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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR: 1995
Report Nr. :

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Rubrik:
Raumschiffe
Unterrubrik 1:
Terranische Raumschiffe
Unterrubrik 2:
Risszeichnung
Unterrubrik 3:
Raumschiffsklassen
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
31 - Die Solare Residenz
Nennungen in Zyklus:
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-
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Flottentender der CAMELOPARDUS-Klasse
Alias
Flottentender der CAMELOPARDUS-Klasse
Verweise:

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Die Flottentender der Cameloparden-Klasse, kurz Giraffe genannt, wurden speziell auf die Raumer der Nova Klasse abgestimmt. Im Jahr 1289 NGZ verfügt die LFT über 8 Tender dieser Klasse. Die Giraffe besteht aus einer runden Werftplattform mit einem Radius von 1000 Metern und einer Dicke von 400 Metern.
 
Die Plattform schließt an einen zylinderförmigen Schiffsrumpf an, der einen Durchmesser 600 Metern aufweist bei einer Länge von 1000 Metern. In dem zylinderförmigen Teil ist die Besatzung untergebracht sowie der Großteil der zur Schiffsführung notwendigen Anlagen. (Hypertropzapfer, Antriebsaggregate, etc.)
 
Der Tender verfügt über eine Standardbesatzung von 2000 Männern und Frauen. Alle 8 Tender gehören zu einer Basisstation (Zentralterminal) das seine Position nahe Alpha Centauri bezogen hat. Das Zentralterminal erinnert an die Form einer Zwirnspule, mit einer Höhe von 4 km und einem Durchmesser von 900 Metern, wobei an beiden Enden nochmals Werftplattformen mit einem Durchmesser von 1400m angebracht sind.
 
Das Zentralterminal ist auf insgesamt 16 Camelopardenschiffe ausgelegt, auch wenn die LFT in ihrer ersten Serie nur 8 dieser Schiffe baute.


Quellen: Glossareintrag in PR
Beschreibung 2 - Autor: Christoph Anczykowski

Die CAMELOPARDUS-Flottentender entstanden als Paralell-Entwicklung zu den neuen 800-Meter-Schlachtschiffen der NOVA-Klasse und waren anfangs speziell auf die Bedürfnisse dieser Grossraumschiffe ausgerichtet. Der ursprüngliche Entwurf bestand aus einer 2000 Meter durchmessenden Plattform, an die über eine 1000 in lange Verbindungsbrücke eine 500 m durchmessende kugelförmige Kommandozelle angedockt war. Dieser "Giraffenhals" wurde später zu Gunsten eines statisch stabileren Walzenmoduls aufgegeben, gab jedoch der neuen Tenderklasse ihren Namen.
Zu dem Zeitpunkt, als die LFT-Regierung das Flottenbauprogramm für die NOVA-Raumer auf 50 Stück begrenzte, waren insgesamt 8 CAMELOPARDUS- Einheiten fertiggestellt oder befanden sich in den fortgeschrittenen Stadien der Konstruktion. Die Einheiten erhielten die Bezeichnung CS l - 8 und wurden an dem sogenannten CS-Zentralterminal - einer 4 Kilometer langen Raumstation in der Nähe von Apha-Centauri - stationiert.
 
Ihre erfolgreiche Bewährungsprobe erlebten die CAMELOPARDUS-Tender während der Tolkander-Krise, als sie Hunderte von LFT- Flotteneinheiten reparierten, die in den Kämpfen gegen die Igelschiffe Treffer abbekommen hatten. Seither wurden sie in großem Ausmaß modernisiert und umgebaut, mittlerweile verfügen sie über eine Kapazität, die jene einer mittleren Raumwerft durchaus in den Schatten stellt. Die CAMELOPARDUS-Tender sind in der Lage, sämtliche Raumschiffs-Typen der LFT-Flotte - von den kleineren Beibooten bis hin zu den Großraumern der NOVA-Klasse (Ø 800 Meter) - zu warten und zu reparieren. Weiterhin erlaubt es ihnen ihre Werftkapazität, selbständig Kugelraumer bis zur Größe eines schweren Kreuzers (0 200 Meter) zu bauen. Letzteres wird jedoch nur selten durchgeführt, da dies die übrigen Aktivitäten der Tender behindert.
 
