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Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
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Erstnennung Zyklus:
33 - Der Sternenozean
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
24.12.2017

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2272
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Encyclopädia Terrania:
Andaxi, Carya
Alias
Carya Andaxi
Weitere Bezeichnung
Carya Andaxi

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Carya Andaxi sieht aus wie eine zwanzig Meter große »Seekuh«. Trotz ihrer klobigen, für jegliche körperliche Verrichtung untauglichen Gestalt besitzt die Schutzherrin die positivste Ausstrahlung, die man je bei einem Wesen erlebt hat. Deshalb wurde sie mit Freuden von allen Schutzherren sowie den Schildwachen und dem Paragonkreuz in den Orden aufgenommen.
 
Vor ihrer Zeit als Schutzherrin stand Andaxi im Dienst der Kosmokraten, den sie aber in beiderseitigem Einvernehmen verließ. Danach befand sie sich lange auf der Suche nach einem mythischen Ort oder Bewusstseinszustand und auf ihrem eigenen Kreuzzug im Zeichen der Moral. Sie war schon vor sieben Millionen Jahren keine Kämpferin, sondern verkörperte die reine Moral.
 
Damit stärkte sie die seelische Befindlichkeit der Schildwachen und der Schutzherren sowie aller Wesen, die in ihrer Nähe weilten. In nicht einem einzigen dokumentierten Fall beteiligte sich Carya Andaxi an einer Kampfhandlung - »und sei sie noch so gerecht oder notwendig«, wie es hieß.


Quellen: Glossareintrag in PR 2272
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Carya Andaxi war eine Wasserbewohnerin unbekannter Herkunft.
 
Erscheinungsbild
Ihre Körperform hatte Ähnlichkeiten mit einer Seekuh, etwa so wie ein Schota-Magathe, nur größer; circa 20 m lang.
 
Charakterisierung
Carya Andaxi war ein äußerst positives Wesen, mit einer sehr hohen Moral. Sie verabscheute Krieg. Dieser war, in ihren Worten, »die falsche Welle«. Ihr höchstes Ziel war es, Ahandaba zu erreichen. Trotz ihrer Friedfertigkeit und ihrer Hilflosigkeit in Konfliktsituationen wurde sie seit Tagg Kharzanis Rückkehr in den Arphonie-Sternenhaufen von Kharzani gejagt und vermutlich sogar gefürchtet. Ein Grund für Kharzanis (mögliche) Furcht vor Andaxi war wohl seine Annahme, sie besäße Mittel, die Kybb-Titanen unschädlich zu machen.
 
Geschichte
Sie flog 7.000.517 v. Chr. mit einem Muschelschiff Tan-Jamondi II an. Die Mediale Schildwache Lyressea persönlich gab den Befehl, sie ungehindert passieren zu lassen. Bei ihrer Weihe zur Schutzherrin sollte das Paragonkreuz vor Freude irrlichternd geglänzt haben, so sagt die Legende. Vor ihrer Tätigkeit für den Orden war sie für die Kosmokraten aktiv, deren Dienst sie eines Tages aufkündigte. Ihre Zukunft und die aller moralisch hochstehenden Wesen sah sie in dem geheimnisvollen »Ort« Ahandaba. Ob sie darunter einen physischen Ort wie zum Beispiel einen Planeten verstand, war unklar.
 
Im Jahre 7.000.354 v. Chr. entdeckte Andaxi die Wasserwelt Graugischt. Dort ließ sie sich nieder, da die Welt sie an ihre Heimat erinnerte. Daran schloss sich die Zeit ihres 117-jährigen Verschwindens an; die anderen Schutzherren befürchteten schon Schlimmes, bis sie mit dem Prototypen eines Bionischen Kreuzers zurückkehrte. Zusammen mit den Submarin-Architekten konstruierte sie diese Raumschiffe, die mit reiner Psi-Kraft geflogen wurden. Ebenfalls dabei hatte sie einige Familien der Schota-Magathe; aufgrund ihrer Ähnlichkeit wurde vermutet, dass es sich bei diesen um die eigenen Nachkommen der Schutzherrin handelte, was sich im Jahre 1332 NGZ auch bestätigte, als Perry Rhodan mit der SCHWERT Graugischt erreichte.
 
