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Rubrik:
Personen
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Zyklus:
39 - Die Jenzeitigen Lande
Eintragsdatum:
25.09.2017
Letzte Änderung:
25.09.2017

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Chimes, Topper
Alias
Topper Chimes

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Topper Chimes war ein Besatzungsmitglied der GAL-LK 19, eines Beibootes der GALBRAITH DEIGHTON V.
 
Charakterisierung
Er zitierte gern die Lebensweisheiten seines Großvaters, der aus gesundheitlichen Gründen den aktiven Militärdienst quittieren musste. Trotz mit Bravour bestandener medizinisch-psychologischer Tests hatte er Angst davor, ebenfalls als untauglich aussortiert zu werden, weil er den Anforderungen der LFT-Flotte nicht gewachsen sei. (PR 2809)
 
Geschichte
Im Jahre 1518 NGZ war Topper Chimes Ortungsoffizier des Leichten Kreuzers GAL-LK 19. Am 29. März desselben Jahres, einen Tag nach der Raumschlacht der Tiuphorenwacht gegen drei Sterngewerke im Pharyxsystem, hielt sich Topper Chimes mit seinen Kollegen und Freunden Sitor Tapanuli und Myala Làs-Therin im Bordhabitat der GALBRAITH DEIGHTON V auf. Die beiden Männer waren die besten Freunde, allerdings waren auch beide in die Halbakonin verliebt. Trotzdem bemühten sie sich, kein Konkurrenzdenken zwischen sich aufkommen zu lassen. Die drei unterhielten sich über die Belastung eines Soldaten, der kurz davor gestanden hatte in den Kampf zu ziehen, der dann aber doch nicht stattfand. Topper Chimes klagte dabei, dass er sich immer noch sehr gestresst fühlte, obwohl die GAL-LK 19 eines der wenigen Beiboote des Omniträgerschiffes gewesen war, das nicht gegen die Tiuphoren zum Einsatz gekommen war. Sitor und Myala rieten ihm die Medostation aufzusuchen, falls sich sein Zustand nicht bessern würde. In Wirklichkeit befürchtete der Ortungsoffizier, wie sein Großvater wegen zu geringer psychischer Belastbarkeit aus dem Flottendienst ausscheiden zu müssen, obwohl er alle diesbezüglichen Tests mit Bravour bestanden hatte. Genährt wurde diese Sorge von – wie er meinte – kleinen Sehstörungen bei einigen Hologrammen während des Ausflugs im Bordhabitat. (PR 2809)
 
Um Entspannung zu finden, beorderte Topper Chimes am Abend einen Medoroboter in seine Kabine, der ihm ein diesbezügliches Präparat verabreichen sollte. Trotzdem plagte ihn in der Nacht ein beklemmender Alptraum, in dem er hilflos zusehen musste, wie die Sterngewerke die Tiuphorenwacht vollständig aufrieben. Er erwachte völlig übernächtigt und bildete sich ein, von seltsamen und gesichtslosen Schatten verfolgt zu werden. In der Frühstücksmesse der GAL-LK 19 traf er zum verabredeten Zeitpunkt Myala Làs-Therin. Gemeinsam warteten sie vergeblich auf Sitor Tapanuli. Als er nach geraumer Zeit immer noch nicht erschien, suchten sie gemeinsam seine Kabine auf. Da Sitor Tapanuli nicht öffnete, nutzten sie die gegenseitig erteilten Zugangsberechtigungen, um die Räumlichkeiten zu betreten. Sie fanden den Feuerleitoffizier nicht ansprechbar und mit schweren Verbrühungen in der kochend heißen Duschkabine. Die Kabinenpositronik reagierte nicht auf die Anweisung das Wasser abzustellen, so dass sie Tapanuli an den Beinen aus der Hygienezelle zogen und einen Medoroboter anforderten. Sitor Tapanuli wurde von diesem erstbehandelt und dann auf Wunsch Myala Làs-Therins in die Medoklinik der GALBRAITH DEIGHTON V verlegt. Topper Chimes begleitete seinen Freund dorthin. (PR 2809)
 
Während Sitor Tapanuli behandelt wurde, ließ Topper Chimes eine Untersuchung seines Blutes durchführen. Dabei stellte der Arzt fest, dass ihm der Medoroboter am vorherigen Abend mit dem Schlafmittel ein Halluzinogen verabreicht hatte. Der Ortungsoffizier war froh, dass die Wahnvorstellungen nicht durch einen bevorstehenden psychischen Zusammenbruch verursacht wurden und entschied sich dagegen, ein weiteres Medikament zur Beseitigung seiner Wahrnehmungsstörungen einzunehmen, weil er den Positroniken der Medoklinik misstraute. Seine Einschätzung der Situation wurde nur wenige Minuten später bestätigt, als Kommandantin Anna Patoman Alarmstufe Rot für die GALBRAITH DEIGHTON V ausrief und die Besatzung vor dem von den Tiuphoren übernommenen Logikpositronikverbund des Schiffes warnte. (PR 2809)
 
