Risszeichnung / Datenblatt
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Report Nr. :

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Rubrik:
Planeten
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
39 - Die Jenzeitigen Lande
Eintragsdatum:
18.09.2015
Letzte Änderung:
27.09.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2822 / 2823 / 2828
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Andrabasch
Alias
Andrabasch

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Allgemeines:
Andrabasch ist ein Ringplanet in der Synchronie; der erste, auf den Atlan während seiner über 700-jährigen Reise trifft. Er liegt in einer raumzeitlichen Einschnürung, die als eine Blase mit fast normaler Raumzeitstruktur einen Durchmesser von rund 400 Millionen Kilometern aufweist, und bildet eine Zwischenstation, die von Schiffen, die durch die Synchronie reisen, auf dem Weg in die Jenzeitigen Lande angesteuert werden muss.
 
Es ist der Planet in der Synchronie, umgeben von einer Art Limbus: ein besonderer Ort, eine besondere Welt, das wichtigste Etappenziel auf dem Weg in die Jenzeitigen Lande.
 
Andrabasch ist ein Toroid-Planet, er sieht wie ein gewaltiger Donut aus und umkreist als einziger Planet einen Weißen Zwerg im Abstand von rund 135 Millionen Kilometern; Monde hat er nicht.
 
Kontinente:
Insgesamt gibt es 16 Kontinente unterschiedlicher Größe – u. a. im Süden Phaaol (mit der Stadt Yooning) und Doondorc, der einen Abschnitt des Toroid- Körpers komplett umschließt – sowie Tausende Inseln.
 
Planetare Daten :
Der innere Äquator Andrabaschs ist rund 8630 Kilometer vom Zentrum entfernt – das Loch hat somit einen Durchmesser von 17.260 Kilometern. Bei einer Äquator- ringdicke von 11.300 Kilometern ergibt sich somit ein Durchmesser für den äußeren Äquator von 39.860 Kilometern (bzw. er ist 19.930 Kilometer vom Zentrum ent- fernt). Die »Pol-zu-Pol«-Dicke beträgt dagegen nur 8140 Kilometer – die Ringwelt ist also deutlich abgeflacht.
 
Andrabasch ist so groß wie der Äquatorumfang der Erde. Im Gegensatz dazu erreicht der Pol-zu-Pol-Umfang mit knapp 31.000 Kilometern nur drei Viertel des Erdwertes.
Der Ringplanet hat zwar eine der Erde gleichende Gravitation, insgesamt aber etwa die sechsfache Masse. Die Gravitation beträgt an den Polen (Polkreisen) 1,1 Gravos, an dem äußeren Äquator 0,75 Gravos, am inneren Äquator 0,81 Gravos. Die Lebensbedingungen sind denen Terras ähnlich.
 
Mit ca. 2,5 x 109 Quadratkilometern ist die Gesamtoberfläche fast fünfmal so groß wie die der Erde (rund 510 Millionen Quadratkilometer). Das Volumen erreicht mit etwa 6,5 x 1012 Kubikkilometern sogar den sechsfachen Erdwert.
 
Bei einer »Tageslänge« von nur 3,53 Stunden ist die Eigenrotation von Andrabasch fast siebenmal schneller als die der Erde. Allerdings gibt es Licht nur auf der Ringaußenseite und nicht auf der Oberfläche im Bereich des Lochs (es gibt keine Achsneigung). Daher steht am Außenäquator bei Höchststand die Sonne senkrecht über dem Land (Sonnenauf- und -untergang dauern jeweils nur wenige Sekunden!), nördlich und südlich davon ist der Höchststand entsprechend dem Breitengrad jeweils niedriger, während sie entlang der Polkreise quasi permanent über den Horizont rollt.
 
Aufgrund des Unterschieds zwischen beleuchteter Außen- und dunkler Innen- seite sind auch die Temperaturunterschiede groß: ziemlich heiß am Außenäquator, gemäßigter zu den Polkreisen hin, Permafrost/eisig auf der Innenseite (schnelle Eigenrotation, Atmosphäre und Meere ermöglichen zwar einen gewissen Ausgleich, insbesondere die Innenseiten-Permanentnacht wirkt gravierend).


