Die Große Leere
Nummer : 24
Großzyklusnummer : 07 Das große Kosmische Rätsel
Erstmals erschienen : 1993 - 1994
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 1650 - 1699
Heftanzahl : 50
Handlungszeit : 1202 - 1216 NGZ (4789 - 4803 n.Chr.)
Handlungsdauer : 15 Jahre
Zeitsprung : -
Silberbände :
Taschenbücher : 378 / 384 / 387 / 397 / 399 / 403 / 406
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe :
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige : Fan-Stories: »Begegnung an der Großen Leere«
Geschichte des Zyklus - Autor:

Atlan und Arkon

    Zyklen-Übersicht

Nach fünfjähriger Reise erreicht die BASIS am 14. Januar 1206 NGZ ihr Ziel, die Große Leere. Unterwegs haben die Galaktiker verschiedene Stützpunkte von Coma-1 bis Coma-10, sie bestehen aus Androgyn-Robotern die der Kybernetiker Robert Gruener konstuiert hat. Nach Ausflügen in die Galaxis NGC 4793 der Nähe der Station Coma-6 kehren fünfhundertdreiundzwanzig Besatzungsmitglieder krank zur BASIS zurück. Unter ihnen ist auch der Kommandant des Fernraumschiffs, Harold Nyman. Siebenunddreißig von ihnen sterben. Unmittelbar vor dem Aufbruch der BASIS tauchen fremde Raumschiffe auf, in denen man Vasallen einer unbekannten Geistesmacht vermutet. Es wird darüber spekuliert, ob diese Macht in den Erkrankten etwas deponiert hat.

Nachdem sich weder der Ennox Philip noch die TARFALA der Arcona oder die Schiffe der Haluter blicken lassen, schickt Perry Rhodan verschiedene Schiffe zu Erkundung aus. Reginald Bull wendet sich mit der BAS-KR-27 KAHALO der nächstgelegene Sternenballung zu. Perry Rhodan, Henna Zarphis und Cyrus Morgan erforschen mit der BAS-KR-41 GEVONIA die Akkretionsscheibe des Neutronensterns Borgia I. Außerdem verschwindet Voltago spurlos. Innerhalb der Akkretionsscheibe entdecken die Galaktiker ein kastenförmiges Objekt und annähernd dreihundert Meter lange Stufenpyramiden aus keramischem Material, die sich als Totenschiffe erweisen und Urnen mit der Asche einer hochrangigen Person und ihres Gefolge zu beinhalten scheinen. In einem annähernd quadratischen, unregelmäßig geformten Kasten finden sich flache, blaue Kristalle, technische Geräte, die für relativ kleine Wesen geschaffen wurden, und in der Zentrale die mumifizierten Überreste menschengroßer, krötenähnlicher Intelligenzen.
Am 22. Januar 1206 NGZ wird die Auswertung des primitiven, auf elektronischer Basis arbeitenden Bordcomputers abgeschlossen. Die lückenhafte Übersetzung der Daten spricht von einem riesigen Sternenreich, das durch den gemeinsamen Glauben an ein elementares Phänomen zusammengehalten wird, das mit der Großen Leere zusammenhängt. Der Text spricht vom Nichts, das ruft, holt oder ablehnt. Andere Passagen erwähnen Orakelstätten, Tabuzonen des Reiches, zu denen den »Völkern des wahren Seins« der Zugang entzogen wurde, als feindliche Kräfte sie besetzten.