Als die Probleme mit Gon-Orbhon auf einen »Bruderkrieg« hindeuteten, kehrte Carya Andaxi dem Orden den Rücken und zog sich nach Graugischt zurück.
 
Seit der Einschließung des Arphonie-Sternenhaufens war Carya Andaxi im Krieg mit Tagg Kharzani, allerdings verhielt sich Andaxi völlig passiv. Sie hatte die Sternenkarten der Kybb manipuliert und die Sonnensysteme, in denen ihre Gefolgsvölker lebten, durch Situationstransmitter an neue Orte verschoben.
 
Bis zur Erhöhung der Hyperimpedanz konnte der Schattenstaat Andaxi in Raum-Zeit-Falten verborgen werden, diese waren allerdings während des Impedanzschocks zusammengebrochen. Seitdem herrschte im Arphonie-Haufen offener Krieg.
 
Carya Andaxi galt seit der Vernichtung von Graugischt II im Jahre 1332 NGZ offiziell als tot. In Wirklichkeit befand sie sich während des Angriffs der Kybb nicht auf Graugischt II (der nur eine Dublette war, die Kharzanis Truppen ein leichtes Ziel bieten sollte), sondern auf Graugischt und war am Leben.
 
Nachdem die SCHWERT Mitte September 1332 NGZ das wirkliche Graugischt erreicht hatte, kam es zu einer Unterredung der Unsterblichen mit der Schutzherrin. Das Ergebnis war für die Gefährten ernüchternd: Andaxi war weiterhin gegen einen Angriffskrieg gegen Tagg Kharzani, auch wenn Untätigkeit wohl das Ende ihres Schattenstaates zur Folge gehabt hätte. Carya Andaxi wirkte dabei sterbenskrank und mutlos, fast resigniert.
 
Vier Tage nach der ersten Unterredung kam es zum Angriff eines Motoklons auf Graugischt, bei dem auch 200 Schota-Magathe getötet wurden. Dadurch wurde Carya Andaxi offenbar wachgerüttelt. Sie weigerte sich zwar weiterhin, selbst zu den Waffen zu greifen, sagte aber den Unsterblichen ihre Unterstützung im Kampf gegen Tagg Kharzani zu: Sie erkannte Zephyda als Stellare Majestät an, ernannte sie zur Oberbefehlshaberin der Shoziden und stellte ihr nach alter Tradition Lyressea als Beraterin zur Seite, die notfalls Zephydas Befehle außer Kraft setzen konnte. Weiter teilte sie den Unsterblichen den letzten bekannten Aufenthaltsort des Paragonkreuzes mit. Dass Andaxi sich nicht mehr hinter ihrem Selbstmitleid versteckte, hatte offenbar positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit: Sie wirkte nicht länger totkrank und kraftlos, und ihre wundgescheuerte Lederhaut begann zu verheilen.
 
Nach der Niederlage von Gon-O schloss sie mit Gon-Orbhon Frieden, und die beiden beschlossen, die Völker der Sternenozeane zum Ahandaba zu führen.


Quellen: PR 2248, PR 2249, PR 2254, PR 2261, PR 2262, PR 2263, PR 2299
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:









Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Carya Andaxi

Die Mythen der Motana von Baikhal Cain sprachen davon, dass ihr Volk der Überlieferung nach in der lange zurückliegenden, glücklicheren Zeit einmal das zahlenmäßig dominierende, über ganz Jamondi ausgebreitete Volk gewesen war, treue Untertanen der Schutzherren, als noch die Kraft der Psyche und die Macht der Moral den Sternenozean beherrschten. Inzwischen können wir die beiden Umschreibungen besser einordnen, denn unter Kraft der Psyche sind ohne Zweifel die psionischen Möglichkeiten der Motana zu verstehen, während mit Macht der Moral niemand anders als die Schutzherrin Carya Andaxi höchstpersönlich umschrieben wurde. Diese war nicht als Kämpferin zum Orden der Schutzherren gekommen, sondern verkörperte eben die Moral im wahrsten Sinne des Wortes.
Noch sind beileibe nicht alle Puzzleteilchen zusammengestellt, aber Zug um Zug gewinnt das Bild aus der fernen Vergangenheit konkrete Gestalt. Für ein abschließendes Urteil dürfte es noch zu früh sein, aber schon jetzt ist der für ungezählte Lebewesen tragische Aspekt des Ganzen mehr als augenfällig. Sei es hinsichtlich des Schicksals des Ordens der Schutzherren an sich oder die Einzelschicksale betreffend, soweit sie uns bislang bekannt sind - beispielsweise die Wandlur 7 Gon-Orbhons als Folge seiner versuchten Hilfe für den Satrugar-Nocturnenstock auf Parrakh. Von Tragik geprägt ist zweifellos auch und vor allem Carya Andaxi. 7.000.392 vor Christus hatte sie mit ihrem 900 Meter durchmessenden muschelförmigen Raumschiff Tan-Jamondi II angeflogen und verkündet, dass sie im Dienst der kosmischen Ordnungsmächte gestanden habe, doch dieser beendet sei.
 
