Die Ayindi
Nummer : 25
Großzyklusnummer : 07 Das große Kosmische Rätsel
Erstmals erschienen : 1994 - 1995
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 1700 - 1749
Heftanzahl : 50
Handlungszeit : 1216 - 1218 NGZ (4803 - 4805 n.Chr.)
Handlungsdauer : 3 Jahre
Zeitsprung : -
Silberbände :
Taschenbücher : 404 / 413
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe :
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige :
Geschichte des Zyklus - Autor:

Atlan und Arkon

    Zyklen-Übersicht

Während die STYX am 16. September 1216 NGZ nach Charon fliegt, läßt Alaska Saedelaere Mila und Nadja Vandemar von Moira mit einer Strahlung behandeln, die die psionischen Fähigkeiten der Zwillinge fördern soll. In einer schmerzhaften Prozedur lernt Mila Vandemar, das Spiegelsehen auch in Nadjas Nähe auszuüben. Dabei werden in ihrer Schwester ebenfalls Psi-Kräfte erkennbar.

Auf Charon angekommen berichtet Moira weitere einzelheiten aus ihrer Vergangenheit. Vor mehr als zwei Millionen Jahre in der Vergangenheit gelangte ein Schiff aus der Sphäre der Ayindi, dem Arresum, in dem der Raum der lebendige Raum nur zehn Millionen Lichtjahre durchmißt, in den Randbereich der Großen Leere. Aus Mißtrauen griffen die Völker dieser Region die Fremden an, doch diese vernichteten zehntausend ihrer Schiffe, ehe sie sich zurückzogen. Als zahlreiche Ayindi folgten, um die Wunder zu erkunden, die sie im Arresum längst verloren hatten, kam es zu weiteren Kämpfen, und die Völker am Rand der Großen Leere schlossen sich zu einer Allianz zusammen, die sie Tanxtuunra nannten, obwohl sie höchstens einhundert Milchstraßensysteme umfasste.
Im Laufe der Zeit entwickelten die Völker der Allianz verschiedenste Schiffstypen, so auch die Moluskenschiffe, alle jedoch waren den Rochenraumern der Ayindi unterlegen. Im Verlauf der tausendjährigen Schlacht entdeckt die Tanxtuunra, daß die Ayindi, deren Heimat bisher im Inneren der Großen Leere vermutet wurde, entlang bestimmter Knotenpunkte, der einundzwanzig Passagewelten, im Universum auftauchen. Da die Tanxtuunra-Völker den Ayindi-Schiffen nun dort auflauern konnten, unternahmen diese gewaltige Vernichtungsfeldzüge, um die Allianz von den Passagewelten fortzulocken. Schließlich ließ Quidor als erster Führer der Tanxtuunra alle Passagewelten zugleich abriegeln und setzte darüber hinaus Waffen der Porleyter ein. Diese schienen zwar nach einer fünfzigtägigen Schlacht die Niederlage der Ayindi zu verursachen, das Wissen um den wahren Grund ihres Rückzuges nehmen die Fremden jedoch mit sich. Sie deponierten allerdings auf den Passagewelten einundzwanzig Spindeln und auf Charon einundzwanzig Segmente, damit derjenige, der deren Geheimnis entschlüsselt, sich den Weg zu ihnen ebnen und sie rufen kann. Quidor ließ sämtliche Spuren des Kampfes aus den Passagesystemen entfernen, verzichtet aber in der Befürchtung, auf diese Weise die Invasoren zurückzuholen, auf die Sprengung der Passagewelten. Moira fügt hinzu, daß Quidor alles Leben auf dem zweiten Planeten der Sonne Zraan vernichtet habe, um dessen Bewohner dafür zu bestrafen, daß sie ihr, nach ihrer Landung auf dem Planeten in Form des Symbionten Kibb, das zweite Leben und die Unsterblichkeit schenkten.

Nachdem er sich von Perry Rhodan verabschiedet hat, macht sich Voltago auf den Weg, die Spindelwesen zu ihren Ursprungswelten zu bringen. Als auch er seine Ursprungswelt, die Monochromwelt, erreicht hat, löst Moira am 31. Oktober die Zündung der Sampler-Planeten aus. Kurz nach der Zündung, wird Mila Vandemar von ihrer Gabe des Spiegelsehens überwältigt. Auch Nadja, die plötzlich dem Gehirn ihrer Schwester deren Eindrücke entnehmen kann, sieht sich von Kristallstrukturen angegriffen. Mit ihren psionischen Energien verwandeln die Mutantinnen die Einrichtung ihrer Kabine in kristallinen Staub. Über den Sampler-Planeten erscheinen zwanzig Kilometer lange und acht Kilometer durchmessende Spindeln. Am Himmel Charons verschwinden zugleich die Sterne, von denen die Große Leere umgeben wird. Kurz darauf werden zahllose fremde Konstellationen sichtbar, und dreitausend Rochenschiffe nach Art der STYX umkreisen mit einem Mal die eisbedeckte Dunkelwelt.

Wieder ist es an Moira, den Terranern die neuesten Geschehnisse zu interpretieren. Sie erklärt, daß das Universum die Form eines Möbius-Bandes hat, dort, wo sich im Parresum Himmelskörper befinden, ist im Arresum nur leerer Raum vorhanden. Entsprechend erfüllt den Bereich des Arresums, der der Großen Leere entspricht, ein gewaltiger Galaxien-Haufen. Spontan erkennt Atlans Extrasinn, daß dies das Problem der dem pulsierenden Universum scheinbar fehlenden Materie erklärt. Der Brennpunktplanet Charon wurde gleichzeitig mit der STYX und der ODIN in das Arresum versetzt und erhielt dadurch wie alle Gegenstände und Lebewesen, die von der einen auf die andere Seite wechseln, eine negative Strangeness. Hier im Arresum scheint die Ayindi Moira aber nicht willkommen zu sein.

