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Risszeichnung / Datenblatt
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Zeichner
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Edirne, Ertugrul
Alias
Ertugrul Edirne

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Ich wurde am 2. Januar 1954 in Istanbul geboren. Mein Hang zum Zeichnen erwachte schon in den Sechzigerjahren, als mir die damals sehr populären Poster der italienischen Western auffielen. Ich betrachtete sie lange an den Wänden der Kinoeingänge und in den Lobbies. Das selbständige Illustrieren lag jedoch noch in weiter Ferne. Ich begnügte mich mit der Imitation amerikanischer Tarzan-Comics in Form gezeichneter Romane.
Das machte mir solchen Spaß, dass ich 1970 beschloss, mich an der Kunst-Akademie in Istanbul einzuschreiben. Fünf Jahre später, gegen Ende meines Studiums, arbeitete ich, statt mich mit "seriöser" Malerei zu beschäftigen, als Comicstrip-Zeichner bei der größten Tageszeitung der Türkei. Die Geschichten der Streifen entstammten berühmten Meistern der türkischen Literatur und fanden großen Anklang in der Öffentlichkeit. Bei dieser Tätigkeit eignete ich mir das schnelle Arbeiten an und verbesserte ständig meine Technik.

Die farbigen Illustrationen eines Meisters wie Frank Frazetta zogen mich jedoch immer stärker in ihren Bann. Ich begann, mit der Air-Brush-Spritzpistole zu arbeiten und versuchte mich zwischenzeitlich in der Werbebranche, was mich leider zunehmend von der Malerei, wie ich sie verstand, entfernte. Also beschloss ich, einige Illustrationen anzufertigen, hauptsächlich farbige Western-Poster, die ich an mehrere Verlage in Deutschland schickte. Meine Wahl fiel deshalb auf Deutschland, weil ich zu der Zeit Comicstrips für die Agentur APS zeichnete, die sowohl in Istanbul als auch in der Bundesrepublik Studios unterhielt. Das war 1978. Meine Poster, die noch unsigniert entstanden, kamen so gut an, dass ich drei Jahre später den Sprung nach Deutschland wagte und meine Arbeit in Köln fortsetzte. Dort lebe und arbeite ich noch heute, obwohl ich auch ein Studio in der Türkei unterhalte, in das ich mich manchmal für einige Monate zurückziehe.
Mein Arbeitspensum war von Anfang an gewaltig. Für ein Cover brauche ich - ohne Skizzen - gut vier Tage, rund fünf schaffe ich pro Monat, und meine Auftragsbücher sind seitdem voll. Allein bis Mitte der Achtzigerjahre entstanden ungefähr tausend Titelbilder für Romane, Comic-Alben und komplette Comic-Serien wie "Manos", "Luc Orient", "Geister-Geschichten" und "Captain Concho". Sie behandelten hauptsächlich Western- und Fantasy-Themen und wurden von einer großen Anzahl Verlage veröffentlicht, an erster Stelle Bastei, Heyne, Goldmann und Pabel. Als ich dann 1985 die Bekanntschaft der Agentur Becker-Derouet machte, die mich auch heute noch vertritt, begann ich Poster für Videos zu zeichnen. Danach beschränkte sich meine Arbeit fast nur noch auf die Poster-Kunst, die natürlich wiederum mein Interesse am Spielfilm schürte. Heute besitze ich eine beachtliche Video-Sammlung, bei deren Anblick viele Besucher vor Neid erblassen.
Zur Zeit bevorzuge ich bei meiner künstlerischen Tätigkeit in erster Linie fotorealistische, farbenfrohe Interpretationen, die voller Action und Effekte sind


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