Die Altmutanten
Nummer : 09
Großzyklusnummer : 03 Zerfall des Imperiums
Erstmals erschienen : 1972 - 1973
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 570 - 599
Heftanzahl : 30
Handlungszeit : 3444
Handlungsdauer : 1 Jahre
Zeitsprung : 1 Jahre
Silberbände : 64 - 67
Taschenbücher : 119 / 123
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe : Band 64 - 67
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige :
Geschichte des Zyklus - Autor:

Atlan und Arkon

    Zyklen-Übersicht

Das Jahr 3444 ist angebrochen. Seit der Entlassung des Solsystems aus dem Schwarm und dem Ende der Verdummungsstrahlung sind rund acht Monate vergangen. Am 1.August des Jahres finden im Solaren Imperium wieder Wahlen zum Amt des Großadministrators statt. Rhodans politische Gegner werfen ihm unverantwortliches Handeln während der Schwarmkrise vor, doch er selbst schweigt zu all den Vorwürfen, denn er hat ganz andere Sorgen. Ein Robotraumschiff der Explorerflotte ist einige Tage vorher überraschend aus einer 80.000 Lichtjahre von der Erde entfernten Region der Milchstraße zurückgekehrt. An Bord befand sich zur allgemeinen Überraschung ein fremdes Lebewesen, der Asporco Heydrac Koat. Dieser behauptet, sein Volk werde von den "Stimmen der Qual" versklavt, und dies habe auf die Dauer auch Auswirkungen auf die Menschheit.

Um diesen Ungereimtheiten auf den Grund zu gehen, startet Rhodan zusammen mit einigen Mutanten an Bord des Kreuzers TIMOR zum Rattley-System, zu dem der Planet Asporc gehört. Die Besatzung der TIMOR wird direkt nach Ankunft einer mentalen Strahlung ausgesetzt, die von einem sextadimstrahlenden Material ausgeht, aus dem auch die zeremoniellen Kopfspangen der Asporoc gefertigt sind. Dieser Parabio-Emotionale-Wandelstoff, auch PEW-Metall genannt, kommt auf Asporoc nur in einem riesigen Meteor vor, der vor Urzeiten niedergegangen war. Ohne greifbare Ergebnisse kehren die Terraner ins Solsystem zurück. Nur kurze Zeit später verschwindet Ribald Corello unter mysteriösen Umständen. Bald stellt sich heraus, daß er unter dem Bann einer geheimnisvollen Macht steht - der "Stimmen der Qual". Alaska Saedelaere begegnet zu seiner Überraschung wieder dem geheimnisvollen Mädchen Kytoma, das ihn zu einer rätselhaften Welt führt, auf der es eine geheimnisvolle "Stadt" gibt. Alaska erfährt, daß Kytoma zu einem der 36 Erbauervölker des Schwarms gehört.
 
Bei seiner Rückkehr zur Erde gerät Saedelaere in die Gewalt von Corello. Der weitere Weg der beiden führt sie zu einer bisher unbekannten Station der Lemurer in der Südsee. Corello reaktiviert die seit rund 50.000 Jahren stillgelegte Station. Die beiden Flüchtigen finden heraus, daß die Lemurer damals angesichts der Knappheit an geschultem Personal ein bioenergetisches Programm starteten, um aus befruchteten Eizellen innerhalb von nur acht Wochen einen erwachsenen Menschen entstehen zu lassen. Geistige Fähigkeiten werden dem so entstandenen Wesen per Hypnoschulung übermittelt. Corello erweckt die energiekonservierten Wissenschaftler und zwingt sie, acht Synthokörper ("Normalsynthos") herzustellen. Den terranischen Sicherheitskräften, die auf der Spur der beiden sind, wird damit endgültig klar, wer die "Stimmen der Qual" in Wirklichkeit sind. Es sind die acht Mutanten, die während der Second-Genesis-Krise ums Leben kamen: Ishibashi, Kakuta, Marten, Noir, Sengu, Okura, Toufry und Yokida. Den Sterbenden gelang es damals im Jahr 2909, eine Transmission vorzunehmen, die ihre Bewußtseine in den Hyperraum abgleiten ließ. Dort verweilten sie, bis sie im Jahr 3444 Kontakt mit dem PEW-Metall auf Asporc aufnehmen konnten.
 