Nach der Zündung haben sich die Sampler-Planeten in leblose Wüstenwelten verwandelt, dafür sind im Orbit Transmissionsfelder ins Arresum erschienen.
Da Moira und die Galaktiker von den Ayindi als Feinde eingestuft werden, müssen sie fliehen und trennen sich zu diesem Zweck. Als Treffpunkt vereinbaren sie den Planeten Thyssan, zwei Millionen Lichtjahre von Aariam entfernt. Mit Schrecken muß Moira aber feststellen, daß die ehemalige Schulungswelt seit ihrem Abschied vom Arresum in den Einflußbereich der vorrückenden Todeszone der Abruse geraten ist. Die ODIN, deren Besatzung davon nichts ahnt, fliegt weiterhin in ihr Verderben. Schließlich strandet die das Schiff auf dem Planeten, nur dreihundertsechsundvierzig der über fünfhundert Besatzungsmitglieder überleben den Absturz auf dem von kristallinen Strukturen bedeckten Planeten. Um die gestrandeten zu retten versucht Alaska Saedelaere Moira zu überreden, nach Thyssan zu fliegen. An der Grenze des Einflußbereichs der Abruse weigert sie sich jedoch weiterzufliegen. Begleitet von Moiras STYX, starten Ronald Tekener, Dao-Lin-H'ay und Julian Tifflor mit der ATLANTIS zu einer Rettungsaktion für die Schiffbrüchigen der ODIN. Am 9. Dezember dringt die ATLANTIS in die Zone der Abruse ein. Der Angriff einiger Schneeflocken macht jedoch langwierige Reparaturen notwendig, so daß das arkonidische Schiff Thyssan erst am 15. Dezember erreichen kann.
Der Ennox Wendelin taucht an Bord der BASIS auf und meldet, daß der vermißte Philip vor mehreren Tagen völlig erschöpft auf Mystery, eingetroffen sei, weil er bei dem Versuch, auf dem Kurzen Weg von Caarim aus Noman zu erreichen, seine Energie verloren habe.

Unter den Galaktikern auf Thyssan bricht mittlerweile eine geheimnisvolle Krankheit aus, der der Bordmediziner der ODIN ratlos gegenübersteht. Die Zellaktivatorträger Reginald Bull, Michael Rhodan und Gucky bleiben von dieser Krankheit verschont, verbergen dies aber der Manschaft gegenüber. 45 Tage nach dem Wechsel der ODIN vom Charon ins Arresum sterben die ersten Besatzungsmitglieder von Perry Rhodans Schiff, als es der ATLANTIS gelingt, auf dem Planeten zu landen. Die Arkoniden retten die Überlebenden, konservieren die Leichen der Opfer der "Thyssan-Pest" und sprengen das Wrack der ODIN. Als letztes Besatzungsmitglied der ODIN stirbt der Ara Magkue noch auf dem Rückflug der ATLANTIS ins Parresum. Am 31. Dezember nutzen die Galaktiker eine kurze Kampfpause im Daffish-System, um die fünfhundert Särge dem Weltraum zu übergeben.
Moira holt Perry Rhodan und Atlan ins Arresum und bringt sie zur Werftwelt Ruulem. Algaan, Caliba, Nieda, Frala und Syne, fünf Koordinatorinnen der Ayindi, stellen ihnen das Projekt Parrix vor, eine Zusammenarbeit zur Abwehr der Abruse. Die Galaktiker sollen dabei ihre Fähigkeit, sich als Zellaktivatorträger unbegrenzt im Arresum aufhalten zu können, und ihre Immunität gegen die Ausstrahlungen abrusischer Kristalle nutzen und dafür mit ayindischer Technik ausgestattet werden. Der Terraner stimmt zu, da er hofft dadurch einen Entwicklungsschub für die Galaktiker zu erreichen. Die ersten Versuche scheitern, aber als die Ayindi drei Rochenschiffe auf die Möglichkeiten der Zellaktivatorträger reduzieren, gelingt es diesen, die Schiffe in den Griff zu bekommen. Von Moira erfährt Perry Rhodan mehr über ein zweites Intelligenzvolk innerhalb des Arresums, zu dem der Kontakt aber schon vor langer Zeit abgebrochen ist: die Barayen. Zudem bekommt der Terraner nähere Informationen zu Moiras ungewöhnlicher Frisur, dem Symbionten Kibb: bevor Moira nach fünfzigtägigem Aufenthalt im Parresum auf seinem Heimatplaneten landet, um in Frieden sterben zu können, lebt Kibb wie seine Artgenossen als intelligenzloser, blutgieriger, tentakelbewehrter Parasit. Da die Kibbs bereits einen Großteil der Lebensformen ihrer Welt getötet haben, zwingt der Nahrungsmangel sie zu einer Trockenstarre. Als die Ayindi auftaucht, stürzt sich Kibb daher sofort auf das vermeintliche Opfer. Aus Moiras Blut dringen jedoch Bilder und Begriffe in den Schmarotzer ein und lassen ihn intelligent werden. Um den wertvollen Wirtskörper zu erhalten, eliminiert Kibb das arresische Element, das Moiras Überleben im Parresum verhindert hätte. Quidor von Tanxtuunra landet auf dem Planeten, und Moira entschließt sich, ihn unter Einsatz ihres Lebens anzugreifen, doch Kibb übernimmt die Kontrolle über die Ayindi und veranlaßt sie, sich dem Ritter der Tiefe als Orbiter anzuschließen. Kibb löscht Moiras Informationen über seine eigene Existenz und über ihre Herkunft aus dem Arresum. Er läßt Moira zwar die Einsicht, daß Quidors Sieg auf einem natürlichen Prozeß beruht, nimmt ihr aber das Wissen um die Fünfzig-Tage-Frist. Entsprechend ihrer militärischen Erziehung wird Moira im Laufe der Zeit zu einer Söldnerin, und Kibb erkennt, daß die Symbiose beide Partner relativ unsterblich macht und daß eine Trennung für jeden von ihnen tödlich wäre. Als Kibb zwei Millionen Jahre später beim Besuch der Theanschule auf dem Planeten Quidor feststellen muß, daß Quidor von Tanxtuunra das Leben auf seiner Heimatwelt hat ausrotten lassen, um eine weitere Symbiose eines Kibb mit einer Ayindi zu verhindern, gerät er in Wut, zerstört das Denkmal des Führers der Tanxtuunra und wütet in den Einrichtungen des Planeten.