Die KAHALO erreicht am 18. Januar 1206 NGZ das Lakoor-System. Unvermittelt gerät die Besatzung des Schiffes in das sogenannte Quidor-Spiel. Das Ziel dieses mysteriösen Spiels ist die Verschmelzung mit Quidor, entscheidend dabei sind nicht Macht oder Kraft, sondern die Harmonie und Zusammenarbeit des Teams. Bevor sie endgültig ihre Individulität verlieren, gelingt es den Galaktikern gegen alle Regeln aus dem Spiel entlassen zu werden.
Im Verlauf einer weiteren Expedition stößt die Hanse-Spezialistin Dilja Mowak auf die Kultur der Xopach. Sie stehen auf der Stufe von Steinzeitmenschen, verfügen aber trotzdem über High-Tech-Geräte. Die Angehörigen dieser Expedition erkannten die Xophach anfangs die Xaphach-Shin-Shin (Schädliche Poltergeister), von denen sie wiederholt heimgesucht wurden und in deren Beschreibung Dilja Mowak die Ennox wiedererkennt. Außerdem entdeckt die Oxtornerin auf dem Planeten das Symbol des Quidor. Gucky stößt indessen auf die Völker der Gish und der Vatachh, die in Symbiose miteinander leben. Sie sind eine Art Kriegervolk und stehen ebenfalls unter dem Quidor-Symbol.
Am 10. Februar 1206 NGZ betritt endlich Philip mit fünfzig weiteren Ennox die BASIS und am 22. Februar erreicht die schließlich auch die ATLANTIS den Standort der BASIS. Atlans Expedition hat in einer kleinen, zwei Millionen Lichtjahre entfernten Sternenballung sechs Planeten entdeckt, die jeweils von einem Gemisch der gleichen Völker bewohnt werden. In den Legenden dieser Völker, die über deren Zerstreuung berichten, spielt das Quidor-Symbol eine große Rolle. Philip bestätigt die Vermutung der Galaktiker, daß vor mehreren Jahrmillionen am Rand der Großen Leere ein gewaltiges Sternenreich existiert habe. Als vor zwei Millionen Jahren eine Bedrohung auftrat, hätten mehrere Führer für die Entstehung einer Allianz gesorgt. Das Gebiet um die Große Leere sei durch Verteidigungsanlagen gesichert worden. Das Quidor-Symbol, das ursprünglich eine tiefere Bedeutung besessen habe, sei das Hoheitszeichen der Allianz geworden. Brennpunkte im Kampf der Allianz hätten jene unglaublichen Planeten gebildet, auf die die Ennox bei ihren Versuchen, in die Große Leere einzudringen, geraten seien. Philip bezeichnet diese Welten als Sampler.

Im Verlauf seine Drangwäsche, landet der Haluter Koul Laffal als erster Galaktiker auf einem diese Sampler-Planeten, dem Planeten Noman. Auch die ODIN erreicht bald den Planeten und die Ertruserin Lyndara macht sich mit ihrem Truppp auf eigene Faust daran den wildgewordenen Haluter zurückzuholen. Unvermeidlich geraten beide Parteien, der Haluter und die Ertruser, in den Gravokubus von Noman. Dieser Würfel ist in zahlreiche kleinere Segmente eingeteilt, in denen eine Schwerkraft von etwa einem Gravo, allerdings mit jeweils unterschiedlichen Richtungsvektoren herrscht. Während der Haluter sich befreien kann, geraten die Ertruser immer tiefer in den Kubus. Schließlich geraten sie in eine Nebelwand und kommen auf dem Planeten Mystery wieder heraus.

In der Milchstraße wenden sich die Ennox um Hilfe bittend an Homer G. Adams. Sie sagen, ihre Welt werde durch eine Horde Ertruser bedroht. Über den jungen Hanse-Spezialisten Cyrn Dow wendet sich der Hanse-Chef an den Springer Mordrer Keyn Haitabu. Dieser holt die Ertruser von Mystery ab und nimmt sie an Bord seines Schiffes. Das erweist sich bald als Fehler, denn am 10. Juni übernimmt Lyndara die Macht an Bor der HAITABU. Durch die Gefangennahme von Boris Siankow erzwingt sie die Herausgabe des mit negativer Strangeness behafteten, ausgeglühten Zellaktivators. Heimliche Untersuchungen ergeben, daß auch die Ertruser eine negative Strangeness aufweisen. Lyndara versucht diverse Male Zellaktivatorchips der in der Milchstraße verbliebenen Unsterblichen zu rauben, nachdem sich der ausgeglühte Aktivator nicht als der gesuchte Schlüssel herausgestellt hat.
Im Oktober des Jahres 1206 NGZ ist Ronald Tekener auf der Spur der Galactic Guardians, einer Organisation, die sich in den Wirren der Monos-Ära als Söldner an schutzsuchende Bürger verdingte und sich inzwischen zu einer mächtigen Verbrecherorganisation entwickelt hat. Die Mission des Zellaktivatorträgers auf Neu-Paricz scheitert jedoch.

An der Großen Leere beschließt Perry Rhodan, angetrieben von Philip, Erkundungsflüge zu den Sampler-Planeten zu starten. Perry Rhodan fliegt mit Voltago, Mila und Nadja Vandemar in der ODIN und mit den Haluter-Schiffen zum Sampler Trantar, ebenfalls an Bord ist die Kosmo-Psychologin Cyta Dow. Bald darauf brechen die ATLANTIS, die LAMCIA und die TARFALA mit Atlan, Myles Kantor, Colounshaba, Pulandiopul und Paunaro zum Sampler Canaxu auf. Am 20. April verlassen Reginald Bull und Michael Rhodan die BASIS um sich dem Planeten Tornister zuzuwenden. Gucky und Alaska Saedelaere sollen sich schließlich um den Sampler Sloughar kümmern. Nach längeren Reparaturarbeiten startet die FORNAX, kommandiert von Jan Ceribo, mit Xii-Gien-Qek, dem Physiker Norman Bliss, dem Hypermathematiker Donald Hagen und dem Chemiker Keith Junker an Bord am 1. Juli zum Sampler Shaft. Jede dieser Expeditionen entdeckt auf den Sampler Planeten eine physikalische Unmöglichkeit vor, wie man sie bereits auf Noman gefunden hat. Wie der Gravokubus dort, steht beispielsweise auf Tornister an jedem Punkt seiner Oberfläche die Sonne zu jeder Zeit im Zenit. Außerdem weist jede der Sampler Welten in seiner Atmosphäre ein Wasserstoff-Isotop 5H auf.

