Tarkan
Nummer : 20
Großzyklusnummer : 05 Moralischer Kode
Erstmals erschienen : 1987 - 1988
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 1350 - 1399
Heftanzahl : 50
Handlungszeit : 447 - 448 NGZ (4034 - 4035 n.Chr.)
Handlungsdauer : 2 Jahre
Zeitsprung : -
Silberbände :
Taschenbücher : 309 / 341 / 348 / 358 / 381
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe :
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige :
Geschichte des Zyklus - Autor:

Atlan und Arkon

    Zyklen-Übersicht

Perry Rhodan bekommt die Auswirkungen der Paratau-Deflagration im Tarkanium während seines Aufenthalts in DORIFER zu spüren: Erst nach vier Tagen erwacht er aus der Bewußtlosigkeit und erfährt bald darauf von LEDA, daß er sich im Universum Tarkan aufhält, der Urheimat der Kartanin. LEDA befindet sich im intergalaktischen Leerraum nahe der Galaxis Hangay. Erste Ortungen ergeben, daß ein Viertel von Hangay fehlt. Diese ca. 50 Milliarden Sonnenmassen müssen sich demnach schon in Meekorah befinden. Bei seinen ersten Erkundungsflügen entdeckt Rhodan einen starken Hyperstrahler, der zu einem auffälligen Sonnensystem gehört. Das düsterrote Hintergrundleuchten Tarkans zeigt ihm an, daß dieses Universum in die letzte Phase der Kontraktion eingetreten ist und sich anschickt, zu einer Singularität zu kollabieren, aus der dann möglicherweise ein neues Universum entstehen wird. Bei der Annäherung an den Hyperstrahler äußert LEDA die Vermutung, daß dieser Sender Bestandteil des kartanischen Vorhabens ist, Hangay ins Standarduniversum zu transferieren. Rhodan landet zunächst auf dem Planeten Bentang, der sich als Geheimstützpunkt der Hauri entpuppt. Die Hauri - dünne, ausgezehrte Gestalten mit Totenschädeln - glauben an die Lehre des Hexameron, wonach der Kollaps des Universums Tarkan der von den Göttern vorgeschriebene Weg zur Vollendung allen Seins sei. Sie bezeichnen sich als "Hüter dieses Universums", wissen demnach also von der Theorie über die Existenz zahlreicher Universen im sogenannten MULTIVERSUM.

Sie glauben an den Herrn Heptamer, den Herrscher über die "Zwanzigstätten", wobei es sich um Galaxien zu handeln scheint. Rhodan fragt sich, ob Heptamer so etwas wie eine Superintelligenz im Universum Tarkan darstellt. Die Lehre des Hexameron hat zum Inhalt, die Kontraktion des Universums Tarkan zu beschleunigen, um schneller ein neues Universum entstehen zu lassen - ein wahnwitziger Langzeitplan, der den Tod von unzähligen Lebewesen beinhaltet. Die Hauri sind damit zwangsläufig Gegner der Kartanin und der anderen Völker der Kansahariyya, die zusammen die Versetzung Hangays durchführen wollen. Die Energie für diesen Transport nehmen die Kartanin aus den Perlen der Kette Shamshu. Rhodan glaubt, daß es sich dabei um die Doppelhelix des Moralischen Kodes handeln könne, der demnach auch für das Universum Tarkan gültig wäre. Während er in die Gefangenschaft der Hauri gerät, erfährt er nähere Einzelheiten über das "Lied der sechs Tage": In Legenden berichtet der Herr Heptamer, Sohn der Götter, vom Buch Hexameron. Mit LEDAS Hilfe gelingt Rhodan die Flucht, und er nimmt Kurs auf den blauen Stern, von dem die zuerst empfangenen Hypersignale ausgehen.

Die SORONG unter dem Kommando von Nicki Frickel nähert sich als erstes Raumschiff den urplötzlich aufgetauchten Sonnenmassen. Die gesamte Besatzung erleidet dabei einen starken Strangeness-Schock. Tifflor und Deighton stehen den Ereignissen zuerst ratlos gegenüber. Für weitere Verwirrung sorgt ein aus ESTARTU zurückkehrendes Vironauten-Schiff, dessen Kommandant zu berichten weiß, daß Rhodan seit der Katastrophe verschollen ist. Man beschließt, eine kleine Flotte von Raumschiffen mit Metagrav-Antrieb nach ESTARTU zu schicken, um die dortige Lage zu sondieren. Auf diese Antriebsart greift man zurück, da die Vironauten berichten, daß das psionische Netz instabil geworden sei, was wohl auf die neuesten Aktivitäten von DORIFER zurückzuführen sei. Die PIG bekommt es Anfang Februar in M 33 mit einem neuen Gegner zu tun, den Hauri. Wie man bald herausfindet, haben diese den Wechsel in das Standarduniversum ohne Strangeness-Schock überwunden. Die Hauri sind auffallend an terranischer Technik interessiert, vor allem an Hypertrop-Zapfern. Erst nach fast sechs Monaten erwacht die Besatzung der SORONG aus der Bewußtlosigkeit. Inzwischen ist Anfang April das zweite Viertel der Galaxis Hangay in der Lokalen Gruppe materialisiert. Nicki Frickel kommt bald darauf zum ersten Mal mit den Kartanin aus Hangay in Kontakt. Ende Juli 447 NGZ erreicht die SORONG wieder Terra, um dort Bericht zu erstatten. Doch kurz vorher erreicht überraschend Anson Argyris mit den Resten seiner verschollenen Hanse-Karawane das Solsystem. Sie haben in der Galaxis Vilamesch den Angriff Stygians überlebt, mußten aber jahrelang um ihre Existenz kämpfen. Erst Ende Januar konnte nach seltsamen psionischen Phänomenen, die aller Wahrscheinlichkeit nach durch die Paratau-Deflagration in ESTARTU ausgelöst wurden, das Sperrfeld überwunden werden.