Berücksichtigen wir die bisherigen Erfahrungen von Wesen oder Organisationen, die aus dem Dienst der Kosmokraten auszuscheiden versuchten, erhalten wir ohne Zweifel einen Eindruck davon, welche Persönlichkeit sie sein muss. Äußerlich eine zwanzig Meter große, uralte, unsterbliche »Seekuh«, hat Carya Andaxi trotz ihrer klobigen, für jegliche körperliche Verrichtung untauglichen Gestalt die positivste Ausstrahlung, die man je bei einem Wesen erlebt hat. Völlig problemlos passierte sie sowohl die Prüfung der Schildwachen als auch die des Paragonkreuzes. Nie zuvor hatte eine geeignete Persönlichkeit so schnell die Schutzherren-Aura erhalten. Auf vielen Welten erzählte man sich sogar, dass das Paragonkreuz während Caryas Weihe vor Freude irrlichternd aufgeflammt war. Manche hielten das für ein Gerücht, eine Übertreibung jener Bevorzugten, die das Glück gehabt hatten, am Dom Rogan dabei gewesen zu sein.
 
Doch Lyressea bestätigte in ihrem Bericht, dass das Paragonkreuz in einem überirdischen Licht gestrahlt hatte. Und alle, die es beurteilen konnten, waren sich einig darüber, dass der Orden nie so sehr gewonnen hatte wie an jenem Tag. Allerdings war Carya Andaxi nicht als Kämpferin gekommen, sondern sie stärkte als die Moral die seelische Befindlichkeit der Schildwachen und der Schutzherren sowie aller Wesen, die in ihrer Nähe weilten. Niemals, in nicht einem einzigen dokumentierten Fall, beteiligte sich Carya Andaxi an einer Kampfhandlung. Und sei sie noch so gerecht odernotwendig …
 
Der Planet Graugischt im Arphonie-Haufen wurde Carya Andaxis persönliches Refugium. Keine der Schildwachen hatte jemals diese Heimstatt besucht, aber einige Schutzherren waren hin und wieder dort gewesen. Es galt als ungeschriebenes Gesetz, dass Carya Andaxi einen Sonderstatus hatte - Graugischt war (und ist!) ihr Planet, auf den sie sich im Jahr 7.000.354 vor Christus zurückgezogen hatte. Als sie nach 117 Jahren mit einem Prototyp eines Bionischen Kreuzers nach Tan-Jamondi II zurückkehrte, von den Schota-Magathe begleitet, hörte man erstmals von den rätselhaften Submarin-Architekten, die den Ozean Graugischts bewohnten. Da der Leib der Schutzherrin vor ihrem Rückzug zum doppelten Umfang angeschwollen war, lag genau betrachtet die Vermutung nahe, für die wir jetzt die Bestätigung erhalten haben. Die Ozeanischen Orakel sind Andaxis Kinder! Sie entstammten einst ihrem Leib - und aus einer Schota-Magathe soll einst die neue, wiedergeborene Carya Andaxi hervorgehen. Nach der Abriegelung der Hyperkokons hatte die Schutzherrin Vorsorge getroffen, offenbar nicht überrascht, in Tagg Kharzani den Verräter zu erkennen. Die wichtigsten Welten, damals die zwölf Planeten des Schattenstaates Andaxi, wurden damals in Sicherheit gebracht - per leistungsfähiges Teletransportfeld eines Situationstransmitters auf Halbraumbasis in neue Positionen im Orbit anderer Sonnen versetzt und hinterkünstlichen »Raum-Zeit-Falten« verborgen, wie im vorliegenden Roman nachzulesen ist

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