Die Wissenschaftler der FORNAX finden auf Shaft einen Schacht, der eine Tiefe von dreißigtausendundvier Kilometern aufweist, obwohl Shaft selbst nur dreizehntausend Kilometer durchmißt. Nachdem verschiedene Versuche fehlgeschlagen sind, dringen Bliss, Hagen und Junker, die überzeugt sind, daß der Schacht einen Weg nach Mystery darstellt, mit SERUNs in den Schacht ein und verschwinden spurlos.
Auf dem Weg nach Trantar entdeckt Perry Rhodan mit der ODIN das zwei Millionen Jahre alte Wrack eines Raumschiffs, das sich als das metallverstärkte Außenskelett eines Molluskenwesens erweist und das starke Ähnlichkeit mit den Gebilden hat, die während der zweiten Toten Zone über dem Planeten Ariga und anderen Welten beobachtet wurden. Die syntronische Auswertung ergibt aber, daß es solche Molluskenschiffe in der Gegenwart nicht mehr gibt. Bei einem Versuch erlangt Voltago neue Erkenntnisse. Er drückt sein Gefühl aus, daß da etwas sei, das man aus dem Nichts bergen müsse. Außerdem hat der Klon eine Strukturschleuse entdeckt, die dem Übergang zu entsprechen scheint, durch den Lyndaras Ertruser von Noman nach Mystery gelangten. Auf dem Rückflug von Trantar fliegt der Verband Shaft an und erfährt von den Ergebnissen der FORNAX. Voltago dringt zusammen mit Mila Vandemar in den Schacht ein und beginnt das Labyrinth zu erforschen, das sich ihnen dort bietet. Durch einen Tritt löst Voltago unabsichtlich ein mit negativer Strangeness behaftetes Pyramidenprisma. Es gleicht demjenigen, das während der Hyperraum-Parese auf Arkon II in Atlans Hand geriet, weist aber eine Masse von 20,111 Kilogramm auf. Eines seiner einundzwanzig Segmente fehlt.

Auf dem Planeten Sharra übergibt Chubuk Thean sein Amt an seinen Nachfolger Siodor, eine eineinhalb Meter große, vermummte Gestalt, von der nur ein gelbes Auge hinter der Sichtscheibe des Raumanzuges zu sehen ist. Siodor Thean ist entschlossen, das Amt mit aller Härte weiterzuführen. So lauert er schon bald dem Verband Perry Rhodans auf und setzt ihn fest, weil er einen Tabuplaneten betreten hat. Er verurteilt die Galaktiker zu Deportation, diese weisen das Urteil aber zurück und nehmen Siodor Thean als Geisel. Sie entkommen und kehren zur BASIS zurück.

Lyndara kann von Mimas entkommen, erreicht den Mars und entdeckt den Übergang zur anderen Seite, den sie schon die ganze Zeit über gesucht hatte. In der während der ersten Hyperraum-Parese entstandenen Alptraumlandschaft begegnet sie Siankow und erklärt, sie habe sich hier ein Tor zu den übergeordneten kosmischen Bereichen geschaffen, zu dem kein Schlüssel nötig sei. Außerdem betont sie, auf Mystery zahlreiche Energieerscheinungen beobachtet zu haben, die nach ihrer Ansicht mit dem Modell des Weltalls zusammenhängen. Die Ertruserin drängt den Nexialisten, den Ennox-Planeten anzufliegen, um den ausgebrannten Zellaktivator zu suchen, in dessen Umkreis er das sehen könne, was normalerweise nicht zu erkennen sei. In dem Gefühl, ihre Bestimmung zu finden, zu einem neuen Wesen über dem organischen Leben zu werden und den Fluß der Zeit kontrollieren zu können, vollzieht Lyndara den Übergang. Durch einen Angriff auf ihre Verfolger provoziert die Ertruserin zuletzt einen Schußwechsel, in dem sie den Tod findet. Am 22. Juli beschließen Adams und Siankow, eine Expedition nach Mystery zu organisieren. Als die beiden dort angekommen sind, kündigt auch Ronald Tekener, der wie Dao-Lin-H'ay und Julian Tifflor von Adams nach Mystery gerufen wurde, seine Ankunft mit der LEPSO an.