Zum ersten Mal gelingt es einer Schneeflocke, einer kleinen Einheit der Kristall-Gefahr, direkt in das Aariam-System der Ayindi einzudringen. Sie kann zwar zerstört werden, aber die Ayindi sind alarmiert durch diesen Durchbruch des Feindes. Trotzdem stimmt Perry Rhodan zu, als die Ayindi ihm vorschlagen, die BASIS über das Aariam-System zu einem ruhigeren Sampler zu verlegen, nachdem diese über Noman von Einheiten der Damurial schwer bedrängt wurde.
Im Orbit der Monochromwelt angekommen erwartet die Terraner eine Sensation, Paunaro enteckt auf dem Planeten den Körper Voltagos, der in allen Farben schillert. Der Nakk verkündet, daß noch Leben in dem Kyberklon sei.
Auf der Erde taucht in der Zwischenzeit ein geheimnisvoller Fremder auf, der sich als Timmerson Gender vorstellt. Überprüfungen seiner Personialien ergeben, daß Gender 13. April 3492, also in der Zeit der Aphilie, geboren wurde und daß sich seine Spur am 2. September 3581 verliert, an dem die Erde in den Schlund stürzte und ES die aphilische Menschheit aufnahm. Der mittlerweile von der Ersten Terranerin, Koka Szari Misonan, ernannte LFT-Kommissar, Geo Sheremdoc, versucht mehr über den Mann aus einer anderen Zeit herauszufinden. Gender jedoch widersteht allen Versuchen, Sheremdocs und Siankows, die sich beide übrigens nicht grün sind, mehr über ihn zu erfahren. Am 22. Januar 1217 NGZ materialisieren fünfzig Kilometer über dem Mars dreißig etwa einen Meter große Kristallsplitter. Sie stürzen auf den roten Planeten und wuchern, kaum das sie den Boden berühren zu kreisförmigen Flächen aus, die bei Menschen, die sich ihnen nähern, Übelkeit und eine saugende Schwäche auslösen. Sechs Personen, die mit ihnen in Berührung kommen, kristallisieren. Auch Sheremdoc gerät in den Bann der Kristalle, kann sich aber durch die Automatik seines SERUNs retten. Gender, der plötzlich das Gefühl hat, sich in der richtigen Zeit aufzuhalten, schickt sich am 24. Januar an, zum Mars zu fliegen. Sheremdoc gibt jedoch Befehl, ihn aufzuhalten. Etwa zur selben Zeit erscheint über dem Mars ein neuer, fünfunddreißig Meter langer Kristallsplitter, der fünfhundert Kilometer östlich des Nordpols niedergeht.

Im selben Moment, in dem der große Kristallsplitter erscheint, löst sich der auf dem Mars gefundene Block, der sich mittlerweile auf Titan befindet auf. Als der neben Siankow und Sheremdoc ebenfalls anwesende Gender seine Hand auf den Sockel legt, beginnt der über Funk in der Sprache der Sieben Mächtigen eine Warnung zu senden: "Dies sagt euch Permanoch von Tanxbeech, der Wächter der Brücke. Niemals dürft ihr mich von dieser Welt entfernen. Die Folge wäre eine Katastrophe für alle Völker in diesem Teil des Universums, die zu dem Zeitpunkt hier leben." Als Boris Siankow daraufhin mit Gender und dem Skelett den Mars anfliegt, empfängt er als mentale Botschaft den Bericht des Ritters der Tiefe:
Vor zwei Millionen Jahren erhielt Permanoch von Tanxbeech vom Planeten Khrat den Auftrag, im Solsystem Veänderungen des Raum-Zeit-Kontinuums zu untersuchen. Sein Schiff, die STORMON, wird von der kleinen, eiförmigen TAUVAN Rhoubils begleitet, der ihm seit zehntausend Jahren als Orbiter dient. Die zu diesem Zeitraum noch von zehn Planeten umgebene Sonne (Sol) erhält den Namen Frenczy, der vierte Planet, in dessen Bereich Überlappungen mit der Minusseite des Universums auftreten, den Namen Shjemath (Rotsand). In den unterirdischen Kavernen von Rotsand stoßen Permanoch von Tanxbeech und sein Orbiter auf die humanoiden Shuwashen, die vor einer Roboterzivilisation aus ihrer Heimatgalaxis auf den Planeten geflohen sind, den sie Lillebo nennen. Der Ritter stellt fest, daß Unbekannte auf der anderen Seite des Universums versuchen, die Störungen der Raumzeit zu kontrollieren, und fordert von Khrat Unterstützung an. Der Humanoide Walarus, ein Beauftragter der Kosmokraten, und dessen Androiden liefern ihm daraufhin eine gewaltige Menge an Waffen. Die Shuwashen werden auf den dritten Planeten evakuiert. Jahrhunderte später sucht Permanoch von Tanxbeech die Fünf-Planeten-Anlage von Neu-Moragan-Pordh im Aerthan-System auf, doch die Porleyter, die sich darauf vorbereiten, ihren Geist in Objekte des Kugelsternhaufens M 3 zu integrieren, weisen sein Hilfegesuch ab. Sie experimentieren jedoch selbst bei M 3 und M 13 mit Schwächen im Raum-Zeit-Gefüge und bestätigen den Verdacht, daß jemand versucht, eine Brücke von der Minus- zur Plusseite des Universums zu schlagen. Auf Shjemath führen die raumzeitlichen Unregelmäßigkeiten zu Gravitations-Schockfronten, die die Oberfläche des Planeten verwüsten. Schließlich stabilisiert sich das Transitionsfeld in fünfzig Kilometern Höhe, und siebzehn Rochenschiffe tauchen auf. Permanoch von Tanxbeech treibt sie mit seinen zwanzigtausend Waffensystemen zurück, folgt ihnen und zerstört den Planeten Oosinom. Trümmer des arresischen Planeten stürzen auf Rotsand. Nach diesem Erfolg bittet Quidor von Tanxtuunra, der an der Unendlichen Lücke aus Funkbotschaften der Ayindi von der Zerstörung ihrer Testwelt erfahren hat, um die Aufzeichnungen Rhoubils.

Viele Jahrhunderte später berichtet er von der lebenvernichtenden Gefahr, die die Ayindi auf ihrer Seite des Universums bedroht, und schickt Permanoch von Tanxbeech einen Obelisken, der unter Einwirkung ungewöhnlicher Energieformen die Bildung einer extrem lebensfähigen biologischen Masse bewirken soll, um einen eventuell angreifenden Lebensfresser zu übersättigen. Der Obelisk wird in einer unterirdischen Kaverne untergebracht. Da die Porleyter nach zweitausendjährigen Forschungen den Bauplan einer Maschine übermitteln, die die Schwächung des Raum-Zeit-Kontinuums aufheben kann, entsendet Permanoch von Tanxbeech seinen Orbiter zu der Fabrik GONDARAK, um die Abwehrwaffe bauen zu lassen. Eine offenbar der Shuwashen-Zivilisation entstammende Robotflotte, die einhundert Jahre später auftaucht, lenkt der Ritter der Tiefe in die Sonne. Vierzig Jahre danach erscheint ein riesiges Schlachtschiff, in dem sich keine Ayindi aufhalten und das keine negative Strangeness aufweist, im Durchgang und greift Shjemath an. Es wird ebenso wie eine Flotte, die sich mehrere Wochen beim vierten Planeten Frenczys aufhält, vernichtet. Als Rhoubil nach eintausend Jahren noch immer nicht zurückgekehrt ist, verbirgt sein Ritter die STORMON, läßt sich in einem Formenergieblock konservieren und programmiert dessen Memospeicher so, daß er auf die Aura der Ritter der Tiefe, ihrer Orbiter und der Beauftragten von Superintelligenzen und ähnlichen kosmischen Mächten reagiert. Da die spezielle Formenergie im Laufe der Zeit seinen Körper absorbierte, sind nur das Skelett Permanochs von Tanxbeech und eine dreißig Zentimeter durchmessende und sechs Zentimeter dicke, grau schimmernde Scheibe vorhanden. Siankow begreift, daß die Raum-Zeit-Schwächen im Bereich des Mars, bei M 13 und bei M 3 für die Entstehung der beiden Toten Zonen und des Hyperdim-Attraktors verantwortlich waren, da der Maciuunensor der Arcoana seine Energie von den schwächsten Punkten seiner Umgebung absaugte. An der ausgeprägtesten Schwachstelle entstand die erste Tote Zone. Dabei wurde der Obelisk mit dem Quidor-Symbol gezündet und ließ eine biokinetische Alptraumlandschaft entstehen, von deren Impulsen später die Ertruserin Lyndara angezogen wurde, die offensichtlich die Existenz eines aktiven Überganges auf dem Mars spürte.
Gender erreicht endlich mit einem Raumboot heimlich den Mars. Obwohl er sich nun in der richtigen Zeit und am richtigen Ort befindet, ist er sich bewußt, daß etwas falsch ist. Seinem Auftrag gehorchend, sucht Gender das Zentrum des mittlerweile zehn Kilometer langen und acht Kilometer breiten Kristallfeldes auf. Indem er seine Kraft an das Feld abgibt, dessen Material sich bei seiner Berührung in ein harmloses Granulat umwandelt, stirbt der geheimnisvolle Mann. Nur der nackte Leichnam bleibt zurück.