Quellen: Glossareintrag in PR 2822 / PR 2823 / 2828
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Andrabasch war ein Planet in der Übergangszone von der Synchronie zu den Jenzeitigen Landen.
 
Astrophysikalische Daten:
Sonnensystem: (namenloser Weißer Zwerg)
Galaxie: keine
Universum: Synchronie
Monde: 0
Typ: Ringwelt
Mittlere Sonnenentfernung: ?135 Mio. km
Rotationsdauer: 3,53 h
Achsneigung: keine
Durchmesser: 39.860 km
Masse: ?3,58×1022 t
Schwerkraft: 0,75 - 1,1 g
Atmosphäre: erdähnlich
Atmosphärendruck: erdähnlich
Mittlere Temperatur: erdähnlich
 
Besonderheiten
Donut-ähnliche Toroidwelt; angeblich einziger Planet der Synchronie
 
Übersicht
Die Limbus von Andrabasch genannte Übergangzone ist eine Raumzeitblase mit 400 Millionen Kilometern Durchmesser. Sie ist von einem Bereich umgeben, der als Zehrzone bezeichnet wird. Die einzigen Objekte in dieser Blase sind ein weißer Zwergstern, der Planet Andrabasch und die Raumstation ANNDRIM. Außerhalb dieser Blase besteht das Universum aus einem »Brei« aus dunklen Singularitäten, die langsam verdampfen. (PR 2820, PR 2822)
 
Anmerkung: Arkonidische und terranische Astrophysiker schätzen die Lebensdauer des Standarduniversums auf eine oder zwei Billiarden Jahre, bis es diesen Zustand erreichen wird. (PR 2822)
 
Andrabaschs Sonne wirkt auf den ersten Blick, wie ein gewöhnlicher Weißer Zwerg. Er besitzt annähernd die gleiche Masse wie Sol, einen Durchmesser von nicht ganz 23.000 km und eine Oberflächentemperatur von fast 25.000 °C. Obwohl seine Leuchtkraft nur 0,02 des Solwertes beträgt, erreicht Andrabasch ähnlich viel Licht und Wärme wie von einer normalen Sonne der Spektralklasse G. Aufgrund der Toroidform und einer fehlenden Achsneigung erreicht das Licht nur die Ringaußenseite. Der Bereich innerhalb des zentralen Loches liegt in ewiger Dunkelheit. (PR 2823)
 
Der Form des Planeten ist ungewöhnlich. Andrabasch ist eine Ringwelt, deren Form mit einem Donut verglichen werden kann. Der Durchmesser des äußeren Äquators beträgt 39.860 km, der des inneren 8630 km. Die Dicke des Ringkörpers beträgt von Äquator zu Äquator 11.300 und von »Pol-zu-Pol« 8140 km. Der Umfang der Äquatorkreise erreicht über 125.000 km während der »Pol-zu-Pol«-Umfang lediglich etwa 31.000 km beträgt. Obwohl eine solche Form nicht grundsätzlich den normal- und hyperphysikalischen Gesetzen widerspricht, ist es extrem unwahrscheinlich, dass Andrabasch auf natürlichem Wege entstanden ist. (PR 2823)
 
Das 17.260 Kilometer durchmessende Loch im Planetenkörper dient zum Weitertransport von Raumschiffen in die Jenzeitigen Lande. (PR 2822, PR 2823 – Kommentar)
 
In der Stadt Yooning, im Süden des Kontinents Phaaol existiert eine ANNDRIM-Port genannte Anlegestelle für die Raumstation. (PR 2822)
 
Andrabasch ist ortungstechnisch nicht zu erfassen. Sogar die normaloptische Beobachtung wird von unbekannten Kräften erschwert. (PR 2822) Dies wird laut Aussage des Konfigurators von ANNDRIM von Andrabaschs komplexer Makrobeschaffenheit verursacht. (PR 2823)
 
Gesellschaft
Die Bevölkerung Andrabaschs besteht in der Hauptsache aus den Nachkommen zurückgebliebener Raumfahrern früherer Besuche durch Richterschiffe. Die Bewohner sind allesamt Unschläfer. Es handelt sich um eine Gesellschaft in der keine materiellen Zwänge existieren. Alle Dienstleistungen stehen der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung und jedes Individuum kann seine Vorlieben und Wünsche frei ausleben. (PR 2823)
 