Topper Chimes und Sitor Tapanuli, dessen Behandlung gerade abgeschlossen war, machten sich daraufhin auf den Weg in die Zentrale der GAL-LK 19. Unterwegs rettete Tapanuli seinen Freund im letzten Moment vor dem Sturz in einen deaktivierten Antigravschacht des Omniträgers, den Chimes für eine weitere durch das Medikament verursachte Halluzination hielt. Andere Besatzungsmitglieder hatten weniger Glück. Erst nachdem mehrere Personen in den Tod gestürzt waren, reagierten elektronisch-mechanische Sicherungssysteme und fuhren Fangnetze aus. Die beiden Männer halfen dem völlig verstörten Hestor Landry, der von einem der Netze aufgefangen worden war, aus dem Schacht und schickten ihn in eine nahegelegene Medostation. (PR 2809)
 
Direkt nach Betreten des Ringwulsthangars, in dem die GAL-LK 19 stationiert war, nahm der LPV mit einem Sublicht-MVH-Geschütz der GAL-LK 17 das Hangarschott unter Beschuss und verschweißte es. Dabei nahm er keine Rücksicht auf die beiden Männer und Sitor Tapanulis frisch behandelte Verbrühungen wurden vor allem im Gesicht wieder in Mitleidenschaft gezogen. Topper Chimes legte seinem vor Schmerzen handlungsunfähigen Freund einen Notfall-SERUN an, um ihn von dessen Positronik behandeln zu lassen. Mithilfe der zugeführten Medikamente kam Sitor Tapanuli wieder auf die Beine, so dass die beiden ihren Weg fortsetzen konnten. (PR 2809)
 
Kurz vor der Zentrale des Beibootes übernahm der LPV kurzzeitig die Kontrolle über die SERUNS der beiden Männer. Während Topper Chimes in der Lage war, den Schutzanzug auszuziehen, wurde Sitor Tapanuli von seinem betäubt. Topper Chimes entschloss sich, den Freund aufgrund seiner Verletzungen lieber in Obhut des SERUNS zurückzulassen, als den Ohnmächtigen aus dem Anzug zu holen und ihn damit der Behandlung zu entziehen, und suchte die Zentrale allein auf. Dort fand er den von Robotern getöteten Kommandanten Maarus Strummer vor, den er immer bewundert hatte. Auf einem Hologramm entdeckte er die von der Bordpositronik in einer Messe festgesetzte Besatzung der GAL-LK 19, unter der sich auch Myala Làs-Therin befand. In einem ersten Impuls wollte er einen unüberlegten Befreiungsversuch starten, erkannte dann aber, dass dies lediglich dem LPV in die Hände spielen würde. Er entschloss sich daraufhin, eine der Kleinst-Space-Jets des Leichten Kreuzers zu entwenden und mit dieser Hilfe zu holen. Zwar gelang ihm der Start mit dem Beiboot, aber die Hangarpositronik der GALBRAITH DEIGHTON V reagierte nicht auf sein Signal das Schott des SATURN-Raumers zu öffnen. Gerade als er sich dazu entschlossen hatte, seine Flucht mit Gewalt durchzusetzen, wurde die Space-Jet von einem Geschütz der GAL-LK 19 abgeschossen. Topper Chimes verlor beim Aufprall auf den Hangarboden das Bewusstsein. (PR 2809)
 
Einige Zeit später betraten Anna Patoman, Heydaran Albragin und Pino Gunnyveda den Hangar der GAL-LK 19. Patoman rief von dort aus die komplette Mannschaft der GALBRAITH DEIGHTON V inklusive der Beibootbesatzungen dazu auf, sich in der Zentralkugel des Mutterschiffes einzufinden. Sie zog Topper Chimes persönlich aus dem Wrack der Space-Jet und brachte ihn in die Zentrale der GALBRAITH DEIGHTON V. Nachdem es ihr gelungen war, die Zentralkugel des SATURN-Raumers mit Hilfe von Albragin und Gunnyveda aus der GALBRAITH DEIGHTON V zu sprengen, wurde auch Topper Chimes von anderen Schiffen der Tiuphorenwacht gerettet. Etwa eine Stunde nachdem die letzte Person die Reste des Omniträgers verlassen hatte, überwand der Logikpositronikverbund die Sperre der von Anna Patoman eingesetzten Schulterreiter und löste die Selbstvernichtung der Zentralkugel aus. (PR 2809)


Quellen: PR 2809
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia


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