Am 26. Januar 1217 NGZ ergibt die Auswertung der Daten Permanochs von Tanxbeech, daß sich GONDARAK in der Großen Magellanschen Wolke befindet. Die auf die Suche nach der Fabrik geschickte Dilja Mowak bringt einen Datenträger mit dem Bauplänen der geheimnisvollen Maschine mit zurück ins Solsystem.
Nach kurzer aber sehr intensiver Suche gelingt es einigen Spezialisten, das Schiff des Ritters der Tiefe auf dem Mars zu finden, es gelingt aber nicht mehr, das Schiff zu bergen, denn es wird von den Kristallmassen überrollt.
Am 7. Februar erwacht Volatgo an Bord der BASIS und flieht mit einer Space-Jet durch das Transitionsfeld, ins Aariam-System. Dort gelingt es ihm, sich ein Rochenschiff anzueigenen, mit dem er in den weiten des Arresums verschwindet. Auch die Zellaktivatorträger erhalten nun die ihnen zugedachten Schiffe der Ayindi und beginnen die Erkundung des Arresums und der Abruse.
Bei der nächsten Expedition der Rochenschiffe in den Bereich der Abruse, nehmen die Unsterblichen die Gruppe der Beausoleils unter der Leitung des Cajun Joseph Broussard Jr. mit. Der auf der Pionierwelt Lafayette geborene Broussard ist fest verwurzelt in den Traditionen der der Menschen, die einst seinen Heimatplaneten besiedelten. Mitte März gelingt es den Beausoleils einen Diamantenen zu entern. Weiterhin können sie den "Kommandanten" des Diamanten, Cryzz, gefangen zunehmen, bevor das gesamte Schiff zu Staub zerfällt. Die Untersuchung des "Gefangenen" ergibt nur wenig Interessantes. Der Versuch von Gucky und Dao-Lin-H'ay, telepathisch Kontakt aufzunehmen schlägt ebenfalls fehl. Als die Rochenschiffe des Einflußbereich der Abruse verlassen, beschleunigt sich der Zerfall von Cryzz, bis er schließlich "stirbt".

Während im Solsystem der Mars noch immer nicht vollständig evakuiert werden konnte und Boris Siankow noch immer bemüht ist, die Auzeichnungen der Porleyter zu entziffern, ereignen sich Dinge von ungeahnter Tragweite. Der Somer Furunoed taucht in der Milchstraße auf und bringt einige seltsame Hanteln mit sich, von denen die Veteranen der BASIS, die zusammen mit Harold Nyman in den Einflußbereich der fremden Geistesmacht geraten waren, stark angezogen werden. Zu allem Überfluß scheint NATHAN unter den Nachwirkungen des Einsatzes der Spindelwesen zu leiden. Die Syntronik macht Fehler, verschleiert Informationen und verweigert Befehle.
Inzwischen haben Harold Nyman und die BASIS-Veteranen die Hanteln erhalten, nach denen sie so dringend verlangten. Der Somer Furunoed kommt daraufhin auf Lokvorth ums Leben, seine letzten Worte sind "Gomasch Enredde"! Die ANSON ARGYRIS und das Medoschiff PARACELSUS, unter der Leitung des Plophoders Armin Possag und des Ertrusers Nuka Kullino, transportieren die Leichen der Somer zum Gom-Tor, um sie ihrem Volk zu übergeben. Dort erfahren die beiden, daß eine Flotte von fremdartigen Schiffen vor kurzem das Tor passiert hätten. Unterdessen findet Aaron Sebastian auf Luna heraus, daß NATHAN an einer gewaltigen Namensliste arbeitet. Am 4. Mai erklärt die Mondsyntronik, ihr Inneres und damit auch der STALHOF seien ab sofort für alle Personen mit Ausnahme der Zellaktivatorträger gesperrt. Am 27. Mai beendet NATHAN seine Liste, die die Namen der zwanzig Milliarden Menschen enthält, die ES im Jahre 3581 aufnahm, bevor die Erde in den Schlund stürzte, und die durch die Namen von Ribald Corello, Ernst Ellert, Tatcher a Hainu, Kitai Ishibaschi, Tako Kakuta, Ralf Marten, Merkosh, André Noir, Son Okura, Dalaimoc Rorvic, Wuriu Sengu, Takvorian, Betty Toufry, Balton Wyt, Tama Yokida und Lord Zwiebus ergänzt wird, die 3587 in ES aufgingen, um die Superintelligenz vor der Verwandlung in eine Materiesenke zu bewahren. Am 31. Mai beobachten die ANSON ARGYRIS und PARACELSUS, wie eine große Zahl fremder Raumschiffe im Gom-Tor materialisiert. Die beiden Schiffe folgen der zweitausend Einheiten starken Transportflotte der Hamamesch, die im Gom-Tor materialisiert ist, in die Große Magellansche Wolke. Dort stellen die Gurrads die Händler aus Hirdobaan sofort unter ihren Schutz. In den vier Sektoren Magellans richten die Hamamesch große Basare ein und werben auf vielen Welten mit holographischen Projektionen um Kunden. Während die Besatzungen der PARACELSUS und der ANSON ARGYRIS von den Basaren zurückgewiesen werden, bricht unter den Bewohnern Magellans ein wahrer Kaufrausch aus. Durch dies Nachrichten alarmiert, entsendet Geo Sheremdoc die Hanse-Spezialisten Esker Harror und Dilja Mowak zum Ort des Geschehens. Doch auch der mentalstabilisierte Suchtmittel-Experte Harror erliegt dem seltsamen Einfluß der Hanteln. Dilja Mowak kann nur noch feststellen, daß etwa tausend weitere Schiffe mit den seltsamen Waren an Bord unterwegs sind, um auch die Milchstraße mit ihren Basaren zu beglücken.

