Heft: PR 2809
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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
39 - Die Jenzeitigen Lande
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
29.11.2016
Letzte Änderung:
16.08.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2974
Computer / Kommentar:
              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Patoman, Anna
Alias
Anna Patoman

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Anna Patoman (* auf Alburi) war Oberst, später Admiralin der Liga-Flotte.
 
Erscheinungsbild
Ihre Haare wirkten leicht zerzaust, der Hals elegant geschwungen. Die braunen Augen waren irgendwie mandelartig und wirkten, als ob ihr Gesicht ein abwesendes, halbes Lächeln zeigte. (PR 2816 – Kurzgeschichte)
 
Charakterisierung
Patoman hielt mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg und verabscheute feige Manöver. Wissenschaftlern gegenüber hatte sie eine nicht öffentlichkeitstaugliche Meinung, die auch von einer ehemaligen privaten Beziehung herrührte. Auch von Politikern und Theoretikern im Allgemeinen hielt sie nicht viel. (PR 2700)
 
Seite dem Alter von acht Jahren war sie von den Posbis fasziniert. Besonders interessiert war sie an deren Fragmentraumern. Auch die seit Jahrtausenden bestehende enge und bedingungslose Freundschaft des Zentralplasmas zu den Terranern fand ihre Anerkennung. (PR 2808)
 
Sie trank gerne Pfefferminztee. (PR 2700)
 
Geschichte
Frühe Jahre
Anna Patoman stammte aus einer Agronomen-Dynastie auf Alburi. (PR 2700)
 
Sie war von 1414 NGZ bis 1468 NGZ mit dem Parawissenschaftler Taran Nesser verheiratet. Sie lernten sich während der Studienzeit in Terrania kennen und lieben. Die Beziehung ging in die Brüche, als Nesser ein eigenes Spermium und eine heimlich entnommene Eizelle Patomans verwendete, um einen Klon Sato Ambushs zu züchten. Patoman quittierte den Dienst in der Liga-Flotte und kehrte nach Alburi zurück, wo sie als Gemeindepräfektin arbeitete. (PR 2808)
 
Kommandantin der GALBRAITH DEIGHTON V
Im Jahre 1503 NGZ übernahm Anna Patoman das Kommando über die GALBRAITH DEIGHTON V, ein Omniträgerschiff der SATURN-Klasse. (PR 2808)
 
Im Jahre 1514 NGZ war die GALBRAITH DEIGHTON V im Ghatamyz-Sektor in der Eastside der Milchstraße stationiert. Dort war Anna Patoman die Befehlshaberin einer kleinen Flotte der LFT, welche die beginnenden Konflikte und Kampfhandlungen zwischen Blues und Tefrodern beobachtete, nachdem der Transporthof ITHAFOR-5 dorthin verlegt worden war. Die Vernichtung dreier Siedlerschiffe mit insgesamt 40.000 Blues an Bord konnte sie nicht verhindern, ihr scharfer Protest gegenüber dem tefrodischen Kommandanten Maalun hatte keinerlei Effekt. Lediglich 2107 überlebende Blues konnten gerettet und nach Ghatamyz gebracht werden. (PR 2700)
 
Nach der Verurteilung Perry Rhodans und Bostichs durch das Atopische Tribunal am 20. September wurde die GALBRAITH DEIGHTON V in das Solsystem zurückbeordert. Das Raumschiff wurde zur Suche nach Rhodan und Bostich eingesetzt. (PR 2729)
 
Im Juni 1517 NGZ wurde Anna Patoman mit einer Einsatzflotte zu Beobachtungszwecken zur Provcon-Faust abkommandiert, wo sie Ende Juni eintreffen sollte. (PR 2788)
 
Beauftragte für die Tiuphorenfrage
Tiuphorenwacht
Am 15. Januar 1518 NGZ wurde Anna Patoman von der Solaren Premier Cai Cheung persönlich zur »Beauftragten für die Tiuphorenfrage« ernannt. Sie erhielt das Kommando über die Tiuphorenwacht. Ihre Aufgabe war es, die drei in die Milchstraße eingedrungenen Sterngewerke aufzuspüren. Als Berater unterstützten sie der USO-Spezialist Pino Gunnyveda und die Arkonidin Heydaran Albragin. Leiter einer zusätzlichen wissenschaftlichen Flotte am Zeitriss war der Algustraner Prof. Armand Sentaire, zu dessen Team unter anderem Anna Patomans Exmann Taran Nesser und dessen Sohn Troy gehörten. Das Wiedersehen zwischen Anna Patoman und Taran Nesser verkraftete die Kommandantin besser, als sie selbst erwartet hatte. Offenbar hatten die vergangenen fünf Jahrzehnte der Trennung einige der ihr zugefügten seelischen Wunden geheilt. Am 20. Januar wurde die Tiuphorenwacht durch das Eintreffen der Fragmentraumer und der EPPRIK-Schiffe mit Heydaran Albragin komplettiert. Anna Patoman und die Arkonidin hatten von Beginn an einen guten Draht zueinander, was vor allem an deren ehrlicher, schnörkelloser Art lag. Nicht annähernd ebenso harmonisch verlief das erste Zusammentreffen mit Pino Gunnyveda. Patoman fand sein affektiertes und angeberisches Gebaren gewöhnungsbedürftig. (PR 2808)
 
