gelassene, ja fast schon gleichgültig wirkende Wesen unterschiedlichen Aussehens wahr. Es gibt Katzenartige, Schneckenähnliche, engelhafte Humanoide mit fast transparenter Haut, stark behaarte Zweibeiner mit reptiloidem Körperbau, vierarmige Vögel mit dünnen, knöchernen Beinen - und so weiter.
 
Die Bewohner begrüßen einen und informieren, man solle sich beispielsweise »... eine Unterkunft in der Stadt suchen und mit uns leben.« Es gibt sogar Kinder in den Städten.
 
Offensichtlich verfügen die Stadtbewohner über Translatoren von ausgezeichneter Leistung, die man an diesem Ort angesichts all der verschiedenartigen Wesen auch benötigt. Die Kleidung ist bei vielen im Farbton der Stadt gehalten.


Quellen: Glossareintrag in PR-Stardust 3
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Immateriellen Städte wurden von den Terranern erstmals auf dem Planeten Katarakt im Stardust-System beobachtet. Sie sind möglicherweise Bestandteil des Zweiten Galaktischen Rätsels. Die Jaranoc nennen sie Wandernde Städte.
 
Allgemeines
Die ersten fünf Immateriellen Städte wurden im Jahre 1346 NGZ auf dem Kontinent Aumark entdeckt. Bei jeder der fünf Städte überwiegt jeweils eine der Farben Amethyst, Bronze, Malve, Meergrün oder Perlweiß. (PR 2508, S. 21)
 
Auf einem Planetoiden in einem unbekannten Bereich des Kosmos entdeckte Alaska Saedelaere im Jahre 1463 NGZ eine weitere Stadt, die jedoch zum größten Teil zerstört war. Ihre Farbe war Ultramarin. (PR 2558)
 
Informationen über sieben Immaterielle Städte wären in JOKER gespeichert, der zentralen Überwachungsinstanz der Stardust-Felsennadel. Danach existierte zusätzlich noch eine Stadt mit der Farbzuordnung Rubinrot, die jedoch als verschollene Stadt galt. (PR 2561)
 
Für Außenstehende sind die Städte nicht genau fassbar oder beschreibbar, sie scheinen immateriell zu sein. Für die Ortung sind sie nicht existent. Normaloptische Filmaufnahmen sind jedoch möglich. Parabegabte Lebewesen können eine ungewisse paranormale Resonanz wahrnehmen.
 
Bei der Betrachtung von außen nimmt man ein Konglomerat verschachtelter, eleganter und filigran-zerbrechlicher Türme wahr, die auf einer exakt kreisförmigen Grundfläche mit einem Durchmesser von 3,5 km stehen. Die größten Türme sind 180 Meter hoch. Nähert man sich einer Stadt, so nimmt man keinerlei Geräusche wahr, Bewohner sind nicht zu sehen. Man kann durch die Türme hindurchgehen wie durch Nebel, ein Widerstand ist nicht bemerkbar.
 
Alle immateriellen Städte strahlen einen mentalen Lockruf aus, der die Erfüllung aller Wünsche verspricht. Im Falle von Ultramarin war diese Ausstrahlung bösartiger Natur. Sie weckte die Aggressionen und negativen Seiten ihrer Bewohner und stachelte sie zu Gewalttaten auf.
 
Bekannte Städte
Namensgebung
 
Nach der jeweils überwiegenden Farbe leiteten die Menschen die Namen ab. Folgende Ständte sind den Terranern bekannt (Stand: PR 2508, S. 21, PR 2558):
 
    Amethyst-Stadt – Als Brückenkopf der Jaranoc ins Stardust-System genutzt.
    Bronze-Stadt
    Malven-Stadt, Eigenname Marhannu (Stardust 3)
    Meergrün-Stadt
    Perlweiß-Stadt, Eigenname Prymtuor
    Rubin-Stadt, eine verschollene Stadt
    Ultramarin-Stadt, Eigenname Connajent – Von VATROX-VAMU erobert und nachfolgend von Alaska Saedelaere mit der LEUCHTKRAFT vernichtet.
 
Weitere Informationen
Malven-Stadt - war die erste Stadt, die von den Terranern näher untersucht wurde.
Perlweiß-Stadt - befand sich auf einer ewigen Rundreise über 321 Planeten. Ihr »Schatten« war auch an Orten zu sehen, an denen sie sich gerade nicht befand. Es ist anzunehmen, dass für die anderen Städte das gleiche gilt. Im Gegensatz zu den anderen Städten konnte Prymtuor auf Katarakt von den Terranern über die Schattenschleuse betreten werden.
 