Siankow hat weiterhin kein Glück mit DORADO, die Maschine der Porleyter explodiert bei der Aktivierung.
In der Galaxis Fereat stoßen die Rochenschiffe der Zellaktivatorträger das erste Mal auf eine dritte Lebensform innerhalb der Arresums, den Barrayd, die Nachfahren der Barayen. Die Unsterblichen gelangen in das Heimatsystem der Barrayd und erhalten dort weitere Informationen über die Abruse, unter anderem die Position verschiedener Stützpunktwelten. Von einem dieser Planeten sollen ständig Kristallschiffe starten, obwohl nur wenige dort landen. Auf dem Werftplaneten der Abruse können die Galaktiker einen großen "Kristall-Kopf" erbeuten, der aber ebenfalls beim verlassen des Systems zu zerfallen beginnt. In den Gedanken des Kommandanten Smezz findet Gucky die Sehnsucht nach etwas, daß er als Hyzzak bezeichnet. Unvermittelt beginnt der Kristallkopf, feine Nadeln zu verschießen, die die Wände des Rochenschiffs durchschlagen. Normale Materie die von ihnen getroffen wird, kühlt sie durch ein Phänomen, das Mila Vandemar Kristall-Eising nennt, sofort auf den Absoluten Nullpunkt ab, weil in ihr die gesamte thermische Bewegung schlagartig erlischt. Die Leichen der Beausoleils, die den Kristallnadeln zum Opfer fallen, zerbrechen in zahllose Stücke. Kantor wird zwar am linken Arm verletzt, bleibt aber dank seines Zellaktivators am Leben. Die MANAGA wird vernichtet und die Galaktiker kehren an Bord der beiden anderen Rochenschiffe zur BASIS zurück. Von Philip erfahren sie dort, was im Solsystem geschieht, woraufhin Moira anbietet, einige Zellaktivatorträger innerhalb von zwei Wochen zur Erde zu bringen. Am 31. Juli treffen die Unsterblichen Rhodan, dessen Sohn Michael, Reginald Bull, Homer G. Adams im Solsystem ein. NATHAN läßt die vier zwar in den STAHLHOF, sagt aber auch ihnen nichts über sein geheimnisvolles Projekt. Nicht zuletzt wegen der Bedrohung der Milchstraße durch die Hamamesch entschließt sich Adams, im Solsystem zu bleiben. Unterdessen beginnt am 8. Mai der Hanse-Spezialist Cyrn Dow, der auf Misoma-II verbrecherische Machenschaften der Springer untersucht und in dem der Geist seines teuflisch-genialen und scheinbar über dem Planeten Goronotoga umgekommenen Vaters Cynan Dow erwacht, unbewußt rätselhafte Zerstörungen und zahlreiche Explosionen auszulösen. Am 2. August bringt ihn sein Partner Shep Darona schwer verletzt und bewußtlos zu Adams. Der Hanse-Chef, der das Geheimnis um Cynan Dow kennt, läßt Cyrn Dow auf Mimas behandeln. Während die STYX mit Perry und Michael Rhodan, Reginald Bull und den Ayindi am 6. August das Solsystem verläßt, meldet sich Cynan Dows Geist und droht Adams, der von ihm selbst gezüchtete Körper seines Sohnes werde das Werkzeug seiner Rache sein. Adams vermutet, daß Cyrn Dows Schwester helfen könnte, die allerdings nichts von der Existenz ihres Bruders weiß und sich an Bord der BASIS aufhält.

Auf der Suche nach Werft-Planeten oder Akademien der Abruse, geraten die drei Rochenschiffe wiederum in Schwierigkeiten, während denen die TYRONA von Atlan kristalisiert wird. Die Besatzung kann gerettet werde, aber die Galaktiker haben ein weiteres Rochenschiff verloren. Zurück im Aariam-System erklären die Ayindi, daß sie sowohl an einem Gegenmittel gegen das Kristall-Eising als auch an einer Rettung für den Mars arbeiten. Auf den Vorschlag Alaska Saedelaeres hin, kehren die drei Rochenschiffe noch einmal zu Utiekks Turm im System der Barrayd zurück. Dort finden sie zum ersten Mal seit seinem Verschwinden eine Spur von Voltago. In einem Geheimarchiv innerhalb von Utiekks Turm findet Nadja Vandemar aufzeichnungen, die besagen, daß der Kampf gegen die Abruse bereits vor über vier Millionen Jahren begonnen hat. Damals sei bei einer gewaltigen Schlacht die etwa einhunderttausend Schiffe umfassende Flotte der legendären ayindischen Anführerin Avanata vom Rückzug abgeschnitten worden. Das Ansehen der Kommandantin war so groß, daß der Glaube entstand, Avanatas Armada werde einst mit dreifacher Stärke zurückkehren und die Abruse endgültig vernichten. Überraschend taucht Voltago auf und fordert von Perry Rhodan, in die MAMERULE zu kommen. Dort zeigt der Kyberklon dem Terraner die kristallinen Leichen Alexius Bullets und der übrigen neunundvierzig Beausoleils der TYRONA, die Rhodan in die BASIS gebracht zu haben glaubte.

