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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR: 2499
Report Nr. :

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Rubrik:
Raumschiffe
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Risszeichnung
Zyklus:
34 - TERRANOVA
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
30.11.2017

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Dunkler Ermittler - RUUMAYTRON
Alias
RUUMAYTRON
Weitere Bezeichnung
RUUMAYTRON

Beschreibung - Autor: Rainer Castor

Ein Dunkler Ermittler besteht aus zwei Komponenten (siehe »Hintergrund«) - dem eigentlichen Raumschiff, einem Quell-Klipper der Trophi-Terryc sowie dem Piloten oder Eigner, dem sogenannten Gefäß, Sämling oder Quant der Finsternis, einem Abkömmling des Elements der Finsternis.
 
Hintergrund:
Die Raumschiff-Komponenten wurden vor rund 76 Millionen Jahren, während im Universum ein gewaltiger Krieg zwischen den Mächten des Chaos und der Ordnung tobte, als extrem mächtige lebendige Gebilde geschaffen, die von den Trophi-Terryc mit Bewusstseinskomponenten ausgestattet waren. Die Trophi-Terryc dienten damals zeitweilig den Kosmokraten, zeitweilig aber auch den Chaotarchen als Waffenlieferanten. Deshalb verankerten sie als Sicherungsmaßnahme den Zwang, unter allen Umständen mächtigen Herren zu dienen. Somit verhielten sich die Quell-Klipper bei der Auswahl ihrer »Eigner« moralisch indifferent. Allerdings wurde ihnen die Möglichkeit, ihre Existenz selbst zu beenden, von den Trophi-Terryc genommen. Die Herren, denen die Quell-Klipper von Kosmokraten und Chaotarchen unterstellt wurden, gehörten Ritter- und Schutzorden an, der Chronotropischen Domäne, den Dakkar-Pionieren oder anderen Organisationen im Dienst der Hohen Mächte.
 
Als die Ouell-Klipper eines Tages von einem Einsatz zurückkehrten, waren die Trophi-Terryc verschwunden und deren Heimatwelt vernichtet. Für Jahrmillionen trieben die Quell-Klipper orientierungslos im All; nur wenige fanden mächtige Herren, die sie in Besitz nahmen.
 
Als ein Sporenschiff, welches gerade On- und Noon-Quanten freisetzte, vom Element der Finsternis angegriffen wurde, vermischte sich ein kleiner Teil von ihm damit, wurde von diesen aufgesogen und in schrecklich zerrissene unsterbliche Schimären gebunden, die Quanten der Finsternis. Das Sporenschiff entkam, auch das Element der Finsternis zog sich zurück, während die Quanten der Finsternis für Jahrmillionen als leidende Phantome durch das Multiversum irrten und von der Rückkehr in ihre ursprüngliche Zustandsform träumten. Vor etwa 52 Millionen Jahren wurden die Quell-Klipper von Twarion Uruc, einem Energiewesen mit beständig wechselnder Gestalt, mittels seiner mächtigen Aura seiner Kontrolle unterworfen. Anschließend ließ Twarion Uruc in einer fernen Galaxis das Leuchtfeuer M'ZATIL erbauen, eine riesige Wagenrad-Konstruktion, zu deren Schutz mit dem 16. ZENTAPHER sogar ein Chaotender eingesetzt wurde. Nach der Zündung des Leuchtfeuers lockte es im Verlauf von Zehntausenden Jahren die Quanten der Finsternis an. Im Namen des Chaotarchen Xrayn bot der Chaotarchenhelfer den Quanten der Finsternis den Eintritt in die Terminale Kolonne TRAITOR an. Als Gegenleistung für eine gewisse Zeit des Dienstes für die Chaosmächte wurde die Auflösung der qualvollen Hybrid-Existenz durch den Refaktiven Sprung in Aussicht gestellt - ein, wie sich - später erwies, gewaltiger Betrug. Die Quell-Klipper blockierten fortan die aggressiv machende und desorientierende Ausstrahlung des Quants der Finsternis und schützten gleichzeitig ihre Piloten vor der Umgebung.
 