Geschichte
Ultramarin-Stadt/Connajent
 
Zu einem unbekannten Zeitpunkt versuchte VATROX-VAMU die Immaterielle Stadt Connajent mit seinen Jaranoc-Truppen zu erobern. Dies misslang jedoch, da die Stadt weiterreiste. Hierbei blieben jedoch zahlreiche Jaranoc sowie ein Splitter VATROX-VAMUS auf Connajent zurück, der sich seither in der Stadt ausbreitete. (PR 2559)
 
Auf der Suche nach Samburi Yura bereiste Alaska Saedelaere mit der LEUCHTKRAFT einen unbekannten Bereich des Kosmos. In der Galaxie Totemhain fand er einen Hinweis, der ihn zu einem Irrläufer-Planetoiden im System einer weißen Sonne mit vier Planeten führte. Auf dem Planetoiden erhob sich Ultramarin-Stadt. Sie lag zum größten Teil in Trümmern. Alaska nahm an, dass sie nicht weiterwandern konnte, was erklären würde, warum eine Stadt dieser Farbe im Stardust-System nicht beobachtet wurde. Tatsächlich wurde festgestellt, dass sich die Stadt schon seit Jahrtausenden hier befand. Alaska betrat die Stadt und wurde fast sofort von ihren mentalen Lockungen überwältigt. Nur mit Mühe gelang es ihm, zur LEUCHTKRAFT zurückzukehren. Er legte einen dort aufbewahrten Anzug der Vernichtung an und betrat die Stadt erneut. Er spürte eine bösartige Ausstrahlung, die von den Gebäuden auszugehen schien und die die zahlreichen Bewohner der Stadt zu ständigen Kämpfen aufstachelte. Er selbst war nun nicht mehr davon betroffen. Alaska beobachtete, wie ein Lynchmob ein einzelnes Wesen verfolgte und rettete es. Das Wesen stellte sich als Korte Hanner vor. Er war ein Jaranoc, und man warf ihm vor, Schuld am jetzigen Zustand der Stadt zu sein. (PR 2558)
 
Nach seinem Besuch zerstörte Alaska Saedelaere Connajent die Stadt mit den Mitteln der LEUCHTKRAFT. Dabei wurde vermutlich auch VATROX-VAMUS Splitter vernichtet. (PR 2559)
 
Im Stardust-System
Mitte August 1346 NGZ erkundeten die Terraner das Stardust-System. Reginald Bull untersuchte unter anderem den Kontinent Aumark auf Katarakt, der von ES als verbotene Zone ausgewiesen worden war. Durch einen Hinweis Marc Londons entdeckten die Terraner die fünf immateriellen Städte. Durch die Schattenschleuse betraten Bull, Marc London und Baldwin Carapol die fünfte Stadt und fanden sich plötzlich zwischen ihren Bewohnern wieder. Ein katzenähnliches Wesen, das sich als Aru Khaltaaquee vorstellte, gab den Terranern einige Erklärungen. Bull wurde hellhörig, als Khaltaaquee sagte, die Stadt sei von Wesen erbaut worden, die »länger als die Sonne leben«. Angeblich war Prymtuor zeitlos und konnte an vielen Orten gesehen werden, auch wenn sie eigentlich gar nicht anwesend war.
 
Bull erfuhr, dass die Stadt von der Zeitzentrale aus gesteuert wurde, von dort aber noch nie jemand zurückgekehrt war. Es gelang den drei Terranern problemlos, die Zeitzentrale zu betreten. Und hier, so vermutete Bull, begann ES wieder einmal damit, Spielchen mit den Menschen zu spielen. Sie mussten drei beschädigte Käfigtransmitter für den Bau eines funktionsfähigen Transmitters zerlegen. Gleichzeitig wurden die Terraner durch einen mentalen Einfluss gestört. Schließlich erreichten sie über den Transmitter die eigentliche Steuerzentrale, wo es dem parabegabten Marc London gelang, die Stadt wieder nach Katarakt zu lenken. Die Terraner mussten en sich beeilen, Prymtuor zu verlassen, bevor sie wieder weiterreiste - die Stadt legte ihnen dabei keine Hindernisse in den Weg.
 
Nach dem Erlöschen der Teletrans-Weiche wurden die Immateriellen Städte von der Stardust-Menschheit weiter untersucht. Die Propheten der Städte siedelten sich in Camp Immortality an, um die Städte zu beobachten und bei einer eventuellen Materialisation zu betreten.
 