Die Unsterblichen erfahren mehr über das Volk der Ennox, die sich selbst Veego nennen. Sie sind seit Jahrhunderttausenden Energiewesen. Ein- oder zweimal können die Kreativen durch Knospung neue Veego hervorbringen. Völlig sich selbst überlassen, gehen viele der Neugeborenen zugrunde. Die verspielten, neugierigen jungen Ennox sind auch für die von Besuchern Mysterys beobachteten Gerätestörungen verantwortlich. Nachdem sie etwa fünfzig Jahre als reine Energiewesen auf Heimat gelebt haben, nehmen die Veego unter Umwandlung ihres Energiekerns zum Schrittorgan körperliche Gestalt an, wobei sie seit einer denkwürdigen Begegnung, die vor langer Zeit erfolgte, die humanoide Erscheinungsform wählen. Mit einem Datenspeicher ausgerüstet, bereisen die in diesem Lebensabschnitt als Aktive bezeichneten Veego mit Hilfe des Kurzen Weges das Universum, um Informationen für das "Große Modell" zu sammeln, an dem ihr Volk seit Äonen baut. Die Neugier der friedlichen Wesen entspringt dabei völlig anderen Wurzeln als der von Aggressivität getragene Forschungseifer anderer Intelligenzen. Um ihr wahres Wesen und ihre Heimatwelt vor Fremden geheimzuhalten, überlassen die Veego es diesen, ihnen Namen zu geben, und verbergen sich hinter der Maske provokanter, egozentrischer Angeber. Nach zehn- bis zwölfmaliger Nutzung des Kurzen Weges muß ein Veego Heimat aufsuchen, um sich energetisch aufzuladen. Nach dem zweihundertzehnten Lebensjahr beginnt das Schrittorgan eines Veego zu verkümmern. Indem die Fähigkeit, den Kurzen Weg zu nehmen, nach zwanzig weiteren Jahren erlischt, wandeln sich die Veego zu den Kreativen, die auf Heimat am Großen Modell bauen, in das sie zuletzt eingehen, wenn ihr Leben mit dreihundertvierzig Jahren schließlich endet. Durch ein ausgewogenes Verhältnis von Geburten und Todesfällen leben stets etwa zwei Milliarden Veego auf Heimat. Während ihrer Forschungsreisen entdecken die Veego fünfzigtausend Jahre vor der Jetztzeit die Große Leere und geraten bei dem vergeblichen Versuch, sie zu betreten, auf die einundzwanzig Sampler-Planeten. Seither bemühen sich die Aktiven auch darum, ein Volk zu finden, mit dem eine Expedition zur Aufklärung dieses "Größten kosmischen Rätsels" unternommen werden kann, weil die Rassen in der Umgebung der Großen Leere entweder unterentwickelt oder in Tabus gefangen sind. Einmal gelingt es, ein geeignetes Volk zu finden, doch die Hoffnungen der Veego erfüllen sich nicht. Auch unter den Rassen, die Yevo vor dreitausend Jahren besucht, ist keine zur Mithilfe bereit. Auf der Suche nach Partnern für die Erforschung der Großen Leere werden zu Lebzeiten Sandevs die arachnoiden Tecs entdeckt. Schließlich flüchten diese Wesen scheinbar in den kollektiven Selbstmord, weil sie der drängenden Aufforderung der Veego, kosmische Verantwortung zu übernehmen, nicht nachgeben wollen. Das Gefühl der Schuld treibt die friedfertigen Energiewesen in tiefe Depression. In dieser Situation besucht ES, der sich gegenüber den Veego "Freund" nennt, Heimat und bietet für einen der Aktiven die Unsterblichkeit. Die Veego, deren hierarchiefreie Gesellschaft keine Privilegien kennt, lehnen zunächst ab. Als die Superintelligenz jedoch an die kosmische Aufgabe der Veego gemahnt und ein Partnervolk für die Untersuchung der Großen Leere in Aussicht stellt, erklärt sich Voya bereit, die Einladung auf die Kunstwelt anzunehmen, und verzichtet damit auf die Möglichkeit, jemals Elter zu werden, als Kreativer am Großen Modell zu arbeiten und in dieses einzugehen. Die Landung zweier Tecs auf Heimat führt die Veego wenig später auf die Spur des verschwundenen Volkes. Da die Arachnoiden die Veego jedoch erneut abweisen und den Schrittmacher erschaffen, um sie endgültig fernzuhalten, wendet sich Voya den Galaktikern zu, die er bei der Verleihung der Unsterblichkeit kennengelernt hat. In der benachbarten Galaxis NGC 7793 führen zwei Ennox die LEPSO zum Planeten Droph, den sie die "Stätte der ersten Begegnung" nennen, weil ihre Vorfahren hier erstmals mit anderen Lebensformen zusammentrafen. Sie nahmen damals die Erscheinungsform der Dropher an, sechsbeiniger, schildkrötenähnlicher Wesen mit einem von dichtem Pelz bedeckten Körper. Unter Führung der Ennox steuern die Galaktiker das Black Hole Punkt Zaligo an. Nahe der Akkretionsscheibe von Punkt Zaligo befindet sich das fünfhundert Meter lange Wrack eines Sichelschiffs der Anoree. Bei der Erforschung der Schwarzen Löcher stießen die Ennox einst auf eine Expedition dieses Volkes, die, wie eine holographische Aufzeichnung ihres Kommandanten Zaligo berichtet, auf der Suche nach den Archäonten durch einen Fehler bei der Benutzung des Ganoe-Black Holes in NGC 7793 gestrandet waren. Ihr Versuch, über Punkt Zaligo in die Heimat zurückzukehren, mißlang. Beeindruckt von den Anoree, die sie "Freunde" nannten, übernahmen die Ennox deren humanoide Gestalt, behielten aber in Erinnerung an die Dropher deren Behaarung und Hautfarbe bei und erhielten so ihre starke Ähnlichkeit mit den Terranern. Am 14. Oktober 1207 NGZ erklärt Emil, daß durch die Fertigstellung des kosmischen Modells seines Volkes die Beantwortung der Dritten ultimaten Frage in greifbare Nähe rücken werde. Am folgenden Tag ordnet Homer G. Adams das Ende der Mystery-Expedition an. Philip erscheint und berichtet, daß die BASIS von Tabuwächtern angegriffen werde.