Der Zeitriss war nicht in Richtung Vergangenheit passierbar. Die Forscher konnten nicht sicher beantworten, ob mehr als die drei bekannten Sterngewerke in die Milchstraße eingedrungen waren. (PR 2808)
 
Bis zum 24. März fand sich keine Spur der Tiuphoren. Pino Gunnyveda brachte den Verdacht auf, die Tiuphoren könnten Raumschiffe der Galaktiker gekapert haben, um sie als Trojanische Pferde zu missbrauchen. Als vielversprechendstes Ziel stellte sich die TZADHÜ, ein Forschungsraumer der Jülziish, heraus, der seit mehreren Tagen überfällig war und bereits auf der Freihandelswelt Vaar hätte eintreffen sollen. Anna Patoman entschloss sich, mit der kompletten Tiuphorenwacht nach Vaar zu fliegen und sich dort im Schutz der Paros-Schattenschirme auf die Lauer zu legen. (PR 2808)
 
Am 28. März traf die TZADHÜ auf Vaar ein. Sie war tatsächlich von einem Enterkommando der Tiuphoren aufgebracht worden und schaltete die Systemverteidigung aus, sodass die drei Sterngewerke ungehindert in das Pharyxsystem eindringen konnte. Eines davon, die PRUITENTIU, flog Vaar an, riss die dort installierte Ordische Stele aus ihrem Fundament und verankerte sie am Bug neben dem Sextadim-Banner. Nun griff die Tiuphorenwacht an. Das konzentrierte Feuer der Flotte auf die PRUITENTIU blieb wirkungslos, aber eine überraschende Wechselwirkung zwischen der Stele und dem Sextadim-Banner brachte das Sterngewerk in Bedrängnis. Der Caradocc des Schiffes löste die Selbstvernichtung aus. Die anderen beiden Sterngewerke flohen aus dem System. Die Tiuphorenwacht hatte herbe Verluste erlitten, mehrere Schiffe waren komplett zerstört oder schwer beschädigt worden. Die GALBRAITH DEIGHTON V war scheinbar unversehrt geblieben. (PR 2808)
 
Troy Nesser hatte während der Raumschlacht mit seiner Gabe der Pararealistik eine Beobachtung gemacht, welche die Theorie von einer Wechselwirkung zwischen Ordischer Stele und Sextadim-Banner bestätigte. Im Verlauf der Nachbesprechung überwand Anna Patomen ihre Vorbehalte gegenüber dem jungen Mann und es gelang ihr sogar, ihrem Exmann zu verzeihen. (PR 2808)
 
Das Ende der GALBRAITH DEIGHTON V
In den folgenden Tagen traten auf der GALBRAITH DEIGHTON V zuerst vereinzelt, dann immer schneller immer mehr unerklärliche Störfälle und sogar Unfälle mit Personenschäden auf. Der Logikpositronikverbund (LPV) erwies sich als nicht mehr zuverlässig. Anscheinend hatten die Tiuphoren während der Raumschlacht durch einen einzelnen, harmlos wirkenden Schuss eines Sterngewerks eine Art Computervirus eingeschleust. Schließlich bezog der LPV offen Stellung gegen die Mannschaft und versuchte, sie mit Robotern in Gewahrsam zu nehmen, wobei es mehrere Todesfälle gab. Die GALBRAITH DEIGHTON V vollführte unvermittelt ein kurzes Linearmanöver und setzte sich vom Rest der Tiuphorenwacht ab. Mithilfe ihres privaten Kampfroboters Dirikdak sabotierte Heydaran Albragin den Linearantrieb des Raumschiffes, um Zeit zu gewinnen. Anna Patoman nahm Kontakt zu GAL auf und bot ihm zum Schein die Kapitulation an, um weitere Opfer unter der Mannschaft zu verhindern. Der Bordrechner akzeptierte und die Besatzung versammelte sich in der Zentralkugel der GALBRAITH DEIGHTON V. (PR 2809)
 
Indessen brachten Heydaran Albragin, Dirikdak und Pino Gunnyveda die GAL-LK 18, GAL-LK 19 und GAL-LK 20 unter ihre Kontrolle. Mit den Bordgeschützen der Leichten Kreuzer eröffneten sie zum vereinbarten Zeitpunkt das Feuer und lösten so eine Kettenreaktion von Explosionen aus. Die Zentralkugel des SATURN-Raumers wurde aus dem untergehenden Raumschiff gesprengt und auch die drei Helfer in den Leichten Kreuzern entkamen dem Inferno im letzten Moment. Einige Schiffe der Tiuphorenwacht, die dem Flaggschiff bei seiner Linearetappe folgen konnten, nahmen die Überlebenden der Katastrophe an Bord. Eine Stunde später löste der LPV die Selbstvernichtung aus. Insgesamt waren 51 Todesopfer zu beklagen, was Anna Patoman schwer belastete. (PR 2809)
 