Argyris berichtet, daß in Vilamesch schon seit Jahren seltsame Raumschiffe geortet wurden. Durch die Beschreibung glaubt Tifflor schließen zu können, daß es sich um Einheiten der Hauri handelte. Argyris berichtet weiter, daß vor einigen Monaten überraschend ein ganzer Spiralarm der Galaxis Vilamesch verschwunden sei, immerhin rund 5 Millionen Sonnenmassen. Ganz am Rande erfährt Tifflor, daß in der Mächtigkeitsballung ESTARTU die galaktischen Wunder der Reihe nach ausfallen. Atlan erfährt bei einer Inspektionsreise Anfang Februar am eigenen Leib, wie sich der Zerfall des psionischen Netzes auf die Raumfahrt und die Versorgungslage einzelner Planeten auswirkt. Um diese Zeit berufen die Querionen eine Vollversammlung der Gänger des Netzes ein, um die Lage zu beraten. Den Vironauten bleibt nicht mehr allzuviel Zeit, um die Rückkehr einzuleiten. Waringer kann inzwischen belegen, daß Perry Rhodan nach Tarkan gelangt sein muß. Gesil sieht die Sache ziemlich gefaßt, doch als Atlan vom Versuch zurückkehrt, in DORIFER neue Informationen zu sammeln, hat sie Sabhal mit unbekanntem Ziel verlassen. Bei seinem Flug zu DORIFER hatte Atlan Kontakt zu einem Botschafter der Kosmokraten, der vor den "Horden der Letzten Sechs Tage" warnte. Da sein Groll gegen die Kosmokraten unvermindert anhält, mißt er der Sache keine Bedeutung zu. Das Treffen der Gänger des Netzes endet damit, daß die Querionen ihre Organisation für aufgelöst erklären. Atlan ist darüber erzürnt und setzt durch, daß den in Not geratenen Völkern der ESTARTU-Galaxien geholfen wird. Im Tarkanium herrscht auch im März noch das Chaos. Auf dem KLOTZ kommt es zu Sabotageakten, und Bao at Tarkan hat großer Probleme, die Stellung zu halten. Plötzlich beschleunigt der KLOTZ und nimmt Kurs auf den Dunklen Himmel, die einstige Residenz ESTARTUS. Überraschend kommt auch Tovari Lokoshan zu dieser Zeit in das Gebiet der Überlappungszone der beiden Galaxien Absantha-Gom und Absantha-Shad. Er trifft Atlan und berichtet diesem, daß Iruna von Bass-Thet sich in M 33 befindet. Nach dieser Information plant Atlan, so bald wie möglich in die Lokale Galaxiengruppe zurückzukehren, sofern der Bann der Kosmokraten erloschen ist. Anschließend will er Rhodan nach Tarkan folgen. An Bord des KLOTZES spitzt sich die Lage zu, denn es stellt sich heraus, daß mit Torren ein Hauri die Kommandogewalt übernommen hat. Er schließt mit den Singuva einen Pakt, der beinhaltet, daß diese den Hauri beim Transfer riesiger Sonnenmassen behilflich sind - Zielort ist das Universum Tarkan - und dafür im Gegenzug die Hauri den Singuva helfen, ihre Macht zu erhalten.

Ijarkor begnadigt Bull und Kotschistowa offiziell und entfernt ihnen das Toshin-Mal. Der Auszug der Galaktiker aus dem Reich ESTARTUS bahnt sich an. Während Ijarkor und Stalker zusammen mit den ehemaligen Gängern des Netzes, die nun ihrer ursprünglichen Aufgabe beraubt sind, eine neue Ordnung aufbauen wollen und eine nicht zu unterschätzende Zahl von Vironauten irgendwo im Virgo-Cluster eine neue Heimat gefunden hat, sammeln sich die übrigen Vironauten beim Treffpunkt Eden-Nova, um durch das löchrig gewordene psionische Netz die Milchstraße zu erreichen. Am 30. Juli 447 NGZ ist es schließlich soweit: Von den ursprünglich fast 650.000 Virenschiffen haben sich rund 500.000 am Treffpunkt vereinigt. Zu den Rückkehrern gehören auch Bull, Kotschistowa, Tschubai, Lloyd, Eirene, Gucky und Waringer. Roi Danton, Ronald Tekener, Jennifer Thyron, Demeter und Saedelaere bleiben jedoch vorerst in ESTARTU zurück. Mitte Februar versucht Rhodan, die Geheimnisse Tarkans zu ergründen. Die Hauri haben einen Störsender installiert, um die Hypersendeanlage der Kartanin zu stören. Ziel dieses Anklam-Projektes ist es, weitere Teile von Hangay ins Standarduniversum zu transferieren. Auf Anklam erfährt Rhodan von der Projektorganisation, in der alle 22 Völker vertreten sind, die das Projekt Meekorah betreiben, und von der Zentralen Wissensautorität, einer angeblich im Hyperraum angesiedelten Institution, die als Sublimat des Wissens vergangener Wissenschaftlergenerationen bezeichnet wird. Doch auch hier muß er vor den Nachstellungen der Propheten des Hexameron fliehen. Als er einen Stützpunkt der Hauri ausfindig macht und zur Beseitigung dieser Gefahr beiträgt, gewinnt er das Vertrauen der hier arbeitenden Kartanin und Vennok. Trotz seiner Warnungen wird der Sender Anklam mit Vollast gefahren. Die Hauri greifen an, und es kommt an der Sendeanlage zu großen Störungen. Wichtige Bauteile werden beschädigt, und als Folge davon muß der interuniversellen Transfer des Viertels der Galaxis Hangay, für das Anklam zuständig ist, verschoben werden. Rhodan erhält unterdessen einige Wegbegleiter: einen Attavenno namens Beodu, der von seltsamen Träumen geplagt wird, und einem seltsamen Roboter namens Jordan. Diese JUATAFU-Roboter sorgen für eine weitere Überraschung, denn sie sprechen Sothalk, die in der Mächtigkeitsballung ESTARTU übliche Einheitssprache. In Jordans Raumschiff findet Rhodan das Symbol ESTARTUS. Einige Zeit später geraten Rhodan und seine Begleiter in die Gewalt der Hauri, die mit psionischen Mitteln versuchen, ihn von der Lehre des Hexameron zu überzeugen.