Die Theans belagern die BASIS, lehnen Verhandlungen rundweg ab und fordern den Abzug der Galaktiker. Diese sind den Tabuwächtern technologisch aber weit überlegen. Die Linguiden Arinu Barras und Sui Zolnai können die Theans davon überzeugen, das Urteil über die Galaktiker aufzuheben. Sie berichten sogar über die Herkunft des Tabus um die Sampler-Planeten und lassen die letzten Gefangenen frei. Auch die ATLANTIS kehrt zur BASIS zurück, damit werden nur noch Gucky und Alaska Saedelaere mit der DIONE vermißt. Die Theans berichten den Galaktikern, daß vor zwei Millionen Jahren rund um die Große Leere die Tanxtuunra existiert habe, die "Allianz der tausend Galaxien", mit dem Quidor-Symbol als gemeinsamem Zeichen. Von den Sampler Planeten ausgehend drohte dieser Allianz eine unheimliche Kraft, das absolut Böse. Es sei der Tanxtuunra gelungen, die Invasion zurückzuschlagen und die Übergänge zu versiegeln. Noch heute aber sei der Damurial dafür zuständig, darüber zu wachen, daß das Böse nicht zurückkehrt. Obwohl der Terraner den Noman-Draken sein Wort gegeben hatte, sie nie wieder zu behelligen, kehren die Galaktiker mit Erlaubnis der Theans nach Noman zurück, um einen Sampler zu untersuchen. Voltago nutzt die Gelegenheit um in den Gravokubus einzudringen. Dort gelingt es ihm mit Hilfe der Vandemar-Zwillinge die anderen Sampler Welten zu erreichen und nach und nach die anderen Spindel-Segmente zu bergen. Auf dem dreizehnten Planeten, einer Hohlwelt die nur aus Spiegelungen besteht, lassen der Kyberklon und Mila Nadja Vandemar zurück um das Segment zu suchen. Sie kommt dort durch jeweils nur einen Schritt vom Dom Kesdschan auf Khrat zu einem violettschwarzen Raumschiff, dem im Wüstensand begrabenen Humanidrom, einer Fabrik inmitten eines sternenlosen Weltraums und zum Estartischen Dom auf Mardakaan. Schließlich betritt sie einen aus Bohlen bestehenden Steg, der jeden Ort und jede Zeit des Universums miteinander verknüpft. Während die Zellaktivatorträgerin sofort fühlt, daß ihre Seele mit dem Steg untrennbar verbunden ist, führt die Brücke bei Voltago, der hofft, daß Perry Rhodan sie einst betreten werde, zu schmerzhaften Verformungen. Auf dem letzten Planeten finden die Sucher kein Segment, treffen aber auf Keith Junker, Norman Bliss und Donald Hagen. Die zwanzig Spindeln die sie nun zur BASIS bringen, weisen alle eine negative Strangeness auf, die lebenden Rückkehrer aber nicht. Auf Kallia Nedrun wirken die Spindeln auf rätselhafte Weise, die Myles Kantor in Zusammenhang mit der geheimnisvollen Herkunft seiner Frau bringt. Während die Theans auf die Heimkehr der Galaktiker drängen, gelingt es Colounshaba mit Unterstützung Mila Vandemars und der Haluter, eine Konstellation der zwanzig Spindeln zu ermitteln, bei der deren optimierte fünfdimensionale Strukturen auf einen bestimmten Punkt im Innern der Großen Leere deuten.