Das Augenmerk der Mitglieder dieser Gesellschaft liegt darauf, möglichst viel Erkenntnisse zu gewinnen. So lautet der gebräuchlichste Gruß »Fasziniere mich!«. Ob es sich bei dem gewonnenen Wissen um Trivialitäten oder tiefschürfendes Wissen handelt, ist dabei zweitrangig. (PR 2823)
 
Waffen und Schutzsysteme sind auf Andrabasch weitgehend nicht in Verwendung. Es gibt lediglich einige wenige Sicherheitskräfte, beispielsweise zur Bewachung der KATAPULT-Stationen, die damit ausgerüstet sind. (PR 2823)
 
Topografie
Der erste Eindruck von der Oberfläche Andrabaschs erinnert an den Blick auf Terra. Es existieren große Meere, braunes und grünes Land, sowie weiße Wolken. Die Landmasse ist auf sechzehn Kontinente und tausende von Inseln aufgeteilt. (PR 2823 – Glossar, PR 2823 – Kommentar)
 
Einer der Kontinente trägt den Namen Phaaol, der sich im beleuchteten Teil Andrabaschs erstreckt. Dort herrschen für Terranerabkömmlinge angenehme bis sehr warme Temperaturen. (PR 2823)
 
Ein weiterer Kontinent ist Doondorc. Dieser umschließt einen kompletten Abschnitt an der Ringinnenseite und liegt somit teilweise in permanenter Dunkelheit und eisiger Kälte. Auf Doondorc existiert auch ein Hochgebirge, in der die Technoklamm mit dem abgestürzten Richterschiff WEYD'SHAN liegt. (PR 2823)
 
Bekannte Orte
Raangor
Die Stadt Raangor liegt auf dem Kontinent Doondorc am inneren Äquator Andrabaschs. Sie ist von einer großen Kuppel überspannt, die ein mildes Licht spendet und für eine für Terraner angenehme Temperatur sorgt. Raangor selbst macht den Eindruck einer großzügig angelegten Ferienkolonie mit ausgedehnten Parklandschaften in denen zierliche Pavillons eingebettet liegen. Im Stadtzentrum mit wenigen etwas höheren Gebäuden herrschen viele Seen und Wasserwege vor, über die auch der Personenverkehr abgewickelt wird. Dazu stehen unterschiedliche Arten von Booten zur freien Verfügung. (PR 2823)
 
Auffälligstes Gebäude der Stadt ist die Station KATAPULT III, die ein Stück vom Stadtrand entfernt liegt. Auf der ihr gegenüberliegenden Seite Raangors existiert eine Transmitterstation, über die die Stadt erreichbar ist. (PR 2823)
 
Yooning
Das auf dem Kontinent Phaaol liegende Yooning ist eine Großstadt mit beeindruckender Silhouette. Es handelt sich um eine dicht bevölkerte, pulsierende und sinnverwirrende Metropole mit etwa drei Millionen Einwohnern. Es existieren unzählige tiefe Gebäudeschluchten, konische Türme mit Erkern, Brücken und Terrassen. (PR 2823)
 
Bekannte Einwohner
  • Ranerd Enater (PR 2823)
  • Xelxa Enater (PR 2823)
 
ANNDRIM-Port
ANNDRIM-Port ist die Anlegestelle für die im Orbit von Andrabasch stationierte Raumstation ANNDRIM. Sie liegt in einer ausgedehnten Bucht der Stadt Yooning im Süden des Kontinents Phaaol. Dort werden immer wieder routinemäßige Inspektionen durchgeführt. (PR 2822)
 
Das schwimmende Dock ist in der Form von neun flachen und strahlenförmig angeordneten 400 Metern langen Piers ausgebildet. Als Hauptgebäude dient eine kegelförmige Konstruktion mit einem Durchmesser von 340 und einer Höhe von 260 Metern. Aus der Kegelspitze ragt ein Ausleger 300 Meter schräg in die Höhe. Er ist im oberen Drittel zweigeteilt, wo mehrere dreieckige Flügel angebracht sind. Diese dienen der Aufnahme und Fixierung der gelandeten Raumstation. (PR 2823)
 