Als Raumschiffe der Kartanin die Hauri vertreiben, entspannt sich die Lage wieder. Rhodan ist erstaunt, daß sowohl Beodu als auch der Roboter ihn mit "Herr" ansprechen. Sein primäres Ziel aber verfolgt er unbeirrt weiter - die Suche nach Spuren der Superintelligenz ESTARTU. Auf die Frage, ob sie mit dem Namen ESTARTU etwas anfangen können, antworten die JUATAFU-Roboter: "Wir sind viele und dennoch einsam!" Rhodan begleitet sie und kommt so zur Welt Tuyon, auf der das Volk der Benguel lebt, das sich der Astrologie verschrieben hat. Sie erwarten die "Zeit der Reife", doch eine weitere Spur zu ESTARTU findet Rhodan hier nicht. Als ein Benguel mit einem JUATAFU-Roboter zusammentrifft, wird Beodus Traum wahr. Die beiden ungleichen Wesen scheinen zu sterben, während eine grelle Leuchterscheinung aufflammt. Danach sind sowohl der Benguel als auch der Roboter nur noch zu primitivsten Lebensfunktionen fähig, jegliche Intelligenz ist von ihnen gewichen. Einheiten der Kartanin erscheinen im System der Benguel, und mit diesen kehrt Rhodan ins Anklam-System zurück. Dabei erfährt er, daß bereits am 2. April das zweite Viertel der Galaxis Hangay transferiert wurde. Ernst Ellert und Testare, die beiden Körpersucher, legen während ihres Streifzuges durch das Universum eine Pause ein, in der Ellert erzählt, was er seit dem Jahr 429 NGZ erlebt hat, als er EDEN II präpariert hatte. In einer fremden Galaxis traf er auf Vironauten, die seßhaft geworden waren. Auf derselben Welt entdeckte er eine uralte Station fremder Bauart, in der er zu seiner Verblüffung eine Botschaft von Barkon, dem Kundschafter aus dem Volk der Barkoniden, vorfand. Barkon sagte damals aus, daß er noch immer auf der Suche nach seinem Volk sei. Ellert fliegt die Koordinaten an, die ihm Barkon hinterlassen hat, ein Ort zwischen den Mächtigkeitsballungen ES und ESTARTU. Dort angekommen, findet er Barkon nicht vor, statt dessen eine Nachricht, aus der hervorgeht, daß Barkon eine Verbindung zwischen den Barkoniden und den Querionen vermutet. Seine weiteren Nachforschungen müsse er in der Galaxis Absantha-Gom durchführen, und dorthin solle auch Ellert ihm folgen. Auf dem Weg nach Absantha-Gom geriet die ZUGVOGEL jedoch in eine Raum-Zeit-Falte und verlor mehr als sieben Jahre.

Am Rand von Absantha-Gom treffen sich Ellert und Barkon tatsächlich, und als sie durch einen speziellen Transmitter zum Archiv der Porleyter vorstoßen wollen, muß Ellert sowohl das Raumschiff ZUGVOGEL als auch seine Virenkörper aufgeben. Beim Transmittersprung wurden die beiden jedoch getrennt, und Ellert geriet in eine Falle der Ephemeriden, aus der er sich erst später befreien konnte. Kurze Zeit später traf er dann mit Testare zusammen. Testare und Ernst Ellert gehen durch einen Transmitter. Sie rematerialisieren und treffen auf Barkon, der ihnen erklärt, sie befänden sich in den Gewölben unter dem Dom Kesdschan. Barkon hat das Archiv der Porleyter bereits gefunden und zählt seltsame Begriffe auf, die ihm darin aufgefallen sind,. Es geht um die "Bändiger des Suprahets", die "Geburtshelfer von ES", die "Zeittafeln von Amringhar" und den "Weisen von Wyomon". Die drei werden Zeuge, wie Jen Salik dafür sorgt, daß der Bann der Kosmokraten von den drei Rittern der Tiefe - Rhodan, Salik und Atlan - genommen wird. Salik muß dafür ein großes Opfer bringen, denn er geht in die Dom Kesdschan ein, verliert also seinen Körper. Wenig später verlassen Barkon, Testare und Ellert den Planeten Khrat in Richtung der Mächtigkeitsballung von ES, denn dort soll sich irgendwo der Ort der Erfüllung befinden. Tovari Lokoshan hat wieder M 33 erreicht und gerät bald in die Hände der Hauri. Zu seiner Überraschung entdeckt er an Bord eines Raumschiffes des Hauris Iruna von Bass-Thet, die sich aber in totenähnlicher Starre befindet. Es gelingt ihm, sie gegen Lullog einzutauschen. Während der Rückreise von ESTARTU in die Milchstraße hat Atlan mentalen Kontakt zu Ellert und erfährt von Saliks Opfergang. Am 10. April 447 NGZ erreicht die Flotte der Virenschiffe schließlich die Milchstraße, und nur kurze Zeit später startet Atlan mit dem Raumschiff KARMINA nach M 33, um Iruna zu suchen. Lokoshan hat erhebliche Zweifel, daß Iruna zur Agentin der Hauri geworden ist. Auf Sringal-IV, einer Stützpunktwelt der Hauri, kommt es zur entscheidenden Auseinandersetzung, bei der Atlan und Iruna, die auch die Pedotransferierung beherrscht, die Hauptakteure sind. Iruna kann dabei das Vertrauen der Terraner wiedererlangen. Atlan erfährt, daß die Hauri ein Verfahren haben, den Strangeness-Schock zu vermeiden.