Aussehen und Leistungsdaten:
Die Form und Außenkontur der Quell-Klipper ist nicht fest definiert und kann sich je nach Einsatzort und läge verändern. Es wurden kugelförmige ebenso wie sich amöbenartig verändernde Formen beobachtet; meist wird von einem Durchmesser beziehungsweise einer größten Ausdehnung von rund 200 Metern ausgegangen. Die Schutz- und Kraftfelder energetischer und halbstofflicher Art, die das Quant der Finsternis vordem Standarduniversum schützen, machen eine normaloptische Beobachtung fast unmöglich und erschweren die genaue Zuordnung. Von außen eindringende Objekte scheinen zu schrumpfen, bis sie in der nebelartigen Struktur verschwinden.
 
Über das Innere der Quell-Klipper liegen keine endgültigen Daten vor. Schon ihre wahre Größe ist nicht zu ermitteln, da viele Räume dimensional verzerrt sind, wie es auch in Chaotendern der Fall ist. Als gesichert gilt, dass im Normalfall eine Stickstoff-Atmosphäre von 1,2 bar vorhanden ist, allerdings kann sich die Zusammensetzung jederzeit ändern. Das Innere ist von organischen und maschinellen Strukturen erfüllt, die ineinander übergehen. Hier sind oft nur noch Spekulationen zur Funktionsweise der Anlagen möglich. Der Aufenthalt in einem Quell-Klipper ist nicht ungefährlich. Ein dräuendes Unwohlsein strömt auf den Besucher ein: Atemnot, Platzangst, Herzrasen wollen einen zu jeder Sekunde überfallen, wenn man nicht permanent aufmerksam und Herr seiner Sinne ist. Die Umgebung mit den meist grauen, mit Adern durchzogenen Korridoren und Räumen wirkt auf fremdartige Weise lebendig.
 
Anfang 1346 NGZ, also nach der Erhöhung der Hyperimpedanz, wurde eine Sublicht-Beschleunigung von 1280 km/s2 beobachtet. Die Quell-Klipper können im Normalraum mehrtausendfache Lichtgeschwindigkeit erreichen, ohne dafür in den Hyperraum wechseln zu müssen. Zu der maximal erreichbaren Überlichtgeschwindigkeit liegen keine Erkenntnisse vor.
 
Der hier dargestellte Quell-Klipper RUUMAYTRON der sieben Wasserstoffatmer-Mächtigen befindet sich in einer Art Angriffsmodus. Die Angaben wurden, so gut es ging, aus den Ortungsdaten der Schiffe des Einsatzgeschwaders Hangay rekonstruiert, die beim Angriff RUUMAYTRONS auf das Element der Finsternis ermittelt wurden, ergänzt um jene Information, die Perry Rhodan erhielt, als er sich Ende Januar/Anfang Februar 1346 NGZ an Bord des Quell-Klippers befand.


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Ruumaytron ist ein Quell-Klipper.
 
Geschichte
ca. 76 Millionen v. Chr.
Die Trophi-Terryc bauten eine Flotte Quell-Klipper. Diese wurden im Laufe der nächsten Jahrmillionen von den unterschiedlichsten Gruppierungen bemannt.
 
ca. 52 Millionen v.  Chr.
Die Quell-Klipper bekamen ihre neuen Eigner, jeweils ein Quant der Finsternis. Ruumaytrons Eigner war Bikschun. Diesem diente das lebende Raumschiff die nächsten 52 Millionen Jahre, bis Bikschun bei der Observation der Leiche ARCHETIMS mit unbekanntem Ziel aus dem Schiff geschleudert wurde.
 
1346 NGZ
Das Schiff tauchte im Januar 1346 NGZ unvermittelt aus dem Inneren der Sonne Sol auf. Ruumaytron musste sich schon vor der Aktivierung des TERRANOVA-Schirms (im November 1344 NGZ) im Orbit um Sol befunden haben.
 
