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Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
34 - TERRANOVA
Eintragsdatum:
02.05.2008
Letzte Änderung:
03.02.2010

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2437
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Carapol, Baldwin
Alias
Baldwin Carapol
Weitere Bezeichnung
Baldwin Carapol

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Der terranische Hyperphysiker wurde am 4. Mai 1300 NGZ in Terrania geboren. Er ist 1,70 Meter groß und eher schmal gebaut. Sein Gesicht wird von tief liegen­den dunklen Augen dominiert, die unter dünnen Brau­en liegen. Ein leichter Bauchansatz ist nicht zu ver­kennen, denn Dr. Carapol ist alles andere als ein Sportler. Seine Konzentration »gilt anderen Aspekten des Lebens«. Auf dem Kopf trägt Carapol häufig eine graue Schirmmütze mit LFT-Signet, die er meist tief ins Gesicht zieht.
 
Von seiner Umwelt wird Dr. Carapol gewöhnlich als Mann ohne Eigenschaften aufgefasst. Carapol ver­schmilzt geradezu mit dem Hintergrund, in einer Men­schenmenge ist er es, der für den Blick der meisten untergeht. Zur aktuellen Handlungszeit gehört er zu den führenden Wissenschaftlern der Liga Freier. Terra­ner


Quellen: Glossareintrag in PR 2437
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Dr. Baldwin Carapol war ein terranischer Wissenschaftler. Sein Spezialgebiet war die Hyperphysik.
 
Erscheinungsbild
Baldwin Carapol war 1345 NGZ ein Mann im mittleren Alter. Der Wissenschaftler hatte einen schmalen Körperbau mit Bauchansatz. Sein dunkles Haar wies an den Koteletten graue Stellen auf. Er war nicht durchtrainiert, eher unsportlich und trug in der Öffentlichkeit meist eine Schirmmütze mit LFT-Emblem.
 
Charakterisierung
Dr. Carapol war ein Mann ausgeglichenen Charakters, der eine direkte, undiplomatische Art der Konversation bevorzugte. Unnötige Abschweifungen in Gesprächen waren ihm zuwider, er beschränkte sich bei Unterhaltungen stets aufs Wesentliche. Er war mentalstabilisiert.
 
Sein Leben konzentrierte er auf die wissenschaftliche Arbeit, wobei er niemals seine Verantwortung gegenüber der Menschheit vergaß. Gegenüber Störungen jeglicher Art, die seine Arbeit unterbrachen oder gefährdeten, reagierte er extrem ungehalten. In einem Team von verschiedenen Wissenschaftlern konnte er seine versteckten Führungsqualitäten unter Beweis stellen, allerdings bevorzugte er es, allein zu arbeiten.
 
Er verglich sich in seiner Position als LFT-Chefwissenschaftler (in Abwesenheit Malcolm S. Daellians) manchmal mit Myles Kantor. So fürchtete er bei der Besichtigung einer Raumstation in der Sonnenkorona im August 1346 NGZ aus irrationalen Gründen seinen Tod, da sein »Vorgänger« in Sol ums Leben gekommen war.
 
Geschichte
Der um 1300 NGZ geborene Baldwin Carapol war ein ausgebildeter Hyperphysiker. Im Jahre 1340 NGZ lernte er in der Waringer-Akademie Dr. Laurence Savoire kennen und freundete sich mit ihm an, er arbeitete zu dieser Zeit an einem Projekt mit der Bezeichnung »Untersuchungen zur fraktalen Struktur hyperenergetischer Effekte«. Er brachte diesen auf den Gedanken, sich dem Projekt ESCHER anzuschließen. Die beiden hielten in den folgenden Jahren losen Kontakt. 1344 NGZ verschaffte er Savoire Informationen, die es seinem Freund ermöglichten, eine von Atturo Bicker gegen ESCHER ins Leben gerufene Kampagne zu entkräften.
 
Im Januar 1345 NGZ erregten einige seiner theoretischen Abhandlungen über die Fraktale Aufriss-Glocke und die Verbesserung von Schutz- und Antiortungsschirmen die Aufmerksamkeit von Malcolm S. Daellian. Der Residenzminister für Wissenschaft und Technik setzte den bis zu dieser Zeit als Professor an der Waringer-Akademie arbeitenden Carapol als Leiter des Projekts Petakalup ein.
 
Ende Juli wurde Dr. Carapol für einen Zeitraum von etwa einer Woche auf die SEOSAMH versetzt, um dem hier arbeitenden Wissenschaftlerteam neue Denkanstöße zu vermitteln. Nach Beendigung seines Aufenthaltes führte er die Arbeiten zur Fertigstellung und Produktion des Salkrit-Resonators weiter. Am 5. August war er beim ersten Testlauf des Resonators im Stadion der Sterne anwesend und wies Perry Rhodan auf mögliche Nebeneffekte hin. Nach dem Testlauf überwachte er die serienmäßige Herstellung weiterer Salkrit-Resonatoren, so dass bis zum 14. August genug Geräte für 800 TANKSTELLEN bereit standen. Er nahm selbst am flächendeckenden Einsatz der Salkrit-Resonatoren teil, als circa 260.000 Traitanks den TERRANOVA-Schirm beschossen. Während dieses Einsatzes erlitt er, wie einige tausend andere Globisten, einen Herzinfarkt und musste von Medorobotern reanimiert werden. Dauerhafte Schäden des Infarkts blieben nicht zurück.
 
Nach der Abreise von Malcolm S. Daellian Richtung Quinto-Center übernahm Dr. Carapol stellvertretend die Position des Chefwissenschaftlers der LFT. Unter seiner Führung wurde bis Ende August die Leistung des VRITRA-Geschützes um 20% gesteigert. Zusammen mit den Sieben Mächtigen aus dem Universum Eud'y-Asor-Jaroso entwickelte er den Carapol-Strukturbrenner, der am 26. November 1345 NGZ erstmals zum Einsatz kam.
 
Baldwin Carapol stand auf ESCHERS Liste, konnte sich wegen seiner Mentalstabilisierung jedoch gegen die Beeinflussung durch ESCHERS Avatare wehren. Er riskierte einen Bluff, indem er behauptete, er würde das ESCHER-Gebäude mit einem Energiemagazin sprengen. Sein Widerstand ließ zwar nach, er konnte aber rechtzeitig gerettet werden, bevor er in die Hyperdim-Matrix integriert wurde.
 
Am 17. August 1346 NGZ besuchte Carapol in seiner Stellung als Chef-Wissenschaftler der LFT in Abwesenheit Daellians eine Raumstation, die zur weiteren Untersuchung von ARCHETIMS Korpus in Sol diente. Unterwegs überkamen ihn immer wieder mulmige Gefühle bei dem Gedanken, dass Myles Kantor unter ähnlichen Umständen gestorben war, wie er sie gerade durchlebte. Ohne Vorwarnung traten jedoch Strukturerschütterungen auf, deren Ursprung man bis auf einen Punkt auf Höhe der Saturn-Bahn zurückverfolgen konnte. Carapol informierte sofort alle zuständigen Stellen, darunter auch den Verteidigungsminister Reginald Bull in der Solaren Residenz, indem er Systemalarm gab. Er beteiligte sich auch an der Erkundung des Stardust-Systems, die am Folgetag begann, und begleitete Bull in die Immaterielle Stadt Prymtuor.


Quellen: PR 2360, PR 2361, PR 2362, PR 2374, PR 2377, PR 2379, PR 2436, PR 2437, PR 2439, PR 2568
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :



Dr. Baldwin Carapol
Heft: PR 2360 Innenillustration
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