Außerdem arbeiten sie an einem Projekt, das sie "Zeitschluß" nennen. In der Rangordnung des Hexameron scheint ein Wesen an hoher Stelle zu stehen, das sich "Fürst des Feuers" nennt. Ende August erreichen Atlan und Iruna schließlich X-DOOR, den Beobachtungs- und Sammelpunkt außerhalb des Strangeness-Walles der Galaxis Hangay. Kurze Zeit später erscheint wieder einmal Peregrin und teilt mit, daß ES das "Unternehmen Tarkan" unterstützt. ES stellt zu diesem Zweck die Substanz der 500.000 Virenschiffe zur Verfügung. Schon im Juli sind Ratber Tostan und Posy Poos aufgebrochen, um die bereits ins Standarduniversum transferierten Teile Hangays aufzusuchen. Tostans Theorie bestätigt sich: Der Strangeness-Schock bei diesem Übergang fällt wesentliche schwächer aus als bei seinem ersten, unfreiwilligen Übertritt - eine gewisse Resistenz stellt sich ein. Und dann trifft Tostan den Kartanin Man-Gro, den er aus der Zeit seines Tarkan-Aufenthaltes kennt und damals "Königstiger" nannte. Von Man-Gro erfährt Tostan, daß der Transfer des dritten Viertels der Galaxis Hangay schon am 4. August hätte erfolgen sollen, aber aus unbekannten Gründen nun doch nicht erfolgt ist. Der nächste mögliche Termin sei der 30. November. Mit dieser Information kehrt Tostan Ende August wieder nach X-DOOR zurück. In M 33 brechen für den Clan der Wissenden harte Tage an, denn der Paratau verliert seine Wirkung, eine Folge der Deflagration im Tarkanium und der damit verbundenen Rücknahme des erhöhten Wertes der Psi-Konstante durch DORIFER. Eine Flotte unter dem Kommando von Atlan und Anson Argyris hebt den Hauri-Stützpunkt auf Sringal-IV aus. Bei weiteren Nachforschungen wird eine Hauri-Station auf dem Planeten Septembermorgen II attackiert. Gucky und Nicki Frickel stoßen auf Informationen, die ihnen den Atem verschlagen: Die Hauri sind im Besitz sogenannter Materiewippen, die sich auf den Transfervorgang für die Hangay-Viertel aufschalten und im Gegenzug Materie aus dem Normaluniversum nach Tarkan versetzen. Zweimal ist dies bereits gelungen, denn ein Spiralarm der Galaxis Vilamesch und vier Sternhaufen der Galaxis Absantha-Gom wurden bereits nach Tarkan versetzt. Nun aber wollen die Hauri in größerem Maßstab aktiv werden und beim nächsten Transfer des dritten Hangay-Viertels im Gegenzug die gesamte Galaxis M 33 nach Tarkan versetzen. Anfang Juli hat Rhodans Weggefährte Beodu wieder einen seiner Träume, der aber im Normaluniversum angesiedelt zu sein scheint. Zu dieser Zeit - Rhodan hat wieder das Anklam-System erreicht - tauchen dort zahlreiche Raumschiffe der Benguel und er JUATAFU-Roboter auf, die per Funk mitteilen, sei seien auf der Suche nach ihrer IMAGO: Bald darauf stellt Rhodan fest, daß er selbst diese IMAGO ist. Wie das zu erklären ist, weiß er nicht.