Gemeinsam mit der TARFALA bricht die LAMCIA am 15. Dezember mit Perry Rhodan, Atlan, Icho Tolot, Voltago und den Vandemar-Zwillingen zu dem 11,4 Millionen Lichtjahre entfernten Ort auf und nimmt Robert Gruener und den für die Große Leere entwickelten Vierzehnerstamm seiner Androgynen mit. Als das Arcoana-Schiff am 10. Januar 1208 NGZ, lange nach der TARFALA, das Ziel erreicht, ist dort nur eine Anomalie des Hyperspektrums zu entdecken. Schließlich taucht ein samplerähnlicher, sonnenloser Planet auf. Seine ehemals blühende Oberfläche, die erst bei einer Annäherung auf fünfhundert Kilometer erkennbar wird, scheint durch eine plötzliche Katastrophe zu Eis erstarrt zu sein. Während des Anfluges verfällt Voltago in einen Zustand der Unbeweglichkeit. Die LAMCIA landet auf der Dunkelwelt, die den Namen Charon erhält. Sie stellen fest, daß Charon sich seit zwei Millionen Jahren in seinem vereisten Zustand befindet. Außerdem finden die Expeditionsteilnehmer verschiedene Unregelmäßigkeiten, aber nicht das "Samplertypische" Wasserstoff-Isotop 5H. Bald werde sie durch ein Wesen gefangengenommen, daß sich ihnen als Moira vorstellt. Sie bietet Perry Rhodan ihre Dienste an und weist als Referenz ihre aus zahllosen Köpfen bestehende Trophäensammlung vor. Mit Entsetzen erkennt Perry Rhodan einen erst vor kurzem erbeuteten Mausbiberkopf, doch die geheimnisvolle Fremde versichert, daß es sich nicht um den vermissten Gucky handele.

Vor zwei Millionen Jahren begegnet Moira nach dem Ende der gewaltigen Kämpfe im Bereich der Großen Leere, an die sie nur bruchstückhafte Erinnerungen hat, dem legendären Heerführer Quidor von Tanxtuunra, einen Ritter der Tiefe, der erklärt, daß es durch den Einsatz der Waffen der Porleyter gelungen sei, den Feind innerhalb von fünfzig Tagen zu schlagen. Moira schließt sich dem Ritter als Orbiter an, verläßt ihn jedoch bald wieder, weil er sich als Betrüger erweist, der einen natürlichen Prozeß als seine eigene Wunderwaffe ausgegeben hat. Ihren Erzählungen zu folge hat die Söldnerin in den letzten zwei Millionen Jahren an fast jedem grösseren Ereignis des Universums teilgenommen. Sie bot den Lemurern Hilfe gegen die Bestien an, beobachtet Perry Rhodan beim Eindringen in OLD MAN, schlägt die dritte Angriffswelle der Dolans auf das Solsystem zurück, dringt in den Schwarm ein und noch einiges mehr. Da sich weder Perry Rhodan noch Atlan sicher sind, ob die Söldnerin die Wahrheit sagt und ob sie sie je wieder loswerden würden, lehnt der Terraner das Angebot ab.
Nach Rückkehr zur BASIS dringen die Theans immer weiter auf den Abflug der Eindringlinge. Der Versuch die Spindeln zusammenzufügen gelingt zwar, aber sie lösen sich sofort wieder voneinander. Daraufhin sollen die Ennox Spindeln und Segmente in die Milchstraße transportieren. Dabei kommt es zu einem schrecklichen Unfall, die Ennox Megananny, die jeweils eine Spindel und ein Segment transportiert kommt dabei ums Leben. Rhodan beschließt den Rückzug anzutreten, darüber ist Bull bestürzt, denn Gucky ist noch immer nicht zurückgekehrt. Am 14. März erreicht endlich Gucky mit der DIONE die BASIS. Sie werden aber von Gish-Vatachh angegriffen, wobei Alaska Saedelaere schwer verletzt und Ed Morris und Selma Laron getötet werden.