Die Verbindung zur nahegelegenen Stadt wird über automatische Fähren abgewickelt. (PR 2823)
 
Lusthaus der Fabeln
Beim Lusthaus der Fabeln handelt es sich um ein ausgedehntes Gelände, das einem Hightech-Jahrmarkt ähnelt. Das größte Gebäude ist das Legendentheater. ein monumentaler Bau im Stil einer Mischung aus Kathedrale und Sportstadion. Der Eingang ist über eine breite, von Säulen und Statuen flankierte Prunktreppe erreichbar. (PR 2823)
 
In diesem Legendentheater läuft ununterbrochen eine Art Turnier ab, bei dem die Teilnehmer versuchen, mit Erzählungen die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen. Als Preise für besonders gelungene Geschichten, die die Aufmerksamkeit einer großen Anzahl von Zuhörern oder auch Teilnehmern gewinnen, winken individuell zugeschnittene Preise. Darunter sind so beeindruckende Angebote wie ein ewiges Leben, frei gestaltet nach den größten Wünschen des Betroffenen. (PR 2823)
 
In der Eingangshalle können an einer Rezeption Informationen zum Ablauf des Turniers eingeholt werden. Teilnehmer des Turniers begeben sich in eine Einzelkabine, in der sie mit den Systemen des Legendentheaters vernetzt werden. Dadurch sind sie in der Lage, gleichzeitig mit dem Publikum, wie auch ihren Konkurrenten in Kontakt zu treten. Das Rechensystem des Theaters nutzt die Verbindung gleichzeitig dazu, um die Erzählungen der Teilnehmen mittels der Bilder aus ihrem Gedächtnis für die Zuschauer zu visualisieren. (PR 2823)
 
Das auf diversen Zuschauerrängen untergebrachte Publikum hat die Möglichkeit, sich mittels einer speziellen Vorrichtung durch die Darbietungen der der Turnierteilnehmer zu schalten. Je mehr Zuschauer ein Erzähler binden kann, desto präsenter wird dieser in der Arena. (PR 2823)
 
Das KATAPULT
Bei der KATAPULT genannten Einrichtung handelt es sich um ein aus vier einzelnen Stationen zusammengeschaltetes Konstrukt. Die Stationen KATAPULT I bis KATAPULT IV liegen allesamt in regelmäßigen Abständen am inneren Äquator. Sie werden genutzt, um bei Andrabasch angekommene Richterschiffe in Richtung Jenzeitige Lande zu transferieren. Befehlshaber über das KATAPULT ist der Toloceste Wenndann Wesenlos. (PR 2823)
 
Eine der vier Stationen ist KATAPULT III. Es handelt sich dabei um eine blassblaue, siebenstufige Pyramide, die über vier Kilometer hoch ist. Die Grundfläche misst 9300  mal 9300 Meter während die Plattform der obersten Stufe 3200  mal 3200 Meter groß ist. Das Gebäude steht inmitten einer großen Freifläche, die sich 500 Meter um die komplette Station erstreckt und nicht betreten werden darf. Der gesamte Bereich wird durch einen Schutzschirm abgesperrt und ist nur durch wenige bodengebundene und bewachte Zugänge zu betreten. (PR 2823)
 
An einer Seite der Stufenpyramide befindet sich ein mehrere Dutzend Meter breites und langes Bauwerk, das drei Meter hoch ist, von dem aber zwei Drittel im Erdboden versenkt sind. Dabei handelt es sich um das Besucherzentrum in dem die Führungen stattfinden. Diese sind bei den Bewohnern Andrabaschs sehr beliebt müssen im Voraus gebucht werden. (PR 2823)
 
Die Führungen bestehen in der Hauptsache aus einer Holovorführung über die Geschichte der Station. Dabei werden vor allem die unterschiedlichen Richterschiffe und ihre Piloten präsentiert. Auch etliche Interviews von diesen sind Teil der Aufführung. (PR 2823)
 