Er setzt sich aus dem Anklam-System ab und startet zu seinem neuen Ziel, dem Charif-System, in dem sich die Heimatwelt der Kartanin befinden soll. Auf dem Weg dorthin stößt er auf vier Kugelsternhaufen, die ihm bekannt sind, weil er sie am Rande der Galaxis Absantha-Gom kennengelernt hatte. Und hier wird Beodus Traum zum Wirklichkeit, denn Rhodan findet eine Gorim-Station. Oberflächliche Untersuchungen ergeben, daß die Station schon seit langem unbenutzt ist, doch als er sie wieder verlassen will, wird er von einer Mentalstimme aufgefordert weiterzugehen. Er findet daraufhin im Staub der Gorim-Station das ESTARTU-Symbol, nur ein paar Tage alt. Zwei Tage später erreicht er das Charif-System, dessen zweiter Planet Vinau ist, die Heimatwelt der Kartanin. Der erste Planet heißt Nansar und ist zu Rhodans Verblüffung die Heimatwelt der Nakken. Nansar hat einen kleinen Mond - Anansar - der ein kleines Black Hole ist. Die Flotten der Benguel und der JUATAFU erreichen kurze Zeit später ebenfalls das Vinau-System, da sie ihrer IMAGO folgen. Die Kartanin verhalten sich Rhodan gegenüber äußerst distanziert, doch als er auf Vinau einen Geheimstützpunkt der Hauri entdeckt, ändert sich dies. Beodu verschwindet überraschend, Rhodan nimmt die Spur auf und gelangt so nach Nansar. Dort entdeckt er, daß die Nakken schon in jungen Jahren der Strahlung des Black Holes Anansar ausgesetzt werden. Um diese "Schulung" fortzusetzen, werden die jungen Nakken an einen Ort gebracht, der Nachod as Qoor oder Loch der Ewigkeit genannt wird. Der 4. August, der Termin für den Transfer des dritten Hangay-Viertels, rückt immer näher. Rhodan findet schließlich Beodu, der von einem Nakken im Auftrag der Hauri entführt worden war. Als es Rhodan schließlich sogar gelingt, den Geheimstützpunkt der Hauri auf Nansar ausfindig zu machen, bleibt dem Kommandanten der Hauri nur noch die Flucht. Rhodan und Beodu verfolgen mit der DORIFER-Kapsel den Fliehenden, da sie vermuten, daß er zu seiner Heimatwelt zurückkehrt. Rhodans Verdacht bestätigt sich, denn einige Tage danach erreicht er das Ushalla-System, das aus einer Doppelsonne und über 60 Planeten besteht. Der achte Planet des Systems, Talluur, entpuppt sich als die Heimatwelt der Hauri. Auf Eperum, einer Nachbarwelt Talluurs, werden von den Hauri Angehörige anderer Völker angeworben, die in die Dienst des Hexameron treten wollen. Rhodan und Beodu wollen auf diesem Weg nach Talluur vorstoßen und lassen daher einige Prüfungen über sich ergehen.

Dabei stellt Rhodan fest, daß im Ushalla-System eine Materiewippe betrieben wird, deren Aufgabe es ist, zusammen mit einer Gegenstation im Normaluniversum Materie nach Tarkan zu transferieren. Rhodan erreicht schließlich Talluur, doch dort wird er vom Leiter des haurischen Geheimdienstes identifiziert. Als die Lage immer prekärer wird, tauchen die Raumflotten der Benguel und der JUATAFU über Talluur auf. Um einen Konflikt und die damit verbundenen Zerstörungen zu vermeiden, die sich unweigerlich auch auf die Materiewippe ausgewirkt hätten, lassen die Hauri Rhodan den Planeten verlassen. Rhodan schickt LEDA ins Anklam-System, um die Kartanin zu einem Aufschub des Transfers des dritten Hangay-Viertels zu bewegen. Rhodan läßt die Flotten der Benguel und JUATAFU beim Abzug aus dem Ushalla-System nahe der Geheimwelt Cheobad vorbeifliegen, um die Steuerwelt der Materiewippe in Augenschein nehmen zu können. Als ein Raumschiff der Benguel im Abwehrfeuer der Hauri vergeht, geht vom Ort der Explosion eine psionische Schockwelle aus. Rhodan, der inzwischen auf Cheobad gelandet ist, wird von dieser Schockwelle getroffen und verliert das Bewußtsein. Als er wieder erwacht, besitzt er Kenntnisse über Afu-Metem, den Fürsten des Feuers, der eines der sechs Mitglieder des Hexameron ist und in Form verschiedenartiger Inkarnationen Gestalt annehmen kann. Als sich Afu-Metem per Funk meldet, ist Rhodans Bluff bald durchschaut, und er muß nun endgültig aus dem Ushalla-System fliehen. Im Normaluniversum hat Atlan unterdessen 12 Raumschiffe mit vektorierbarem Grigoroff-Projektor ausrüsten lassen, um damit den Flug nach Tarkan antreten zu können. Gucky kehrt nicht mehr rechtzeitig zurück, um den Flug mitzumachen, informiert aber über Funk Atlan über die Erkenntnisse bezüglich der Materiewippe. Atlan ist über den Umfang der Aktivitäten der Hauri entsetzt und will sich in Tarkan bemühen, den Gegentransfer von M 33 zu verhindern. Am 30. September 447 NGZ startet die Tarkan-Flotte. Während des Übertritts nach Tarkan verzehrt sich die Virenmaterie, die sich schützend um die Raumschiffe gelegt hatte, vollständig, um den Strangeness-Schock zu dämpfen. Am 15. Oktober erreicht die kleine Flotte das Universum Tarkan unweit des Anklam-Systems - die Vorhersage von ES ist eingetreten. Sie, der auch Julian Tifflor und Ratber Tostan angehören, fliegen das Anklam-System an. Atlan erfährt, daß Rhodan tatsächlich einige Wochen vorher hier war und inzwischen weiter in die Galaxis Hangay vorgestoßen sei. Zu dieser Zeit kommt ein Bote der Zentralen Wissensautorität ins Anklam-System. ES überbringt neue Anweisungen für die Kartanin und wendet sich auch an Atlan. Er warnt den Arkoniden davor, direkt ins Ushalla-System vorzustoßen. Durch die Vorfälle der letzten Wochen begründet, sei das System zu einer praktisch uneinnehmbaren Festung ausgebaut worden. Atlan soll statt dessen das Zapurush-System anfliegen, weil er dort wichtige Erkenntnisse gewinnen könne. Atlan tut das und erfährt, die Materiewippe sei auf Paghal, dem 22. Planeten, zu finden, aber auch der 59. Planet Zerenghaa sei unbedingt anzufliegen, da er ein Zeugnis der Vergangenheit bewahre. Die Zone um den Südpol diese Eisplaneten gilt als Sperrgebiet, doch durch einen Bluff erhält man Zugang zum "Siegeszeugnis", einem riesigen, rund 55.000 Jahre alten Krater. Man erfährt, daß hier vor langer Zeit ESTARTU von Heptamer besiegt worden sei. Es wird aber bezweifelt, daß ESTARTU hier gänzlich vernichtet wurde. Man schreibt unterdessen den 23. November 447 NGZ - bis zum Transfer des dritten Viertels der Galaxis Hangay bleibt also nur noch eine Woche Zeit.