Das Schiff wurde von den Terranern abgefangen und auf einem Flottentender verankert. Perry Rhodan versuchte zunächst vergeblich an Bord zu gelangen. Erst Aquinas gelang es, in den Klipper einzudringen. Rhodan und Gucky folgten dem Roboter unaufgefordert und drangen so ebenfalls in das lebende Schiff ein. Der Klipper lehnte die beiden Wesen instinktiv ab, auch als neue Kommandanten kamen sie nicht in Frage.
 
Aquinas bot dem Schiff die gefallenen Mächtigen als Kommandanten an, was das Schiff akzeptierte. In einem fiktivtransmitterartigen Vorgang übernahm Ruumaytron die sieben Mächtigen, die noch immer in ihren Ysalin Afagour-Gefängnissen steckten. Bei diesem Transport kamen auch vier Terraner mit auf das Schiff, welches unvermittelt das Solsystem verließ und zum Dengejaa Uveso aufbrach, wo sich etwa 100.000 weitere Dunkle Ermittler aufhielten. Diese standen bereit, den Refaktiven Sprung durchzuführen.
 
Dort erzählte Ruumaytron Perry Rhodan seine Geschichte. Nachdem das Ritual beendet war, wurde der ehemalige Mächtige Nuskoginus von dem Schiff als neuer Eigner akzeptiert. Nachdem die Flucht vor den anderen Dunklen Ermittlern gelang, wurden Rhodan und seine Gefährten auf Yorname abgesetzt und der Quell-Klipper verschwand mit seinem neuen Eigner und den anderen ehemaligen Mächtigen mit unbekanntem Ziel.
 
1347 NGZ
Am 23. August 1347 NGZ empfing die Besatzung von Cala Impex eine Funkbotschaft, der entnommen werden konnte, dass Ruumaytron sich in der Nähe des Grenzwalls von Hangay befand. Die JULES VERNE begab sich zur Quelle der Impulse und stellte fest, dass der Quell-Klipper keinen normalen Strangenesswert aufwies, so dass man sich ihm nicht nähern konnte. Außerdem wurde er von mehreren Traitanks bedrängt.
 
Im Schutz des Paros-Schattenschirms griff die JULES VERNE die Traitanks an und vernichtete die meisten. Die restlichen Gegner flohen, kamen aber wenig später mit übermächtiger Verstärkung zurück und kesselten die JULES VERNE ein. Die Terraner empfingen gerade noch eine Botschaft Ruumaytrons, die nur aus den Worten »46 Prozent« bestand. Durch den Einsatz eines Hypervastor-Blitzes konnte die JULES VERNE fliehen. Ruumaytron wurde per Traktorstrahl mitgeschleppt, verschwand aber kurz danach.
 
Am 23. Oktober 1347 NGZ gelangte Ruumaytron im Kielwasser der Schiffe der Galaktiker und Friedensfahrer durch eine Lücke im Grenzwall in das Innere Hangays. Während die Galaktiker zum Galaxienzentrum vorstießen, hielten sich die Mächtigen und Ruumaytron zurück. Sie warteten in sicherer Entfernung darauf, dass KOLTOROC persönlich erschien, um auf die Messenger zu reagieren. Der Chaopressor entsandte jedoch zunächst das Element der Finsternis. Die Mächtigen warteten, bis das Element die Schiffe der Galaktiker, die als Lockvögel dienten, verschlungen hatte, und lenkten Ruumaytron dann direkt in das Element hinein. Dort setzten sie Biophore frei, wodurch das Element entscheidend geschwächt wurde. Ruumaytron war über diese Tat nicht erfreut. Danach begaben sich die Mächtigen mit ihrem Quell-Klipper in einen Hangar CHEOS-TAIS, wo sie am 7. November ohne ihr Wissen von Perry Rhodan als Köder für KOLTOROC benutzt wurden. (PR 2485, PR 2486, PR 2488, PR 2489)


Quellen: PR 2380, PR 2381, PR 2382, PR 2479, PR 2485, PR 2486, PR 2488, PR 2489
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
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