Doch wenn sie überleben wollen, brauchen sie einen Körper, und aus diesem Grund wollen sie die Normalsynthos für sich nutzen. Der Versuch schlägt allerdings fehl, da eine genetische Grundprogrammierung, welche die Synthokörper zu tollkühnen Kämpfern für Lemuria macht, die völlige Kontrolle durch die Mutanten verhindert. Die Normalsynthos sterben ab, und die Station mit mehr als 1,9 Milliarden abrufbereiten befruchteten Eizellen wird von Corello bei der überstürzten Flucht zerstört. Schließlich erschaffen die acht Mutanten einen Astralkörper. Mit Atlans Hilfe starten sie wieder nach Asporc, da das PEW-Metall auf ihre Körper stabilisierend wirkt. Aber mit ihrer Ankunft auf Asporc beginnt eine Reihe seltsamer Zwischenfälle. Der riesige Meteor, in dem sich die PEW-Ader befindet, entpuppt sich als gigantisches Raumschiff und startet wenig später unter für die Asporocs katastrophalen Randerscheinungen in den Weltraum. Auf Anweisung Rhodans wird eine großangelegte Hilfsaktion für die Asporocs gestartet. Die Altmutanten geben ihren Astralkörper auf und flüchten in die Körper von Asporocs.
 
Kurze Zeit später haben sie kurzzeitigen Kontakt zu einem spiegelbildlichen Universum. Die MARCO POLO hat die Verfolgung des PEW-Meteors aufgenommen. Im Innern des Meteors treffen die Terraner auf die Paramags, welche die PEW-Adern als Transportschienen benutzen, um sich ähnlich schnell wie Teleporter bewegen zu können. Auch die Altmutanten erforschen den Mikrokosmos der PEW-Ader, und ihre Anwesenheit führt nach 50.000 Jahren zum Wiedererwachen der Besatzung des Riesenraumschiffes. Aber auch eine eigentümliche Intelligenz des PEW-Metalls, genannt Paradox-I-Komplex, wird aktiv. Schließlich erreicht das Meteorschiff sein Ziel, die rote Riesensonne Paramag-Alpha im Zentrumskern der Milchstraße. Diese Sonne wird von 2.100 größeren Meteoren und über 800.000 kleineren Himmelskörpern umkreist. Dieses Trümmersystem ist die Heimat der Paramags. Sie leben innerhalb der Bruchstücke des Planeten Pordypor. Die Trümmerstücke werden WABE genannt. Das Meteorraumschiff fügt sich nahtlos in den Trümmerring um die Riesensonne ein. Gucky und Icho Tolot werden bei einem Transmittersprung zum Meteor unvorbereitet um 110.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Die beiden erleben auf dem damals noch nicht zerstörten Planeten Pordypor die Fehde zwischen den Wissenschaftlern und den Priestern. Die Priester leiten schließlich die Zerstörung des Planeten ein. Durch ihre Aktivitäten werden Gucky und Icho Tolot wieder in die Zeit versetzt, diesmal aber in Richtung Realzeit.
 
So gelangen sie in die Zeit der Haluterkriege vor rund 50.000 Jahren. In dieser Zeit leiten Gucky und Tolot ein Zeitparadoxon ein. Eines der ausgeschickten Raumschiffe der Paramags hatte nämlich auf seiner Reise das Solsystem erreicht und auf dem damals noch existierenden Planeten Zeut PEW-Metall entdeckt. Die beiden manipulieren die Speicherdaten der Positronik des Raumschiffes. Dadurch erreicht das Raumschiff zwar das Solsystem, landet aber nicht auf Zeut, sondern fliegt weiter und stürzt schließlich auf Asporc ab. Aber auch in der Realzeit beanspruchen die Paramags alles PEW-Metall der Galaxis für sich, und die galaktischen Positionsdaten des Solsystems sind im Speicherzentrum des Meteors immer noch enthalten. Die Paramags wissen aber nicht, daß der Planet Zeut inzwischen nicht mehr existiert. Dem Solsystem droht eine Invasion der Paramags. Als die Gefahr akut wird, gelingt es den Terranern aber, die Absprungbasis der Paramags, WABE 1, zu zerstören. Ein weiteres Bruchstück - WABE 1000 - wird gekapert, um den acht Altmutanten eine vorläufige neue Heimat zu geben. Diese Para-Bank wird in der Tolot-Ballung, einem ruhigen Sektor der Milchstraße, postiert.


Bemerkungen - Autor: Thorsten "Schroty" Schormann

Im Abspann von Band 569 wird dieser Zyklus noch als "Mutanten-Zyklus" bezeichnet

Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)












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