Atlan und Iruna waren bereits am 11. November auf Paghal gelandet, doch die Pflanzenwelt dieses Planeten wurde zu einer tödlichen Bedrohung. Erst durch den Einsatz des Zerotraums kann Iruna die Abwehrwaffe der Hauri neutralisieren. Am 24. November bringt Tostan ein neues Team nach Paghal, da man von Atlan und Iruna noch nichts gehört hat. Zu dieser Zeit ist Afu-Metem im Herrschaftsgebiet des Herrn Heptamer unterwegs. Ausgangspunkt ist für ihn das Nachod as Qoor, und auf seiner Inspektionstour legt er in kaum meßbarer Zeit riesige Entfernungen zurück. Viele Galaxien liegen auf seinem Weg. Dann aber wird er über seltsame Vorgänge auf Paghal informiert und kehrt zurück. Das Einsatzkommando auf Paghal gelingt es am Morgen des 30. November, die Materiewippe zu vernichten und in letzter Sekunde per Transmitter zu fliehen. Afu-Metem kommt zu spät und droht Atlan per Funk. Rhodan sei am Nachod as Qoor zu finden, und dort werde der Fürst des Feuers den beiden die Macht des Hexameron demonstrieren. An ganz anderer Stelle, in einem anderen Universum: Ernst Ellert, Testare und Barkon erreichen nach einigen Umwegen den Ort der Erfüllung, der sich als Station der Barkoniden entpuppt. Die drei Sucher erfahren vorher, daß die größte Tat der Barkoniden die Bändigung des Suprahets war. In der Station befinden sich konservierte Körper der Barkoniden, von denen Ellert und Testare je einen erhalten. Anschließend erfahren sie wichtige Einzelheiten der Geschichte der Barkoniden. Danach meldet sich eine mentale Stimme, die erklärt, den drei Suchenden nun nicht mehr weiterhelfen zu können. Sie müßten nun aus eigener Kraft die Zeittafeln von Amringhar finden, die den weiteren Weg in die Zukunft weisen würden. Nur gewöhnliche Sterbliche könnten den Weg dorthin finden, und dies treffe nun auf Ellert und Testare zu, denn ihre besonderen Gaben würden sie erst danach wieder zurückerhalten. Barkon bleibt in der alten Station seines Volkes zurück, während Ellert und Testare zu einem unweit der Station gelegenen Raumhafen aufbrechen. In der Lokalen Gruppe ist der Oktober des Jahres 447 NGZ angebrochen. Die Daten, die Anson Argyris bei seinem letzten Einsatz ermitteln konnte, belegen, daß die gesuchte Materiewippe sich im Sternhaufen Marty-5, der an der Peripherie der Galaxis M 33 liegt, befinden muß. Reginald Bull macht sich mit seinem neuen Raumschiff der CIMARRON auf die Suche nach dem Planeten Ashkalu, dem genauen Standort der Materiewippe. Anfang November hat die Suche Erfolg, aber erst Ende November, rund drei Wochen nach der Landung auf Ashkalu - gelingt es Gucky und seinen Begleitern, Sprengsätze in der Materiewippe zu verstecken. Als der Transfertermin heranrückt, rast ein Raumschiff der Hauri in das Ashkalu-System und meldet, die Gegenstation im Universum Tarkan sei vernichtet worden. Stunden später vergeht der Planet Ashkalu. Nur wenigen Raumschiffen der Hauri gelingt die Flucht.