Am 12. Juni des Jahres 1206 NGZ tauchen bei Coma-6 Raumschiffe der Hamamesch auf, diese werden bald von sogenannten Crypers bedrängt und schließlich taucht Moira auf und tötet die Eindringlinge. Am 13. Juli 1208 NGZ findet die BASIS auf Coma-10 die als verschollen geltende Besatzung der KEMOAUC vor, die durch eine Begegnung mit fremden Raumfahrern aufgehalten worden war und daher die Coma-Station erst nach dem Aufbruch der BASIS erreicht hatte. Auf eigenen Wunsch bleiben die Männer und Frauen mit ihrem Kreuzer auf ihrer neuen Heimatwelt, die sie Haven nennen. Auf Coma-9 verläßt Norman Glass am 29. November 1208 NGZ die BASIS, um auf der paradiesischen Welt die letzten vierzehn Lebensjahre zu verbringen, die ihm seine unheilbare Srekko-Krankheit noch läßt.
In der Milchstraße werden indessen Boris Siankow und sein Team von der FAMUG entführt. Sie sollen für die Arkoniden an Spindel und Segment weiterforschen. Nach sieben Monaten gelingt es aber Yart Fulgen sie zu befreien. Homer G. Adams bereitet inzwischen erste Handelsbeziehungen mit den Hamamesch vor.

In die Milchstraße zurückgekehrt, beginnen die Wissenschaftler mit dem intensiven Studium von Spindeln und Segmenten. Am 16. März gelingt es zum ersten Mal, eine Spindel und ein Segment miteinander zu verschmelzen. Dabei entsteht eine Chimäre mit negativer Strangeness, die nach zwanzig Minuten stirbt. Daraufhin stoppt Myles Kantor vorerst die Versuche. Auf Halut gelingt es Icho Tolot mit einigen anderen Halutern, aus einem weiteren Paar aus Spindel und Segment ein neues, haluterähnliches Wesen zu erschaffen. An Bord der CHIMAIRA startet Myles Kantor ein weiteres Experiment. Aber auch diesmal schlägt es fehl. Es entsteht eine weitere Chimäre, die das halbe Schiff zerstört, Kallia Nedrun schwer verletzt und nur durch den mutigen Einsatz von Michael Rhodan, Cyrn Dow und Bella Moon, gelingt es Kantor zu retten. Bei der späteren Untersuchung der schwerverletzten Kallia Nedrun auf Mimas entdecken die Mediziner in einem für Menschen untypischen Aufsatz aus Aminosäuren an einem Zinkfinger, einer regulatorischen Einheit ihres Erbgutes, jenes genetische Element, das offensichtlich für die Entartung des Spindelwesens in der CHIMAIRA verantwortlich war. Rätselhafterweise scheint Kallia Nedrun auch im Zustand der Kryokonservierung in der fremden Sprache zu sprechen, die sie zuweilen während des Schlafes benutzte.

Mit der Zeit entstehen unter der Leitung von Kantor insgesamt sieben Spindelwesen. Nachdem die Spindelwesen zuerst voneinander getrennt gehalten wurden, gelingt es ihnen sich zusammenzutun. Sie erbeuten die letzten Sätze von Spindeln und Segmenten und erschaffen daraus die letzten Spindelwesen. Jetzt, wo sie 15 sind, erlangen sie das Wissen, daß sie eigentlich 21 sein sollten und daß ihnen der Koordinator fehlt.
Bei einer Lagebesprechung am 5. Oktober 1212 NGZ berichtet Dao-Lin-H'ay, daß sich in Fornax die jungen Nocturnen zu riesigen Schwärmen sammeln und aus ihrer Galaxis hinausstreben. Nicht zuletzt wegen Siela Correl, die sich vor Jahrzehnten in das Hansekontor Fornax zurückgezogen hat, beschließen Alaska Saedelaere und Reginald Bull, am folgenden Tag in die Kleingalaxis aufzubrechen.
Durch eine Grabung der Spindelwesen in der Alptraumlandschaft auf dem Mars, kommt ein zwei Millionen Jahre alter Obelisk zum Vorschein, der das Quidor-Symbol trägt. Kurze Zeit später erklären sich Rhodan und Atlan, entegegen scharfer Proteste bereit, die Spindelwesen NATHAN aufsuchen zu lassen. Es kommt, wie viele es befürchtet haben, die Spindelwesen sind in der Lage, die Sicherheitsschaltungen NATHANs zu überwinden und haben nun freien Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit. So erfahren sich auch, was sie nicht hätten erfahren dürfen: das die fehlenden Spindeln vernichtet wurden. Überraschend taucht Moira auf Luna auf und kann die Spindelwesen in ihre Gewalt bringen. Moira erzählt Rhodan, nach dessen Frage nach ihrem Volk von einer wenige Jahrzehnte zurückliegenden Begebenheit: Auf Charon empfing Moira eine einfach lichtschnelle Bildübertragung, die in einer trostlosen Kraterlandschaft den Schatten eines 2,80 Meter großen Wesens mit ihrem eigenen Aussehen zeigte. Moira fand in 1,5 Millionen Lichtjahren Entfernung zwar den Ursprung der Sendung, eine Sonne mit einem einzelnen Planeten, aber keine Spur des erhofften Artgenossen. Enttäuscht kehrte sie nach Charon zurück. Zur Rhodans Überraschung kündigt Moira an, daß sie die Spindelwesen zur Großen Leere bringen werde, mit Moira an Bord sind die Vandemar-Zwillingen und und Alaska Saedelaere.
Nach weiteren Ausgrabungen auf dem Mars findet man dort schließlich Überreste einer insektoiden Lebensform.