Bei ihrer Rückkehr zur BASIS schäumen insbesondere die fünfzig Beausoleils der TYRONA, die unter Alexius Bullets Kommando auf Opal gestrandet waren, vor Lebensfreude über, doch bald zeigen sie erste Symptome einer Andersartigkeit. Bald darauf drehen sie endgültig durch und versuchen zur Hamiller-Tube vorzustoßen und das Trägerschiff zu übernehmen. Moira begreift, daß es der Abruse gelungen ist, identische Doppelgänger der Beaumortels zu erzeugen und daß die Aura wahren Lebens die Chamäleon-Moleküle des ohnehin rasch vergänglichen Pseudolebens noch schneller degenerieren läßt. Nachdem die BASIS weitgehend evakuiert ist, bittet die Hamiller-Tube in letzter Not Moira um Hilfe, doch die Beaumortels haben sich bereits vollständig aufgelöst, bevor die Söldnerin eingreifen kann. Moira muß zähneknirschend auf die vereinbarte Belohnung, das Geheimnis Hamillers zu erfahren, verzichten.
Bevor Rhodan zur BASIS zurückkehrt, fordert er von Voltago einen Bericht über alles, was er seit seinem Verschwinden erlebt hat. Der Kyberklon berichtet, daß er in einem System, vierzig Millionen Lichtjahre vom Aariam-System entfernt auf eine kugelförmige Konstellation aus siebzehn Sonnen und den kristallisierten Trümmern von etwa fünfundzwanzig Planeten gestoßen ist. Inmitten der Sonnenkugel driften einhunderttausend auffallend große, langgezogene Rochenschiffe ineinander verkeilt um ein unerklärliches Schwerkraftzentrum. Auf einem der Planeten findet er einen würfelförmigen Datenträger, der persönliche Daten der Ayindi Avanata enthält. Es war ihr zwar gelungen, das "Herz der Abruse" zu lokalisieren und die Koordinaten mit Kurierschiffen ins Ariam-System zu übermitteln, aber wird dann doch von der Abruse umzingelt. Wieder im Aariam-System erkundigt sich Perry Rhodan nach den Kurierschiffen, die damals Avanata losgeschickt hatte. Moira erklärt dem Terraner aber, daß solche Daten möglicherweise nicht mehr existieren. Es stellt sich aber heraus, daß das Kurierschiff BOOCRA, als einziges Schiff ihres Verbandes zurückkehrte, Aariam aber erst erreichte, als der Zufluchtsort von Avanatas Armada bereits von der Abruse eingenommen worden war. Das dadurch nutzlos gewordene Totenschiff wurde damals zum Archivplaneten Sheor weitergeleitet, der sich mittlerweile ebenfalls im Bereich der Abruse befindet. Moira ermittelt, daß die Daten der BOOCRA zuvor über Vheer zur Archivwelt Sprink gebracht wurden, einem Planeten Callderes, der viertgrößten Ayindi-Galaxis. Moira bringt mit der STYX Rhodan, Atlan, Gucky, Icho Tolot, Myles Kantor und die Vandemar-Zwillinge zu der eine Million Lichtjahre entfernten Welt. Da der Planet sowohl für Moira als auch für die Koordinatorin Calfi, die über die Unversehrtheit der Archive wacht, verboten ist, müssen die Galaktiker allein auf Sprink landen. In Siamms Box, einem eintausend Meter hohen würfelförmigen Gebäude, in dem Informationen in energetischen Sphären konserviert werden, entdecken sie ein Fragment der BOOCRA. Mit Hilfe des von der MAMERULE für Voltago ermittelten Codes verschaffen sich die Zellaktivatorträger Zugang, und der Strukturformerin Nadja Vandemar gelingt es, den kristallinen Datenspeicher des Schiffes aus dem uralten Schiffsbruchstück herauszulösen, ehe dieses durch eine Selbstvernichtungsanlage zerstört wird.
Am 18. Oktober 1217 NGZ, brechen die CIRIAC, die CAJUN, die CADRION und die MAMERULE zu den Koordinaten auf, an dem sich das "Herz der Abruse" befinden soll. Am 17. November treffen die CIRIAC, die CAJUN, die CADRION und die MAMERULE bei Avanatas Armada ein. Ein plötzlicher Schwerkraftwechsel, der eine ruckhafte Positionsveränderung der Planetentrümmer zur Folge hat, erklärt, wieso Voltago Avanatas Koordinatenangaben nicht korrekt auswerten konnte.
In der Milchstraße eröffnen in der Zwischenzeit die Hamamesch ihre Basare, in denen sie ihre Ware gegen galaktische High-Tech-ware tauschen wollen.

In Pi-Poul Thean findet Perry Rhodan endlich ein Mitglied der Damurial, mit dem er reden kann. Dieser überwindet seine der uralten Tradition der Damurial entsprungene Scheu und landet mit dem Terraner in einer Space-Jet auf dem Tabuplaneten Shaft. Als keine der für diesen Tabubruch vorausgesagten schrecklichen Folgen eintritt, entsteht in dem alten Thean der Verdacht, daß Quidor selbst die falschen Vorstellungen der Damurial initiiert hat.
An Bord der BASIS, wo sich die Hamiller-Tube immer seltsamer verhält, verkündet sie, daß sie den Ruf der Superintelligenz, ES erwartet von der sie in einen Langzeitplan involviert worden sei, der mit NATHANs Projekt Insideout und den beiden Coma-Expeditionen zusammenhänge. Die Hamiller-Tube verkündet: "Wenn ES uns nicht findet, dann werden wir ES finden!", und fliegt mit dem riesigen Trägerschiff in das Transitionsfeld zum Arresum ein. Perry Rhodan macht sich auf die Suche nach der BASIS, die in den Tiefen des Arresums verschwunden ist. Mit Hilfe Philips, der nach längerem Zögern zwei der drei Kurzen Wege investiert, die ihm noch bleiben, bevor er sich auf Mystery regenerieren muß, wird die BASIS schließlich gefunden, und Perry Rhodan läßt die Belagerung der Hamiller-Tube durch Arlo Rutans Ertruser abbrechen. Aus der Syntronik, die daraufhin ihren Schutzschirm abschaltet, tritt Ernst Ellert dem Zellaktivatorträger entgegen und erklärt, er habe als Bote von ES die BASIS übernommen.

Am 10. Januar 1218 NGZ tritt der Maschtar Jorror auf, der zum geheimen militärischen Personal der Hamamesch-Karawane gehört. Von seinen Artgenossen unterscheidet sich Jorror, der eine Aura großer Macht ausstrahlt, durch zahllose stecknadelkopfgroße gelbe Flecken auf seiner hellgrauen Schuppenhaut. Über seinem Raumanzug trägt er das Maschthom, einen zwölf Zentimeter breiten anthrazitfarbenen Gürtel, der bei seitlichem Lichteinfall grünlich schimmert. Nach einem Plan des Maschtars gelingt es Harror und Nyman Homer G. Adams einen Huyla-Roboter zu überreichen. Der Hanse-Chef gerät sofort in den Bann des gnomenhaften Roboters. Gleichzeitig bringen Nyman und Harror auf der Erde die übrigen zwölf Millionen Huyla-Zwerge in den Handel, lösen damit einen weltweiten Wettlauf um die begehrten Roboter aus und spielen anschließend der Presse die Information zu, daß die Gnomen von den Hamamesch stammen und daß die weitere Nachfrage nur durch den Basar KOROMBACH befriedigt werden könne. Als Sheremdoc am 24. Januar wieder im Solsystem eintrifft und klären will, wieso NATHAN trotz strikter Anweisung nicht gegen die Hamamesch vorgegangen ist, stellt sich heraus, daß die Mondsyntronik rätselhafterweise vor einer totalen Überlastung steht, diese Tatsache aber geheimgehalten hat. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, ordnet Koka Szari Misonan an, die Errichtung KOROMBACHs nicht zu behindern. Am 1. Februar tragen Sheremdoc und die Erste Terranerin Vertoonen, dem Leiter des Basars, das Angebot der LFT vor, ihm alle seine Waren zu einem erhöhten Preis abzukaufen. Nach einer kurzen Bedenkzeit lehnt der Hamamesch jedoch ab. Unmittelbar danach kündigen die Händler aus Hirdobaan an, den Basar KOROMBACH, einen Würfel mit einer Seitenlänge von sechstausend Metern, am folgenden Tag zu eröffnen.