Bull läßt diese Raumschiffe verfolgen und erreicht so das Randgebiet der Galaxis Hangay, deren drittes Viertel unter den schon bekannten Umständen materialisiert ist. Die Terraner entdecken eine Raum-Zeit-Verwerfung, die allen Anschein nach künstlich stabilisiert wurde. In dieser Verwerfung entdeckt Bull ein Sonnensystem, zu dem auch eine noch im Bau befindliche Raumstation gehört "Ur amm Taloq" bzw. Urian schockiert die Terraner erneut, denn Gucky kann den haurischen Kommandanten aushorchen und erfährt so, daß diese Station eine riesige Materiewippe werden soll, mit der auch Großgalaxien nach Tarkan versetzt werden können. Durch einen Bluff gelingt es den in die Verwerfung eingedrungenen Raumschiffen, wieder den freien Weltraum zu erreichen, doch an der Station Urian konnten nur geringe Schäden hinterlassen werden. Im Zuge der Ereignisse um die Raum-Zeit-Verwerfung erregt ein eher biederer Techniker Bulls Argwohn, weil er plötzlich regelrecht hexen kann und zur rechten Zeit die richtigen Ideen hat: Benneker Vling. Bull möchte so schnell wie möglich nach Tarkan vorstoßen, um Rhodan und Atlan über die Station Urian zu informieren, da er in Tarkan eine entsprechende Gegenstation vermutet. Die Rückkehr zum Sammelpunkt X-DOOR muß aber warten, da Oogh at Tarkan mitteilt, daß er "Signale der Vollendung" empfängt. Man fliegt den Planeten Wailiki an, und dort wird Bull Zeuge denkwürdiger Ereignisse: Raumschiffe der Benguel und der JUATAFU-Roboter landen auf Wailiki, und als auch Einheiten der Vennok landen, fallen die organischen Benguel und robotischen JUATAFU reihenweise um; es kommt zum "Dualsuizid". Eine mentale Stimme meldet sich und teilt mit, es könne nicht zur Vereinigung kommen, da die Teile nicht zusammenfinden. Bull und seine Begleiter fliegen nun endgültig zur BASIS bei X-DOOR. Anfang Januar 448 NGZ ist die CIMARRON mit einem vektorierbaren Grigoroff-Projektor ausgerüstet. Kurz vor dem Start geht auch Eirene an Bord der CIMARRON, um den Flug nach Tarkan mitzumachen. Sie hat schon kurze Zeit später eine erste, merkwürdige Begegnung mit dem seltsamen Techniker Benneker Vling. Während die CIMARRON sich anschickt, in das Universum Tarkan zu starten, bricht Nicki Frickels SORONG auf mit Ziel Hangay, um dort nach Stützpunkten der Hauri zu suchen. Bull läßt die Besatzung der CIMARRON in Tiefschlaf versetzen, um den Strangeness-Schock zu mildern. Doch alles wäre vergeblich gewesen, hätten nicht Eirene und Benneker Vling, der sich als Abgesandter der Superintelligenz ES zu erkennen gibt, die Mutter der Entropie, Si kitu, angerufen, die das Raumschiff in ein hyperorientiertes Schirmfeld hüllt. Si kitu äußert sich verärgert und sagt, sie habe der CIMARRON nur geholfen, weil es in ihre Pläne passe. Die Terraner seien aber ahnungslos im Umgang mit Strangeness. Jeder, der die Grenze zwischen den Universen übertrete, mache sich in gewissem Sinne strafbar. Am Abend des 10. Januar erreicht die CIMARRON das System der Steuerwelt für das vierte Viertel der Galaxis Hangay. Rhodan selbst sucht noch immer nach dem Nachod as Qoor. Rhodan verliert mehrere Wochen und ist mehrfach dem Tode nahe, bis er die Zusammenhänge begreift. Erst am Morgen des 30. November 447 NGZ gelingt es ihm, mit seiner DORIFER-Kapsel gerade noch rechtzeitig das dritte Hangay-Viertel zu verlassen, bevor es ins Normaluniversum transferiert wird. Bei dieser Gelegenheit entdeckt die Ortung der Kapsel, wo sich das Nachor as Qoor befindet - rund 250.000 Lichtjahre von der Hauptebene Hangays entfernt.

LEDA fliegt dieses Gebiet an, und dort erkennt Rhodan die unglaubliche Wahrheit: Das Nachod as Qoor ist nicht ein besonders massereiches Black Hole, sondern ein Kosmonukleotid wie DORIFER. Am 4. Dezember erreicht Rhodan eine Station, die wie DORIFER-Tor aussieht. Hier trifft er auch auf JUATAFU-Roboter. Als Rhodan mit LEDA in das Nachod as Qoor einfliegt, erkennt er die absolute Wahrheit: Das "Loch der Ewigkeit" ist mit DORIFER identisch. LEDA gerät aber in den Sog einiger Psiqs, und Rhodan erlebt verschiedene Phasen der Vergangenheit hautnah mit. So wird er Zeuge, wie Heptamer vor rund zwei Millionen Jahren die Gravitationskonstante Tarkans erhöhte, um den Kollaps zu beschleunigen. Ebenso "sieht" er, wie Heptamer vor rund 55.000 Jahren auf dem Planeten Zerenghaa ESTARTU besiegte. Die beiden Überwesen sieht er in Form nebulösen Energieballungen. Als er am 3. Januar 448 NGZ endlich wieder DORIFER bzw. das Nachor as Qoor verlassen kann, gerät er unversehens in die Gewalt des Feuerfürsten Afu-Metem. Dieser trachtet ihm aber überraschend nicht nach dem Leben. Im Gegenteil gibt er im Gefühl der Überlegenheit sogar interessante Informationen preis. Demnach ist das Hexameron eine Organisation der Stärke und des Glaubens und besteht aus drei Fürsten der Stärke, die den Namen "Metem" tragen, sowie drei Fürsten des Glaubens, die sich "Letel" nennen. Die Fürsten der Stärke sind der Fürst des Feuers, Fürst des Sturmes und der Fürst der Weltflut; zu den Fürsten des Glaubens gehören der Fürst der Reinheit, Fürst des Dogmas und der Fürst der Anbetung. Welche Rolle in dieser Hierarchie Heptamer spielt, verschweigt Afu-Metem, doch scheint Heptamer mit einer Superintelligenz vergleichbar zu sein. Eher durch Zufall erfährt Rhodan, daß Atlan ins Universum Tarkan vorgestoßen ist und schon Kontakt zu Afu-Metem hatte. Reginald Bull trifft unterdessen mit Atlan zusammen, der kurz vorher die Materiewippe Borj amm Droar entdeckt hatte, die ein Gegenstück zu Urian ist. Atlan erfährt, daß Rhodan an Bord eines der Raumschiffe gefangen ist, die in der Nähe des Nachor as Qoor stationiert sind. Im Normaluniversum gelingt es einem Kommandounternehmen, das von Galbraith Deighton geleitet wird, mit Hilfe von TSUNAMI-Raumschiffen die Station Urian zu zerstören. Nicki Frickel empfängt eine mysteriöse Botschaft im kartanischen Code und fliegt daraufhin eine verborgene Welt an. Dort begegnet sie Robotern, die Toto Duga genannt werden, und der seltsamen Wesenheit Hirdal, die ihr die Geschichte der Roboter erzählt: Als ESTARTU sich beim Kampf mit Heptamer auf dem Planeten Zerennghaa in großer Gefahr befand, schuf sie aus dem Staub dieser Welt 500 Roboter, die Toto Duga, und gab ihnen den Auftrag, ihre Erben zu bewahren.