Perry Rhodan beschließt unterdessen eine weitere Expedition an die Große Leere, deren Start auf den Anfang des Jahres 1213 NGZ festgelegt wird. Sensationelle Neuigkeiten weiß Voltago zu berichten. Schon unmittelbar nach seiner Erschaffung in der Genschmiede von Qylinam zeigt der Klon Trotz und Widerstand gegen seinen Schöpfer Taurec, der ihn als mißlungen bezeichnet. Auf dem Flug hinter die Materiequellen läßt der Kosmokrat die SYZZEL mit Gesil und Eirene durch Voltago zur Großen Leere steuern. Taurec erklärt, dort sei vor zwei Millionen Jahren ein Sturmlauf unvorstellbarer Mächte erfolgt sei, der sich schon morgen oder vielleicht erst nach zwei weiteren Jahrmillionen wiederholen könnte. Verstärkt durch den Ritter der Tiefe Quidor, habe die Tanxtuunra etwas erreicht, was sie für den Sieg gehalten habe. Die Bedrohung lebe jedoch weiter, und aufgrund einer weit entfernten Gefahr würden die Galaktiker vor dem Nichts stehen. Der Mars und danach andere Welten der Milchstraße würden furchtbar bedroht werden. Voltago solle der Orbiter Perry Rhodans sein, der noch immer den Status eines Ritters der Tiefe habe. Danach habe Voltago Taurec, Gesil und Eirene zu der Materiequelle gebracht, durch die sie gegangen seien.
Mit Moira an der Großen Leere angekommen versuchen die Spindelwesen vergeblich ihre jeweilige Ursprungswelt herauszufinden, sie erklären sich aber bereit mit Moira zusammenzuarbeiten. Diese erfährt von der Schule der Theans und vernichtet diese in einem unglaublichen Anfall von Haß und Rache.

Am 4. August 1216 NGZ erreicht die BASIS den Pulsar Borgia. Diesmal sind bis auf Saedelaere und die Zwillinge alle Zellaktivatorträger an Bord. Die Theans, gereizt durch die Rückkehr der Tabubrecher und die Zerstörung der Schule der Theans greifen die BASIS sofort an. Bei einem Flug der ODIN nach Charon werden die Galaktiker von der Damurial angegriffen und können von Moira in letzter Sekunde gerettet werde. Zusammen mit Voltago begibt sich der Terraner an Bord der STYX, wo das Spindelwesen Fünf auf den Kyberklon zutritt und ihn als einen der ihren bezeichnet. Das scheint in dem Kunstwesen eine Blockade zu lösen, denn sein Gesicht nimmt die Züge Taurecs an und und berichtet: Während er im Jahre 1144 NGZ in Truillau seine Macht als Bewahrer festigt, um durch die Verwandlung der Superintelligenz ES in ein Materiequelle wieder in das Reich der Kosmokraten aufgenommen zu werden, wird Taurec auf das Rätsel der Großen Leere aufmerksam und lernt die Legenden vom Kampf der Ritter der Tiefe und der Tanxtuunra gegen eine unheimliche Bedrohung kennen. Unbemerkt besucht der Kosmokrat einige der Sampler-Planeten und nimmt auf der Monochromwelt eine unvollständige Spindel an sich. Die Informationen, die er in ihr findet, führen ihn auf die Dunkelwelt Charon, auf der sich Moira aufhält. Nachdem er sie durch einen fingierten Funkspruch zu einem 1,5 Millionen Lichtjahre entfernten Planeten gelockt hat, entnimmt Taurec der Spindel im gefrorenen See Charons eines der einundzwanzig Einzelsegmente. Auf Meliserad vereinigt der Kosmokrat Spindel und Segment, unterbricht aber die Bildung des Spindelwesens und übergibt den entstandenen Biostoff auf Qylinam dem Prizappa Mamerule mit dem Auftrag, daraus ein lebensfähiges Wesen mit kybernetischen Elementen zu klonen. Mamerule erzeugt Voltago. Voltago erklärt, daß er in der Lage sei, die Geburtswelt jedes Spindelwesens zu benennen. Fünf beispielsweise stamme von Downunder. Alle beteiligten brechen daraufhin nach Charon auf.


Bemerkungen - Autor:


Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)












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