An Bord der BASIS erklärt Ernst Ellert, er habe die Hamiller-Tube für längere Zeit desaktiviert, da ihre Handlungen in den letzten Tagen nicht mehr im Sinne von ES gewesen seien. Ellert berichtet, daß bereits die Neuverteilung der Zellaktivatoren zum Langzeitplan der Superintelligenz gehört habe. Schon damals habe ES die Bedeutung der Vandemar-Zwillinge und der Ennox, durch die die Galaktiker vom Großen Kosmischen Rätsel erfahren sollten, vorausgesehen. Daß Perry Rhodan dennoch aufgefordert worden sei, Kandidaten für die Zellaktivatoren zu benennen, habe den Zweck gehabt, zu prüfen, inwieweit der Terraner in der Lage wäre, mögliche Entwicklungen vorauszusehen. Indem die Galaktiker mit den Ayindi Kontakt aufgenommen und die erweiterte Struktur des Universums kennengelernt hätten, seien die beiden ersten Teilziele des Langzeitplanes erreicht worden. Die Galaktiker hätten jedoch durch mehrere Aktionen und ihren Stolz in den Verhandlungen mit den Ayindi unnötig Zeit verloren. Die Abruse, deren Beseitigung nun als drittes Teilziel anstünde, sei allerdings nicht etwa nur ein Problem der Ayindi oder der Galaktiker, sondern eine Bedrohung für das gesamte Universum, da sie an einen Teilaspekt der Dritten ultimaten Frage rühre. Weiterhin erklärt Ellert, die Formulierung "Wer hat das GESETZ initiiert, und was bewirkt es?" sei nur eine der Ausdrucksformen, welche die dritte ultimate Frage annehmen könne. In Wahrheit sei die Dritte Frage viel komplexer. Der Bote der Superintelligenz vergleicht sie mit einem dimensionslosen Räderwerk, von dem jedes Rädchen einen eigenen Baustein, eine eigene Regel und ein eigenes Gesetz darstelle und das in seiner Gesamtheit die Stabilität des Universums bewirke. Die Abruse schmirgele, bildlich gesprochen, an der unsichtbaren Trennschicht zwischen Arresum und Parresum. Ellert bestätigt Rhodans Vermutung, daß dadurch die Naturgesetze ungültig werden und die Grundbausteine der Materie neue Eigenschaften erhalten könnten. Die physikalischen Unmöglichkeiten der Sampler-Planeten würden die Auswirkungen einer Schwächung der Wand zwischen Arresum und Parresum verdeutlichen. In ferner Vergangenheit hätten die Ritter der Tiefe zum Krieg gegen die Ayindi aufgerufen, um diese daran zu hindern, weitere Löcher in die Trennschicht zu brennen. Da Lebensenergie der eigentliche Feind der Abruse sei, müßten drei Lebensinseln geschaffen werden, um die Kristallmacht zu vernichten. Die Galaktiker erhalten den Auftrag, dazu mindestens drei Nocturnen-Stöcke einschließlich des Weisen und des Narren von Fornax in das Arresum zu holen und auf drei Orte zu verteilen. ES werde die zwanzig Milliarden Bewußtseine dorthin bringen, die es vor dem Sturz der Erde in den Schlund aufgenommen habe. Schon damals habe ES gewußt, daß diese Bewußtseine später benötigt werden würden. Um den Bewußtseinspool vorzubereiten, seien die Bewußtseine gegenwärtig in NATHAN zwischengelagert. Erst Ende des Monates werde die Superintelligenz sie wieder abholen und in drei Teilpools aufteilen. Um dies vorbereiten zu können, habe NATHAN die rätselhafte Totenliste erstellt. Ellert führt aus, daß ES vor einiger Zeit die Nocturnen aufgefordert habe, sich auf eine Aufgabe von kosmischer Bedeutung einzustellen. Die Zellaktivatorträger erhalten den konkreten Auftrag, drei Standorte für Lebensinseln innerhalb der Abruse zu suchen und die Abruse selbst zu vernichten.

Moira beginnt mit dem Transport der Nocturnen-Stöcke aus Fornax ins Arresum. Und im Solsystem versagt die Wunderwaffe der Ayindis zur Rettung des Mars, Sholunas Hammer.
Am 14. Februar 1218 NGZ wechseln die Unsterblichen mit der CIRIAC, der CADRION und der CAJUN ins Arresum über um der Abruse endgültig den garaus zu machen, zuvor verlassen alle Sterblichen die Rochenschiffe. Die achttausendvierhundertdreiundzwanzig Quarztürme des Weisen von Fornax sollen von Pery Rhodan und seinen Gefährten zum Herzen der Abruse führen, Voltago soll die fünftausendeinhundertdreißig Türmen des Narren von Fornax in die Enklave der Barrayd fliegen. Paunaro besteht jedoch darauf, diese Aufgabe zu übernehmen. Voltago bricht daher mit den siebenhundertundneun Türmen der jungen Nocturnen in die Galaxis Calldere auf. Immer wieder attackiert Hyzzak, der General der Abruse die Galaktiker, kann sie aber nicht aufhalten.

Als die Zellaktivatorträger mit ihren Rochenschiffen und dem Nocturnen-Pulk am 31. März 1218 NGZ in die Staubwolke des Abruseherzens eindringen, werden sie in Pseudorealitäten versetzt, die aus Aspekten ihrer eigenen Vergangenheit bestehen und deren Ereignisse sich ständig in ähnlicher Form wiederholen. Nadja und Mila Vandemar erlebt eine Episode auf Gäa wieder, kurz bevor Gucky dort erschien. Aufgrund ihrer engen Bindung gelingt es den Zwillingen sich aus ihren Illusionen zu befreien. Zusammen mit Gucky können sie nach und nach auch alle anderen Zellaktivatorträger befreien. Alaska Saedelaere ist gezwungen, im Jahre 3428 ständig den Transmittersprung von der Handelsstation Bonton nach Peruwall zu wiederholen, der ihm einst den Zusammenstoß mit dem Cappin bescherte und so zum Maskenträger machte. Gucky ist in einer Szene gefangen in der er immer wieder anderen Mausbibern begegnet, die sich dann aber gegen ihn wenden. Atlan ist schließlich gezwungen, den Tag des Jahres 2406 erneut durchleben, an dem er auf Tamanium Mirona Thetin töten mußte, um sie daran zu hindern, durch eine Zeitreise die Menschheit auszulöschen. Da er sich und der geliebten Frau eine gemeinsame Zukunft ermöglichen will, versucht der Arkonide immer wieder verzweifelt, dem Ablauf der Ereignisse eine andere Wendung zu geben. Als er sich nach vielen gescheiterten Versuchen endlich am Ziel sieht, wird er von Gucky aus seiner Scheinrealität herausgerissen. So muß sich jeder der Unsterblichen seinen Ängsten stellen, bis sie alle befreit werden können.