Die Toto Duga, auch Juatafu genannt, verließen Zerenghaa, ohne von den Kräften des Hexameron bemerkt zu werden. Sie siedelten sich unter der Oberfläche des Planeten Ushini an, wo sie Fabriken und Werften schufen und 4 Milliarden weitere Toto Duga produzierten, auf die das Erbe ESTARTUS weiter verteilt wurde. Sie fanden das Volk der Benguel, und das Erbe verteilte sich auch auf 4 Milliarden dieser Wesen. Während eines als Dualfusion bezeichneten Vorganges, bei dem Juatafu und Benguel wie tot zusammenbrechen, entsteht ein Teil ESTARTUS wieder neu. Auch Hirdal ist auf diese Weise bei einer Dulafusion von Tausenden von Juatafu und Benguel entstanden. Ende Februar 448 NGZ nähert sich die vereinigte Flotte der Benguel und Juatafu, begleitet vom Galaktischen Expeditionskorps und der CIMARRO, dem letzten Hangay-Viertel, das in Kürze in das Standarduniversum versetzt werden soll. Afu-Metem entfacht im Dao-Ban-System einen Feuersturm. Thermische Energie wird aus den umliegenden Raumsektoren in den zentralen Bereich gepumpt, so daß Linear- und Metagrav-Antriebe versagen. Afu-Metems Ziel ist es, die Vereinigung von Benguel und Juatafu zu verhindern. Doch Rhodan und Atlan können den Feuersturm in andere Bahnen lenken, und dadurch kommt der Fürst des Feuers in den Wirkungsbereich seiner Waffe und findet dabei den Tod. Am 28. Februar 448 NGZ ist es schließlich soweit: das gigantische Projekt der Kansahariyya unter der Führung der Kartanin wird vollendet, das letzte Viertel der Galaxis Hangay materialisiert im Standarduniversum.

Auch die ins Universum Tarkan vorgestoßenen Raumschiffe der Terraner und auch Perry Rhodan kehren zurück. Auf dem Planeten Narna kommt es zur großen Sammlung, und aus den Bewußtseinsfragmenten ESTARTUS, die in den Benguels und JUATAFA enthalten waren, entsteht durch die Dualfusion die Manifestation der Superintelligenz neu. Eine filigranenhafte Gestalt - eine riesige Version von Hirdal - erhebt sich in den Himmel Narnas und gibt weitere Einzelheiten aus der Geschichte ESTARTUS preis: ESTARTU war dem Hilferuf der Kansahariyya nicht nur aus Mitleid für die 22 Völker des Bundes gefolgt. Sie wußte, daß die Natur dazu neigt, Universen im Hyperraum zu Gruppen, sogenannten Clustern, anzuordnen. Tarkan und das Standarduniversum gehörten dabei zum selben Cluster, und was in Tarkan geschah, konnte durchaus auch das Standarduniversum beeinflussen. Als ESTARTU Tarkan erreichte, übertrug sie den Kartanin die Projektorganisation für das "Projekt Meekorah", das beinhaltete, die Galaxis Hangay vor dem Wärmetod zu bewahren, indem sie komplett ins Standarduniversum versetzt werde. Doch die Mächte Tarkans widersetzten sich dem Vorhaben, da dadurch der Ablauf der "Letzten Sechs Tage" verzögert wurde. Bei der Auseinandersetzung mit Heptamer mußte ESTARTU ihr Bewußtsein auf Roboter verteilen, die ihr Erbe bewahrten. Aus den Bewußtseinsfragmenten der Toto Duga und der Benguel gingen langlebige Dualblöcke hervor - Gebilde fünfdimensionaler Struktur und hoher Beweglichkeit -, die als Zentrale Wissensautorität die Kansahariyya bei der Durchführung des "Projekts Meekorah" unterstützte. Irgendwann informierte ESTARTU ES darüber, daß sie in Zukunft, vor ihrer Wiederentstehung, einen Anführer benötige, der den Benguel und JUATAFU den richtigen Weg weist. Durch eine spezielle Modulation ihrer Zellaktivatoren übernahmen dann Rhodan und Atlan die Rolle eines IMAGO, um für die Sammlung der beiden Völker zu sorgen. Nachdem Hangay vollständig materialisiert und ESTARTU neu entstanden ist, kehrt die Superintelligenz in ihre Mächtigkeitsballung zurück. Eines der Raumschiffe des Tarkan-Verbandes wird zum Sammelpunkt X-DOOR vorausgeschickt, um über die Geschehnisse auf Narna zu berichten. Als dann die Raumschiffe der Terraner, zu denen auch die SORONG gestoßen ist, Richtung Heimat aufbrechen, deuten erste Strukturverdrängungen, die in Wellen das Weltall durcheilen und über deren Gefahren man nur spekulieren kann, darauf hin, daß der Weltraum in Aufruhr geraten ist. DORIFER scheint zu kollabieren. Viele Fragen aus den letzten Monaten bleiben ungelöst: Die Nakken schienen sich zuletzt für das aktuelle Geschehen nicht mehr zu interessieren, ihr Denken erstreckte sich auf andere Ebenen der Wirklichkeit, die Menschen nicht zugänglich sind.

Der Tarkan-Verband nähert sich den Randzonen Hangays und damit auch dem Sammelpunkt X-DOOR…


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Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)












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