Am 3. Januar 1463 NGZ beobachteten Makron und Miklant, zwei Propheten der Städte, wie Amethyst-Stadt beinahe materialisierte. Sie konnten bedrohlich wirkende Raumschiffe und Bodentruppen zwischen den Türmen erkennen, denen es nicht gelang, die Stadt zu verlassen, bevor diese wieder immateriell wurde. Am 6. Januar informierten die Propheten der Städte Timber F. Whistler über diesen Vorfall. (PR 2511)
 
In den folgenden Wochen versammelten sich hunderte Propheten der Städte, Wissenschaftler und Glücksjäger im Umfeld von Amethyst-Stadt. Die Stadt wurde am 17. Januar endgültig materiell, so dass die fremden Schiffe und Bodentruppen ins Freie gelangten. Sie gingen sofort zum Angriff über, so dass auf Katarakt und im All heftige Gefechte entbrannten. Dabei wurde Miklant von einem der Fremdwesen getötet. Später wurde bekannt, dass es sich bei den Fremden um die Jaranoc handelte. Viele von ihnen verblieben beim Weiterreisen der Stadt auf Katarakt. (PR 2520) Sie bauten erfolgreich einen sogenannten Hyperdim-Perforator, der kurz darauf erfolgreich gestartet werden konnte. (PR 2523)
 
Irgendwann gegen Ende Februar 1463 NGZ fand der Jaranoc Kardo Tarba, der mittlerweile ein Vasall Icho Tolots war, mit Hilfe des Computers JOKER heraus, dass es neben den fünf bis dahin bekannten Immateriellen Städten noch die Abdrücke zweier weiterer Immaterieller Städte auf Katarakt gab, die aufgrund der Färbung der Abdrücke die Namen Ultramarin-Stadt und Rubin-Stadt erhielten. Des Weiteren stellte Kardo Tarba fest, dass sich unter allen Immateriellen Städten auf Katarakt unterirdische Anlagen befanden, die in Größe und Aufbau der unterhalb der Stardust-Felsennadel glichen. Außerdem wurde festgestellt, dass es zusätzlich zu der unterirdischen Halle bei Rubin-Stadt dort noch ein Observatorium der Oldtimer gab. (PR 2561)
 
Im Mai 1513 NGZ wurde Perry Rhodan in der Stardust-Felsennadel auf Aveda von einer Projektion Timber F. Whistlers aufgefordert, die Basis-Station der Immateriellen Stadt Connajent aufzusuchen. Dazu sollte Rhodan mit einer anderen Immateriellen Stadt dorthin reisen. Der für diese Reise benötigte Vocator fiel allerdings Rhodans Begleiter Anthur, dem vermeintlichen Boten der Superintelligenz TALIN, in die Hände. (PR-Stardust 3)
 
Rhodan und Anthur reisten nach Katarakt und riefen mit Hilfe des Vocators die Stadt Marhannu herbei. Nachdem sie die Stadt betreten hatten, trafen sie zunächst auf Guemon und die Positronik Posimon, die ihnen halfen, die Zeitzentrale zu finden. Dort trafen sie auf den Jaranoc Kerat Tinga, und es gelang Rhodan und Tinga, den letzten überlebenden Biotech-Jaranoc der Hegemonie von Pahl zu zerstören. Dann täuschte Anthur Rhodan, indem er mit Hilfe des Vocators Marhannu nicht zum Standort der Connajent-Basis-Station lenkte, sondern in die Nähe einer Ruinenstadt auf dem Planeten Jaroca. Anthur trat daraufhin die Flucht in diese Ruinenstadt an, und auch Rhodan und Kerat Tinga verließen Marhannu wieder, um Anthur zu folgen. (PR-Stardust 3, PR-Stardust 4)
 
Ende Mai 1513 NGZ reisten Timber F. Whistler, Perry Rhodan, Eritrea Kush, Kerat Tinga und Posimon mit der Immateriellen Stadt Yashildag von Planeten Jaroca zur Connajent-Basis-Station auf dem Planeten Astogur. Hier bekämpfte und besiegte Rhodan einen Splitter der Entität VATROX-VAMU. Dann benutzte Whistler seinen Chronogator, um mit Yashildag 185.000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen und dort Rhodan und Kush einen Einblick in die Geschichte der Pahl-Hegemonie zu gewähren. Nach etwa drei Tagen in der Vergangenheit kehrte die Gruppe mit Yashildag in die Relativgegenwart zurück. (PR-Stardust 6, PR-Stardust 7)
 


Quellen: PR 2437, PR 2508, PR 2511, PR 2520, PR 2523, PR 2540, PR 2558, PR 2559, PR 2561 / PR-Extra 7 / PR-Stardust 3, PR-Stardust 4, PR-Stardust 6, PR-Stardust 7
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