Technoklamm
Die Technoklamm liegt am nördlichen Rand eines Hochgebirges auf dem Kontinent Doondorc. Dort leben die Cüünen, die die einzigen Wesen sind, die zum Wrack des Richterschiffes WEYD'SHAN vordringen können. In der Umgebung der Technoklamm tritt eine Störstrahlung auf, die sämtliche höherwertige Technologie versagen lässt. (PR 2823)
 
Geschichte
Die Legenden der Cüünen enthielten vier verschiedene Versionen der Geschichte des Atopen-Raumschiffes WEYD'SHAN und somit auch Andrabaschs: (PR 2829)
 
  1. Das Schiff wurde sabotiert und ist wenige hundert Jahre vor 2271 NGZ nach ATLANC-Bordzeit auf Andrabasch abgestürzt. Dabei hat es eine tiefe Wunde in die Planetenkruste geschlagen, die vom Technoverband versiegelt wurde. (PR 2829)
  2. Zu dem Unglück ist es schon vor Äonen gekommen. Dabei wurde Andrabasch vollständig vernichtet. Erst infolge einer Rekonstruktion wurde Andrabasch zu einem Ringplaneten, der ohne die darin verkapselte WEYD'SHAN zerbrechen würde. (PR 2829)
  3. Die WEYD'SHAN war vor noch längerer Zeit unterwegs, um eine Manipulation der Synchronie zu unterbinden. Sie havarierte im All, nachdem sie ihren Auftrag erfolgreich abgeschlossen hatte. Andrabasch wurde um das Wrack herum erschaffen und verhindert seitdem dessen völlige Zerstörung. (PR 2829)
  4. Vor unvorstellbar langer Zeit wurde das Schiff von Manipulatoren der Synchronie angegriffen und schwer beschädigt. Dennoch konnten die Angreifer vertrieben werden. Eine Grube in der Planetenoberfläche Andrabaschs wurde zur Reparatur des Schiffes erschaffen und mit dem Technoverband ausgefüllt. (PR 2829)
 
Nach mehr als 700 Jahren des Fluges durch die Synchronie in Richtung Jenzeitige Lande, der an sich schon stark an Atlans Reserven gezehrt hatte, fühlte sich der Arkonide im Jahre 2264 NGZ ATLANC-Bordzeit trotz seines Zellaktivators und der ständigen Injektion von Medo-Nanogenten besonders schlecht. Im selben Jahr meldete sich der Toloceste RaumRandloser bei ihm und erwähnte Andrabasch. Atlan, dem dieser Begriff unbekannt war, fragte das ANC danach. Das ANC teilte mit, Andrabasch sei nicht nur irgendein Planet in der Synchronie, sondern der Planet in der Synchronie. Es informierte Atlan außerdem darüber, dass die ATLANC bereits in den Ausläufern der Zehrzone angekommen sei. Weitere Informationen gab das ANC nicht preis, schätzte aber, dass die ATLANC den Planeten in zehn Tagen bis 25 Jahren erreichen werde. Fünf Jahre später war die ATLANC noch immer nicht bei Andrabasch angekommen. (PR 2820)
 
Erst im Jahre 2271 NGZ Bordzeit erreichte die ATLANC endlich Andrabasch. Atlan wurde umgehend vom Konfigurator, dem Kommandanten ANNDRIMS, kontaktiert und angewiesen, das Schiff und sich selbst einer Prüfung zu unterziehen, von deren Ergebnis es abhängen würde, ob ihnen der Weiterflug in die Jenzeitigen Lande erlaubt werden würde. Der Arkonide versuchte sich der Untersuchung zu entziehen, indem er einfach weiterflog. Der Fluchtversuch scheiterte, da die ATLANC immer wieder zum Ausgangspunkt ihrer Flucht in den Limbus zurückkehrte. Atlan unterzog sich der geforderten Prüfung, während Shukard und Vogel Ziellos sowie Lua Virtanen die Raumstation erkundeten. (PR 2822)
 