Im Laudhsystem
Während der nächsten vier Wochen wurden die Verluste der Tiuphorenwacht durch die Terraner und Posbis ersetzt. Am 29. April 1518 NGZ traf das neue Flaggschiff ein. Die GALBRAITH DEIGHTON VI war wie ihre Vorgängerin ein Schiff der SATURN-Klasse und durch zusätzliche technische Ausstattung gegen einen möglichen Übernahmeversuch der Tiuphoren besser geschützt. Obwohl die Suche nach den Sterngewerken aufgrund der Größe des Suchbereiches eine nahezu unmögliche Aufgabe war, stellte Staatssekretärin Madison Zweiban klar, dass nicht mehr als die zugesagten Raumschiffe zur Verfügung standen. (PR 2810)
 
Am 2. Mai folgte die Tiuphorenwacht einem Notruf der KALLACTER, die vor den Tiuphoren aus dem Laudhsystem geflohen war. Die GALBRAITH DEIGHTON VI und weitere Schiffe der Flotte schlugen einen angreifenden Sternspringer in die Flucht. Oleksis Samoanoa, der Befehlshaber der KALLACTER, unterrichtete Anna Patoman über einen Brückenkopf der Tiuphoren im Laudhsystem; einhundert weitere Sterngewerke waren als Verstärkung eingetroffen, die Eindringlinge erwarteten noch einmal mehrere tausend Schiffe zur Unterstützung. Anna Patoman unterrichtete die LFT über den Stand der Dinge. (PR 2810)
 
Genesis
Mitte Mai 1551 NGZ war Anna Patoman, inzwischen zur Admiralin befördert, an der Hilfsaktion für das Volk der Mandaamen beteiligt. (PR 2900, S. 39) Nach dem Auftauchen des GESHOD-Sprosses in Terrania war sie Mitglied des Krisenstabes von Hekéner Sharoun. Sie überwachte von Bord der GALBRAITH DEIGHTON VII die Gegend um Aldebaran Space Port. (PR 2906, S. 55, 59) In der Nacht zum 19. Juli ließ sie die startende YETO verfolgen und mit einer Kugelformation an der Flucht aus dem System hindern. Doch weder Warnschüsse noch sonstige Maßnahmen konnten den Spross an der Teleportation hindern. Mit ihm verließen etwa 200.000 Bürger der LFG unfreiwillig ihre Heimat. (PR 2908, S. 62-63)


Quellen: PR 2700, ..., PR 2729, ..., PR 2788, PR 2808, PR 2809, PR 2810 / PR 2816 – Kurzgeschichte
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

dienstliche Auszeit
Im Jahr 1464 NGZ schließt Anna Patoman (»der von den Wundern des Universums träumende Spross einer Agronomen-Dynastie des Planeten Alburi«) mit dem Parawissenschaftler Taran Nesser, den sie während ihres Studiums in Terrania kennengelernt hatte, einen unbefristeten Ehevertrag. Am 14. Juni 1468 NGZ entdeckt sie, dass ihr Mann in seinem Labor an der Waringer-Akademie unter Mitwirkung von Orest Athapilly, einem Mitarbeiter von Tanio Ucuz am Terranischen Institut für Paranormale Individuen (TIPI), insgeheim einen Fötus heranzieht, den er mit einer ihr heimlich entnommenen Eizelle sowie einem eigenen Spermium erzeugt und genetisch manipuliert hat.
 
Nesser erinnert seine Frau an das Experiment, mit dem zwei Aras 1346 NGZ mithilfe einer Zellprobe des Zündermutanten Iwan Iwanowitsch Goratschin versuchten, Klone des Mutanten als Waffe gegen die Terminale Kolonne TRAITOR zu erschaffen. Nesser hat seinen Fötus mithilfe von DNS des Pararealisten Sato Ambush manipuliert. Er hat sie aus Haaren und Hautschuppen an einem Kimono Ambushs gewonnen, der im Kosmohistorischen Museum von Terrania präsentiert wird.
 
Anna Patoman bricht die Beziehung zu ihrem Mann sofort ab und sorgt dafür, dass Nesser aus der Waringer-Akademie ausgeschlossen wird. Sie selbst beendet ihren Dienst in der LFT-Flotte, kehrt auf ihren Heimatplaneten Alburi zurück und wird dort als Gemeindepräfektin tätig. Dadurch ist sie im Gegensatz zu Taran und ihren Sohn Troy Nesser nicht im Solsystem, als dieses versetzt wird.


Quellen: Glossareintrag in PR 2974
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