Hauptmerkmale des erfolgten Umbaus sind die turmartigen Superstrukturen mit zahlreichen Antennen und Formenergie-Werfern auf dem "Oberschiff". Sie versorgen die kreisförmigen Werftbuchten, von denen die Größte einen Durchmesser von 600 m erreicht. Diese Haupt-Werftbucht ist theoretisch in der Lage, Kugelraumer bis zu einem Durchmesser von bis zu 1500 m zu versorgen. Seitdem jedoch das Projekt eines neuen Großraumers der NEBULAR-Klasse auf Eis gelegt wurde und NOVA-Einheiten nur selten die Hilfe eines Tenders benötigen, wurde sie dahingehend modifiziert, dass sie statt dessen auch eine Gruppe von kleineren Raumern versorgen kann.
 
Die 3 Sekundär-Werftbuchten (davon eine auf dem Scheitelpunkt an der "Unterseite" des Werftmoduls) sind für Raumschiffe bis zu 500 m Durchmesser ausgelegt, dazu kommt die Reparatur-Plattform auf dem Walzenmodul mit 6 Werftbuchten für Raumer bis zu 200 m Durchmesser. An der "Unterseite" befinden zudem 10 weitere Werftbuchten für Einheiten bis 100 m Durchmesser. Das Werftmodul verfügt über eine komplette Bandstraße zum Bau von Beibooten bis zur Größe einer 40m Space-Jet. An den beiden Schnittstellen zwischen Walzen- und Werftmodul befindet sich Aggregateschürzen mit einem aufwendigen System aus Großantennen und Formemergie-Werfern. Diese dienen sowohl zur Konfiguration des GIGOROFF-Schirmfeldes in der Überlichtflugphase als auch zur Erstellung von Formenergiefeldern zur Produktion von größeren Teilen für Raumschiffs-Rümpfen. Die Tenderhülle verfügt über insgesamt 56 Kontaktpunkte für Waffenmodule. Diese können dort bis zu ihrer Verwendung gelagert, gleichzeitig aber auch zur Verteidigung des Tenders eingesetzt werden.
 
Vorschläge für den Umbau von CAMELOPARDUS-Tendem zu Fernraumschiffen oder zu Kontroll-Mutterschiffen für größerer Verbände von HOST-Robotraumern wurden nach den Ereignissen um die kosmische Fabrik-MATERIA zurückgestellt. Der Neubau von 4 weiteren Einheiten ist für die Reorgansierung der LFT-Flotte geplant. Die Zeichnung zeigt den CAMELOPARDUS-Tender CS-5 "THETIS SEA" (S.N.C. 6-105-l) nach seiner letzten Modernisierung im Frühjahr 1291 NGZ. Während der Tolkanderkrise transportierte er die über 20.000 Mitglieder aus dem Volk der HERREACH in das Milchstassen-Zentrum, die den Brutkosmos der Tolkander zerstörten.


Quellen: Risszeichnung
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Der CAMELOPARDUS-Klasse gehören die Flottentender zur Versorgung der Kugelraumer der NOVA-Klasse und PAPERMOON-Klasse an. Sie dienen zur Reparatur und Versorgung von militärischen Schiffen der Größenklassen Leichter Kreuzer bis Schlachtschiff in der Liga-Flotte.
 
Beschreibung
Äußerlich sehen die Flottentender aus wie eine Scheibe von 2 km Durchmesser und 400 m Dicke. Aus dem Mantel ragt die zylindrische Kommandosektion von 600 m Dicke und 1 km Länge.
 