Die drei Geniferenschüler erfuhren auf ANNDRIM, dass auf Andrabasch eine Installation namens KATAPULT existierte, die für den Weitertransport von Schiffen in Richtung der Jenzeitigen Lande verantwortlich war. Diese wurde von einem Tolocesten namens Wenndann Wesenlos kontrolliert. Vier auf der Innenseite des Ringplaneten stationierte Subsysteme führten den Transport in die Transgressionszone durch. Atlan bestand die Prüfung durch den Dimensionensensor nicht und der Konfigurator verweigerte der ATLANC den Weiterflug. Daraufhin intervenierte das ebenfalls auf ANNDRIM lebende Wesen Wcsam und bat den Konfigurator, Atlan und den Geniferenschülern den Besuch Andrabaschs zu erlauben. Dieser stimmte dem Ansinnen nach kurzem Zögern zu. (PR 2822)
 
Auf Andrabasch haben die vier zunächst mit sinnverwirrenden Eindrücken zu kämpfen, die nach Aussage des Konfigurators ebenfalls auf die Makrobeschaffenheit des Planeten zurückzuführen waren. Er überließ ihnen eine spezielle Software, die es ihren Multifunktions-Kommunikatoren ermöglichte, die Störeinflüsse zu neutralisieren. Zusätzlich wurden sie, wie schon auf ANNDRIM, von seltsamen Hybridwesen aus Pflanze und Roboter angegriffen die dem Konfigurator allerdings ebenfalls unbekannt waren. (PR 2823)
 
In der Stadt Yooning lernten sie zwei Einwohner namens Xelxa und Ranerd Enater kennen. Diese lieferten ihnen bei einem gemeinsamen Essen einige Informationen über den Planeten. Diese veranlassten Atlan am Turnier der Geschichtenerzähler im Legendentheater teilzunehmen. Durch seine überragende Performance gelangte er an einige Waffen, Schutzschirme und einen Störsender sowie eine Transmitterpassage nach Raangor. Dort hoffte er an weiteres Wissen über den eventuellen Verbleib eines Wesens namens Pensor zu kommen. (PR 2823)
 
In Raangor kontaktierte sie ein Wesen namens Zerkomsdencz, das sich von Atlan eine Möglichkeit erhoffte, Andrabasch zu verlassen. Zerkomsdencz befreite den Arkoniden, Vogel und Shukard aus der Gewalt der Sicherheitskräfte der KATAPULT-Station III, die am Stadtrand von Raangor lag. Die drei hatten zuvor mit ihren Versuchen Informationen aus dem Netzwerk der Station abzugreifen, deren Aufmerksamkeit erregt. (PR 2823)
 
Nach dem Rückzug aus KATAPULT III blieb Zerkomsdencz bei Atlan und seinen Begleitern. Er durchsuchte für diese das planetare Netzwerk von Andrabasch nach Informationen über den Pensor. Er erfuhr dabei, dass dieser mit dem Piloten der WEYD'SHAN identisch sein sollte. Um etwas über dessen Aufenthaltsort zu erfahren, regte er an, mit einem Unterseeboot im Untergrund Andrabaschs nach besseren Informationskanälen zu suchen. (PR 2823)
 
Während des Tauchgangs wurde das Boot erneut von den Hybridwesen angegriffen. Aber auch eine zweite Partei aus Klonen Zerkomsdencz' war an der Aktion beteiligt. Zerkomsdencz wurde von einem Strahlerschuss getroffen und schwer verletzt. Da er wusste dass er sterben würde und keine Gelegenheit zur Weiterreise mit Atlan mehr bekommen würde, verschaffte er diesem noch möglichst viele Daten über den Pensor und sein Raumschiff bevor er starb. Die WEYD'SHAN war in einem Gebirge auf dem Kontinent Doondorc abgestürzt. Der einzige Zugang zu ihr lag in der Technoklamm und wurde von den Cüünen bewacht. Außerdem identifizierte er die Planzen-Maschine-Hybridwesen als Technophagen, die von der WEYD'SHAN ausgeschickt worden waren. (PR 2823)
 
Atlan, Vogel, Shukard und Lua beschafften sich daraufhin die passende Ausrüstung für eine Tour ins Hochgebirge und machten sich auf den Weg in die Technoklamm. (PR 2823)


Quellen: PR 2820, PR 2822, PR 2823, PR 2829 / PR 2823 – Glossar / PR 2823 – Kommentar
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Andrabasch, die Ringwelt
Heft: PR 2823 Innenillustration
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