Entgegen der Anweisung von ES, entschließen sich die Unsterblichen dazu, zunächst die Lebensinsel zu installieren, anstatt das Abruseherz zu zerstören. Als sich ein Kristallbrand im Herz der Abruse ausbreitet, muß diese einsehen, daß ihr Plan, die Nocturnen-Stöcke zu sich bringen zu lassen, ein Fehler war, weil sie deren Lebensenergie, von der sie sich ernähren wollte, falsch eingeschätzt hat. Sterbend erinnert sich die Abruse an ihre Enstehung: Weil es unter dessen Existenz leidet, absorbiert das energetische Gebilde sämtliches organische Leben seines Planeten, nimmt dadurch an Stärke zu und beherrscht schließlich den gesamten Himmelskörper. Um nicht zu verkümmern, lernt es, sich im kosmischen Staub des Weltalls zu manifestieren, diesen zu verdichten und zu formen und sich so einen "Körper" zu erschaffen. Nach Jahrtausenden gelingt es der Abruse, kristalline Strukturen zu erzeugen, durch die sie weitere bewohnte Planeten erreichen und erobern kann. Ihren Sitz schützt sie durch einen Schutzwall aus einhundertdreiundzwanzig Neutronensternen, die sie Kraft ihres Geistes bewegt. Zwischen ihnen erzeugt sie einen von ihr selbst beseelten Körper aus kosmischem Staub. In gewaltigen Hypersprüngen, die jeweils jahrtausendelanger Vorbereitung bedürfen, kann die Abruse mit dieser Bastion durch den Raum wandern. Sie weitet ihren Machtbereich immer weiter aus und verwandelt dabei alles organische Leben in Kristall. Als höchstentwickelte Existenzform in ihrem Bereich des Universums ist die Abruse jedoch von Stagnation bedroht. Als sie von dem an organischem Leben überreichen Parresum erfährt, bemüht sie sich daher in der Hoffnung auf neue Nahrung und größere Macht, die Trennwand zwischen den beiden Seiten des Universums durchlässig zu machen.
Bevor sie entkräftet das Bewußtsein verlieren, lösen Mila und Nadja Vandemar in der Staubwolke des Abruseherzens ein Kettenreaktion aus, die nach und nach das gesamte abrusische Material der Dunkelwolke vertilgt. Die Abruse ist damit endgültig vernichtet.

Am 7. April erscheint die Kunstwelt Wanderer über den Planeten Nachtschatten II, der von seiner Sonne erwärmt zu werden beginnt, und ES entläßt einen Teil der aphilischen Bewußtseine in Form transparenter Schemen. Ernst Ellert erklärt, Nachtschatten II müsse erst umgeformt werden, bevor die Menschen ihre neue Heimat in ihrer endgültigen Gestalt besiedeln könnten. Danach fordert der Bote der Superintelligenz die Zellaktivatorträger auf, unverzüglich die Galaxis Calldere anzufliegen, weil es dort Schwierigkeiten beim "Projekt Adoption" und bei der Errichtung von Voltagos Lebensinsel gäbe.
Nachdem im Solsystem zuletzt Sholunas Hammer versagt hat, haben die Ayindi einen neuen Plan entworfen, das Projekt Adoption, bei dem der Planet Trokan den Mars ersetzen soll. Über dem Planeten Sainor taucht Wanderer auf und entläßt einen Teil der ehemaligen Aphiliker in ihrer ursprünglichen stofflichen Gestalt. Sie tragen die gleiche Kleidung wie Timmersson Gender, können deren Taschen jedoch öffnen und wissen über die Ausrüstung, mit der ES sie versehen hat, genau Bescheid. Auf eine entsprechende Frage antwortet eine Frau Perry Rhodan, daß die Altmutanten auf eigenen Wunsch bei ES geblieben seien. In einer Vision demonstriert Ellert den Zellaktivatorträgern, wie die weitere Entwicklung im Arresum ablaufen wird: Der Kontakt mit den Ayindi wird die technologische Entwicklung der Menschen auf Sainor schnell vorantreiben. Ebenso wie die Bewohner der Lebensinsel, die Paunaro mit den Quarztürmen des Narren von Fornax auf dem Planeten Camplat im Nihhat-Nebel eingerichtet hat, werden die Sainorer Nachtschatten II besuchen. Beschleunigtes Planetenforming wandelt die ehemalige Eiswelt, um die sich eine Atmosphäre bilden wird, in eine bewohnbare Welt um, auf der die über sechseinhalb Milliarden terranischen Bewußtseine körperlich werden und, unterstützt durch die Sainorer und Camplater, eine Zivilisation aufbauen können. Da weder neue Schneeflocken, noch Eiszapfen oder Kommandanten der Abruse entstehen können, werden die Menschen des Arresums in der Lage sein, sich ungehindert zu entfalten, durch ihre Lebensenergie die Kristallstrukturen aufzulösen und mit der Technik der Ayindi und mit ihren eigenen Entwicklungen die Welten der Abruse wiederzubeleben.

Nachdem er ihnen am Schluß gezeigt hat, wie die Superintelligenz ES Paunaros größten Wunsch erfüllt und den Nakken in sich aufnimmt, wie sie es mit all seinen Artgenossen in der Milchstraße getan hat, fordert Ellert die Unsterblichen auf, nun auf ihre Seite des Universums zurückzukehren, da Arresum und Parresum für alle Zeiten voneinander getrennt bleiben müßten. Am 11. April nehmen die Zellaktivatorträger und Voltago im Aariam-System Abschied von den Ayindi, lassen ihre Rochenschiffe zurück und fliegen, ohne Moira noch einmal gesehen zu haben, mit einem Kreuzer durch das Transitionsfeld, das Caarim und Noman verbindet, zur BASIS. Dort verabschiedet sich Philip von den Galaktikern, um sich auf dem Kurzen Weg nach Mystery zu begeben.

Voltago zieht sich in seine Kabine zurück und erstarrt. Die BASIS bricht zum Heimflug in die Milchstraße auf.


Bemerkungen - Autor:


Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)












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