Anmerkung: In den ersten Entwürfen war eine Kommandokugel an einem 1 km langen Hals vorgesehen. Daher auch Camelopardus - Giraffe.
 
Der Tender besitzt auf der Oberseite der Kommandosektion Landeplätze für sechs Schwere Kreuzer (200 m). Auf der Oberseite der scheibenförmigen Tendersektion gibt es drei Landeplätze: Hier können entweder zwei Schlachtkreuzer (500 m) und ein Schlachtschiff (800 m) versorgt werden, oder ein Kugelraumer bis 1500 m Größe.
 
Die Unterseite der Scheibensektion bietet einen Landeplatz für einen Schlachtkreuzer und zehn Landeplätze für Leichte Kreuzer (100 m).
 
An Bord der Schiffe der CAMELOPARDUS-Klasse befinden sich Industrieanlagen, welche die Flottentender in die Lage versetzen selbstständig Schiffe bis 200 m Durchmesser zu bauen. Zudem verfügen sie über eine Bandstraße zur Serienfertigung von Space-Jets.
 
Technische Daten:
Typ: Flottentender
Größe: Walzenmodul: patronenförmig, 600 m lang, 1000 m dick
Landedeck auf dem Walzenmodul: 1150 m lang, 630 m breit
Werftmodul: scheibenförmig, 2000 m Durchmesser, 400 m Dicke
Unterlichtantrieb: 7 Antigravs
Vor der Erhöhung der Hyperimpedanz: 3 Metagrav-Triebwerke
Beschleunigung: Vor der Erhöhung der Hyperimpedanz: 310–640 km/s2
Überlichtantrieb: Vor der Erhöhung der Hyperimpedanz: Metagrav
Nach Hyperimpedanz: im Jahr 1344 NGZ 15 Hawk-II-Kompensationskonverter
Überlichtfaktor: Vor der Erhöhung der Hyperimpedanz: 19 Mio.
Reichweite: Nach Hyperimpedanz: 15×25.000 Lichtjahre = Gesamtreichweite 375.000 Lichtjahre
Offensivbewaffnung: 56 Kontaktpunkte für standardisierte Schiffs-Waffensysteme
Defensivbewaffnung: 5-fach Paratron-Schirm, 3-fach HÜ-Schirm
Energieversorgung: 10 NUGAS-Reaktoren, 24 Kernfusions-Kraftwerke
Vor der Erhöhung der Hyperimpedanz: 5 Hypertrops
Beiboote: Beibootausstattung variiert stark
Besatzung: 300 Personen Schiffsführung, 2700 Personen Werftpersonal
 
Abbildung
Risszeichnung: »Terranische Raumschiffe – Flottentender der CAMELOPARDUS-Klasse« (PR 1995) von Christoph Anczykowski
 
Bekannte Tender
CS-5
 
Geschichte
Die CAMELOPARDUS-Klasse wurde parallel zur PAPERMOON-Klasse etwa 1280 NGZ eingeführt. Sie war von Anfang an darauf ausgerichtet, speziell diese Schiffstypen reparieren zu können. Ihr großer Nutzen zeigte sich während der Raumschlachten mit den Tolkandern.
 
Ein Schiff dieser Klasse transportierte 5000 Herreach im Rahmen der Operation Wunderkerze zum Schwarzen Loch Dengejaa Uveso, wo die Tolkander vernichtet wurden.
 
Mit der Einführung der ENTDECKER-Klasse im Jahre 1302 NGZ wurden die Tender der CAMELOPARDUS-Klasse zunehmend von den Tendern der PONTON-Klasse verdrängt.
 
Nach der Erhöhung der Hyperimpedanz 1331 NGZ wurden sie auf die neuen Bedingungen umgestellt.


Quellen: PR 1995 – Risszeichnung / Geschichte in PR 1870 / PR-Kommentar MODULRAUMERKLASSEN (II) in PR 2322
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


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